DE157740C - - Google Patents

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DE157740C
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Germany
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frame
flax
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hook
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D45/00Harvesting of standing crops
    • A01D45/06Harvesting of standing crops of flax or similar fibrous plants

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

(SilUJC &\ψ/\\ϊι\\η, bei, am
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ψΐΑγ pc SHXsn-.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Maschinen zum Raufen von Flachs mittels selbsttätig sich öffnender und sich schließender Greiferarme sind zu kompliziert und teuer und haben nicht die gewünschte sichere Wirkung. Die Geräte ferner, die aus einem von Hand zu schließenden und zu öffnenden Rahmen bestehen, erfordern eine zu große Kraftanstrengung des Arbeiters.
Vorliegende Erfindung betrifft nun ein ίο Handgerät, welches ein bequemes Raufen und gleichzeitiges Ablegen des Flachses mit wenigen Armbewegungen ermöglicht. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem die Flachshalme aufnehmenden, mit Handgriff versehenen, zusammenschiebbaren und die Halme selbsttätig festklemmenden Rahmengestell, dessen sämtliche Verrichtungen vom Handgriff aus leicht bewirkt werden können. In den Zeichnungen, welche den Erfindungsgegenstand schematisch darstellen, zeigt: Fig. ι die Vorrichtung für stehenden Flachs im Grundriß,
Fig. 2 dieselbe in der Seitenansicht.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung für lagernden Flachs.
Fig. 4 und 5 zeigen in End- und Seitenansicht eine Bodenstütze für die Vorrichtung. Das Gerät wird aus einem rahmenartigen Gestell α gebildet, innerhalb welches eine Leiste oder ein weiterer Rahmen e verschoben werden kann. Diese Leiste e ist mit einem am vorderen Ende winklig aufgebogenen Handhebel c ausgestattet und wird in der Pfeilrichtung (Fig. 2) nach dem Außenende des Gestells hin durch die Zugwirkung von Federn f bewegt, die sich in Hülsen b befinden, in oder an welchen die Leiste e ge- ' führt ist. Das Gestell α ist ferner mit einer Führungsröhre o. dgl. d versehen, welche mit dem Gestell durch Streben g versteift ist und durch welche der Handhebel c hindurchgeführt ist.
In der Offenstellung der Vorrichtung ist die Leiste e durch den Handhebel c zurückgezogen und durch eine Federhakensperrung mn am Gestell λ festgehalten. Beim Raufen wird die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2, welche für stehenden Flachs bestimmt ist, mit dem Rahmen α e über die Halme gestreift, worauf die Hakensperrung mn für die Leiste e durch Zug an einem Ring /, der lose auf dem Hebel c sitzt und durch Drähte k mit den Haken m verbunden ist (Fig. 1), ausgelöst wird. Die Leiste e wird darauf durch die Federn/ nach rechts an den Endrahmen des Gestells α gezogen, bis an ersterem angebrachte Haken h in Federhaken i des Endrahmens α einschnappen. Der Flachs ist dann zwischen Leiste e und Gestell α zusammengepreßt und wird darauf durch Heben der ganzen Vorrichtung ausgerauft. Alsdann werden die Haken i des Rahmens a, welche ebenfalls mit den Zugdrähten k verbunden sind (Fig. ι und 2), durch Zug am Ring Z in der in Fig. 2 angegebenen Pfeilrichtung von den Haken h der Leiste e gelöst, worauf diese durch den Handhebel c wieder zurückgezogen und durch die Haken m η gesperrt werden kann. Der geraufte Flachs kann darauf abgelegt werden.
Die Vorrichtung nach Fig. 3, welche für lagernden Flachs bestimmt ist, besteht aus
den gleichen Teilen wie die Vorrichtung nach Fig. I und 2. Dagegen ist der Rahmen a an einer Seite ohne gegenseitige Verbindung, um die Vorrichtung in den Lagerflachs einführen zu können. Ferner ist der Handhebel c statt in der Mitte seitlich angeordnet. Die Vorrichtung wirkt sonst ganz genau so wie vorher angegeben.
Um ein Mitraufen des im Flachs häufig
ίο zahlreich vorhandenen Untergrases zu verhindern, kann, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, das Rahmengestell a an einer geeigneten Stelle, vorzugsweise am hinteren Endrahmen, mit winkligen Stützschienen 0 ausgestattet sein, welche mit Schlitzführungen ρ versehen sind und mittels in derselben sich führenden Stellschrauben q am Rahmen α festgestellt werden können.
Durch diese Anordnung kann das Rahmengestell α durch entsprechendes Senken der Stützen ο so hoch über dem Erdboden gestützt werden, daß es mit dem im Flachs vorhandenen Untergras nicht in Berührung kommt, also nur Flachs ausgerauft wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    I. Handgerät zum Raufen von Flachs, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines rahmenartigen Gestells (a) eine verschiebbare Platte, Leiste oder ein Rahmen , (e) angeordnet ist, welche oder welcher aus der offenen Stellung nach Lösen einer Hakensperrung (m n) durch Federn ff) derart verschoben und durch eine zweite Hakensperrung(h i) in dieser (geschlossenen) Stellung gehalten wird, daß der Flachs zwischen ihm und einer .Gei-tellwand (a) zusammengepreßt wird und so gerauft werden kann, während das Ablegen des gerauften Flachses durch Zurückziehen der Preßleiste (e) mittels Handhebel (c) nach Lösen der Sperrung (h i) und selbsttätiger Sperrung der Leiste (e) in der offenen Stellung durch die Hakenverbindung (m n) erfolgt.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (a) an einer Seite offen und der Handhebel (c) seitlich an demselben angeordnet ist, zum Zweck, lagernden Flachs raufen zu können.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslösen der Feder-Sperrungen (h i m n) durch eine am Handhebel (c) geführte Zugvorrichtung (k I) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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