DE159103C - - Google Patents

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DE159103C
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compressed air
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column
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/18Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium being mixed with, or generated from the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Druckluftwasserhebern richtet sich die Druckluftspannung nach der Größe der Eintauchtiefe. Wird dem Druckluftwasserheber das Wasser direkt aus der Umgebung zugeführt, dann tritt meistens eine große Schwankung der Wassersäule ein. Es ist dies gemäß der Fig. ι der Zeichnung auch leicht erklärlich, denn ist z. B. a die Eintauchtiefe und wird der Druckluftwasserheber in Tätigkeit gesetzt, darin sinkt die Wassersäule z. B. um die Strecke b, die oft bis io m und weit darüber beträgt. Dadurch wird aber das Verhältnis der Spannung der Druckluft zu dem Widerstände der Flüssigkeitssäule insofern gestört, als der letztere eine wesentliche Verminderung erfährt. Infolgedessen entleeren sich der Druckwindkessel und die Druckluftleitung c sehr schnell bis auf die Pressung", welche dem Druck des niedrigsten
2ύ Wasserstandes entspricht, da die Luft durch A^erminderung des Widerstandes, welcher derselben in dem Förderrohr d entgegentritt, durch das letztere einen leichten Austritt ins Freie findet. Diese Abnahme der Druckluft-Spannung einerseits und das weiter stattfindende Zufließen des Förderwassers andererseits haben ein Steigen der Flüssigkeitssäule, ζ. B. um die Strecke 0, zur Folge.
Weil aber ein ungenügend großer Kompressor nicht so schnell die Spannung der Druckluft zu steigern vermag, als der Druck der Wassersäule zunimmt, so tritt sowohl das in dem Förderrohr d befindliche Wasser als auch das Wasser des Brunnenschachtes selbst in das Druckluftrohr c ein. Hat die Druckluft die notwendige Spannung erreicht, dann schleudert sie das Wasser aus c d heraus und es setzt die Förderung einige Zeit fort, bis die vorhin erwähnte Störung sich wiederholt. Diese immerwährende Unterbrechung des Betriebes hat zur Folge, daß der Druckluftwasserheber mit einem \vesentlich ungünstigeren Wirkungsgrade arbeitet als in jenen Fällen, wo die Flüssigkeissäule ziemlich konstant, d. h. die Differenz b verhältnismäßig gering ist.
Um jedoch den Wirkungsgrad auch in jenen Fällen, wo große Schwankungen der Flüssigkeitssäule eintreten, möglichst günstig zu gestalten, dient die vorliegende Erfindung. Dieselbe besteht darin, daß in das Druckluftrohr c ein Drosselventil eingeschaltet wird, "'welches in dem letzteren eine größere Druckluftspannung zuläßt als in der Zuführungskammer e. Man erreicht hierdurch den Vor- teil, daß bei geeigneter Einstellung des Drosselventiles beim plötzlichen Sinken der Flüssigkeitssäule um die Strecke b bezw. 0 ein augenblickliches teilweises Entleeren des Druckluftwindkessels und der Druckluftleitung nicht eintreten kann und demzufolge das Wasser in die Leitung c nicht so leicht zurückzutreten vermag. Auch werden die Grenzen, in denen der Wasserspiegel schwankt, infolge der gleichmäßigeren Luftzufuhr geringer.
Das Drosselventil kann gemäß Fig. 2 durch eine Drosselklappe/ oder gemäß Fig. 3 durch einen durchbohrten, mit Einstellventil g versehenen Schwimmer h gebildet werden, welcher sich bei regelrechtem Betrieb auf den Ventilsitz i aufsetzt. Die Druckluft tritt von c nach e lediglich durch den Schwimmer-
kanal k. Falls aber dennoch etwas Wasser von d nach c zurücktritt, dann hebt sich der Schwimmer, und sobald das richtige Verhältnis zwischen Druckluft und Flüssigkeitssäule wieder hergestellt wird, senkt sich der Schwimmer, während das Wasser durch die Öffnung m schnell von c nach d gelangen kann.
Es kann demzufolge bei dem Gegenstande
ίο der vorliegenden Erfindung' der Fall nicht eintreten, daß beim plötzlichen Sinken der Flüssigkeitssäule außer der Kompressorwirkung auch der Windkessel mit der in ihm aufgespeicherten Druckluft zur Wirkung kommt, d. h. es kann bei Anordnung eines Drosselventiles in der Luftleitung in dem Augenblick, wo die Förderung gleichbleiben soll, niemals eine Steigerung der Förderung eintreten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Druckluftwasserheber, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckluftleitung desselben ein einstellbares Drosselventil eingeschaltet ist, zu dem Zweck, bei plötzlichem Sinken der Flüssigkeitssäule eine Steigerung der Wirkung durch die Entleerung des Druckwindkessels und der Druckluftleitung infolge Verminderung des Widerstandes zu verhüten.
2. Druckluftwasserheber gemäß Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil als Schwimmer ausgebildet ist, zu dem Zweck, das in die Druckluftleitung event, gelangende Wasser durch eine Öffnung verdrängen zu können, deren Querschnitt größer ist als der 'Zuführungskanal des Schwimmers.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026175B (de) * 1955-06-23 1958-03-13 Rolf Meinardus Mit Druckluft arbeitender Fluessigkeitsheber

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1026175B (de) * 1955-06-23 1958-03-13 Rolf Meinardus Mit Druckluft arbeitender Fluessigkeitsheber

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