DE1552467B2 - Langdrehautomat mit selbsttätiger Stangenzuführvorrichtung - Google Patents
Langdrehautomat mit selbsttätiger StangenzuführvorrichtungInfo
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Description
45
' Gegenstand der Erfindung ist ein Langdrehautomat
mit selbsttätiger Stangenzuführvorrichtung.
Bei den bekannten Automaten dieser Gattung werden die neuen Werkstoff stangen durch die Zuführ- "■"■
vorrichtung im allgemeinen bis zum Abstechwerkzeug vorgeschoben, so daß während des ersten Arbeitszyklus
auf der neuen Stange den Werkzeugen eine Werkstofffläche gegenübersteht, die sich von
derjenigen, die nach Herstellung mindestens eines Werkstücks entsteht, je nach der Art der Vorbereitung,
der die Stangen vorher unterworfen worden sind, mehr oder weniger stark unterscheidet.
Unter gewissen Umständen kann dies zu schweren Schäden führen. Falls insbesondere das Abstechwerkzeug
außer der Fertigbearbeitung eines Werkstückes schon vorbereitende Arbeitsgänge, wie beispielsweise
Abrunden eines Zapfenendes, Drehen einer Seitenfläche oder einfach Sauberdrehen der vorderen Endfläche
auf das nächste Werkstück ausführt, sind die Arbeitsbedingungen der Werkzeuge, die die Arbeit
des Abstechwerkzeuges üblicherweise fortsetzen, von den gewöhnlichen offenbar verschieden, wenn diese
Werkzeuge an Stelle der sauber vorbereiteten Fläche auf eine rohe Fläche einzugreifen haben. Je nach ihrer
Stärke werden diese Werkzeuge entweder eine übermäßige Abnützung, eine Beschädigung oder sogar
einen Bruch erfahren. Falls anderseits das Abstechwerkzeug einen Teil der Oberfläche des nächsten
Werkstückes während des Abstechvorgangs fertig bearbeitet, wird das erste auf einer neuen Werkstoffstange
bearbeitete Werkstück unvollständig sein. Die Ausscheidung derartiger Werkstücke ist zeitraubend,
wenn sie durch Sortieren zu erfolgen hat; bei der Herstellung von langen Werkstücken hat sie
einen merklichen Materialverschleiß sowie einen Rückschlag des Leistungsvermögens zur Folge.
Stangenzuführvorrichtungen, mittels welcher die vorstehend erwähnten Nachteile teilweise behoben
werden können, sind schon bekannt. Durch diese bekannten Stangenzuführvorrichtungen werden die
neuen Werkstoffstangen nicht bis zum Abstechwerkzeug vorgeschoben. Ein hinter dem Automaten angeordneter
Anschlag hält das vordere Ende der neuen Werkstoffstangen in einem genau vorbestimmten
Abstand vom Abstechwerkzeug kurzzeitig an, worauf eine Vorschubvorrichtung die Werkstoffstangen
um einen genau vorbestimmten Betrag vorschiebt. Bei den mit diesen bekannten Stangenzuführvorrichtungen
ausgerüsteten Automaten, greifen die Werkzeuge, die das Vorderende der Werkstücke
bearbeiten, während des ersten Arbeitszyklus ins Leere. Das Vorderende der neuen Werkstoffstange
tritt erst in den Arbeitsbereich der Werkzeuge hinein, wenn die Werkzeuge an-die Reihe.Jcommen,. die den
Hinterteil der Werkstücke zu bearbeiten haben. Da diese Werkzeuge ohnehin zum Eingreifen in die rohe
Seitenfläche der Werkstoffstangen bestimmt sind, führen sie ihre Arbeit auf das Vorderende einer
neuen Werkstoffstange genau unter den gleichen Bedingungen aus wie bei den nachfolgenden Werkstükken.
Die bekannten Stangenzuführvorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie sperrig und kostspielig
sind. Falls die herzustellenden Werkstücke länger als die Führungsbüchse des Automaten sind, haben sie
außerdem noch den Nachteil, daß sie beim Einlegen einer neuen Werkstoffstange das Vorderende derselben
nicht bis in die Führungsbüchse vorschieben. Bei der Verwendung eines Automaten mit schließbarer
Führungsbüchse hat dies zur Folge, daß die Führungsbüchse durch die neue Werkstoffstange beschädigt
wird, wenn letztere durch den Spindelstock in die Führungsbüchse während des ersten Arbeitszyklus
auf diese neue Stange hinein gestoßen wird.
Es ist ferner durch die französische Patentschrift 1 363 908 ein Langdrehautomat mit einem gesteuerten
Schwenkanschlag bekannt, der die Läagsverschiebung des Spindelstocks begrenzt. Der Anschlag
kann dabei mehrere verschiedene Arbeitslagen annehmen, wobei jede Arbeitslage durch Anschlagschrauben
der Reihe nach bestimmt ist, so daß Werkstücke mit gleichen oder unterschiedlichen Längenabmessungen
hergestellt werden können. Der Anschlag ist jedoch nicht dafür vorgesehen, das vordere
Ende der Stange zu bearbeiten. Zudem handelt es sich im bekannten Falle nicht um einen Langdrehautomaten
mit automatischer Stangenzuführung.
Die Erfindung geht aus von einem derartigen Langdrehautomaten mit einem von einer Ruhestellung
in eine Arbeitsstellung überführbaren Schwenkanschlag, der in Arbeitsstellung mit einem auf dem
Spindelstock sitzenden Anschlag zusammenwirkt und sodann den Spindelstock entgegen der Wirkung seiner
Rückholfeder in einer Zwischenlage festhält. Ausgehend von einem derartigen Langdrehautomaten
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine selbsttätig in Abhängigkeit von der Stangenzuführung
arbeitende Anschlagsteuerung vorzusehen, die die angestrebte Bearbeitung des vorderen Stangenendes
ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei Verwendung einer selbsttätigen Stangenzuführvorrichtung
der Schwenkanschlag lediglich durch diese über Steuerorgane beim Einführen einer
neuen Werkstoffstange in Arbeitsstellung überführbar und in dieser Stellung während des oder der ersten
Arbeitszyklus bzw. Arbeitszyklen auf der neuen Werkstoffstange festhaltbar ist.
Auf diese Weise wird selbsttätig die vollautomatische Bearbeitung der Stange zuverlässig und unter
Benutzung einfacher Mittel eingeleitet.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Steuerorgane, die den Schwenkanschlag
in Arbeitsstellung überführen, durch die Stangenzuführvorrichtung zeitlich vor deren Organe betätigbar,
welche die neue Werkstoffstange während eines Stillstehens des Spindelstocks mit offener
Spannzange in vorderster Lage gegen das Abstechwerkzeug vorschieben.
Dabei ist zweckmäßigerweise der Schwenkanschlag frühestens bei Beginn der Bearbeitung des
letzten Werkstücks aus einer Werkstoffstange in seine Arbeitsstellung überführbar.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
F i g. 1 ist eine schematische Teilansicht eines erfindungsgemäßen
Langdrehautomaten, teilweise im Schnitt;
F i g. 2 zeigt einen Teil des Automaten gemäß Fig. 1 in größerem Maßstab und in einer anderen
Arbeitsstellung,
F i g. 3 den Teil von F i g. 2 in einer weiteren Arbeitsstellung.
Der dargestellte Automat besitzt ein mit einer Führungsnut2 versehenes Bettl, sowie einen in der
Nut 2 verschiebbaren Spindelstock 3. Eine mit einer Spannzange 5 ausgerüstete Spindel 4 ist im Spindelstock
3 drehbar gelagert. Werkzeuge 6,7 sind an einer auf dem Bettl feststehenden Tragplatte8 in
der üblichen Art und Weise verschiebbar angeordnet. Eine Führungsbüchse 9 ist in der Platte 8 gelagert
und unterstützt die in Arbeit befindliche Werkstoffstange 10. Ein in Längsrichtung einstellbarer Anschlagstab
11 ist am Spindelstock 3 durch eine Schraube 12 jeweils in der eingestellten Lage befestigt,
so daß er mit dem Spindelstock hin und her wandert. Das Bett 1 trägt eine Einstellschraube 13,
die mit dem Anschlagstab 11 zusammenwirkt und die hinterste Lage des Spindelstocks 3 bestimmt.
Eine nicht dargestellte starke Rückholfeder wirkt auf den Spindelstock 3 mit dem Bestreben ein, den Stab
11 an die Schraube 13 zu drücken. Die Bewegungen des Spindelstocks 3 werden wie üblich durch eine
nicht dargestellte Kurve gesteuert, die auf der sich in Lagern 14 drehenden Hauptsteuerwelle festsitzt.
Der beschriebene Langdrehautomat ist mit einer Zuführvorrichtung bekannter Ausführung ausgerüstet,
die nach dem Verbrauch einer Werkstoffstange eine neue in die Spindel 4 und die Büchse 9 selbsttätig
einlegt. Diese Zuführvorrichtung umfaßt eine durch ein Kettenrad 16 angetriebene, endlose Kette
15, sowie einen über ein Glied 17 an der Kette 15 angehängten Stößel 18. Letzterer besteht im wesentlichen
aus einem Stab, der in einem mit der Spindel 4 ausgerichteten Rohr 19 geführt ist, das zur Abstützung
und Führung des hinter dem Automaten aushängenden Teils der Werkstoffstangen dient.
Der beschriebene Automat besitzt ferner eine Vorrichtung zur Begrenzung des Hubs des Spindelstocks
3 während bestimmter Arbeitszyklen. Diese Vorrichtung weist einen durch einen Schwenkhebel
21 getragenen Anschlag 20 auf. Der Hebel 21 ist auf einem parallel zur Spindelachse liegenden Schaft 22
gelagert. Wenn die Begrenzungsvorrichtung im Rühezustand ist, bleibt der Anschlag 20 unwirksam, und
der Spindelstock 3 kann vollständige Arbeithübe ausführen, d. h. bis in die Lage zurückkehren, in welcher
der Stab 11 gegen die Schraube 13 liegt. Wenn die Beao
grenzungsvorrichtung hingegen im Arbeitszustand ist, liegt der Anschlag 20 im Wege des Stabes 11 zwisehen
letzterem und der Schraube 13, wie in F i g. 1 dargestellt.
Die beschriebene Begrenzungsvorrichtung steht unter der Wirkung einer Steuervorrichtung, die einen
Elektromagnet 23 besitzt, dessen Anker am Hebel 21 angelenkt ist. Ein im Wege des Gliedes 17 liegender
Schalter 24 verbindet die Steuervorrichtung mit der Stangenzuführvorrichtung. Das beim Vorbeifahren
des Gliedes 17 stattfindende Schließen des Schalters
24 hat die Erregung eines beim Ausschalten verzögerten Relais 25 zur Folge, das seinerseits den Elektromagneten
23 sofort erregt und den Anschlag 20 in wirksame Stellung bringt. Obschon der Schalter 24
nur kurzzeitig geschlossen wird, bleibt der Elektromagnet 23 während der Verzögerungszeit des Relais
25 erregt. Beim Auslösen des Elektromagneten wird der Anschlag 20 durch nicht dargestellte, federnde
Rückführmittel aus dem Wege des Stabs 11 ausgeschwenkt und somit die Begrenzungsvorrichtung in
Ruhezustand zurückgeführt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Automaten wird nun unter der Annahme erläutert, daß dieser
zur Herstellung von Werkstücken eingestellt ist, die wie das in F i g. 3 dargestellte Werkstück aussehen.
Am Ende der Bearbeitung einer Werkstoffstange wird die Hauptsteuerwelle des Automaten durch die
Stangenzuführvorrichtung ausgekuppelt und der Spindelstock 3 in seiner vordersten (linken) Lage angehalten.
In diesem Augenblicke ist ferner die Spannzange 5 offen, und das Abstechwerkzeug 6
bleibt in seiner voll vorgeschobenen Lage stehen. Die Kette 15 führt den Stößel 18 zuerst rückwärts und
dann mit einer neuen Werkstoffstange wieder vorwärts. Während dieser Bewegung schließt das Glied
17 den Schalter 24, so daß der Anschlag 20 hinter den Stab 11 zu liegen kommt. Die Stangenzuführvorrichtung
schiebt die neue Werkstoffstange vor, bis sie gegen das Werkzeug 6 anliegt (F i g. 1). Gleichzeitig
kuppelt sie die Hauptsteuerwelle des Automaten wieder ein. Dabei wird zuerst der Spindelstock 3 rückwärts
bewegt. Sein Hub in dieser Richtung ist jedoch durch den Anschlag 20 begrenzt. Die Spannzange 5
wird dann auf die neue Werkstoffstange geschlossen und das Werkzeug 6 aus dem Wege derselben geschoben.
Anschließend beginnt ein erster Arbeitszyklus des Automaten. Am Anfang dieses Zyklus bleibt
jedoch die Steuerkurve des Spindelstocks 3 ohne Ein-
fluß auf letzteren, so daß die ersten Werkzeuge ins
Leere greifen. In einem bestimmten Zeitpunkt dieses ersten Arbeitszyklus, holt die Steuerscheibe den am
Anschlag 20 liegenden Spindelstock ein und schiebt ihn dann vor. Das Werkzeug? kann somit die am
Hinterteil der Werkstücke 26 vorgesehene Dreharbeit 27, an einem nicht vollständigen Werkstückteil sowie
eine erste Dreharbeit 28 auf dem Vorderteil des ersten, vollständigen Werkstücks ausführen (F i g. 2), worauf
das Abstechwerkzeug 6 vorgeschoben wird. Außer dem Abstechvorgang hat das Werkzeug 6 noch die
Aufgabe, den vorderen Zapfen des ersten, vollständigen Werkstücks abzurunden (F i g. 3). Der gleichzeitig
abgestochene vorderste Stangenteil wird mit den Spänen als Abfall ausgeschieden. Nach diesem ersten,
teilweise im Leeren ausgeführten Arbeitszyklus, hat das vordere Ende der Werkstoffstange eine
Form, die sich für die Herstellung unter den üblich vorgesehenen Bedingungen während des nachfolgenden
Arbeitszyklus eines vollständigen Werkstücks 26 einwandfrei eignet.
Die Verzögerung des Relais 25 ist derart eingestellt, daß der Anschlag 20 spätestens arri Ende des
ersten Arbeitszyklus aus dem Wege des Stabs 11 geschwenkt wird. Die Erregung des Elektromagneten
23 kann jedoch vorher unterbrochen werden. Es genügt, daß der Elektromagnet 23 so lange erregt
bleibt, bis der Stab 11 gegen den Anschlag 20 liegt. Die Wirkung des Stabs 11 auf den Anschlag 20 übertrifft
dann diejenige der am Anschlag 20 zugeordneten Rückführmittel, so daß der Anschlag während
der erforderlichen Zeit, d. h. bis zum nächsten Spindelstockvorschub, wirksam bleibt:
Das verzögerte Relais 25 könnte durch einen entweder
durch den Spindelstock oder durch eine Steuerscheibe
gesteuerten Schalter ersetzt werden, der einem Halterstromkreis entweder des'Elektromagneten
23 oder eines gewöhnlichen Relais angeschlossen wäre.
Die Steuerung des Schwenkhebels 21 könnte auch durch hydraulische oder pneumatische Steuermittel
erfolgen.
Der Anschlag 20 könnte selbstverständlich schon vor dem beschriebenen Augenblick betätigt werden.
Frühestens kann der Anschlag 20 bei Beginn der Bearbeitung des letzten Werkstücks auf einer Werkstoffstange
betätigt werden. In einem derartigen Fall würde der Anschlag 20 zuerst seitlich gegen den Stab
11 stoßen und erst später seine wirksame Stellung hinter diesem Stab erreichen.
Mit Hilfe des einstellbaren Stabs 11 kann der Hub des Spindelstocks der Länge des bearbeiteten Hinterteils
der Werktücke 26 von Fall zu Fall angepaßt werden.
Der erfindungsgemäße Automat hat den Vorteil, daß die Stangenzuführvorrichtung die neuen Werkstoffstangen,
ungeachtet der Länge der Werkstücke, in jedem Fall bis in die Führungsbüchse des Automaten
einlegt.
Falls der Hub des Spindelstocks so weit begrenzt werden muß, daß das vordere Ende der Werkstoffstange
10 nach einem teilweise leer ausgeführten Ar-
■•:' beitszyklus noch nicht die erforderliche Form hat,
wird einfach der Anschlag 20 während einer ausreichenden Anzahl von Arbeitszyklen in wirksamer
Stellung festgehalten.
Um allfällige Überbeanspruchungen des Hebels 21 ; infolge des durch den Stab 11 auf ihn ausgeübten
Drucks zu vermeiden, könnte dieser Hebel verschiebbar auf dem Schaft 22 angeordnet werden. In diesem
Falle würde der Stab 11 den Anschlag 20 gegen die Schraube 13 drücken. Der Hebel 21 könnte in eine
bestimmte Axiallage auf dem Schaft 22 durch Federmittel zurückgeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Langdrehautomat mit einem von einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung überführbaren
Schwenkanschlag, der in Arbeitsstellung mit einem auf dem Spindelstock sitzenden Anschlag zusammenwirkt
und sodann den Spindelstock entgegen der Wirkung seiner Rückholfeder in einer Zwischenlage
festhält, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verwendung einer selbsttätigen Stangenzuführvorrichtung (15 bis 19) der Schwenkanschlag
(20) lediglich durch diese über Steuerorgane (23 bis 25) beim Einführen einer neuen
Werkstoffstange (10) in Arbeitsstellung überführbar und in dieser Stellung während des oder der
ersten Arbeitszyklus bzw. Arbeitszyklen auf der neuen Werkstoffstange festhaltbar ist.
2. Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerorgane (23 bis 25),
welche den Schwenkanschlag (20) in Arbeitsstellung überführen, durch die Stangenzuführvorrichtung
(15 bis 19) zeitlich vor deren Organe betätigbar sind, welche die neue Werkstoffstange (10)
während eines Stillstehens des Spindelstocks (3) mit offener Spannzange (5) in vorderster Lage
gegen das Abstechwerkzeug (6) vorschieben.
3. Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkanschlag (20) frühestens
bei Beginn der Bearbeitung des letzten Werkstücks (26) auf einer Werkstoffstange (10)
in seine Arbeitsstellung überführbar ist.
4. Automat nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwenkanschlag
(20) federnde Rückführmittel zugeordnet sind, die ihn in seine Ruhestellung zurückführen und
in dieser Lage festzuhalten bestrebt sind, und daß die Wirkung dieser federnden Rückführmittel auf
den Schwenkanschlag (20) durch diejenige des Spindelstocks übertroffen wird.
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