DE15735C - Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen - Google Patents

Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen

Info

Publication number
DE15735C
DE15735C DENDAT15735D DE15735DA DE15735C DE 15735 C DE15735 C DE 15735C DE NDAT15735 D DENDAT15735 D DE NDAT15735D DE 15735D A DE15735D A DE 15735DA DE 15735 C DE15735 C DE 15735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crown
sleeve
umbrella
slide
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT15735D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. L. PAULY in Hamburg
Publication of DE15735C publication Critical patent/DE15735C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/06Umbrella runners
    • A45B25/08Devices for fastening or locking
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/12Devices for holding umbrellas closed, e.g. magnetic devices

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die nachstehend beschriebenen Verbesserungen bezwecken, die Eleganz, Solidität und bequeme Handhabung der Schirme noch mehr zu vervollkommnen.
Fig. ι zeigt einen Schieber A mit Ring c und Druckknöpfchen d. Der Ring ist hier am unteren Ende angebracht und bildet hierdurch zugleich einen Schlufsring, gegen den sich die Enden der Stangen anlegen, als Ersatz für die Glocke. Die Rinne, in welcher der Ring c gelagert ist, ist ringsherum geschlossen und hat dadurch nicht allein ein besseres Aussehen, sondern dieiit zugleich dem Stift v, der dem Knöpfchen d gegenüber auf dem Ring c festsitzt, als Führung. Indem dieser Stift in einem Loche des Gehäuses gleitet, wird jede seitliche Verschiebung des Ringes c verhütet. Sobald der Schieber Λ über die Zunge gleitet, wird der Stift υ aus dem Loche des Gehäuses herausgedrückt, und sobald der Ring c hinter die Nase einschnappt, wird der Stift mit dem Ring c wieder zurückschnellen. Man kann danach immer sehen, ob der Schieber auf der Zunge festsitzt oder nicht, je nachdem der Stift ν im Gehäuse ist oder hervorsteht.
Dieser Schieber gestattet, den Schirm ganz bequem mit einer Hand zu öffnen, indem man nur mit dem Daumen der Hand, welche den Schirm hält, auf das Knöpfchen d drückt, dadurch den Schiebering c aus der Zunge auslöst und durch Vorwärtsschieben des Schiebers die gegen das Ringgehäuse anliegenden Stangen spreizt. ·
In Fig. 2 ist ein verbesserter Schieber gezeigt, dessen Hülse· α nicht wie sonst mit der Krone b ein Stück bildet, sondern bei dem die Krone b auf einer besonderen Hülse D sitzt und auf der Hülse α verschiebbar ist bezw. mittelst Nuth und Rippe geführt wird. Zwischen der Krone b und dem vorspringenden oberen Rande der Schieberhülse α ist eine Spiralfeder E gelagert, welche dazu dient, das Schirmgestell straff zusammenzuziehen, damit die Stangen sich eng an den Stock anlegen. Wird nämlich der Schieber in die Zunge (Feder) festgestellt, so zieht sich die Schieberhülse α aus der Kronenhülse Ό ein wenig heraus und die Feder E wird zusammengedrückt und gespannt. Das Gestell erhält dadurch eine straffe, an den Stock knapp anschliefsende Haltung. Wird nun der Schieber beim Oeffnen des Schirms aus seiner Befestigung (Zunge, Feder) wieder ausgelöst, so geht das Gestell, durch die Dehnung der Feder E, um ebensoviel als es vorher zusammengezogen worden, selbstthätig aus einander und es wird hierdurch zugleich das Oeffnen des Schirms erleichtert, besonders da, wo die Stangenenden von einer Glocke umschlossen werden, weil sie sich dann selbstthätig aus derselben auslösen.
Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn die obere Schirmkrone P, Fig. 3, auf einer Hülse £>\ die auf einer inneren Hülse αΊ Führung hat, befestigt und auf αx beweglich ist und gleichfalls unter Wirkung einer Spiralfeder Ex steht. Durch Herabziehen des Schiebers und Befestigung desselben auf der Zunge wird mittelst der Schirmstangen auf die Krone b1 ein Zug ausgeübt, sie wird also auf der Hülse a1 herabgeschoben und die Federt1 dadurch zusammengedrückt und gespannt. Durch Lösung des Schiebers schnellt dann die Krone P durch
den Druck der Feder E1 wieder empor und zieht das Gestell, mithin auch die Stangenenden um so viel zurück, als die Spannung der Feder betrug.
Sowohl die Feder E, Fig. 2, als auch die Feder E1 an der Krone, Fig. 3, kann durch eine besondere Hülse verdeckt werden.
Dieselbe Wirkung, wie durch die in Fig. 2 und 3 dargestellten Einrichtungen, läfst sich auch auf folgende AVeise erreichen.
Der Schieber, Fig. 4, bildet hier, wie gewöhnlich, mit seiner Krone ein Stück und die Schieberhülse α ist über die Krone hinaus etwas verlängert. Auf dieser Verlängerung ist eine Spiralfeder E2 gelagert. Die Gabelenden, welche in der Krone b2 befestigt sitzen, sind so geformt, dafs die Spiralfeder E2 auf einen zweckmäfsig geformten Vorsprung der Gabel drückt und letztere dadurch zwingt, sich eng an die verlängerte Hülse a, also auch an den Schirmstock, anzuschmiegen.
Dieselbe Vorrichtung läfst sich an der oberen Schirmkrone, Fig. 5, anbringen. Nur liegt dort, wie bei Fig. 3, die Feder E 3 unterhalb der Krone b 3 und die Feder zieht bei geschlossenem Schirm die Schirmstangen (Rippen) straff an den Schirmstock an, so dafs das ganze Schirmgestell glatt an dem Stock anliegt.
Die Federn E2E3, Fig. 4 und 5, können gleichfalls durch eine äufsere Hülse verdeckt sein.
Zu dem nämlichen vorbeschriebenen Zweck dient ferner die in Fig. 6 gezeigte Einrichtung der oberen Schirmkrone.
Die Krone £4 sitzt mit einer Nuth auf einer mit Führungsrippen versehenen Hülse Z>2, um welche ein metallener, an einer Seite offener, federnder Ring EA gelegt ist. Dieser Ring drückt mittelst seiner Federkraft gegen die entsprechend geformten Stangenenden und bewirkt dadurch auf gleiche Weise, wie vorerwähnt, das enge Anschliefsen der Stangen an den Schirmstock.
Die gleiche Vorrichtung ist auch bei dem Schieber anwendbar, nur mufs hier, wie bei Fig. 2 und 4, die Feder (der Ring) oberhalb anstatt unterhalb der Schieberkrone angeordnet sein.
In Fig. 7 ist ein verbessertes Scharnier zwischen Gabel G und Rippe F dargestellt. Die beiden Schenkel der Gabel, welche die Rippe umfassen und auf einem durch letztere hindurchgehenden Stift drehbar sind, haben nach oben hin vorspringende Ecken, welche gegen eine auf den Rücken der Rippe befestigte Feder H drücken. Diese Einrichtung entspricht der im Patent No. 9282, Fig. 11, gezeigten Vorrichtung, nur mit dem Unterschied, dafs die Feder H den Anschlag für die Gabel bildet, wodurch die Wirkung des unter dem Namen »Automat« bekannten Schirmes erreicht wird. Die Art des Scharniers gestattet, dafs Gabel und Rippe bei zusammengelegtem Schirm eine gerade Linie bilden, ohne vorstehenden Scharniersattel.
Eine ähnliche Scharniereinrichtung ist in Fig. 8 dargestellt. Auf dem Rücken der Rippe F ist ein Metallbeschlag I angebracht, welcher an den Enden und in der Mitte die Rippe seitlich umfafst, ohne jedoch zu federn. Der Scharnierstift geht durch die mittleren Klammern oberhalb der Rippe F oder auch durch dieselbe hindurch, die Rippe braucht hier also nicht ausgefüttert oder massiv zu sein. Die Schenkel der Gabel G sind so geformt, dafs sie ein geradliniges Einlegen der unteren Rippe in die Gabelrinne gestatten. Der Metallbeschlag / dient dazu, der Stange F und Gabel G einen festeren Halt zu geben, ohne nach innen vorzuspringen, wodurch die Form des Schirms beeinträchtigt würde. Die Innenfläche von Gabel und Rippe kann sich also immer glatt an den Stock anlegen.
Die in den Fig. 9 bis 14 dargestellten Einrichtungen beziehen sich auf Schirmglocken, welche die unteren Stangenenden (Kugelenden) umspannen und ein bequemes Einstecken und Auslösen dieser Enden bezwecken.
In dem beliebig geformten Glockenmantel K, Fig. 9, befindet sich eine zweitheilige Hülse und eine zwischenliegende Spiralfeder. Die innere Hülse sitzt auf dem Schirmstock oder auf einem Schieber, Fig. 10, fest. In der normalen Lage, d. h. bei nicht gespannter Feder, liegt die Hülse innerhalb des Mantels K und ragt aus demselben weder oben, noch unten hervor. ■
Will man nun die Kugelenden der Schirmrippen in die Glocke bringen, so drückt man sie eng an den Stock an und zieht den Mantel K der Glocke darüber. Die Spiralfeder wird dabei zusammengedrückt. Um ein Zurückschnellen des Mantels zu verhüten, .ist in der einen Abtheilung der inneren Hülse eine halbkreisförmige Feder L gelagert, welche mit ihren umgebogenen Enden so weit aus der Hülse hervorsteht, dafs diese Enden sich unter den Rand des Mantels K vorschieben und ihn in der Lage, Fig. 10, festhalten. Um nun den Schirm zu öffnen und die Kugelenden der Rippen wieder aus der Glocke' auszulösen, braucht man nur auf die beiden vorspringenden Enden der Feder L zu drücken, bis sie innerhalb des Mantels K zurücktreten. Nun schnellt der Mantel durch die Spiralfeder wieder herab und läfst die Schirmstangen vollständig frei.
Anstatt der Feder L mit zwei heraustretenden, umgebogenen Enden kann eine beliebige andere, durch Federkraft heraustretende Haltevorrichtung, z. B. ein Stift mit Spiralfeder, angewendet werden, derselbe braucht auch nur auf einer Seite anstatt auf beiden angebracht zu sein. Oder es kann auf einer oder auf bei-
den Seiten eine Feder M, Fig. 11, in der Längenrichtung der Hülse innerhalb oder aufserhalb derselben mit einem vorspringenden Stift befestigt sein.
Fig. 12 zeigt denselben Mechanismus mit einer anderen Glockenform; es kann derselbe überhaupt bei allen bekannten Schirmglocken Anwendung finden.
Eine Modification dieser Vorrichtung ist in Fig. 13 dargestellt.
Hier wird der Mantel K der Glocke am Zurückschnellen gehindert durch eine innerhalb desselben angebrachte Leiste c1, welche in einer Nuth d1 gleitet. Giebt man dem Mantel eine kleine Drehung, so tritt die Leiste c1 aus der Nuth heraus und verhindert ein Zurückgleiten des Mantels. Die Drehung des Mantels wird nach beiden Seiten durch Anschlagzapfen e e, von denen einer an der Nuth dl anliegt, begrenzt.
Endlich kann zum Festhalten des Mantels K die in Fig. 14 gezeigte Anordnung dienen. Die innere Hülse ist mit einem Verstärkungsring versehen, welcher durch einen federnden Ring/, der um die Hülse schliefst, hindurchgedrückt werden kann. Auf dem Ring ist ein kleiner Stift i mit Knöpfchen befestigt, der aus dem Mantel K hervorsteht. Drückt man auf diesen Stift, so giebt sich der federnde Ring f auseinander und der Mantel K schnellt zurück, wie bei den vorbeschriebenen Vorrichtungen.
Alle ■ vorbeschriebenen Neuerungen können einzeln oder in Combination mit einander, oder mit anderen bekannten Schirmtheilen angewendet werden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Die Führung des Schieberringes c mittelst Stift ν in dem verdeckten Ringgehäuse, Fig. i.
2. Die Construction eines Schiebers beliebiger Art aus einer inneren Hülse α und einer äufseren Hülse D mit daran festsitzender Krone b, so dafs die äufsere Hülse mit Krone auf der inneren Führung hat und auf eine. Spiralfeder wirkt, sobald die Schieberhülse α herabgezogen wird, Fig. 2. '» :
3. Die Construction der oberen Schirmkrone aus einer inneren Hülse α1, einer äufseren Hülse D1 mit Krone b' und einer Spiralfeder E\ Fig. 3.
4. An Schirmschiebern und Schirm-Obefkronen die Einrichtung, vermöge deren eine um die Schieber- oder Kronenhülse gewundene ■ Spiralfeder E 2E3 auf die entsprechend geformten Gabel- bezw. Rippenenden in der Krone drückt und dadurch das Gestell straff spannt, Fig. 4 und 5.
5. An Schirmschiebern und -Oberkronen die Einrichtung, vermöge deren ein auf einer Hülse lose gelagerter federnder Ring Ei auf die entsprechend geformten Gabel- bezw. Rippenenden in der Krone drückt und dadurch das Gestell straff spannt, Fig. 6.
6. Die auf dem Rücken der Schirmstangen (Rippen) F befestigte Feder H in Verbindung mit den gegen sie andrückenden, vorspringenden Schenkeln der Gabel G, Fig. 7.
7. Die Scharnierverstärkung durch den Metallbeschlag / auf dem Rücken der Rippen, Fig. 8.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15735D Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen Active DE15735C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE15735C true DE15735C (de)

Family

ID=292758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT15735D Active DE15735C (de) Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE15735C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69903108T2 (de) Seilklemme mit Vorspannung
DE1632521A1 (de) Schirm
CH510418A (de) Schirm mit Mitteln zum selbsttätigen Öffnen und Schliessen
DE2838904C2 (de) Sicherheitsskibindung mit einem um eine Querachse hochschwenkbaren Sohlenhalter
DE15735C (de) Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen
DE2838903C2 (de) Sicherheitsskibindung
DE219220C (de)
DE202012102089U1 (de) Gurtbefestigungseinrichtung, insbesondere für einen Hochstuhl
DE19852050C2 (de) Freigabevorrichtung für einen klappbaren Kinderwagen
DE34988C (de) Mechanisch sich öffnender und schliefsender Schirm
DE81867C (de)
DE700167C (de) Verkuerzbarer Schirm
DE202020000861U1 (de) Regulierungsvorrichtung für Schirmfläche und Sonnenschirm mit einer solchen Regulierungsvorrichtung
DE103526C (de)
DE202004012898U1 (de) Schirm mit automatischem Öffnungs- und Schliessvorgang
DE108611C (de)
DE14504C (de) Neuerung an den unter P. R. 7340 patentirten Sonnen- und Regenschirmkonstruktionen
DE305709C (de)
DE1906481A1 (de) Automatischer Regenschirm
DE39693C (de) Einrichtung zum Oeffnen undSchliefsen an Schirmgestellen
AT248635B (de) Schieber für Schirme, insbesondere für Gartenschirme
DE26049C (de) Selbstöflhender und -schliefsender Schirm
DE52631C (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen von Schirmen
DE240283C (de)
AT228960B (de) Verkürzbarer Schirm