DE158696C - - Google Patents

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DE158696C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

PATENTAMT
M 158696 KLASSE 20/.
Es ist bereits bekannt, die Arbeitsstromleitungen von elektrisch gesteuerten Luftbremsen mittels Ruhestrom zu kontrollieren, doch hatten die bekannten Einrichtungen den Nachteil, daß der Ruhestrom nicht die gleichen durchgehenden Leitungen durchfloß, die beim Bremsen den Arbeitsstrom zu führen hatten, so daß sich die Kontrolle nicht auf sämtliche Arbeitsstromleitungen erstreckte, somit
ίο also der Zweck der Kontrolleinrichtung nicht erreicht wurde.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung kommt es darauf an, daß die gleichen durchgehenden Arbeitsleitungen, die während des Bremsens den Arbeitsstrom führen, also sämtliche durchgehenden Arbeitsleitungen, ständig unter einem schwachen Ruhestrom gehalten werden, welcher eine beim Zugführerstand angebrachte Anzeigevorrichtung beeinflußt. Zu diesem Zwecke ist am Ende des Zuges ein durch den Ruhestrom erregtes Relais angeordnet, welches geeignete Kontaktvorrichtungen derart beherrscht, daß z. B. bei der beim Bremsen eintretenden erhöhten Erregung entweder ein Widerstand vor die Bewickelung des Relais geschaltet oder, falls eine besondere am Ende des Zuges angeordnete Stromquelle zur Lieferung des Ruhestromes dient, diese ausgeschaltet wird. Die Beeinflussung der Anzeigevorrichtung erfolgt durch das Relais bei parallelgeschalteten Bremsmagneten z. B. mittels eines besonderen Anzeigestromkreises oder dadurch, daß das Relais als selbsttätiger Unterbrecher und die Anzeigevorrichtung auf pulsierenden Strom ansprechend ausgeführt wird.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Hinter dem Elektromagneten der letzten Bremse wird ein Relais 8 eingeschaltet. Sämtliche Bremsleitungen stehen unter einem' aus der zur Erregung der Elektromagnete 5 bis 7 dienenden Batterie 10 oder aus einem Teile derselben oder aus einer anderen Strom- 4-5 quelle entnommenem schwachen Ruheströme, so daß der Elektromagnet 8 seinen Anker 9 ständig angezogen hält und den Stromkreis 13 der Batterie 12, in welchem ein beliebiger, in der Nähe des Zugführerstandes angebrachter Anzeigeapparat 14 eingeschaltet ist, ständig geschlossen hält, so daß dieser letztere den Strom, solange die Bremsleitung bis zum letzten Wagen in Ordnung ist, anzeigt
Die Anzeigevorrichtung kann entweder den ordnungsmäßigen Zustand anzeigen oder aber bei Eintritt eines Fehlers ein Zeichen geben.
Natürlich kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß das Relais 8 nur dann die Anzeigevorrichtung 14 in Tätigkeit setzt, wenn es stromlos geworden ist, wie dies in Fig. ι punktiert dargestellt ist.
Unter den Einfluß des Elektromagneten 8 kann noch ein Kontaktpaar 15 gebracht werden (Fig. 1), welches während des Bremsens vor den Magneten 8 einen Widerstand 30 schaltet. Die Einschaltung dieses Widerstandes ist jedoch bei entsprechender Bemessung der Widerstände der Bremsmagnetwickelungen und der Relaiswickelung nicht unbedingt notwendig.
Anstatt des Relais 8 kann auch der in
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Claims (4)

Fig. 2 dargestellte selbsttätige Unterbrecher Anwendung finden, der in ein beim Zugführer angebrachtes elektrisches Läutewerk, welches keinen besonderen Unterbrecher besitzt, ständig Stromimpulse sendet. Statt der Klingel kann auch eine beliebige andere Anzeigevorrichtung Anwendung finden, die auf pulsierende Stromimpulse anspricht. Selbstverständlich darf der selbsttätige ίο Unterbrecher, wie in Fig. 2 dargestellt, den Stromkreis nicht vollkommen unterbrechen, sondern bloß einen Widerstand 30 einschalten, der genügt, um für den schwachen Signalstrom als Unterbrechung zu gelten, jedoch die Stromstärke in der Elektromagnetwickelung 8 während des Bremsens nicht so weit schwächt, daß der Unterbrecher seinen Anker losläßt. Bei dieser Anordnung entfallen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die Leitungen 13 vollkommen, wobei die Klingel 14 unmittelbar im Bremsstromkreis geschaltet ist und durch den Bremshebcl 16 beim Verlassen seiner Anfangsstellung ausgeschaltet wird. Für den durch den selbsttätigen Unterbrecher hervorgerufenen pulsierenden Strom bilden die Bewickelungen 5 der Bremselektromagnete infolge ihrer hohen Selbstinduktion einen Widerstand, so daß diese parallel geschalteten Wickelungen den Kontrollstrom kaum durchlassen und denselben vom Relais 8 bezw. von der Anzeigevorrichtung 14 nicht entziehen. Der besondere Signalstromkreis kann bei der Anordnung nach Fig\ 3 ebenfalls entbehrt Averden. Hier ist die die Anzeigevorrichtung 14 beeinflussende Batterie 12 im Ruhezustande der Bremsen ständig in die Bremsleitung eingeschaltet und der Strom derselben dient gleichzeitig zur Kontrolle der Bremsleitung. Durch das beim Bremsen erfolgende Drehen des Bremshebels 16 wird die Bremsbatterie 10 oder eine beliebige Stromquelle stufenweise eingeschaltet, wodurch die Erregung des Relais 8 so stark wird, daß der Umschalter 17 vom Kontakte 18 auf den Kontakt 19 gebracht und die Batterie 12 aus dem Stromkreise geschaltet wird. Das Relais und auch die gegebenenfalls am Ende des Zuges angeordnete Anzeigebatterie können leich't abnehmbar angebracht sein, so daß sie leicht an den jeweiligen letzten Wagen gesetzt werden können. Die Anordnung nach Fig. 1 hat den Vorteil, daß die Bremsleitung auch während des Bremsens kontrolliert wird, was z. B. beim Befahren längerer Abhänge von Wichtigkeit ist. Die neue Einrichtung ist sowohl für elektrische Bremsen als auch für elektrisch gesteuerte Luftbremsen bestimmt. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ Rüche:
1. Eine Einrichtung zur Überwachung der den Arbeitsstrom führenden Leitungen elektromagnetischer oder elektromagnetisch gesteuerter Eisenbahnbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche durchgehenden Leitungen (11), die beim Bremsen den Arbeitsstrom führen, ständig unter einem schwachen Ruhestrom gehalten werden und daß ein am Ende des Zuges gegebenenfalls abnehmbar angebrachtes Relais (8) den unter Ruhestrom gehaltenen Arbeitsstromkreis (11) oder einen besonderen Anzeigestromkreis (13) derart beeinflußt, daß mittels einer beim Zugführerstand angebrachten Anzeigevorrichtung (14) jederzeit festgestellt werden kann, ob das Relais unter Strom oder stromlos ist, also die durchgehenden Leitungen in Ordnung sind oder nicht.
2. Eine Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (8) mittels geeigneter Kontakte bei der durch den Bremsstrom erfolgten erhöhten Erregung einen Widerstand (30) vor seine Bewickelung schaltet und die gegebenenfalls am Ende des Zuges angeordnete, den scliAvachen Ruhestrom liefernde Stromquelle (12) ausschaltet. go
3. Eine Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (8, Fig. 2) als selbsttätiger Unterbrecher ausgeführt ist und durch wechselweises Ein- und Ausschalten eines Wider-Standes (30) in den unter Ruhestrom gehaltenen Bremsleitungen (n) pulsierende Stromstöße hervorruft, die beim Zugführer eine nur auf pulsierenden Strom ansprechende Anzeigevorrichtung (14) beeinflussen, durch die Bremsmagneten (5) jedoch infolge deren Selbstinduktion nicht zu fließen vermögen.
4. Eine Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anfangsstellung des Bremskontaktarmes (16) der Stromkreis über die Anzeigevorrichtung (14) bezw. die Ruhestromquclle (12) geschlossen ist, derart, daß bei der zwecks Bremsung bewirkten Bewegung des Kontaktarmes (16) die Anzeigevorrichtung (14) bezw. die Ruhestromquelle (12) aus- und die Bremsstromquelle (10) eingeschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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