DE829586C - UEberstroemregler fuer Gasleitungen - Google Patents
UEberstroemregler fuer GasleitungenInfo
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- DE829586C DE829586C DEP51468A DEP0051468A DE829586C DE 829586 C DE829586 C DE 829586C DE P51468 A DEP51468 A DE P51468A DE P0051468 A DEP0051468 A DE P0051468A DE 829586 C DE829586 C DE 829586C
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 18
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 2
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- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/14—Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
- G05D16/16—Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
- G05D16/163—Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve
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Description
- Uberströmregler für Gasleitungen trberströmregler werden in Gasleitungen hauptsächlich, in Verbindung mit ejnem in die Leitung eingebauten Verdichter verwendet. Der Verdichter bringt das mit einem niedrigen Druck zugeleitete Gas auf den 'höheren Arbeitsdruck und fördert es in die Verbrauchsleitung, an die eine größere Zahl Entnahmestellen angeschlossen ist. Der Verdichter hat gleichbleibend dieselbe Leistung, während die Entnahme stark, unter Umständen zwischen roo und 20/0, schwanken kann. Auch bei stark wechselnder Entnahme soll auf der Hochdruckseite ein möglichst gleichbleibender Druck gehalten werden, insbesondere muß verhindert werden, daß bei geringer Entnähme hinter dem Verdichter der Druck unzulässig ansteigt.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß als Steuerregler für das Überströmventil in einer die Hochdruckseite mit der Niederdruckseite verbindenden Leitung ein Sicherheitsventil dient, durch das der Zutritt des Hochdruckes zum Steuerraum des Überströmventils geregelt wird. Bei Druckanstieg hinter dem Verdichter läßt- das Sicherheitsventil eine entsprechende Gasmenge in den Steuerraum des Überströmventils eintreten, so daß dieses geöffnet wird und eine entsprechende Gasmenge in die Leitung vor dem Ver-,dichter zurückströmen kann.
- Tritt dabei im Steuerraum leicht ein zu hoher Druck auf, der die Steuermembran zu stark belasten und zu Störungen Anlaß geben könnte, so schafft die Erfindung Abhilfe durch die Ausbildung einer am Steuerraum des Überströmventils angeordneten Dosierungsvorrichtung. Diese läßt stets eine geringe Gasmenge in die Niederdruckleitung überströmen. Gemäß .der Erfindung dient als Dosierungsvorrichtung ein Sicherheitsventil, das mit steigendem Druck im Steuerraum weiter geöffnet wird.
- In manchen Fällen ist nicht nur der Druck 'hinter dem Verdichter, sondern auch die Differenz zwischen Vordruck und Hinterdruck von Bedeutung für einen störungsfreien Betrieb. Beispielsweise können in der Entnahmeleitung Drehkolbenzähler eingebaut sein, die nur bei einem bestimmten Differenzdruck richtig arbeiten. Fällt also der Vordruck unter einen bestimmten Wert, so muß auch der Druck hinter dem Verdichter in gleichem Maße verringert werden. Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Membran des Sicherheitsventils auf ,der einen Seite vom Hochdruck und auf der anderen Seite vom Niederdruck beaufschlagt ist, so daß das Sicherheitsventil auf eine Abweichung von dem eingestellten Differenzdruck anspricht.
- Im Betrieb kann es nun weiter vorkommen, daß die Zulieferung des Gases in der die Ansaugleitung des Verdichters bildenden Niederdruckleitung nicht unbedingt gesichert ist, z. B. bei verhältnismäßig enger Zuleitung, an die noch weitere Verbraucher angeschlossen sind. Um nun zu verhindern, daß unter Umständen der Verdichter nicht mehr .genügend Gas erhält und dann gegebenenfalls aus Undichtigkeiten der Leitung Luft ansaugt, ist gemäß der Erfindung an den Steuerraum des Überströmventils außer der vom Sicherheitsventil überwachten Hochdruckleitung noch eine zweite Hochdruckleitung angeschlossen, die von einem Steuerregler überwacht ist, der seinen Impuls von der Niederdruckseite erhält. Dadurch wird erreicht, daß bei einem Absinken des Druckes in der Zuleitung ein Überströmen von der Hochdruckseite zur Zuleitung stattfindet, so daß der Verdichter kein Vakuum in der Ansaugleitung erzeugen kann.
- In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im senkrechten Schnitt dargestellt.
- Ein in die Gasleitung eingebauter Verdichter 1 bringt das von der Niederdruckseite durch das Rohr 2 zuströmende Gas auf den Verbrauchsdruck, mit dem es durch das Röhr 3 zu den Entnahmestellen geht. Von der Hochdruckseite führt eine Überströmleitung 4, 4 zur Niederdruckseite. In diese Überströmleitung ist ein Überströmven,ti'1 eingebaut, dessen von einer Membran gesteuertes Ventil 6 an dem Ventilsitz 7 abdichtet. Zu dem Raum 8 über der Membran 5 besteht eine durch ein Membransicherheitsventil 9 überwachte Verbindung mit der Hochdruckseite der Gasleitung. Das Sicherheitsventil ist auf den Deckel des Überströmventil,s aufgesetzt und öffnet nach dessen Membranraum B. Vor dem Überströmventil ist von der überströmIeitung 4, 4 eine Leitung to abgezweigt, die in die Kammer 12 unter der Membran 13 des Sicherheitsventils mündet.
- :1n (lern Membranraum 8 des Cherströmventils befindet sich ein Dosierungsventil 14, das durch eine Leitung 15 ständig eine geringe Menge Gas
zur überströmleitung.4' hinter dem Überströmventil abströmen läßt. Damit bei stärkerem Druckanstieg auf der Vordruckseite kein unzulässig höher Druck im Membranraum 8 entstehen kann, ist das Dosierungsventil 14 als federbelastetes Sicherheits- ventil ausgebildet, das mit steigendem Druck im Membranraum8 weiter öffnet und eine entsprechend größere Gasmenge aus dein Raum 8 abströmen läßt. Der Überströmregler wird nun in besonderen Fällen nicht einfach nach dem Druck auf der Hochdruckseite, sondern inAbli:ingigkeitvon einem zulässigen Differenzdruck zwischen Hochdruckseite und Niederdruckseite gesteuert. Zu diesem Zweck ist bei dem der Fig. 1 zusätz- lich zu der beschriebenen Einrichtung eine von der Niederdruckseite ausgehende Leitung 16 in den Raum 17 über der Membran 13 des Sicherheits- ventils geführt. Die Membran 13 ist somit auf der einen Seite vom Hochdruck und auf der anderen Seite vom Niederdruck beaufschlagt. Sie öffnet das Sicherheitsventil 9 nach dem Metnbranraum 8 des Überströmventils, sobald der Differenzdruck von dem am Sicherheitsventil eingestellten Wert abweicht. In Fig. 2 ist ein Cberströmregler dargestellt, dessen Sicherheitsventil 9 in Abhängigkeit vom Hochdruck arbeitet. Die Membran 13 des Sicher- heitsventils ist dementsprechend nur vom Hoch- druck beeinflußt, der durch eine von der Leitung to abgezweigte Leitung 18 in den Raum 12 unter der Membran 13 gelangt. Eine den Raum 8 mit der Niederdruckseitedes Überströmreglers verbindende Dosierungsbohrung 19 ist im Teller der Membran 5 vorgesehen. Die von derIlochdruckseite ausgebende Leitung to ist zu einem Steuerregler weiter geführt, ,dessen Ventil 2o von einer Membran 21 gesteuert wird. Bei geöffnetem Ventil 2o kann durch eine Leitung 22 der Hochdruck in die Membrankammer 8 des Überströmventils eintreten. Die Membran 21 des Steuerreglers erhält ihren Impuls von der Niederdruckseite. Zu dieseln Zweck ist der Membran- raum 23 durch eine Leitung 24 mit dem an das Zuleitungsrohr des Verdichters, also an die Nieder- drucks,eite angeschlossenen Teile . der überström- leitung verbunden. Fällt der Druck in der Zuleitung unter einebestimmte Grenze, so öffnet sich das Ventil 20 des Steuerreglers, worauf der Hochdruck vom Teil 4 der Überströmleitung durch die Leitungen to und 22 in den Membranraum 8 des Überström- reglers eintreten kann, der nun seinerseits das auf den 'höheren Druck verdichtete Gas zur Zuleitung zurückströmen läßt.
Claims (1)
- PATEN TANSPRI` CHE:
2. Überströtnregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, <laß an dem Steuerraum (8) ein zur Niederdruckseite öffnendes nach Art einesSicherheitsventils ausgebil,detesDosierungsvelitil (14) angeordnet ist. 3. Ü!berströtnregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (13) des Sicherheitsventils (9) auf der einen Seite vom Hochdruck und auf der anderen Seite vom Niederdruck beaufschlagt ist, so daß das Sicherheitsventil auf eine Abweichung von dem eingestellten Differenzdruck anspricht. 4. Überströmregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet"daß an dem Steuerraum (8) des trberströmventils außer der vom Sicherheitsventil (9) überwachten Hochdruckleitung (io) noch eine zweite Hochdruckleitung (22) angeschlossen ist, die von einem Steuerregler (20) überwacht wird, der seinen Impuls von der Niederdruckseite erhält. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. :I17 712, 475 773.1. Überströmregler für Gasleitungen mit ein- gebautem Verdichter, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerregler für das Überströmventil in einer die Hochdruckseite 'hinter dem Ver- dichter mit der Niederdruckseite vor dem Ver- dichter verbindenden Leitung (4, 4) ein Sicher- heitsventil (9) dient, durch das der Zutritt des Hochdruckes zum Steuerraum (8) des Über- strömventils geregelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51468A DE829586C (de) | 1949-08-09 | 1949-08-09 | UEberstroemregler fuer Gasleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51468A DE829586C (de) | 1949-08-09 | 1949-08-09 | UEberstroemregler fuer Gasleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE829586C true DE829586C (de) | 1952-01-28 |
Family
ID=7385108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP51468A Expired DE829586C (de) | 1949-08-09 | 1949-08-09 | UEberstroemregler fuer Gasleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE829586C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061719B (de) * | 1955-02-18 | 1959-07-23 | Pintsch Bamag Ag | Einrichtung fuer die selbsttaetige Fuellung eines Hochdruckgasbehaelters |
| US3064900A (en) * | 1959-08-26 | 1962-11-20 | Honeywell Regulator Co | Manifold valve |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB417712A (de) * | 1900-01-01 | |||
| GB475773A (en) * | 1936-05-08 | 1937-11-25 | Junkers & Co | Improvements in and relating to gas valves and controlling arrangements therefor |
-
1949
- 1949-08-09 DE DEP51468A patent/DE829586C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB417712A (de) * | 1900-01-01 | |||
| GB475773A (en) * | 1936-05-08 | 1937-11-25 | Junkers & Co | Improvements in and relating to gas valves and controlling arrangements therefor |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061719B (de) * | 1955-02-18 | 1959-07-23 | Pintsch Bamag Ag | Einrichtung fuer die selbsttaetige Fuellung eines Hochdruckgasbehaelters |
| US3064900A (en) * | 1959-08-26 | 1962-11-20 | Honeywell Regulator Co | Manifold valve |
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