DE1574430B2 - Fadenzuführvorrichtung für Wirkmaschinen oder Webstühle - Google Patents
Fadenzuführvorrichtung für Wirkmaschinen oder WebstühleInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/48—Thread-feeding devices
- D04B15/488—Thread-feeding devices in co-operation with stitch-length-regulating mechanism
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fadenzuführvorrichtung für Wirkmaschinen oder Webstühle gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Fadenzuführvorrichtungen zur Konstanthaltung einer bestimmten Fadenspannung bei einer
gegebenen Fadengeschwindigkeit sind bekannt und sollen dafür sorgen, daß während des Betriebs der
Wirkmaschine oder des Webstuhls ein bestimmtes Gewicht je Flächeneinheit der hergestellten Ware
aufrechterhalten wird bzw. daß ein möglichst gleichmäßiges Maschenbild bzw. Webmuster ohne Wirk- bzw.
Webfehler entsteht. Zur exakten Einstellung derartiger Fadenzuführvorrichtungen ist es jedoch erforderlich,
vor Beginn des Betriebs der Wirkmaschine bzw. des Webstuhls jeweils die optimalen Daten der Fadenspannungen
und der Fadengeschwindigkeiten in Abhängigkeit von den Fadeneigenschaften und der herzustellenden
Ware zu ermitteln. Dazu werden Spannungsmesser für den Faden sowie Fadengeschwindigkeitsmesser
benötigt, um durch Ausprobieren die geeigneten Werte zu bestimmen. Diese Meßgeräte stehen jedoch bei den
eingangs erwähnten bekannten Fadenzuführvorrichtungen nicht zur Verfugung, so daß die Ermittlung der zur
exakten Einstellung einer derartigen Fadenzuführvorrichtung benötigten Werte getrennt von dieser Vorrichtung
mit besonderen Meßeinrichtungen vorgenommen werden muß, was einen verhältnismäßig großen
Aufwand erfordert und umständlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenzuführvorrichtung der eingangs beschriebenen
Art so auszubilden, daß mit dieser Vorrichtung auch die zu ihrer exakten Einstellung erforderlichen Werte für
Fadenspannung und Fadengeschwindigkeit ermittelt
werden können.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fadenspannungswächter als Spannungsmesser
ausgebildet sind und die Fadenzuführwalze auskuppelbar auf der Welle des Antriebsmotors
angeordnet ist sowie einen Teil eines Fadengeschwindigkeitsmessers bildet, so daß mit der ausgekuppelten
Fadenzuführwalze zunächst die für die jeweils herzustellende Ware günstigste Arbeitsgeschwindigkeit gemessen
und der Antriebsmotor für die Fadenzuführwalze anschließend entsprechend eingestellt werden kann.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß mit der Fadenzuführvorrichtung nach der Erfindung auf einfache
Weise sowohl die günstigsten Arbeitsgeschwindigkeiten sich durch Ausprobieren ermitteln lassen, als
auch die ermittelten Werte später für die eigentliche Warenherstellung einstellen lassen, was den Aufwand
gegenüber dem bisher Bekannten wesentlich verringert und auch die Durchführung der Arbeiten erleichtert.
Vorzugsweise sind alle Vorrichtungsteile zu einer Baueinheit zusammengefaßt, welche auch die drei
Anzeigevorrichtungen der beiden Spannungsmesser und des Fadengeschwindigkeitsmessers aufweist.
Von besonderem Interesse ist die Vorrichtung nach der Erfindung bei der Verarbeitung von synthetischen
Fasern, bei denen die geringste Abweichung von der korrekten Spannung bereits unerwünschte Schwankungen
bzw. Abweichungen im Gewirk bzw. Gestrick zur Folge hat.
Um beispielsweise eine korrekte Einstellung der Vorrichtung in Abhängigkeit von den Fadeneigenschaften
zu erhalten, was vor allem wichtig ist, um Web- bzw. Wirkfehler zu vermeiden, geht man folgendermaßen
vor:
Man entkuppelt die Fadenzuführungswalze von der Welle des Antriebsmotors, um zunächst die Arbeitsgeschwindigkeit
des Fadens zu messen. Dann kuppelt man die Fadenzuführungswalze wieder mit der Welle des
Antriebsmotors und stellt dessen Drehzahl genau auf die zuvor gemessene Fadengeschwindigkeit ein. Anschließend
steuert man die Fadenspannung, indem in Abhängigkeit von dem vom ersten Spannungsmesser
angezeigten Wert die Arbeitsgeschwindigkeit des Fadenvorrats eingestellt und entsprechend dem vom
zweiten Spannungsmesser angezeigten Wert die Arbeitsgeschwindigkeit der Wirkmaschine bzw. des
Webstuhls eingestellt wird. Wenn die Arbeitsgeschwindigkeit des Fadenvorrats gleich der der Fadenzuführungswalze
ist, beträgt die angezeigte Spannung Null.
Eine Einstellung der Fadenspannung und Fadengeschwindigkeit in Abhängigkeit von den gewünschten
Eigenschaften der herzustellenden Ware wird vorgenommen, um ein vorbestimmtes Gewicht je Flächeneinheit
und/oder eine bestimmte Warenbreite zu erhalten durch die Fadenzufuhrbedingungen beeinflußt werden.
Die Vorrichtung nach der Erfindung erlaubt es insbesondere, die Länge eines Schlauchgewebes oder
seine Höhe oder aber das konstant zu haltende Gewicht je Flächeneinheit der herzustellenden Ware genau in
Abhängigkeit von den Eigenschaften des aufgenommenen Fadens einzustellen, so daß die Herstellung einer
sehr homogenen Ware gewährleistet ist.
Claims (2)
1. Fadenzuführvorrichtung für Wirkmaschinen oder Webstühle, mit einer Fadenzuführwalze,
welcher ein in seiner Drehzahl einstellbarer Antriebsmotor zugeordnet ist, weiterhin mit vor und
hinter der Fadenzuführwalze angeordneten Fadenspannungswächtern, welche in Abhängigkeit von der
Fadenspannung die Arbeitsgeschwindigkeit des Fadenvorrats und/oder der Wirkmaschine bzw. des
Webstuhls regeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenspannungswächter als Spannungsmesser ausgebildet sind und die Fadenzuführwalze
auskuppelbar auf der Welle des Antriebsmotors angeordnet ist sowie einen Teil eines Fadengeschwindigkeitsmessers
bildet, so daß mit der ausgekuppelten Fadenzuführwalze zunächst die für die jeweils herzustellende Ware günstigste Arbeitsgeschwindigkeit gemessen und der Antriebsmotor
für die Fadenzuführwalze anschließend entsprechend eingestellt werden kann.
2. Fadenzuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Vorrichtungsteile
zu einer Baueinheit zusammengefaßt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR53222A FR1494092A (fr) | 1966-03-11 | 1966-03-11 | Appareil de réglage de débit en fonction de la tension |
| FR53222 | 1966-03-11 | ||
| DES0108757 | 1967-03-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1574430A1 DE1574430A1 (de) | 1972-03-23 |
| DE1574430B2 true DE1574430B2 (de) | 1975-10-16 |
| DE1574430C3 DE1574430C3 (de) | 1976-05-26 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1172158A (en) | 1969-11-26 |
| FR1494092A (fr) | 1967-09-08 |
| DE1574430A1 (de) | 1972-03-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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