DE158904C - - Google Patents
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- Publication number
- DE158904C DE158904C DENDAT158904D DE158904DA DE158904C DE 158904 C DE158904 C DE 158904C DE NDAT158904 D DENDAT158904 D DE NDAT158904D DE 158904D A DE158904D A DE 158904DA DE 158904 C DE158904 C DE 158904C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ball
- amusement device
- passengers
- carriage
- path
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G21/00—Chutes; Helter-skelters
- A63G21/12—Chutes; Helter-skelters with special cars, e.g. horse-shaped
Landscapes
- Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Belustigungs- ι bahn, bei der in bekannter Weise ein Gefährt
eine geneigte, zweckmäßig kreis- oder spiralförmig angeordnete Bahn herabrollt, um mittels
eines Aufzugs wieder nach der Ausgangsstelle geschafft zu werden. Gegenüber bekannten
Einrichtungen dieser Art besteht die. Erfindung darin, daß das Gefährt ball- oder
kugelförmig ist und frei der Schwerkraft folgend, ohne jede Führungsschiene die Bahn
herabrollt, wobei der Ball so ausgebildet ist, daß er die Fahrgäste in seinem Innern, das
stets in wagerechter Lage gehalten wird, mitnehmen kann.
Die Erfindung ist- auf der Zeichnung veranschaulicht, lind zwar ist Fig. 1 ein Schaubild
der Belustigungseinrichtimg, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Bahnteils mit den Einrichtungen
zum Heben des Balls; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Balls, Fig. 4 ein senkrechter
Schnitt durch diesen und Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Balls, teilweise
im Schnitt.
Die Bahn, auf der der Ball herabrollt, kann in Breite, Länge, Neigung oder Bauart beliebig
sein. Es ist nur notwendig, daß sie an einer oder mehreren Stellen geneigt ist, um das
Herabrollen des Balls zu ermöglichen, und daß sie mit einem Rande 14 versehen ist, der verhindert,
daß der Ball aus der Bahn herausspringe. Der Eigenartigkeit des Gefährts entsprechend, kann die Bahn, die im übrigen
in beliebiger, bekannter Weise aus miteinander abwechselnden, mehr oder weniger geneigten,
horizontalen oder auch auf- und absteigenden Flächen zusammengestellt sein kann, wie nachstehend
beschrieben, noch mit Hindernissen besonderer Art ausgestattet sein. Der wagcrechte
Teil 5 z. B. trägt eine gelenkig befestigte Decke 12, die auf Federn 13 ruht, so daß
dem Balle ein Rückschlag erteilt wird, wenn er auf diese Decke 12 fällt. Des
weiteren kann die Bahn an bestimmten Punkten mit Hindernissen für die freie Bewegung
des Balls versehen sein, z. B. mit Bäumen 4, die auf der geneigten Fläche 3 angeordnet sind, so daß sich der Ball zwischen
den Bäumen hindurchwinden muß, nachdem er den Ausgangspunkt 26 verlassen hat. Infolge
dieser Hindernisse wird der Ball in sehr unregelmäßiger Bewegung, die das Vergnügen
der in dem Balle sitzenden Personen vergrößern soll, hin- und hergestoßen. Sobald
der Ball die Bäume verlassen hat, erlangt er durch die Schwerkraft auf dem folgenden, geneigten
Wege eine große Geschwindigkeit, die durch die Unregelmäßigkeit der Bahn verschiedentlich
verändert werden kann. Ein Aufzug 25 irgend einer geeigneten Art dient zum Heben des Balls vom unteren Ende
der Bahn nach dem Ausgangspunkte, z. B. nach dem Häuschen 26 (Fig. 1 und 2).
Das ballförmige Gefährt 15 besteht zunächst aus einem Fachwerkmantel, durch
dessen Zwischenräume die im Innern des Balls befindlichen Personen die Umgebung beobachten
können, gleichgültig nach welcher Richtung oder mit welcher Geschwindigkeit sich der Ball bewegt. Der Ball muß natürlich
sehr stark gebaut sein, um den während des Herabrollens auftretenden Hindernissen,
Stößen usw; gewachsen zu sein. Andererseits
muß er genügend rund sein und keine flachen Stellen haben, um während des Herabrollens
nicht ständig Stöße auf die Benutzer hervorzurufen. Der Mantel (Fig. 3, 4 und 5) besteht
zunächst aus den Polstücken 16, die durch Längsrippen 17 miteinander verbunden
sind, während Querrippen 18 die Längsrippen untereinander verbinden. Innerhalb dieses
äußeren Fachwerks ist ein ähnlich gebauter Mantel 21 angeordnet. Zwischen dem inneren
Fachwerke 21 und den äußeren Rippen 17
und 18 sind g'ebogene Bügel 20 angeordnet und weiter Bolzen 19, die die beiden Fachwerke
und die Bügel 20 fest und sicher vereinigen. Von dem inneren Fachwerke wird der eigentliche Wagen oder Transportraum für
die mitzunehmenden Fahrgäste auf Kugellagern getragen, um die Reibung möglichst zu
verringern. Diese Kugellager sind über das ganze innere Fachwerk verteilt, so daß der
Wagen, gleichgültig in welcher Richtung sich die Kugel bewegt, stets auf diesen Kugellagern
liegt. Das Gestell 32 des Wagens ist zweckmäßig halbkugelförmig (Fig.4), und zwar entspricht
es genau der inneren Fläche des Fachwerks und befindet sich ständig in Berührung
mit dessen Kugellagern. Der Wagen 32 wird clurch Bleiblöcke 28 oder durch sonstige Gewichte,
die in seinem Boden angeordnet sind, so beschwert, daß die Sitze stets annähernd
wagerecht bleiben, während sich der äußere Mantel nach verschiedenen Richtungen dreht.
Der Eingang zum Wagen 32 wird durch eine zweckmäßig" gestaltete Tür gebildet, die aus
einem ausgeschnittenen Teile der Kugel besteht und bei 34 eingelenkt ist.
Innerhalb des Wagens sind Sitze für die Fahrgäste und eine Handschiene 29 auf
Stützen 30 vorgesehen, so daß sich die Fahrgaste während des Herabrollens festhalten
können. Die Kugellager werden (Fig. 5) je durch eine große Kugel 22 gebildet, deren
Oberfläche der Wagen 32 berührt. Der übrige Teil dieser Kugel ruht auf einer Anzahl kleiner
Kugeln 24, so daß eine große Anzahl von Kugeln an der inneren Oberfläche der äußeren
Kugel angeordnet und in Berührung mit der Kugeloberfläche des Wagens 32 ist, mit dem
Ergebnis, daß der Wagen, gleichgültig in welcher Richtung und mit welcher Geschwindigkeit
sich die Kugeln bewegen, stets annähernd in wagerechter Lage bleibt, so daß die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet ist.
Die Kugeln 22 wie auch die kleinen Kugeln werden durch eine Platte 23 an ihrem Platze
gehalten. Der äußere Mantel des Balls kann, wenn gewünscht, auch mit Federn aus Stahl
oder anderem Material versehen sein, das die Härte der Stöße mildert. Besondere Federn,
federnde Bogen, Gummipuffer und andere Mittel können für diesen Zweck angewendet
werden.
Claims (5)
1. Belustigungseinrichtung, bestehend in einer Bahn von kreis- oder spiralförmiger
Gestalt, auf der ein Gefährt, der Schwerkraft folgend, herabrollt, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Bahn ein die Fahrgäste aufnehmender, nach jeder Richtung hin frei beweglicher Ball oder eine Kugel
(15) herabrollt.
2. Belustigungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
innerhalb des Balls ein durch Gewichte (28) stets wagerecht gehaltener Wagen (32) zur Aufnahme der Fahrgäste angeordnet
ist.
3. Belustigungseinrichtung' nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wagen (32) innerhalb des Balls (15) auf Kugellagern (22,23,24) läuft,
die auf der ganzen inneren Querfläche des Balls angeordnet sind.
4. Belustigungseinrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ball aus einem fachwerkartigen Mantel (17 bis 21) besteht, so daß aus
dem Innern ein Ausblick möglich ist.
5. Belustigungseinrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bahn mit Hindernissen (4), Vorsprüngen (10) und federnden Teilen (12)
versehen ist, zwischen oder über denen der Ball mit verschiedenen Bewegungen herabrollen
muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158904C true DE158904C (de) |
Family
ID=425040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158904D Active DE158904C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158904C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4272093A (en) * | 1979-09-17 | 1981-06-09 | Dennis Filice | Self-propelled rolling toy |
| DE202005002879U1 (de) * | 2005-02-21 | 2006-04-06 | Raidt, Alexander | Fahrgeschäft mit Beförderungsgeräten |
-
0
- DE DENDAT158904D patent/DE158904C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4272093A (en) * | 1979-09-17 | 1981-06-09 | Dennis Filice | Self-propelled rolling toy |
| DE202005002879U1 (de) * | 2005-02-21 | 2006-04-06 | Raidt, Alexander | Fahrgeschäft mit Beförderungsgeräten |
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