DE1580002A1 - Bremsdruck-Dosiervorrichtung zur Bremskraftverteilung - Google Patents

Bremsdruck-Dosiervorrichtung zur Bremskraftverteilung

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DE1580002A1
DE1580002A1 DE1965K0057624 DEK0057624A DE1580002A1 DE 1580002 A1 DE1580002 A1 DE 1580002A1 DE 1965K0057624 DE1965K0057624 DE 1965K0057624 DE K0057624 A DEK0057624 A DE K0057624A DE 1580002 A1 DE1580002 A1 DE 1580002A1
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William Stelzer
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KELSEY HYES Co
ZF Active Safety US Inc
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KELSEY HYES Co
Kelsey Hayes Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/26Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force characterised by producing differential braking between front and rear wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)
  • Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)

Description

DR. ING. H. NEGENDANK HAHBtTBO SS · NBUXB WALL «1 · FiHNBUF M 74 M UND M 41 M
KE1SEY-HAYES COMPANY
21441 Huron Eiver Drive,
Romulus, Michigan (USA) 8. November I965
Bremsdruok-Dosiervorriohtung zur Bremskraftverteilung
Die Erfindung "bezieht sich auf hydraulische Bremsanlagen und insbesondere auf ein Dosierventil für ein hydraulisches iahrzeug-Bremssystem, das geeignet ist, das Verhältnis des Hinterrad-Bremsdruckes zum. Vorderrad-Bremsdruck zu vermindern, um die bei starkem Bremsen auftretende Gewichtsverlagerung von den Hinterrädern zu den Vorderrädern zu berücksichtigen»
Die Erscheinung der Gewichtsverlagerung in einem Fahrzeug während des Bremsens ist in der Automobilindustrie bekannt. Während der Verzögerung eines mit zwei Achsen versehenen Fahrzeuges wird ein Teil des von den Hinterrädern getragenen Gewichtes auf die Vorderräder verlagert. Je größer d'ie Verzögerung ist, umso größer ist das Ausmaß der Gewichtsverlagerung. Aus diesem Grund vermindert sich die Haftung zwischen der Straße und den Hinterrädern mit zunehmender Bremsverzögerung. Gleichzeitig wird die Haftung zwisohen der Straße und den Vorderrädern vergrößert. Demgemäß nehmen die Bremskräfte, die ohne Erzeugen eines Biookierens den Vorderbzw. Hinterrädern zugeführt werden können» alt steigender Verzögerung zu bzw. ab. Es sind sohon verschiedene Vor-
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richtungen vorgeschlagen worden, mit denen die relative Druck-"beauf schlagung der Vorderrad- und Hinterrad-Bremszylinder wahrend einer Verzögerung verändert werden kann . Die Erfahrung hat gezeigt,· daß der vom Hauptbremszylinder erzeugte Bremsdruck ala ungefähres, aber relativ zuverlässiges Maß der vorhandenen Verzögerung verwendet werden kann. Obwohl bei verschiedenen vorbekannien Vorrichtungen bereits die Größe des Hauptbremszylinderdruckes als Maß für die Verzögerung benutzt wird, spricht die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung in einer neuartigen und genau gesteuerten Weise auf den Hauptbremszylinderdruck an.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eins Bremsdruck-Dosiervorrichtung zu schaffen, die während einer Verzögerung allmählich das Verhältnis des Hinterrad-Bremszylinderdruokes zum Vorderrad-Bremszylinderdruck verändert, um sich dem Idealverhältnis dieser Drücke weitergehend anzunähern, als dies bei vorbekannten Einrichtungen dieser Art möglich war,und somit die Ausnutzung der maximalen Adhäsion zwischen sowohl den Vorder- als auch den Hinterrädern und der Straße sowie das Anhalten eines Fahrzeuges mit dem kürzest möglichen Bremsweg ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Bremsdruck-Do sierviirrichtung der angegebenen Art zu sohaffen, bei der ein kleines Volumen des vom Hauptbremszylinder unter Druck gesetzten Bremsmediums dazu benutzt wird, um ein größeres Volumen des Bremsmediums mit einem kleineren Druck zu den Hinterradbremsen zu befördern und dadurch die bei einem gegebenen Bremsmedium-Ausstoß des Hauptbremszylinders zur Betätigung der Hiigjt^^gi^tpeig^e^ jrerfügbare Menge an Bremsmeciium
OBlQiNAL INSPECTED - 3 -
- 3 - ■■ ■ -'-■ %
so groß wie möglioh su aaohen.
Bin weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung beetqht darin, •int Druokdoeiervorrichtung der angegebenen Art au eahaffen, die mit geringen Kosten hergestellt werden'kann» auverläaeig arbeitet, robust aufgebaut ist und ohne weiteres in einem T Fahrzeug eingebaut werden kann.
Sie Erfindung hat aloh sonit ganz allgemein die Aufgab« gestellt, eine Breaedruokdosiervorriohtuhg zu schaffen, die in . ' einfacher Weise eine bessere Annäherung an die si oh beim Bream- j Vorgang verändernden Größen der maximal ohne Biookieren an den Vorder- bzw. Hinterrädern anwendbaren Breaskräfte eraög- : licht. ' ' !
ITach der Erfindung wird die gestellte Aufgabe bei einer Bremsdruckdosiervorrichtung für Einschaltung zwisohen ofen Hauptbremszylinder und die Hinterrad-Bremszylinder einer Pahrzeug-Bremsanlage im wesentlichen gelöst durch zwei Kolben, die beide das Bremsmedium zu üen Hinterrad-Bremszylindern zu verdrängen vermügen, und von denenνder erste Kolben vom Hauptbremszylinderdruck betätigbar ist, während der zweite Kolben'durch verwunderliche Kraftübertragungsmitte* die zwischen den beiden Kolben wirksam sind, bei Bewegung des ersten Kolbens in einer Äichtung bewegbar ist, in der das Bremsmedium zu den Hinterrad-Bremszylindern verdrängt wird, wobei aie Kraftübertragungsmittel so auegebildet sind, daß sich die von ihneqauf den zweiten Kolben ausgeübte Kraft in Abhängigkeit vom Ausmaß der Bewegung wenigstens eic as der Kolben verändert.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Zeichnungen.
Pig. 1 ist eine Sohnittansicht einer erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung und zeigt auch den Anechluß dieser . Vorrichtung an ein schematisch angedeutetes Bremssystem.
Pig. 2 ist eine Schnit'tansicht der in Pig, 1 dargestellten Vorrichtung nach der Linie 2-2.
Pig. 3 ist eine graphische Darstellung verschiedener Bremsdrücke .
In den Zeichnungen und insbesondere in Pig." 1 ist eine Bremsanlage mit einem Hauptbremszylinder 10, der von einem üblichen Bremspedal 12 betätigt wird, dargestellt. Der Hauptbremszylinder 10 fördert das Bremsmedium direkt über Leitungen zu den Vorderrad-Bremszylindern 14· An eine dieser Leitungen 16 ist eine Bremsleitung 18 angeschlossen, die zu der Einlaßöffnung 22 des Gehäuseß 20 führt, von welchem verschiedene Teile der erfindungsgemäßen Druckdosiervorrichtung um-schlossen sind. Das Gehäuse 20 ist außerdem mit einer Auslaßöffnung 24 versehen, an welche eine zu den Hinterrad-Bremszylindern führende Leitung 26 angeschlossen ist.
In den Gehäuse 20 ist eine Bohrung 30 eingearbeitet, die an ihrem einen Ende durch eine Stirnwand 32 verschlossen ist und sich an ihrem anderen Ende in eine erweiterte koaxiale Bohrung 34 öffnet. Die Bohrung 34 ist an ihrem von der Bohrung
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30 angewandten Ende durch ein Glied 36 verschlossen» in welchem eine mit den Bohrungen 30 und 34 koaxiale Bohrung 38 vorgesehen ist. Das Glied 36 ist mit einem radialen Flansch 40 versehen, der eine an der Wand der Bohrung 34 anliegende 0-Ringdichtung 44 trägt. Das Glied 36 wird mit Hilfe eines mit dem . Gehäuse 20 verbundenen Halteringes 42 an Ort und Stelle gehalten, wobei sein flansch 40 innerhalb der Bohrung 34 liegt. Das Glied 36 wird lediglioh aus Gründen der einfacheren Herstellung getrennt vom Gehäuse 20 gefertigt. IUr die Arbeits- · weise der Dosiervorrichtung kann das Glied 36 auch als einstückiger ^eil des Gehäuses 20 angesehen werden.
Die Gehäusebohrung 30 dient zur gleitenden lagerung eines Kolbens 46, der an einem Ende eine Lippendichtung 48 trägt, um den Durchtritt von Bremsmedium aus der Auslaßöffnung 22 zur Auslaßöffnung 24 zu verhindern. Der Kolben 46 besitzt einen einstückigen vergrößerten Planschteil 50, der innerhalb der Bohrung 34 angeordnet ist und gleitend die Wand der Bohrung 34 berührt. Der Plansch 50 ist mit einer ringförmigen Schulter 52 versehen, die bei Betrachtung der Fig. 1 nach reohts weist, und besitzt ferner Öffnungen 54» um sicherzustellen, daß auf den gegenüberliegenden Seiten des Flansches gleiche DrüokB vorliegen.
Innerhalb der Bohrung 38 ist ein zweiter Kolben 56 gleitend gelagert. Dieser Kolben trägt an seinem im Sinne der Fig. 1 linken Ende eine an der Wand der Bohrung 38 anliegende lippen- < dichtung 58, um einen Durchgang von Bremsmedium zu verhindern» Der Kolben 56 iat an einem Ende einer axial erstreckten Kolbenstange 60 befestigt, die in die Bohrung 34 hinein vorsteht und
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mit Abstand von dem dem Kolben 56 gegenüberliegenden Ende einen radial Vorsprung 62 aufweist. Die Kolbenstange 60 geht durch, einen Lagerblock 64, der an der Innenfläche 65 des Plansch.es 4Θ anliegt und das Ende der Bohrung 38 abdeckt. Ss wird jedoch durch Schlitze 66, die in der fläche 65 des Flansches 40 in der Nähe des Lagerblockes 64 ausgebildet sind, ein Durchtritt· von Bremsmedium zwischen dem Plansch 40 und dem LagerblQck 64 ermöglicht. Der Lagerblock 64 bildet ein Drehlager für eine Vielzahl von Hebeln 68, die aus flachem, segmentförmig zugeschnittenem Material bestehen und um die Kolbenstange 60 herum in seitlich aneinanderstoßender Beziehung angeordnet sind. Die inneren Enden der Hebel 68 liegen an einer ringförmigen Schulter 70 an, die auf einer Seite des Kolbenstangenvoreprungea 62 ausgebildet ist, während die radialen äußeren Enden der Hebel 68 die ringförmige Schulter 52 des Kolbenflansches 50 erfassen. Die Hebel 68 berühren mit ihrer einen Seite die Schultern 52 und 70 unu mit ihrer entgegengesetzten Seite eine auf dem lagerblock 64 ausgebildete konvexe Oberfläche 72. Von einer leichten Schraubenfeder 74, die zwischen der Dichtung 58 und dem lagerblock 64 angeordnet ist, wird normalerweise der Kolben 56 in der in der Zeichnung dargestellten Lage gehalten. In ähnlicher Weise ist innerhalb einer Ausnehmung 78 des Kolbens 46 eine leichte Eückhol-Schraubenfeder 76 angeordnet. Diese Feder steht zwischen dem Kolbenstangenvorsprung 62 und dem Kolben 46 normalerweise so unter Druckspannung, daß der Kolben46- in der in der Zeichnung dargestellten Lage gehalten wirα. In dieser Lage berühren auf dem Xolbenflanech 50 mit gegenseitigem Abstand ausgebildete VorSprünge 80 eine in dem Gehäuse zwisohen den Bohrungen 30 und 34 ausgebildete ringförmige Schulter 82. Die·
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Dichtung 48 wird durch eine leichte Feder 83 in Berührung mit dem Kolben 46 gehalten. Diese Peder ist jedoch nioht stark genug» tut die Peder 76 ca Überwinden und den Kolben 46 aus der dargestellten Lege herauszubewegen.
Bei schwachem Bremsen bleibt der bisher beschriebene Siell der Steuerrorriohtung unwirksam, und dl· Seil· verbleiben in den in der Zeichnung dargestellten lagen. Si· Kolben 46 und 56 werden duroh die !Tätigkeit eines Aufbau·· ins Spiel gebracht, der innerhalb eines Paares koaxialer Bohrungen 84 und 86, die im Gehäuse 20 an einer von den Bohrungen 30, 54 und abgesetzten Stelle ausgebildet sind, angeordnet ist. Die . Bohrung 84 hat, wie man erkennt, einen kleineren Durchmesser als die Bohrung 86, in welche hinein sie sieh fortsetit. ' Zwischen diesen beiden Bohrungen ist ein Ventilsitz 83 ausgebildet. Innerhalb der Bohrung 84 ist «in mit einer Dichtung: 92 versehener Kolben 90 gleitend und abgedichtet gelagert! j dieser Kolben ist duroh eine Sohra^rerbindung mit"einem Ventilglied 94 verbunden, das eine auf den Ventilsitz 88 passende Sichtung 96 aufweist. Das Ventilglied 94 hat einen kleineren Durchmesser als die Bohrung 84, so daß um das Ve^tilglied herum ein Ringraum freibleibt. Das Ventilglied 94 ist mit einem vergrößerten Ventilkopf 98 versehen, der Innerhalb der Bohrung 86 angeordnet ist; an diesem Tentilkopf ist dl· Dichtung 96 angebracht. Zusätzlich 1st der Ventilkopf 98 alt einem Führungeteil 100 versehen, der innerhalb der FUhrungsöffnung 102 eines Bohrungs-Versohluflgliedes 104, durch das da· eine JEnde der Bohrung 86 verschlossen ist, angeordnet ist. Bas zur Bohrung 86 entgegengesetzte Bnde der Bohrung 84 ist durch eine ffehäusewand 106 verschlossen. Zwischen der Stirnwand 10*6 und dem Kolben 90 ist eine Feder 108 mit sorgfältig ausgewählter
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Kennung angeordnet, die normalerweise den Ventilsitz 38 offenhält. Dur oh einen Durohgang 110, der im Gehäuse 20 ausgebildet ist» wird eine Strömungsmittelverblndung von der Bohrung 30 zur Bohrung 34 auf der der leder 108 entgegengesetzten Seite der Dichtung 92 gesohaffen. Dadurch kann das als Bremsmedium dienende Strömungsmittel, das duroh die Bohrung 30 aus* dem Einlaß 22 eintritt, duroh den Durchgang 110 zum Bingraum iwisohen dem Yentilglied 94 und der Bohrung 84 strömen. Wenn das Ventilglied 94 offen ist, kann das unter dem vom
entwickelten Druck Hauptbreaeeylinder 1O/stehende Druckmittel in die Bohrung 86 einströmen. Aue der Bohrung 86 kann dann das Druckmittel duroh einen Oehäuae-Durohgang 112, der von der Bohrung 86 zur Bohrung 34 führt, strömen. Aus der Bohrung 34 kann das Druckmittel duroh den Auslaß 24 zu den Hinterrad-Bremszylindern 28 strömen. Unter derartigen Umständen stellt die Vorrichtung tin offenes System dar, bei dem der aus dem Hauptbremszylinder kommend· Druokmlttelstrom direkt iu den Hinterrad-Bremszyllndern 28 etröa* ,ohne daß sioh irgendeine Veränderung des Bremsdruckes ergibt. Der in den Hinterrad-Bremszylindern 28
• wirkende Strömungsmitteldruck wird also gleich dem in den Yordtrrad-Bremssyllndern 14 wirkenden Strömungsmitteldruck sein.
Wenn der innerhalb der Bohrung 84 gegen den Kolben 90 wirkende Strömungsmitteldruck sich bis zu einem vorbestimmten Wert aufbaut, gibt die Teder 108 nach, und der Kolben 90 sieht die Ventildichtung 96 gegen ihren Sitz 88 und schließt dadaroh die Verbindung zwischen den Durchgängen 110 und 112. Vachdem das Ventil 94 sich geschlossen hat, versuchen weitere Anstiegt des Strömungsmitteldruckes innerhalb der Bohrung 30, die durtfo die Wirkung des Hauptbremszylinders 10 hervorgerufen
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ORIGINAL INSPECTED
* worden, den Kolben 46 nach reohts au bewegen. Tor dem
■ ' ■ .■ entschließen des Yentils 94 waren die Brücke auf den/gegenge-
* setzten Selten des Kolbens 46 gleiofef and der Kolben blieb in Ruhe. Sine Bewegung des Kolbens 46 als Brgebnis einte er&löiten ; Druckes innerhalb de β linken lindes der Bohrung 50 bewirkt Sie förderung von Strömungsmittel zum Auelaß 24· Die Bewegung des Kolbens 46 nach reohts erzeugt natürlich eine entsprechende Bewe4 gung seines Flansches 50. DeagemaS bewegt die an dem ao£er«a Entle des Planseheβ 50 ausgebildete Sohulter 52 die radialen äußeren Snden der Hebel 63 nach reohts· Die Hebel 68 kippen auf der konvexen Oberfläche 72 des üagerblookee 64 und stfttsen sich gegen den Vorsprung 62 der Kolbenstange 60 ab, wodurafe die Kolbenstange 60 nach links feezogen wird. Dadurch wird eine Bewegung des Kolbens 56 nach links erzeugt» *® daß dieser Kolben in Gemeinschaft mit dem. Kolben 46 bei des !förderung von Strömungsmittel zum Auslaß 24 ausanunenwirkt. Somit bewirkt das vom Hauptbremszylinder 10 kommende Druckmittel, da· nmr gegen den Kolben 46 arbeitet, eine Yerdrängungsbewegung "beider Kolben 46 und 56. Die tatsächliche (Jrööe der Bewegung des
Kolbens 56 bei einer gegebenen Bewegung des Kolbens 46 hängt allein von der Stelle auf der konvexen Oberfläche 72 abt welcher die Hebel 68 aufliegen. Die Stelle verändert sich stetig,' wenn sich der Kolben 46 nach reohts bewegt, wobei die stelle sich stetig radial nach außen bewegt. Wenn siQh die Lageratelle radial naoh außen bewegt, ergibt aiah sei gegebenen Bewegung des Kolbens 46 eine vergraute des Kolbens 56* Das Ergebnis ist ©ine rerainderte setzung, so daß eine stets gröl er werdende XrMt *& äußeren Enden der Hebel 68 erforderlich ist, u» eine beatimete Kraft auf den Kolben 56 zwecke UntirdruokseteUÄf des
'' ': y to -
. ' ORIGINAL
mittels in den Bohrungen 34 und 38 auszuüben. Die sich bewegende Lagerstelle gestattet es dem Kolben 56, ein gröfierea DruokmittelYolumen zu den Hinterrad-Bremszylindern 28 zu fördern, doch seine Fähigkeit, dieses zu den HinterreA-tBremazylindern verdrängte Bremsmedium unter Druck zu setzen, wird herabgesetzt. Die Hebel 68 und der Lag erblock 64 können deshalb als eine veränderliche mechanische Übersetzung angesehen werden, die bei einer gegebenen Bewegung des Kolbens 46 eine allmählich immer größer werdende Bewegung des Kolbens 56 hervorruft, wenn der Kolben 46 seine Verdrängungsbewegung fortsetzt. Dadurch ergibt sich eine allmähliche Abnahme des Verhältnisses des Hinterrad-Bremsdruckes zum Vorderrad-Bremsdruck} dies ist in der graphischen Darstellung Pig. 3 durch die Linie *B* angedeutet.
Xn der graphischen Darstellung der flg. 3 stellt Punkt Λ denjenigen Zustand dar, bei welchem sich das Ventilelement 94 schließt. Die Linie B, die vom Punkt A ausgeht, zeigt den Hinterrad-Bremsdruck an, der sich bei einem gegebenen Hauptbremszylinderdruck als Ergebnis der Tätigkeit der Kolben 46 und 56 ergibt. Die Linie B ist so ausgewählt, daß sie zwischen den Linien 0 and D liegt} diese Linien, stellen die idealen Hinterrad-Bremsdrücke für ein beladenes bzw. unbeladenes !Fahrzeug dar. Han erkennt natürlich, daß die Neigung der J-4IiIa B von der Wahl der Krümmung der Oberfläche 72 abhängt. }
falls die Hebel 68 und die Falben 46 und 56 für das betreffende fahrzeug, in welches das Tent 7 eingebaut wi?d, nicht richtig besessen sein sollten, so daß ein unsuieieher.■> „· Brück z>i den Hinterradbremsen übertragen wird, öffnet sich, das Ventil 94 end führt den Hinterrsd-Bremezyliji* na. 28 zusätzlichext Druck -
terraö-sremssylii 008817/0892
- ti
j au, bo dafi der Breasdruok: nieaale sohleohter sein kann als der durch die Mai· B der Tig. 3 dargestellte Breaedruefc. Die Linie S in dtr flg. 3 ist derjenige Breaadruok, der slab· allein aufgrund der Wirkung des Tentileleaentea 94 ergibt. Man erkennt f daJ aelbet dean9 wenn die Solben 46 and $6 »iah niakt bewegen, dae Offnen end Sohliefien des Tentila 94 einen lnetieg de« Hinterr«4-Bre«a«ylinderdruckeβ erzeugt, wenn der Hattptbreaeaylinderdrttok erhöht wird, wenn auoh oit einer kleineren 3teigerungarate al· bei riontigea funktieaieren der Kolben 46 and 56» Die« rührt daher, dafi der ansteigende Haupfbremeaylinderdraok gegen eine Eingf läohe dee Ventilkopfee 94 wirkt, die gleioh dea Zwiaohenratta Ewisohen dta. Durchaeeeer der Bohrung 84 und dea Mittleren Surohaesser dee Ventil si tee β 8Θ ist, gegen welchen aioh die Dichtung ^6 \ anlegt. Die gegen diese iläohe wirkende Kraft addiert eieh eu , der Kraft der feder 108, ao dal bei aneteigendea Hauptbreaiaylinderdruck ein gewisser Brnokanatieg innerhalb der Bohrungen 86 und 54 aiohergestellt ist*
Man erkennt, daS es naoh der rorliegenden Erfindeng aögliph ist, die Oberfläche 64 des £agerbloakes so mx fonaen, dafl I die sich ergebenden Srüoke genau auf die forderongen eines \ beetiaaten Fahrseuges zogesoanitten sind und dadaroh jede beliebige gewönsohte Btruokkurre hergestellt werden kann· Bei anderen Druckdosierrorrichtungen auflten swiaohen einer idealen oder gewünschten Breaakurre und einer Karre, die tatsächlich τοη der betreffenden Vorrichtung erzeugt werden , konnte, beträchtliche Koaproaiese gesohlossen werden. Bei
keine dar erfindungsgeaäSen Vorrichtung eind/derartigen Koaproaiase
erforderlich. Man erkennt ferner, daß kein Verluet des su * den Hinterradbreasen rerdrängten Breaaaediuae vorhanden ist.
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Der den Hinterradbremsen «»geführte rermindert· Bremsdruok spiegelt sich In einer Verminderung des Volumen· an Brems- ' medium wieder, das aus dem Hauptbremszylinder angeliefert werden auß, um den gewünschten Hinterrad-Brenedruok au er-
; aeugen. Demgemäß ist der Pedalweg des Bremspedals 12 auf ein
M1^1"W" herabgesetzt·
Offensichtlich kann die Jeder 108 so ausgewählt werden, dad sie das Schließen des Ventile 94 bsi jedem beliebigen gewünschten Hauptbremaeylinderdruok hervorruft. Bei der dargestellten Jmsführungsforn der Erfindung beträgt dieser Druok etwa 21 atli, do oh können je nach den Erfordernissen eines bestimmten Fahrseuges und dessen Bremsanlage andere Brttoke gewählt werden.
Andere Ausführungeforaen sind möglich, ohne den Eahmert der Irfindunf su Yerlassen*
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Claims (6)

  1. Bomulua, Michigan (USA) 8. lovember 1965
    gg l k
    O^ 9 8 f 77 0 8 f I . Of|lGINAL INSPECTED ,
    Patentanaprttche : '"'
    • τι Bremsdruok-Doaiervorriohtung für Sineohaltong awiaohen den ! ^
    Hauptbremszylinder und die Hinterrad-Breasaylinder einer j Pahrzeug-Breasanlage, gekennaeionnet durch zwei Kolben (46, 56), die beide das Bremaaedium au den Hinterrad-Breiaaeylinde (23) hin zu verdrängen vermögen, und von denen der er ate Kolben (46) vom Hauptbremazylinderdruok betätigbar ist, während der zweite Kolben (56) dftrok veränderliche £r*ftübertragungsmittel, die awisehen den beiden Kolben wirkaeat sind, bei Bewegung dea ersten Kolbens in einer Richtung bewegbar ist, in der das Bremsmedium zu den Hint err ad-BreawH·
    ύ zylindern (28) verdrängt wird, wobei die Kraftübertragunga- T mittel so ausgebildet sind, daß sieh die von ihnen auf d«n zweiten Kolben ausgeübte Kraft in Abhängigkeit vom der Bewegung wenigstens eines der Kolben verändert.
  2. 2. Vorrichtung naoh Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, &«J
    die veränderlichen Kraf übertragungsmittel wenigstens einen i-
    zwisohen den ersten und den aweiten Kolben geaohaltett» i' /·
    Hebel (63), ein HebelstUtaglied (64), auf des der HfIaA aial* >
    an einer mit der Relativbewegung dea eraten and «wei·*·»
    '■'■■'.. t Kolbena ortsveränderlichen Lageratelle atw'Hfta't, w^du»^
    sich die bei der Kraftübertragung awlaoljen den Solben wirk«· j
    same Hebeltibersetzong verändert, einen Nebent<jhlo# (IfO, 112), der eine direkte Strömungsmittelverbindung ιιπΐΐη1ΐ;ρ dem Hauptbremeeylinder (10) und den Hinter rad-BreWayUÄöern dareteilt, und ein in dem Nebenschluß angeordnete· Ventil (84 bis, 108) aufweist, dae duroh einen vorbestimmten Haupt"bremezylinderdruck schließbar ist, eo daj dft· Ventil wahrend eines vorbestimmten einleitenden feiles einer Bremsung offen ist und sich bei weiterer Steigerung des Hauptbremszylinderdruckea achließt, wobei einer dt* KoIiMn (46) zumindest nach dem Schließen des Nebenschlugses den Hauptbremszylinderdruck ausgesetzt ist und von dieeem nach dem Sohließen des ffebensohlusees betätigt wird*
  3. 3. Vorrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ort der Lagerstelle sich mit der da^ Brememedium verdrängenden Bewegung des ersten Kolbens (46) in de* Wein verändert, daß der zweite Kolben (56) bei fortgesetzter Verdrängungsbewegung des ersten Kolbens um einen stetig größer werdenden Weg pro gegebenem Bewegungsinkrement de« ersten Kolbens bewegt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3$ dadurch gekennseichnet, daß der Nebenschluß den ersten Kolben (46) Uberbrtiokt, 90 daß dex erste und der zweite Kolben während des vorb">stxaufften einleitenden feiles einer Bremsung unwirksam sind. f
  5. 5. - Vorrichtung nsUBt einem -r Ansprüche 2 bis 4» daferoh gekennzeichnet» f?ae der erste K. "3βη (46) aui i-.-. laer einen Seite ! dem vom Hau^tbr*Meaylinder (10) kommendeu iytrümnwzl*· '-eldrack ausgesetzt l»t, trad daß der Nebenschluß eine Strümiuigemittel verbindung s^isoLen dem Hauptbr -seylinder und dem Baum zwisches
    00&817/0892 ? ^
    dea ersten und dea «weiten Kolben und at den Hinterrad» BraasaylIndern bildet.
  6. 6. Vorrichtung naoh «in·« der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn~ ■eiahnet, dafi der «rat· und der «weit· Kolben in der ersteh ', (30) bew. aweiten (58) Bohrung einee Gehäuseβ (20) ange- ' ordnet aind, und da6 der &ana swisahen den Kalb·» alt dea Hint*rrad-£reae»ylindern verbunden ist, M dafl bei
    Ί·- wegung der Kolbea aufeinander au das in dea Baaa swisoheA dea Kolbea befindliche Strltsumgsaittel «u den Hinterrad-BreBseyl indem verdrängt wird and die QaterdruolMetsang der Hinterrad-BreBasylinder naoh dea 'Schließen des Tentils in des HebensohlftB allein alt Hilfe dee ersten and dee aweiten Kolben· erfolgt.
    7· Vorrichtung naoh elnea dar Ansprüche 1 bis 6, daaureh gekennaeichnet, dai da· HebelatUtsglied (64) durok einen Lagerbloolc gebildet wird, der eine alt dea Hebel (63) in Eingriff tretende gekettelte Oberfläche (72), die als Drehpunkt für den Hebel dient, aufweist.
    ν 8. Vorrichtung naoh einea der Ansprüche 1 bis 6, geken»- «eichnet, durch-eine voa ersten Kolben (46) getragene ringföraige Schulter (52), eine Tielaahl von radial verlaufenden Hebeln (68), die an ihren radial äußeren Indan ait der Schulter i» Singriff treten können, eine voa aweiten Kolben (56) getragene ringföraige Schulter (62), die alt den radial inneren Snden der Hebel in Singriff βα treten versag, und einen stationären lagerblook (64), der ein· alt den Hebeln zwischen deren Snden in Singriff bringbare und· al3 Drehlager für den Hebel dienende konvexe Oberfläche (72)
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    ORIGINAL INSPECTED
    Leerseite
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