DE52631C - Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen von Schirmen - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen von Schirmen

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DE52631C
DE52631C DENDAT52631D DE52631DA DE52631C DE 52631 C DE52631 C DE 52631C DE NDAT52631 D DENDAT52631 D DE NDAT52631D DE 52631D A DE52631D A DE 52631DA DE 52631 C DE52631 C DE 52631C
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Germany
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umbrella
slide
spring
nose
umbrellas
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52631D
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English (en)
Original Assignee
J. MATHIEU in Paris, Boulevard Voltaire 71
Publication of DE52631C publication Critical patent/DE52631C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/006Automatic closing devices

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
Patentamt:
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Schirm dargestellt, welcher mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen versehen ist.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt des Schirmes in geschlossenem,
Fig. 2 in geöffnetem Zustande.
Fig. 3 zeigt einen zu den vorigen Schnitten senkrechten Längsschnitt.
Der Schirmstock, auf welchem in der üblichen Weise die Krone B für die Schirmstangen C fest und die Krone für die Gabeln D mit dem ■ Schieber E verschiebbar angebracht ist, wird röhrenförmig ausgeführt und birgt in seinem Innern die selbsttätige SchliefsvorrictiT tung. Der am unteren Ende des Schirmstockes angebrachte zweiarmige Hebel f hat an' seinem unteren, durch einen Schlitz des Schirmstockes hervortretenden Theil die Form einer Klinke (FJ, deren eine Aufgabe darin besteht, den Schieber E festzustellen, wenn der Schirm geschlossen ist. Das obere Ende F1 dieses Hebels f befindet sich im Innern des Schaftes. Eine Feder G sucht beständig die Nase F nach aufsen zu drängen, bis das andere Ende -F1 des genannten Hebels f an der inneren Wandung des rohrartigen Schaftes A anliegt. Die obere Klinke H, welche dazu bestimmt ist, die Gleithülse E bei geöffnetem Schirm festzustellen, ist an einem federnden Stiel H1 angebracht, der an seinem anderen Ende in eine Platte h ausläuft und mittelst letzterer durch zwei Niete in einem Gleitstück befestigt ist, welches aus zwei an ihren Enden verbundenen Metallblättern / besteht und in der Stockhöhlung bezw. in einem in dieselbe eingesetzten Metallrohr M verschiebbar gelagert ist. Zwischen beiden Blättern / befindet sich, um den Stift J drehbar,· eine Nase J. Ein in die Blätter / eingesetzter Stift J1 geht durch ein grofses, in der Nase J befindliches Loch derart, dafs das Heraustreten dieser Klinke aus dem Schirmstock in zweckmäfsiger Weise begrenzt wird. Eine Schiene K ist am einen Ende mit den unteren Enden der Blätter /, am anderen Ende rnit dem Stück L verbunden, dessen unteres Ende U-förmig gestaltet ist und bei geöffnetem Schirm auf dem Ende F1 des Hebels / aufliegt, Fig. 2. Die Theile L K und / bilden also in ihrer Gesammtheit eine im Innern des Stockes A bewegliche Schubstange, welche die Klinke H und die Nase J -mitbewegt, so dafs dieselben durch zwei im Schaft angeordnete Oeffnungen nach aufsen hervortreten.
Gegen das obere Ende der schräg abgeschnittenen Nase J drückt die Feder O mittelst des Laufstiftes 2V derart, dafs die Nase J in ihrer vorspringenden Stellung erhalten wird.
Wenn der Schirm offen ist, Fig. 2, kann man ihn mit der Hand schliefsen, indem man diese ,auf die Nase if legt, um die Gleithülse E hinabzuführen; wenn man aber will,, dafs das Schliefsen des Schirmes selbstthätig erfolgen soll, so drückt man mit einem Finger der Hand, welche den Griff Q hält, auf die Nase F, um diese in den Schaft A hineinzudrängen. Das Hebelende jF1 weicht dann von der inneren Wand ab und das Stück L, welches sich auf F1 stützte, wird frei. Der ganze innere Schubmechanismus bewegt sich dann infolge der Einwirkung der Drahtfeder O von
oben nach unten. Die Klinke H gleitet gegen den unteren Rand der Oeffnung im Schirmstock und weicht so in den Schaft zurück, um die Hülse E freizugeben. Zugleich wirkt die Feder O mittelst des Stiftes N und der Nase M treibend auf den Schieber E, so dafs er in der Richtung nach dem Schirmgriff hinabgeschnellt wird, bis er mit der Klinke F in Eingriff kommt und der Schirm geschlossen ist.
Wenn man dann den Schirm wieder öffnet, so stöfst der Schieber E gegen die Klinke J, welche aus dem Schirmstock hervorragt, und schiebt mittelst ihrer die im Innern des Schaftes befindliche Schubvorrichtung aufwärts, bis das Stück L auf der Spitze des Hebelendes F1. wieder seinen Stützpunkt findet, wobei zugleich die Klinke H so weit aus dem Schirmstock herausgefedert ist, dafs sie den Schieber E stützt.
Die Feder O hat ihren Stützpunkt am unteren Ende eines Metallrohres P, welches in das Rohr M eingeführt und ebenso wie die über das Rohr M geschobene Krone B mit M durch einen hindurchgezogenen Stift verbunden ist. Oberhalb der Krone B ist auf das Rohr P eine Schirmspitze aus Holz A1 aufgesteckt, welche sich wie eine Verlängerung des Stockes A ausnimmt.
Um die Verbindung des Metallrohres M mit dem hölzernen Stock zu sichern, führt man bei q einen Stift ein, der zwischen den beiden Metallblättern I und durch den Stock A von der einen Seite zur anderen hindurchgeht.
Wie bei Weglassung der selbstthätigen Schliefsvorrichtung der Hebel FF1 auch zur Feststellung des Schiebers E bei geöffnetem Schirm verwendet werden kann, zeigen die Fig. 4 und 5.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen von Schirmen, bei welcher·am"Ende der Bewegung des Schirmöffnens das Gleitstück / nebst Stange K und Stück L von dem Schirmschieber mittelst der Nase J, der Feder O entgegen verschoben und durch Einfallen der Klinke F festgestellt wird, so dafs die Sperrfeder H, aus dem Stock hervortretend, den Schirmschieber festhält, bis durch Auslösung der Klinke F die Feder O frei wird und den Schirmschieber unter Einziehung der Sperrfeder H in die Schlufslage zurücktreibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52631D Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen von Schirmen Expired - Lifetime DE52631C (de)

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