DE1574449A1 - Vorrichtung zum Um- oder Aufspulen von Kabeln,Leitungen,Seilen od. dgl. auf eine Trommel - Google Patents

Vorrichtung zum Um- oder Aufspulen von Kabeln,Leitungen,Seilen od. dgl. auf eine Trommel

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DE1574449A1
DE1574449A1 DE19671574449 DE1574449A DE1574449A1 DE 1574449 A1 DE1574449 A1 DE 1574449A1 DE 19671574449 DE19671574449 DE 19671574449 DE 1574449 A DE1574449 A DE 1574449A DE 1574449 A1 DE1574449 A1 DE 1574449A1
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wheel
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Jakob Thaler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2848Arrangements for aligned winding
    • B65H54/2854Detection or control of aligned winding or reversal
    • B65H54/2857Reversal control
    • B65H54/2866Reversal control by detection of position, or distance made of the traverser
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/36Guiding, or otherwise ensuring winding in an orderly manner, of ropes, cables, or chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0183Details, e.g. winch drums, cooling, bearings, mounting, base structures, cable guiding or attachment of the cable to the drum
    • B66D2700/0191Cable guiding during winding or paying out

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Um- oder aufspulen von gabeln, Leitungen, Seilen oder dglc auf eine Trommel.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Um oder Aufspulen ton Kabeln, Leitungen, Seilen oder dgl. auf eine Trommel, die unter dem Einfluß einer Antriebskraft steht und der vorzugsweise zwei ebenfalls angetriebene Schraubspindeln zugeordnet sind, die eine, mit einer Längenmeßeinrichtung ausgestattete isührung für das jeweilige Kabel oder dgl. tragen, die in den Endbereichen der Troiniiiel umsteuerbar ist.
  • Beim Aufspulen von Kabeln oder dgl. ist es erforderlich, daß die einzelnen Windungen dicht beieinander liegen, d.h. einander berühren. Diese Forderung soll auch erhalten bleiben, wenn eine Lage gewickelt ist und das Kabel oder dgl. im Endbereich der Trommel ansteigt und weitere Lagen bildete Bei Schlauchtrommeln hat es sich herausges-tellt, daß ein auf Rollen leicht laufender Schlitten als Führung genügt0 In der Praxis sind derartige Schlauchtrommeln, z.B0 bei Spülwagen für Hochdruckspülungen zur Anwendung gekommen, Bei Kabeln, Leitungen, Seilen oder dgl. genugt der erwähnte einfache Mitlaufschlitten nicht, so daß man - wie schon eingangs erwähnt -mit Schraubspindeln und einer Führung arbeitet, die das Kabel oder dgl. in einer ganz bestimmten Lage halten. Daß bei einer derartigen Vorrichtung mit Schraubspindeln die hin- und hergehende Bewegung der Führung auf den Jeweiligen Kabeldurchmesser abgestimmt werden muß, ist selbstverständlich. Ebenso leuchtet es ein, daß das Umsteuern in den Endbereichen der Trommel selbsttätig vollzogen werden muß. Dafür bieten sich Synchron-Einriahtungen oder andere geeignete Konstruktionselemente an.
  • Aufgabe der Erfindung ist esX eine Vorrichtung zu schaffen, bei der das Aufspulen exakt vollzogen werden kann, wobei störungsfrei arbeitende Mittel zur Anwendung kommen sollen.
  • Darüber hinaus ist angestrebt, daß die ganze Vorrichtung in der Herstellung billig und noch dazu langlebig ist. Außerdem erscheint es wesentlich, daß besonders beim Umschalten der Führung das exakte Aufspulen gewährleistet bleibt.
  • Dieses.Ziel wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die eine Schraubspindel über ein Zwischengetriebe an die Trommel angeschlossen ist, das als Endstufe- zwei sich gegensinnig auf der. Schraubspindel drehende, Jedoch axial unverschiebbare Räder aufweist, zwischen denen sich eine drehsicher mit der Spindel verbundene, mit dem einen oder anderen Rad kuppelbare Schaltmuffe befindet, die ihrerseits unter dem Einfluß einer Anlaufeinrichtung mit Umschaltverstärker bezw. Umschaltbeschleuniger steht. Es ist eindeutig, daß bei dieser Vorrichtung die denkbar einfachsten Maschinenelemente zur Anwendung kommen, so daß.
  • Lebensdauer. und Funktionssicherheit auf jeden Fall gegeben er--scheinen. Ebenso werden sich die Gestehungskosten in durchaus tragbaren Grenzen bewegen. Eine besonders wertvolle Bedeutung hat jedoch der Umschaltverstärker bezw. Umschaltbeschleuniger, da durch ihn weder ein Stillstand, noch ein ruckartiges Arbeiten -der Führung eintreten kann, was ein überlaufen einzelner W3ndungen des Kabels oder ungewollte Zwischenräume zur Folge haben könnte.
  • Eine besonderes robuste und einfache Ausführungsform ist dann gegeben, wenn gemäß der Erfindung die beiden auf -der .Schraubspindel gelagerten Räder und die Schaltmuffe als ;Llauenkuplung ausgebildet sind.
  • Das erwähnte Zwischengetriebe ist gemäß der Erfindung in der Weise aufgebaut, daß es zwei unabhängig voneinander drehbare.
  • Spannräder und eine Vorgelegewelle mit zwei festen Rädern aufweist, wobei eine Kette oder ein Riemen ein festes Rad, ein Spannrad und ein Rad der Schraubspindel umschlingt', während eine weitere Kette oder ein Riemen das zweite Spindelrad mit einem hntriebsrad der Trommel so verbindet, daß das zweite Spannrad das eine Ketten- oder Riementrum nach außen drückt, und das noch freie feste Rad der Vorgelegewelle das zweite Ketten- oder Riementrum in Richtung auf das erste Darum ablenkt. Auch bei dieser Ausführung ist die außerordentlicheSinfachheit als vorteilhaft -herauszustellen; nicht zuletzt deshalb, weil mit tatsächlich einfachen Mitteln eine Drehrichtungsänderung erreicht wird.
  • Zum Umschalten der Laufrichtung der Führung wird nach der Brfindung eine Anlåufeinrichtung verwendet, die im wesentlichen aus einer verschiebbaren, die Führung für ein Kabel oder dgl. durchsetzenden Stange besteht, die mit Stellringen ausgestattet ist und über einen zweiarmigen Hebel auf die Schaltmuffe wirkt.
  • Derartige Steuerstangen sind zwar bei Automaten oder dgl. bekannt, Jedoch nicht bei Aufspulvorrichtungen für Kabel oder dgl.
  • Nach einer weiteren wesentlichen Besonderheit der Erfindung ist vorgesehen, daß der an das freie Ende des zweiarmigen Hebels angeschlossene Schaltverstärker bezw. Schaltbeschleuniger als Gehause eine z.B. doppelkegelartige Verdickung der AnlauS-stange umgibt, wobei Verdickung und lichte Weite und/oder Höhe und/oder Breite des Gehäuses so aufeinander abgestimmt sind, daß noch gebogene Blattfedern zwischen Verdickung und Gehäusewänden Platz finden, die im wesentlichen in Richtung der Stange verlaufen, Bei dieser einfachen Ausführung wird in sinnvoller Weise die Wirkung der schiefen Ebene zum schnellen und schlagartigen Umschalten verwendet, so daß ein Überlaufen der einzelnen Windungen oder ungewollte Abstände zwischen- Windungen ausgeschlossen erscheinen.
  • Um zu vermeiden, daß durch den Schaltverstärker die Kupplung zu stark beansprucht xiird, sind dem Gehäuse auf der Schubstange ebenfalls Endanschläge zugeordnet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine stark schematisierte Ansicht auf die erfindungsgemäße Vorrich-tung ; Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie IIII in Fig 1 ; Fig. 3 einen weiteren Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1.
  • Wie sich ausFigo 1 ergibt, treibt ein Motor 1 eine Trommel 2 an, auf die bereits ein Kabel 3 oder dgl. in mehreren Lagen aufgewickelt wurde. Auf der Welle 4 der Trommel 2 sitzt ein Rad 5, das das erste Glied eines Zwischengetriebes 6 darstellt. Die Endglieder des Zwischengetriebes 6 sind zwei Räder 7, 8, die drehbar, jedoch axial unverschiebbar auf einer Ortsfest gelagerten Spindel 9 gelagert sind0 Dieser Schraubspindel 9 ist eine zweite Spindel 10 zugeordnet. Die beiden Spindeln 9, 10 sind über einen Riemen oder eine Kette 11 antriebsmäßig miteinander gekuppelt.
  • Auf den Spindeln 9, 10 sitzen Schraubmuffen 12, 13, die eine Führung 14 für das Kabel 3 oder dgl. tragen. Die Führung 14 kann mit einer Längenmeßeinrichtung gekuppelt sein.
  • Mit 15 ist eine verschiebbare Stange bezeichnet, die mehrere Stellringe 16 und 16'trägt Diese verschiebbare Stanze 15 durchsetzt eine Offrung 17 der Führung 14 und dient der Umschaltung des noch näher zu beschreibenden Zwischengetriebes 6.
  • Das Zwischengetriebe 6 bes-teht im wesentlichen aus einer Vorgelegewelle 19 mit zwei festen Rädern 22 und 23 und zwei losen Spannrädern 20 und 21. Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Räder sind von je einer Kette oder Riemen 24, 25 umschlossen, so daß - wenn man von der Drehrichtung des Antriebsrades 5 der Trommel 2, der besonderen Führung der beiden Betten oder Riemen 24, 25 und von den losen und festen Rädern 20 bis 23 ausgeht - sich eine Richtungsänderung an den Rädern 7, 8 ergibt, die - wie die Schlitze 26, 27 zeigen - als Klauenkupplungsräder ausgebildet sind. Zwischen den Klauenkupplungsrädern 7@ 8 befindet sich eine Umschaltmuffe 28, die sich auf der Spindel 9 zwar verschieben aber nicht verdrehen läßt. Die Umschaltmuffe kann mittels ihrer Stifte oder Zähne 18 wahlweise mit einem Klauenkupplungsrad in Eingriff gebracht werden und überträgt dessen Drehbewegung auf die Spindel 9.
  • Zur Betätigung dieser muffe 28 dient ein zweiarmiger Hebel 29, der ar den Umschaltverstärker bezw. Umschaltbeschleuniger 30 angeschlossen ist. Der Umschaltverstärker 30 besteht gemäß Fig. 4 im wesentlichen aus einem Gehause 31, das von der Stange 15 durchsetzt ist. Im Bereich des Gehäuses 31 weist die Stange 15 eine doppelkegelartige Verdickung 32 auf, die mit Blattfedern 33 zusammenwirkt. Die Fig. 4, die nicht maßstabsgerecht zu werten ist, zeigt deutlich die angestrebte Wirkung des Verstärkers bezw. Beschleunigers. Es ist hier die Wirkung der schiefen Ebene ausgenutzt, d.h. in dem sugenblick, in welchem die Verdickung den mittleren 3ereich der Blattfedern 33 überschritten ht' bewirken die Blattfedern ein teilweise schlagartiges Verschieben des Gehäuses 31 und damit der ochaltmuffe 28 nach der einen oder anderen Seite und zwar auch dann, wenn kein Stellring 16 auf das Gehäuse 31 wirksam ist und/oder die Kupplungsmuffe 28 sich in Leerlaufstellung befindet. Auf Jeden Fall arbeitet der Umschaltverstärker bezw. Umschaltbeschleuniger derart, daß das Aufspulen exakt vor sich geht. Ob vier das Gehäuse 31 im Querschnitt rund oder eineckig ist, hat keine besondere Bedeutung wenn nur für die Federn 33 genügend Arbeitsraum verbleibt0

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung zum Um- oder Aufspulen von Kabeln, Leitungen, Seilen oder dgl. auf eine Trommel, die unter dem Einfluß einer Antriebskraft steht und der vorzugsweise zwei ebenfalls angetriebene Schraubspindeln zugeordnet sind, die eine, mit einer Längenmeßeinrichtung ausgestattete Führung für das Jeweilige Kabel oder dgl. tragen, die in den Endbereichen der Trommel umsteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schraubspindel (9) über ein Zwischengetriebe (6) an die Trommel (2') angeschlossen ists das als Endstufe zwei sich gegensinnig auf der Schraubspindel (9) drehende, jedoch axiel u4verschiebbare Räder (7, 8) aufweist, zwischen denen sic eine dreheicher mit der Spindel (9) verbundene mit dem einen oder anderen Rad (7 bezw. 8) kuppelbare Schaltmuf e (28) befindet, die ihrerseits unter dem Einfluß einer Anlaufeinrichtung (15-17) mit Umschaltverstärker bezw. Umschaltheschleuniger (30) steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auX der Schraubspindel (9) gelagerten Räder (7, 8) und die Schaltmuffe (28) als Klauenkupplung ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Zwischengetriebe (6) zwei unabhangig voneinander drehbare Spannrader (20, 21) und eine Vorgelegewelle (19) mit festen Rädern (22, 23) aufweist, wobei eine Kette oder ein Riemen (25) ein festes Rad (23) ein Spannrad (21) und ein Rad (8) der Schraubspindel (9) umschlingt, während eine weitere Kette oder ein Riemen (24) das zweite Spindelrad (7) mit einem Antriebsrad (5) der Trommel (2) so verbindet, daß das zweite Spannrad (20). das eine Ketten- oder Riementrum nach außen drückt und das noch freie feste Rad (22) der vorgelegewelle (19) das zweite Ketten- oder Riementrum in Richtung auf das erste rl'rum ablenkt.
  4. 4. Vorrichtung nach deii Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufeinrichbung aus einer verschiebbaren, die Führung (14) für ein Kabel (3) oder dgl. durchsetzenden Stange (15) besteht, die mit Stellringen (16) ausgestattet ist und über einen zweiarmigen Hebel (29) auf die Schaltmuffe (28) wirkt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an das freie Ende des zweiarmigen Hebels (29) angeschlossene Umschaltverstärker bezw. Umschaltbeschleuniger (30) als Gehäuse (31) eine z.B. doppelkegelartige Verdickung (32) der Anlaufstange (15) umgibt, wobei Verdickung (32) und lichte Weite und/oder Höhe und/oder Breite des Gehäuses (31) so aufeinander abgestimmt sind, daß noch gebogene blattfedern (33) zwischen Verdickung (32) und Gehäusewänden Platz finden, die im wesentlichen in Richtung der Stange (15) verlaufen.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß deri Gehause (31) auf der Schubstange (15) ebenfalls Endanschläge (16') zugeordnet sind.
DE19671574449 1967-06-23 1967-06-23 Vorrichtung zum Um- oder Aufspulen von Kabeln,Leitungen,Seilen od. dgl. auf eine Trommel Pending DE1574449A1 (de)

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