DE158653C - - Google Patents

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DE158653C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vielen Signalanlagen ist es wünschenswert, daß das eingestellte Signal auch nach der Signalabgabe, also auch dann, wenn die Leitung nicht mehr unter Strom steht, bestehen bleibt, und daß es selbsttätig verschwindet, wenn ein neues Signal gegeben wird.
Um dieses bei einer Signalvorrichtung nach dem Patente 153563 zu erreichen, ordnet man eine Sperre, eine Bremse o. dgl. an, durch welche das eingestellte Signal festgehalten wird. Diese Vorrichtung wird durch einen Elektromagneten ausgeschaltet, der bei jeder Signalabgabe erregt wird.
Während also ein neues Signal eingestellt wird, ist die Sperrung aufgehoben und das vorher gegebene Signal kann zurückgehen. Sobald der Strom nach der Signalabgabe aufhört, stellt sich das neue Signal fest.
Damit der Magnet bei jeder Signalabgabe seinen Anker anzieht, ohne Rücksicht darauf, welche Richtung der Strom in den einzelnen Leitungen hat, erhält er drei Wicklungen, welche aber nur in zwei Phasen geschaltet werden. Zwei Wicklungen liegen also in einer Phase parallel und könnten durch eine Wicklung von doppeltem Drahtquerschnitt ersetzt werden.
Da diese Schaltung bei einmaliger Anordnung eine ungleiche Belastung der Phasen ergibt, so ordnet man in dem Falle besser drei einzelne Magnete an, die durch ihre
Anker auf denselben Hebel wirken und deren Wicklungen in Stern- oder Dreieckform an die Leitungen angeschlossen werden.
Fig. ι zeigt die Schaltung der Magnete.
In Fig. 2 ist als Ausführungsbeispiel die Sperrung einer sich drehenden Signalscheibe angeführt. Der Hebel α wird durch die Feder b angezogen und verhindert eine Drehung des Rades c. Sobald jedoch ein Signal eingestellt werden soll, wird der Hebel vom Magneten d angezogen, das Rad kann sich also frei bewegen und wird erst nach der Einstellung des neuen Signals wieder festgehalten.
Fig. 3 gibt die Darstellung einer gemeinsamen Sperrvorrichtung für mehrere Einzelapparate. Die Welle e wird bei jeder Signalgabe gedreht" da bei jeder Stromverteilung wenigstens zwei Magnete erregt sind. Es können sich dann die Signalarme/ frei heben. Sobald nach der Signalgabe der Strom ausgeschaltet wird, schnellt die Welle zurück und die Arme g halten nun den gehobenen Signalarm fest. Erst wenn ein neues Signal gegeben und damit die Welle wieder gedreht wird, kann der Signalarm in die Ruhelage zurückkehren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Übertragung von Signalen nach dem Patente 153563, dadurch
    gekennzeichnet, daß das eingestellte Signal (Signalscheibe ο. dgl.) bis zur nächsten Signalabgabe durch eine Sperre, Bremse oder ähnliche Vorrichtung festgehalten wird, deren Wirkung während der Dauer der Signalgabe aufgehoben wird durch einen Elektromagneten mit drei Wicklungen, die zwischen zwei Phasen geschaltet sind oder durch drei Elektromagnete mit je einer Wicklung, deren Wicklungen in Stern- oder Dreieckform an die Leitungen angeschaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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