DE158496C - - Google Patents

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DE158496C
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clays
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DENDAT158496D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/13Compounding ingredients

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Porzellan- und Steingutmassen zum Gießen unter Zusatz von Alkalien ist man bisher bei der Verwendung von Kaolin mit einem Zuschlag von plastischem Ton bis zu etwa 5 Prozent bezüglich der Benutzung der Magerungsmittel (gebranntes Scherbenmehl, Quarz, Feldspat usw.) immer auf die Verwendung dieser Zuschläge als feinkörniges Material beschränkt gewesen (s. Sprechsaal Jahrg. 1901, S. 1009, linke Spalte), und man ist bei allen diesen Massen über die Anfertigung von Gefäßen bis zu V2 oder höchstens 1 cm Wandstärke nicht hinausgekommen.
Es wurde nun gefunden, daß man bei An-
ig wendung einer Masse, welche als Magerungsmittel neben feinkörnigem Schamottematerial noch solches von Korngrößen bis zu IO mm und darüber enthält, unter fast ausschließlicher Verwendung von plastischen, fetten Tonen als Bindemittel durch den bekannten Zusatz von ooda, Natronlauge, Ammoniak, "Pottasche," Wasserglas",''' Melasse"," Seife' oder dergl. alkalischen Stoffen Gießmassen herstellen kann, welche sich ebensogut gießen lassen, wie die feinkörnigen Porzellan- oder Steingutmassen, ohne daß sich beim Gießen die grobstückigen Schamottebrocken zu Boden setzen und der Brei sich entmischt. Von den Porzellan- und Steingutgießmassen unterscheiden sich die Schamottemassen dadurch, daß sie sich zur Herstellung dickwandiger, gegossener Stücke bis zu 10 cm Wandstärke eignen. Die Herstellung solch starkwandiger Gefäße, wie Glashäfen, Schmelztiegel, Ofenkacheln, Tröge, Retorten, Formsteine und dergl., war nach dem bisherigen Stande der Gießtechnik ausgeschlossen. Auch hat sich gezeigt, daß trotz der .Benutzung von fetten Tonen bis zu 50 Prozent, wodurch der Wasserentziehung durch die Gipsform sonst unüberwindliehe Schwierigkeiten entgegengesetzt werden, Schwierigkeiten irgendwelcher Art beim Gießen nicht entstehen und daß die Wasserabsaugung schnell vonstatten geht. Denn infolge des nicht geringen Tonsubstanzgehaltes' dieser Tone ist bei einer leicht fließenden Masse der Wassergehalt so gering, daß die Schamottemasse in der Gipsform schnell erstarrt. Es kann die Gipsform nach verhältnismäßig kurzer Zeit vom Formstück abgenommen werden, und der von der Gipsform befreite Formling trocknet freistehend schneller als bei in üblicher Weise eingeformter Masse, ohne daß Trockenfehler, wie Risse und Verkrümmungen eintreten.
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Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren, aus plastischen Tonen durch Zusatz von Soda, Natronlauge, Ammoniak, Pottasche, Wasserglas, Melasse, Seife und dergl. gußfähige Masse herzustellen, dadurch*^ekeniizei'cKnei,"3aß" der 'Masse' als Magerungsmittel neben dem bekannten feinkörnigen Schamottematerial noch solches von Korngrößen bis zu 10 mm zugesetzt wird.
    (2. Auflage, ausgegeben am j. Mär\
    BERLIN. GEDRUCKT IN BER REICHSDRUCKERE!·
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073369B (de) * 1960-01-14 Metropolitan-Vickers Electrical Company Limited, London Verfahren zur Verminderung der Absetzgeschwindigkeit fester Stoffe aus einem Kieselerdesol enthaltenden Schlicker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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