DE158374C - - Google Patents
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- DE158374C DE158374C DENDAT158374D DE158374DA DE158374C DE 158374 C DE158374 C DE 158374C DE NDAT158374 D DENDAT158374 D DE NDAT158374D DE 158374D A DE158374D A DE 158374DA DE 158374 C DE158374 C DE 158374C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
- C10B27/06—Conduit details, e.g. valves
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Abschließen des Steigrohres
gegen die Vorlage, welche während des Betriebes, ohne Tauchung zu arbeiten gestattet
und während der Betriebspause den Innenraum der Retorte mit der Außenluft in Verbindung
setzt.
Die Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 4 dargestellt, und zwar
ίο zeigt
Fig. ι einen Schnitt,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Vorrichtung während des Betriebes ohne
Tauchung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Vorrichtung während des Betriebes mit
Tauchung.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht der Verschluß aus zwei Hauptteilen,
einem mit Abschluß für das Steigrohr, mit Boden und Deckel versehenen Zylinder a
und einem in ihm beweglichen Zylinder b. Der Zylinder α wird mittels des Flansches c
mit der Vorlage und bei d mit dem Steigrohr verbunden. Sein Boden wie sein Deckel
sind mit je einer in das Innere des Zylinders α reichenden rohrförmigen Umstülpung η und f versehen, von denen die im
Boden befindliche η die Verbindung des Zylinderinneren
mit der Vorlage herstellt, und die im Deckel angeordnete / das Zylinderinnere mit der äußeren Atmosphäre verbindet.
Der Zylinder b ist durch einen Zwischenboden e in zwei Teile geteilt; seine
Höhenlage läßt sich in bezug auf den Boden des Zylinders α beliebig ändern, und zwar
so, daß bei der einen Endstellung des beweglichen Verschlußzylinders b (Fig. 1) die
Vorlage gegen die Retorte abgeschlossen und die Verbindung der letzteren mit der
äußeren Atmosphäre hergestellt ist, bei der zweiten (Fig. 3) die Retorte mit der Vorlage
in unmittelbarer Verbindung steht. Die weitere Bauart geht am besten aus der Be-Schreibung
der Wirkungsweise der Vorrichtung hervor.
In Fig. ι ist die Lage des Abschlußzylinders b in dem Augenblick dargestellt, wo
die Retorte mit Kohlen beschickt wird oder der Ofen bezw. die Retorte außer Betrieb
ist. Fig. 3 dagegen zeigt, die Vorrichtung während des Betriebes ohne Tauchung. Durch
den Wasserleitungshahn g ist der Zylinder a bis zum Rande der Umstülpung η mit Wasser
gefüllt, ebenso der obere Teil des Verschlußzylinders b. Das Wasser rieselt ständig über
den oberen Rand des letzteren und den der Umstülpung n. Das aus der Retorte strömende
Gas steigt im Steigrohr hoch und tritt in den Zylinder a, und von hier, dem Pfeile
entsprechend, durch die Umstülpung' η unmittelbar in die Teervorlage. Beim Schließen
des Retortendeckels ist der zwangläufig mit ihm verbundene Verschlußzylinder b gehoben
worden, und zwar so weit, daß ein genügender Zwischenraum zur Ausströmung des Gases in die Vorlage vorhanden ist. Damit
kein Gas durch die im Deckel des Zylinders a befindliche öffnung entweichen kann, ist der
Deckel wie dargestellt ausgebildet. Die Umstülpung f taucht in den oberen Teil des
Verschlußzylinders b ein, der mit Wasser gefüllt ist. Schädliche Gasansammlungen können
dann weder in der Retorte, noch im Steigrohr stattfinden, da eine ständige Verbindung
der Retorte und des Steigrohrs mit der Außenluft durch die im Deckel des Zylinders
α vorgesehene Öffnung vorhanden ist. Ein ununterbrochen laufender dünner Wasserstrahl
bei g ergänzt das verdunstende Wasser,
ίο wobei das ständig überfließende zur Waschung
des Gases und Spülung der Teervorlage benutzt wird.
Um auch, wenn dies aus irgend einem betriebstechnischen Grunde vorgezogen werden
sollte, mit Tauchung arbeiten zu können, wird der Verschlußzylinder b, wie in Fig. 4
veranschaulicht, festgestellt, was mittels der den Zylinder b tragenden Stange h, die mit
entsprechendem Gewinde versehen ist, der Brücke i und der beiden Muttern k kl geschehen
kann. Das Gas strömt dann dem Pfeil entsprechend in die Vorlage. Um ein Herauswerfen des Wassers bei dem stoßweisen
Austreten des Gases aus der Retorte auszuschließen, ist der Führungsring m unten
an dem Abschlußorgan b angeordnet. Die Gasblasen werden durch die Zacken des Verschlußorgans
zerteilt und steigen in dem Zwischenraum zwischen Führungsring m und innerer Wandung des Verschlußorgans b
hoch, um dann in die Vorlage zu treten. Alle Abmessungen der Querschnitte und Höhen der einzelnen Teile sind ihrem Zweck
entsprechend bemessen.
Wie schon erwähnt, wird das Schließen der Teervorlage, damit kein Gas beim öffnen
der Retorte zurückströmt, abhängig von der Öffnung des Retortendeckels gemacht, was
in der verschiedensten Weise geschehen kann.
Z. B. wird eine Kette mit Haken, der in den Ring der Stange h eingehängt wird, über eine
Rolle geführt und diese mit dem Exzenterhebelverschluß des Retortendeckels verbunden.
Sobald der Hebel herumgeschlagen wird, senkt sich dann der Verschlußzylinder b. Bei
Außerbetriebsetzung der Retorte oder des Ofens und dann, wenn mit Tauchung gearbeitet
werden soll, wird die Kette ausgehängt und der Verschluß mittels der Stange h,
der Brücke i und der Muttern k Ar1 eingestellt.
Der Zwischenboden e hat in einer schwalbenschwanzförmigen Nut eine Dichtungsleiste,
die noch zur Ergänzung der Wasserdichtung dient, besonders dann, wenn der Ofen ausgeschaltet wird. Dann läßt sich
mittels der Schraubenspindel h, der Brücke i und der beiden Muttern k k1 der Zwischenboden
fest auf die scharfkantigen Ränder des Eintrittrohres η in die Vorlage aufpressen,
so daß selbst, wenn das Wasser nach wochenlanger Außerbetriebsetzung eines Ofens verdunstet ist, der Verschluß gasdicht
bleibt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Abschließen des Steigrohres gegen die Vorlage, bestehend
aus einem mit Zwischenboden versehenen, in senkrechter Richtung beweglichen Zylinder,
der in seiner tiefsten Stellung durch Aufpressen des Zwischenbodens
auf den erhöhten Rand einer Öffnung in dem Boden des umgebenden, zwischen Steigrohr und Vorlage eingeschalteten
festen Zylinders das Steigrohr gegen die Teervorlage abschließt und mit der Außenluft
durch Freigeben einer Öffnung im Deckel des festen Zylinders in Verbindung setzt, in seiner Hochstellung die Verbindung
des Steigrohres mit der Vorlage mit oder ohne Tauchung freigibt und die zur Außenluft führende Öffnung im
Deckel des festen Zylinders verschließt.
2. Ausführungsform der Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Anordnung eines Führungsringes innerhalb des beweglichen Zylinders am unteren Ende desselben, wodurch
die Gasblasen verhindert werden, bei Anwendung der Tauchung das Wasser herauszuwerfen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158374C true DE158374C (de) |
Family
ID=424557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158374D Active DE158374C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158374C (de) |
-
0
- DE DENDAT158374D patent/DE158374C/de active Active
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