DE1577040C3 - Werkzeugausbildung zum Kaltformen von Kleinteilen - Google Patents
Werkzeugausbildung zum Kaltformen von KleinteilenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J5/00—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
- B21J5/06—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
- B21J5/08—Upsetting
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/44—Making machine elements bolts, studs, or the like
- B21K1/46—Making machine elements bolts, studs, or the like with heads
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugausbildung zum Kaltformen von Kleinteilen mit Kopf und Schaft
auf einer Mehrfachdruckpresse mit querverschieblichem Patrizenträger und ortsfesten Matrizen, wobei
im geschlossenen ersten Werkzeug der Schaft teilweise fließgepreßt, mit der zweiten Patrize zur
zweiten Matrize quertransportiert, der Kopf vorgeformt und mit einer dritten Patrize fertiggeformt
wird, ferner mit gesteuerten oder ungesteuerten Auswerfern.
Nach der USA.-Patentschrift 3 072 933 war es dem Fachmann bekannt, daß er bei diesem Verfahren mit
dem Schaftfließpressen im geschlossenen Werkzeug, einem Kopfvorformen und dem Kopffertigformen
mit einer solchen Werkzeugausbildung mit zwei Matrizen und mit drei Patrizen rechnen mußte. Darüber
hinaus wußte er auf Grund seines Allgemeinwissens und des Standes der Technik, daß einmal
wegen des Einsatzes zweier Matrizen eine Förderung unbedingt notwendig wird und daß man diese
Förderung dann mittels einer integrierten Fremdfördereinrichtung durchführen kann oder durch eines
der Werkzeugteile selbst, wie dies die USA.-Patentschriften 2 265 428 und 2 114 420 zeigen, wenngleich
auch im Fall der USA.-Patentschrift 2 265 428 keine reine Förderung durch die Patrize ohne zusätzliche
Abstützung möglich ist, weil dies hauptsächlich durch das Werkstückgewicht verwehrt ist, und im
Fall der USA.-Patentschrift 2 114 420 die Formung problemlos ist und das eine Werkzeug lediglich
transportiert, ohne an der Formung teilzunehmen. In diesem Zusammenhang war ihm durch die USA.-Patentschrift
1 900 572 auch bekannt, daß ein relativ einfaches Teil, nämlich ein teilgelochter Niet, ohne
jegliches Hilfsmittel allein durch eines der formenden Werkzeuge weitergefördert werden kann, wenngleich
auch dort eine problemlose Formung vorliegt, so daß man die Werkzeuge austauschen und die Matrize am
Patrizenträger zum Transporteur machen konnte.
Da der Fachmann das Extrudieren als ersten Verfahrensschritt kannte, hat er auch die Ausbildung
eines entsprechenden Werkzeuges gekannt. Auch die Unterteilung der Patrizen in eine Kopfvorformung
und in eine Kopffertigformung hat er gekannt.
Die Erfindung befaßt sich nun mit einer besonderen Ausbildung der zweiten Patrize unter dem
Blickwinkel, daß diese Patrize nicht nur die Förderung des bereits vorgeformten Zwischenrohteils
übernehmen, sondern gleichzeitig und sukzessive anschließend an die Förderung auch dessen Vorformung
im Kopfteil vornehmen soll.
Hierbei wird ferner davon ausgegangen, daß zur Erzwingung einer Relativbewegung zwischen der
Patrize und dem Ausstoßer bekannt war, daß man den Ausstoßer selbst bewegen konnte oder die dann
durch eine Feder abgestützte Patrize.
Aufgabe der Erfindung ist es, die durch den Wegfall einer fremden Fördereinrichtung ohnedies gesteigerte
Herstellungsgeschwindigkeit noch weiter zu steigern, mit anderen Worten, die Hubzahl und die
Stückzahl pro Minute noch zu vergrößern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Werkzeugausbildung eingangs genannter Art dadurch gekennzeichnet,
daß die mittels Feder ■ oder direkt abgestützte zweite Patrize zur Aufnahme des vorgeformten
Zwischenrohteils eine vom Ausstoßer abgeschlossene tiefe Bohrung aufweist, an die sich zur
Stirnseite der Patrize zu der erweiterte Formraum anschließt.
Bei Ausführung der Lehre der Erfindung wird durch das tiefe Eindringen des Zwischenrohteils in
die Patrize sichergestellt, daß trotz der hohen Beschleunigungsgeschwindigkeiten
dieses Teil sich nicht verschieben kann. Außerdem wird dadurch, daß die
Fördereinrichtung auch aktives Formwerkzeug ist, der Zeitraum, der durch den Einsatz eines weiteren
Formwerkzeuges notwendig würde, eingespart.
Die Erfindung ist im nachfolgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen ist
Fig. 1 eine vereinfachte Teilansicht, in der ein
Teil einer Kleinteilpresse gezeigt ist, an der das Merkmal der vorliegenden Erfindung verwirklicht ist,
Fig. 2 eine Teilansicht im wesentlichen an der
Linie 2-2 der Fig. 1, .
Fig. 3 eine Teilansicht im wesentlichen an der Linie 3-3 der Fig. 1;
Fig. 4 bis 12 sind vergrößerte Teilschnitte als Einzelheiten, in denen sukzessive Lagen von mit der
Matrize zusammenwirkenden Patrizen gezeigt sind in verschiedenen Phasen während des Arbeitsspiels
der Kleinteilpresse,
Fig. 13 bis 18 ein anderes Ausführungsbeispiel mit der erfindungsgemäß ausgelegten Patrize, entsprechend
den Fig. 5, 7 und 9 bis 12.
In den Zeichnungen ist mit 20 eine Kleinteilpresse in vereinfachter Form gezeigt. Die Kleinteilpresse
umfaßt allgemein ein Matrizenteil 22 und ein damit zusammenwirkendes Patrizenteil 24. Das Matrizenteil 22 ist an einem feststehenden Rahmen 26 der
Kleinteilpresse gelagert, die einen von einem Kurbelteil 30 gesteuerten, hin und her beweglichen Schlitten
28 umfaßt. Der Schlitten trägt einen Patrizenträger 32, der in Querrichtung zur Bewegung des Schlittens
hin und her beweglich ist und an seinem unteren Ende an einen Schwenkhebel 34 angeschlossen ist,
der synchron zur Bewegung des Schlittens gesteuert ist. Das Patrizenteil 24 ist am Patrizenträger 32 gelagert.
Die den Rahmen 26, den Schlitten 28, den Patrizenträger 32 und zugehörige Elemente umfassende
Kleinteilpresse kann den verschiedensten bekannten Konstruktionen folgen; sie braucht an
dieser Stelle nicht ausführlicher beschrieben zu werden.
Gemäß den Fig. 4 bis 12 umfaßt das Matrizenteil 22 eine erste Matrize 36, die in einem Matrizenhalter
oder Matrizenblock 38 angeordnet ist. Eine zweite Matrize 40 ist neben der Matrize 36 in dem Halter
befestigt. Die Matrize 36 ist mit einer Bohrung 42 versehen, die zum Formen eines Teils eines
Schraubenrohlings im Fließpreßverfahren dient, wie das im nachfolgenden noch zu beschreiben sein wird.
Die Matrize 36 ist mit einer Senkbohrung 44 zur Aufnahme eines Schraubenrohlings versehen, der an
der Übergangsstelle 46 zwischen den Bohrabschnitten 42 und 44 gehalten wird.
Die Matrize 40 ist mit einer Bohrung 48 und einer Senkbohrung 50 versehen, die in ihren Durchmessern
der Bohrung 42 und der Senkbohrung 44 entsprechen und einen Absatz 52 zwischen sich bilden, der dem
Absatz 46 entspricht. Allerdings ist der Absatz 52 axial gegenüber dem Absatz 46 in Richtung auf das
mit der Matrize zusammenwirkende Patrizenteil um ein ausreichendes Maß versetzt, so daß die Länge
der Bohrung 50 wesentlich kleiner ist als die Länge eines zu verarbeitenden Rohlings, um damit ein
äußeres Ende des Rohlings in einen vergrößerten Kopfteil kaltpressen zu können. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Matrize 40 mit einer Ringaussparung 54 am äußeren Ende der Senkbohrung 50
versehen, um die gewünschte Formgebung eines vergrößerten Kopfteils an einem Rohling zu erleichtern.
Das Patrizenteil 24 umfaßt einen esten Preßstempel 56, der in einem am Patrkenträger 32 gelagerten
Halter 58 befestigt ist. Der Stempel 56 umfaßt einen Längsteil 60, der mindestens teilweise in
die Senkbohrung 44 der Matrize 36 eintreten kann und zum Fließpressen eines Rohlings in der Matrize
dient.
Das Patrizenteil 24 umfaßt ferner eine federgespannte Patrize 62, die nicht nur dazu dient, einen
vergrößerten Kopf an einem Rohling teilzuformen, sondern die gleichzeitig auch dazu dient, einen Rohling
von einer Bearbeitungsstation zu einer nächstfolgenden weiterzuleiten. Die federgespannte Patrize
62 weist eine Innenbohrung 64 auf, deren Durchmesser dem der Senkbohrung 44 in der Matrize 36
entspricht, so daß die Bohrung 64 zur Aufnahme eines Endteils eines Rohlings geeignet ist, der in der
Matrize 36 geformt worden ist. Die Bohrung 64 geht in einen konisch erweiterten Formraum 66 am
äußeren Ende der Patrize 62 über. Diese konische Ausnehmung nimmt eine ausgangs geformte Erweiterung
eines Kopfteils eines Rohlings auf, wenn die Patrize mit der Matrize 40 zusammenarbeitet,
nicht jedoch, wenn sie mit der Matrize 36 zusammenwirkt.
Die Patrize 62 ist axial verschiebbar in einer Bohrung 68 in einem Block 70 gelagert, der an dem
Halter 58 befestigt ist. Die Bohrung 68 weist einen vergrößerten inneren Endbereich 72 auf, der zur
gleitbaren Aufnahme eines radial vorspringenden Bords 74 der Patrize 62 dient. Dieses Bord ist mit
einem Ringabsatz 76 am Block 70 zur Begrenzung der Bewegung der Patrize 62 nach außen zusammenwirkend
angeordnet. Eine Druckfeder 78 ist innerhalb der Bohrung 72 zum Vorspannen der Patrize 62
in Richtung auf die äußerste Lage angeordnet, wie sie in F i g. 4 gezeigt ist. Ein feststehender Ausstoßer
80 ist innerhalb der Bohrung 64 der federgespannten Patrize 62 zur Begrenzung der Bewegung eines Rohlings
in die Bohrung 64 und zum Eindrücken eines Rohlings in die Matrize 40 während der Formgebung
eines Rohlings angeordnet.
Das Patrizenteil 24 umfaßt ferner einen Stempel 82, der an dem Halter 58 angeordnet ist. Der Stempel
82 weist eine Ausnehmung 84 an seinem äußeren Ende auf, die die gewünschte Form des fertigen
Kopfes eines zu bearbeitenden Rohlings aufweist.
Die Kleinteilpresse 20 ist mit einer Einrichtung zur Eingabe einer kontinuierlichen Länge Draht 86
in eine Lage an der Matrize 36 vorgesehen, wie das in F i g. 3 gezeigt ist. Diese Einrichtung kann in bekannter
Konstruktion vorgesehen sein und braucht an dieser Stelle nicht im einzelnen erläutert zu werden.
Die Maschine umfaßt ferner ein hin und her bewegliches Schneidmesser 88 und ein damit zusammenwirkendes
Spannelement 90 zum Abtrennen eines Rohlings 92 bestimmter Länge von dem Draht. Das Schneidmesser 88 und das damit zusammenwirkende
Spannelement 90 sind ebenfalls in bekannter Weise angeordnet und gesteuert, um den
Rohling 92 in eine Lage zu bringen, in der er mit der Matrize 36 ausgerichtet ist, wie das in F i g. 4 gezeigt
ist. Nach Bereitstellung des Rohlings auf diese Weise bewirkt die weitere Steuerung der Maschine
eine Bewegung der zusammenwirkenden Stempel- und Matrizenteile in Richtung aufeinander zu, wobei
die verschiedenen Lagen durchlaufen werden, wie sie in den Fi g. 4 bis 12 gezeigt sind.
In der in F i g. 4 gezeigten Lage sind der Stempel 60 und die federgespannte Patrize 62 axial zu den
Matrizen 36 und 40 ausgerichtet. Eine Bewegung des Schlittens 28 nach rechts bringt die Stempel in die
in F i g. 5 gezeigte Lage, wobei das Stempelelement 60 den Rohling 92 in die Senkbohrung 44 eindrückt
und ein Ende 93 des Rohlings in die Bohrung 42 fließpreßt, um die Rohlingform 92 α zu bilden. Der
Kurbelarm 30 zieht dann den Schlitten 28 zurück, und der Hebel 34 wird zur Verschiebung des
Patrizenträgers 32 nach oben betätigt, um die Patrizen 62 und 82 mit den Matrizen 36 bzw. 40
gemäß der Darstellung in F i g. 6 auszurichten.
Wenn die Teile die in F i g. 6 gezeigte Lage eingenommen haben, wird durch die weitere Steuerung
der Schlitten in die in F i g. 7 gezeigte Lage gebracht, in der die federgespannte Patrize 62 am äußeren
Ende der Matrize 36 angreift und dadurch teilweise in die Bohrung 72 gegen die Wirkung der Druckfeder
eingedrückt wird. Gleichzeitig wird der Ausstoßstift 96 betätigt, der durch die Bohrung 42 der Matrize
36 führt, um den Rohling 92 α axial aus der Bohrung 44 und in die Bohrung 64 der Patrize 62 zu verschieben.
Der Ausstoßstift 96 ist in bekannter Weise betätigt, z.B. durch einen Schwenkhebel 98
(s. Fig. 1). Diese Stelleinrichtung kann in bekannter Konstruktion ausgeführt sein, und es reicht an dieser
Stelle, darauf hinzuweisen, daß der Hebel 98 zu der Bewegung der Stempel synchronisiert ist, um den
Rohling 92 α aus der Matrize 38 in der beschriebenen Weise auszustoßen.
Nachdem der Rohling teilweise in die Patrize 62 eingeführt ist, durchläuft der Schlitten 28 die Stellung,
wie sie in F i g. 8 gezeigt ist. In der teilweise zurückgezogenen Stellung gemäß F i g. 8 bleibt der federbelastete
Stempel 62 in Anlage an der Stirnseite der Matrize 38, um eine ordnungsgemäße Lage des Rohlings
92 α innerhalb der federgespannten Patrize zu
gewährleisten. Wichtig dabei ist, daß nach Zurückziehen des Schlittens mit der an ihm angeordneten
Patrize 62 aus der in F i g. 8 gezeigten Lage der Patrizenträger 32 querverschoben wird und der Rohling
92 α dabei von der Patrize 62 getragen wird, so daß während der Bewegung des Patrizenträgers 32 zur
Ausrichtung der Patrize 62 zu der Matrize 40 dieser als Fördereinrichtung zur Ausrichtung des Werkstücks
oder Rohlings mit der Matrize 40 dient, wie das in F i g. 9 gezeigt ist.
Während des Weiterschaltens der Vorrichtung aus der in F i g. 8 gezeigten Lage in die in F i g. 9 gezeigte
Lage wird ein anderer Rohling 95 von dem Drahtausgangswerkstoff abgetrennt und in einer Ausrichtung
zur Matrize 36 vorgeschoben. Nach einem Vorrücken des Schlittens aus der in F i g. 9 gezeigten
Lage in die in Fig. 10 gezeigte Lage wirkt die Patrize 62 mit der Matrize 40 zusammen, um ein
Ende 100 des Rohlings 92 α zu stauchen und damit eine Zwischenerweiterung mit einem zylindrischen
Abschnitt, der der Ausnehmung 54 in der Matrize 40 entspricht, und mit einem kegelstumpfförmigen
Abschnitt zu schaffen, der der kegelstumpfförmigen Ausnehmung 66 im Stempel 62 entspricht. Gleichzeitig
wird der Rohling 95 in die Preßmatrize 36 gedrückt und erhält die Form 95 a.
Während der Bewegung der Stempel aus der in Fig. 9 gezeigten Lage in die in Fig. 10 gezeigte
Lage gelangt der Rohling 92 α in die Matrize 40, ehe noch an dem Rohling irgendwelche Formgebungsschritte
vorgenommen werden. Die Patrize ist also so konstruiert, daß der Rohling in die Matrize 40 gelangen
kann, ehe der Rohling Verformungskräften ausgesetzt ist. Eine weitere Bewegung des Schlittens
bewirkt, daß die Patrize 62 axial zusammengedrückt wird und der Rohling zwischen der Matrize 40 und
dem Stempel 80 in die in Fi g. 10 gezeigte Form 92 b kaltgepreßt wird.
Der Schlitten wird dann aus der in Fig. 10 gezeigten
Lage zurückgezogen, und der Patrizenträger 32 wird erneut verstellt, um den Stempel 82 mit der
Matrize 40 auszurichten, wie das in Fig. 11 gezeigt ist. Während dieser Bewegung wird der teilweise geformte
Rohling 92 b in der Matrize 40 gehalten. Gleichzeitig wird der Rohling 95 α in der Matrize 36
zur anschließenden Weitergabe an die federgespannte Patrize 62 gehalten. Anschließend wird durch die
Bewegung des Schlittens nach rechts in die in Fig. 12 gezeigte Lage der Stempel 82 zum Zusammenwirken
mit der Matrize 40 zur Fertigformung des Rohlings 92 b in die Form 92 c gebracht, bei der
ein Kopfteil 102 und ein Zwischenbord 104 geschaffen werden, wie das in F i g. 1 und 12 gezeigt
ist. Nach der Fertigstellung wird der Rohling 92 c aus der Matrize 40 gemäß F i g. 1 mittels eines Ausstoßstiftes
106 herausgeworfen, der in geeigneter bekannter Weise synchron zum übrigen Teil der Vorrichtung
durch eine Einrichtung betätigt wird, zu der ein Hebel 108 gehört. Wie bereits angedeutet worden
ist, kann die Ausstoßeinrichtung in bekannter Konstruktion vorgesehen sein und braucht deshalb nicht
im einzelnen beschrieben zu werden.
In den Fig. 13 bis 18 ist ein etwas anderes Ausführungsbeispiel
der Patrize 62 dargestellt. Die Konstruktion in diesem Ausführungsbeispiel entspricht
im wesentlichen der gemäß der vorangegangenen Beschreibung, wie das durch die Verwendung gleicher
Bezugszeichen angedeutet ist, an die der Buchstabe d angefügt ist, um entsprechende Teile zu kennzeichnen.
Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich insofern von dem vorangegangenen, als die
Patrize 62 d fest und starr angeordnet ist anstatt nachgiebig. Diese Abwandlung vereinfacht die Konstruktion
und reicht für viele Aufgaben aus. Darüber hinaus veranschaulicht dieses Ausführungsbeispiel
die Art und Weise, in der die Stempel und Matrizen abgewandelt werden können, um einen Schraubenrohling
zu schaffen, der eine andere Form aufweist. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß die
Matrize 40 d mit einem im wesentlichen gleichen Durchmesser für die Bohrung 48 d zum Formen eines
Schraubenschaftes im wesentlichen gleichen Durchmessers über dessen gesamte Länge ausgebildet ist
und daß der Stempel 82 d mit einer gerundeten Ausnehmung 84 d zum Formen des Schraubenrohlings
mit einem Rundkopf vorgesehen ist.
Das Verfahren zum Formen des Schraubenrohlings mittels der in den Fig. 13 bis 18 gezeigten,
abgewandelten Werkzeuge ist das gleiche wie das zuvor beschriebene Verfahren in Verbindung mit den
Werkzeugen gemäß den Fig. 1 bis 12. Insbesondere wird ein Rohling 92 zunächst mit der Matrize 36 d
ausgerichtet, und dann wird die Vorrichtung in die in Fig. 13 gezeigte Lage gebracht, wo der Rohling
die Form 92 d erhält. Anschließend werden die Stempel und Matrizen relativ zueinander in die in
Fig. 14 gezeigte Lage verschoben und in Richtung aufeinander zu bewegt, so daß der Rohling 92 d in
die Patrize 62 d eingeschoben wird. Daraufhin wird die Vorrichtung so gesteuert, daß die Matrizen und
Stempel die in Fig. 15 gezeigte Lage einnehmen, so daß der Rohling 92 d zu der Matrize 40 d und ein
anderer Rohling 95 d in Ausrichtung zu der Matrize 96 if angeordnet ist. Anschließend werden die
Matrizen und Stempel gemäß der Darstellung in Fig. 16 zum Formen des Rohlings 92d in die Form
92 e und zum Formen des Rohlings 95 in die Form 95 d aufeinander zu bewegt. Darauf durchläuft die
Vorrichtung die in den Fig. 17 und 18 gezeigte Lage, so daß der Rohling 92 e die Form 92 / erhält,
während der Rohling 95 d zur Patrize 62 d weitergeleitet wird. Anschließend wird der fertige Rohling
92/ aus der Vorrichtung ausgestoßen, und das Arbeitsspiel beginnt von neuem.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Werkzeugausbildung zum Kaltformen von Kleinteilen mit Kopf und Schaft auf einer Mehrfachdruckpresse mit querverschieblichem Patrizcnträger und ortsfesten Matrizen, wobei im geschlossenen ersten Werkzeug der Schaft teilweise fließgepreßt, mit der zweiten Patrize zur zweiten Matrize quertransportiert, der Kopf vorgeformt und mit einer dritten Patrize fertiggeformt wird, ferner mit gesteuerten oder ungesteuerten Auswerfern, dadurch ge kenn ζ e i c h net, daß die mittels Feder (72) oder direkt abgestützte zweite Patrize (62) zur Aufnähme des vorgeformten Zwischenrohteils (92 a) eine vom Ausstoßer (80) abgeschlossene tiefe Bohrung (64) aufweist, an die sich zur Stirnseite der Patrize (62) zu der erweiterte Formraum (66) anschließt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0039202 | 1966-04-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1577040A1 DE1577040A1 (de) | 1970-04-30 |
| DE1577040B2 DE1577040B2 (de) | 1973-06-07 |
| DE1577040C3 true DE1577040C3 (de) | 1973-12-20 |
Family
ID=7376349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661577040 Expired DE1577040C3 (de) | 1966-04-14 | 1966-04-14 | Werkzeugausbildung zum Kaltformen von Kleinteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1577040C3 (de) |
-
1966
- 1966-04-14 DE DE19661577040 patent/DE1577040C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1577040A1 (de) | 1970-04-30 |
| DE1577040B2 (de) | 1973-06-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |