DE1552003C - Materialzuführungsvorrichtung an einer mit einer vorgeschalteten Zick-Zack-Stanze und mit Zwillingswerkzeugen ausgerüsteten Stufenpresse - Google Patents

Materialzuführungsvorrichtung an einer mit einer vorgeschalteten Zick-Zack-Stanze und mit Zwillingswerkzeugen ausgerüsteten Stufenpresse

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DE1552003C
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Inventor
Wilhelm 7501 Söllingen. B21d 53-36 Ziegler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA AG
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
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Description

ausgebildete Ausbuchtungen aufweist. Der Schieber (Fig. 2) aus, weiche von einem Schieber9 crfatU ist in Vorscluibrichlung der Platinen bewegbar an- und in Richtung des Pfeils 10 auf der Förderbahn Il geordnet, wobei seine die Platinen aufnehmenden zur Ausrichtestufe gebracht werden. Dort nehmen Ausbuchtungen eine solche Lage zueinander haben, die Platinen 12, 13 die Lagen der Platinen 29 30 daß den bei der Vorwärtsbewegung darin liegenden 5 (Fig. 1) ein. Der Schieber9 wird sodann in Rich-Platinen gleich der richtige Abstand zuteil wird, den Hing des Pfeils 14 in seine Ausgangslage verschoben, sie späterhin bei der Bearbeitung durch die Zwillings- Neben der Förderbahn 11 weist die Fördereinrichwerkzeuge der Stufenpresse benötigen. tung 15 noch Greiferschienen 16,17 auf, an denen
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist Greifer 16 a, 17 α befestigt sind. Die Greiferschiene die Ausrichtvorrichtung mit die ausgestanzten io 16 wird im Maschinentakt in Richtung der Pfeile 18 Platinen auf ihren Oberflächen aufnehmenden Gleit- bis 21 bewegt, während die Bewegung der Greiferflächcn verschen, die, in gleicher Richtung ver- schiene 17 mit Bezug auf die Pfeile 18 und 20 im laufend, einen gegenseitigen Abstand voneinander Gegensinne hierzu erfolgt. Durch diese Bewgungcn aufweisen. Durch den Schieber werden die Platinen werden die Platinen 29, 30 auf eine fluchtende Linie auf den Gleitflächen vorwärts geschoben, wobei je- 15 gebracht und ah Platinen 43,44 bzw. späterhin als weils eine Platine eine solche Lage einnimmt, daß sie TiefziEhteile 65, 66 in Richtung des Pfeils 22 von auf zwei Gleitflächen aufliegt. Die Gleitflächen sind Bearbeitungsstation zu Bt -.beitungsstalion verdabei derart angeordnet, daß eine solche den Platinen schoben. Diese Bearbeitungsstat'onen sind an sich in den einzelnen Verformungsstufen als Auflage- bekannt und der Deutlichkeit halber in der Zeichfläche dient und sich daher durch die gesamte Stufen- 20 nung fortgelassen. Sie befinden sich, wie üblich, über presse erstreckt, während die anderen schon am Um- und im andeutungsweise dargestellten Teil des Steuerungspunkt für den Schieber enden. Maschinengestells 23. Im Verlaufe der Bearbeitung
An der Ausrichtevorrichtung sind erfindungsgemäß der Platine entstehen dann Tiefziehteile 65, 66, die weiterhin Greiferschienen vorgesehen, an deren schließlich durch eine Rutsche oder ein Förderband Greifern im Abstand voneinander angeordnete 25 24 weggebracht werden.
Klauen zum Erfassen der ausgestanzten Platinen be- Fig. 2 zeigt Einzelheiten und Wirkungsweise der
festigt sind. Die von dem Schieber auf den Gleit- Vorrichtung nach der Erfindung. Der Schieber 9 hat flächen vorwärts bewegten und an seinem Um- zwei Finger 25, 26 und zwei Ausbuchtungen 27, 28. Steuerungspunkt abgelegten Platinen werden alsdann Die Finger 25,26 haben eine solche Lage zueinander, von den Klauen erfaßt und gegeneinander geführt, 30 daß zwei Platinen 12, 13 bei der in Richtung des so daß die beim Zurückgehen des Schiebers noch in Pfeils 10 erfolgenden Bewegung des Schiebers 9 erschräger Anordnung auseinanderlegenden Platinen faßt werden und nacheinander in die Ausbuchtungen nunmehr dicht nebeneinander liegen. 27, 28 zu liegen kommen. Diese Ausbuchtungen
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind haben eine solche Lage zueinander, daß der Abstand schließlich der Ausrichtevorrichtung die ausgcstanz- 35 der Platinen 12,13, in Richtung des Pfeils 10 geten Platinen festhaltende Niederhalter zugeordnet, sehen, dem Abstand der Zwillingswerkzeuge der deren federbelastete, nach zwei Richtungen schwenk- Stufenpresse in gleicher Richtung entspricht,
bare Arme mit ballig ausgebildeten Rollen versehen Die Förderbahn 11 weist nebeneinanderliegende
sind. und durch Zwischenräume voneinander getrennte
Wegen der an der Stufenpresse auftretenden 40 Gleitflächen 31 bis 36 auf. Die Greiferschiene 16 be-Rüttelkräfte ist eine Fixierung der Platinen durch sitzt Klauen 37 bis 39 und die Greiferschiene 17 die Niederhalter erforderlich. Dieser Vorgang erfolgt Klauen 40 bis 42. Zwischen den Gleitflächen 31 und jedoch nur im Ruhezustand der Platinen. Sobald 32 sowie zwischen 34, 35 und 36 befinden sich die Platinen durch die Klauen erfaßt und von Lücken, durch welche die Klauen 37 bis 42 binden Greiferschienen in Vorschubrichtuug weiter- 45 durchgreifen können.
transportiert werden, wird die Fixierung vorüber- Der Schieber 9 verschiebt die Platinen 12,13 entgehend aufgehoben. lang der Gleitflächen 31, 32 sowie 33, 34 und 35. Die
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Aus- f'b.iine 12 kommt schließlich auf den Gleitliächen führungsbeispid dargestellt. Dabei zeigt 32, 33 und die Platine 13 auf den Gleitflächen 33, 36
Fig. 1 im schematischen Horizontalschnitt den 50 zur Ruhe. Diese Lage entspricht der Position der Aufbau einer Stufenpresse mit vorgeschalteter Zick- Platinen 29, 30 in Fig. 1. An dieser Stelle weiden zacksUinze, die Platinen 29, 30 von den an den Greifern 16 </,
F i g. 2 Einzelheiten zur Darstellung der Wirkungs- 17 λ der G-dferschienen 16, 17 befestigten Klauen weise der Vorrichtung, wobei die Greiferschiene ein- 37 bis 42 erfaßt und auf die Gleitfläche 33 in die mal geschlossen und einmal geöffnet gezeichnet ist, 55 eingezeichnete Position der Platinen 43, 44 gebracht.
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Niederhalters für Die Platinen 43, 44 und die weitcien, nicht bedie Platinen und zeichneten Platinen nehmen eine werkzeuggereelHe
Fig. 4 eine Seitenansicht des Niederhalters nach Lage zueinander ein, d.h., sie fluchten und sind Fig. 3. paarweise relativ nahe beeinander, so d;iß sie leicht
Die Rohmateria'zufuhr erfolgt in Form eines 60 durch Zwillingswerkzeuge bearbeitet werden können. BIcchstreifens 1, der in Richtung des Pfeils 2 mit Wegen der auftretenden Rüttelkräfte ist es not-
Hilfc einer Transporteinrichtung 3 zu einer Zickzack- wendig, die Lage der Platinen zu fixieren. Ks sind stanze 4 schrittweise bewegt wird, die einen deshalb Niederhalter 45,46 (F i g. 3 und 4) vorgc-Schlitten 5 sowie zwei Stanzstempcl 6,7 aufweist. sehen, welche die Platinen 29, 30 nach dem Vor-Der Schlitten 5 wird gleichzeitig mit dem Blech- 65 schub in ihrer Lage auf den Gleitllächcn 32, 33 bzw. streifen 1 in Richtung des Doppclpfeils 8 und im 33, 36 festhalten. Diese Niederhalter bestehen aus Maschinentakt verschoben. Die Stanzstempel 6, 7 foderbclüsteten, nach zwei Richtungen schwenkbaren stanzen aus dem Blechstreifen 1 zwei Platinen 12,13 Armen 49, 50 mit ballig ausgebildeten Rollen 47, 48.
Werden die C'irciferschienen 16. 17 in Richtung der Pfeile 18 iiuf die Platinen 29,3(1 hinhewegt. diinn weiden die Arme 49, 50 mil den Rollen 47, 48 inn die Zapfen 51, 52 in Richtung der Pfeile 53, 54 angedrückt und geschwenkt, so daß sie die in Fig. 3 gestrichelt dargestellte Lage einnehmen. Bei der anschließenden Bewegung der Grciferschicncn 16,17 in Richtung des Pfeils 19 gleiten die Klauen 37 bis 42 an den geschwenkten Armen 49", 50 entlang. Durch die Bewegung der Grciferschicncn 16,17 in Richtung »o der Pfeile 2(1 werden die Arme 49, 50 wieder frei und schwenken durch die Drchfcdcrti 55, 56 in ihre Ausgangsstellung zurück. Bei den Bewegungen in Richtung der Pfeile 18, 20 gleiten die Klauen 37 bis 42 durch die entsprechenden Lücken der Gleitfläche!! >5 31, 32 und 34, 35, 36. Der Druck der Rollen 47, 48 auf die Platinen 29,30 wird durch Federn 57 bestimmt. Diese Federn liegen zwischen einem gerätefesten Teil 58 und einem I lalleteil 59. der um einer geriilefesten Zapfen 60 schwenkbar gelagert ist. Dei Zapfen 60 ist mit einem Bügel 64 mit dem geräte festen Teil 58 verbunden. Der Schwenkbereich dei Arme 49, 50 wird durch die Schrauben 61 eingestellt Am I lalleteil 59 sitzen die Zapfen 51, 52 mil del Schwenkarmen 49, 50. Die Förderbahn 11 weist eini besondere Ausführung darin auf, daß die Glcilflächei 32,35,36 durch fcdcrbclaslclc Schieber 62 gebilde werden. Diese Schieber 62 sind an den Anlatifseilei angeschrägt, so daß die Platinen 12,13 besonder: leicht auf die Glcitflächcii 32 und 35, 36 gebrach werden können. Da die Schieber 62 außerdem gegen über der Kraft der Drehfedern 63 nach außen aus weichen können, ist keine Gefahr des Klcmmens dei Klauen zu befürchten, falls sich die Greiferschiene! wider Erwarten vor beendetem Vorschub (Pfeil 19 in Richtung der Pfeile 20 öffnen sollten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

1 2 Nachteil der Aufteilung der Maschineneinheiten. Patentansprüche: Hierdurch sind zusätzliche Kosten für diese gesonderten Zuführmittel aufzuwenden.
1. Materialzuführungsvorrichtung an einer mit Es ist weiterhin bekannt, der Stufenpresse eine einer vorgeschalteten Zickzackstanze und mit 5 Stanzeinrichtung vorzuschaltcn, der das Stanzblech Zwillingswerkzeugen ausgerüsteten Stufenpresse, in Form eines Bandes zugeführt wird und die mit dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen- zwei nebeneinandcrliegenden Stanzstempeln je zwei presse mit einer einen getrennten Doppclschnitt Platinen ausstanzt und diese an die Stufenpicsse ausführenden Zickzackstanze (4) versehen ist, der liefert. Diese Konstruktion ist für die Lösung des eine die ausgestanzten Platinen (12,13 bzw. 29. io Problems insofern nachteilig, als die beiden Stanz-30) in eine der Werkzeuganordnung der Stufen- stempel relativ weit voneinander entfernt liegen, so presse entsprechende Lage bringbare Ausrichte- daß die Stufenpresse zwei getrennte Greifer- und vorrichtung nachgeordnet ist. Fördereinrichtungen für die Platinen bzw. Ziehteile
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- aufweist.
kennzeichnet, daß die Zickzackstanze (4) mit 15 Eine besonders wirtschaftlich arbeitende Form
wenigstens zwei im Arbeitstakt gemeinsam heb- einer Stanzeinrichtung ist die Zickzacksiaiize. Es gibt
und senkbare.n Stanzstempeln (6, 7) versehen ist, Zickzackstanzen, die unabhängig von einer nach-
die durch einen Zwischenraum voneinander ge- geschalteten Stufenpresse arbeiten. Bei solchen Zick-
trennt sind und zueinander eine in bezug auf die zackstanzen ist es bekannt, gleichzeitig mehrere
Bandförderrichtung diagonal verlaufende Rieh- 20 Stanzstempel vorzusehen. Zickzackstanzen jedoch,
Hing einnehmen. die einer Stufenpresse vorgeschaltet sind, sind bisher
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- jedoch nur mit Einzelstanzwerkzeug ausgestattet kennzeichnet, daß die Ausrichtevorrichtung einen worden.
taktgesteuerten Schieber (9) enthält, der die aus- Um die Stufenpresse bei der Verarbeitung von gestanzten Platinen (12,13) erfassende Finger 25 kleinen Platinen gut auszunützen, wurde die Zick-(25, 26) sowie entsprechend der Platinenform zackstanze schon mit einem aus zwei Teilen beausgebildete A jibuchtungen (27,28) aufweist. stehenden Einzelstanzwerkzcug versehen. Die aus-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- gestanzte Platine weist dann zwei Teile, für die kennzeichnet, daß die Ausrichtevorrichtung mit beiden Ziehteile je eines, und einen diese beiden die ausgestanzten Platinen (Π, 13) auf ihren 30 Teile verbindenden Steg auf. Bei der Verarbeitung Oberflächen aufnehmenden Gleitflächen (31 bis werden die beiden zusammenhängenden Platinenteile 36) versehen ist, die, in gleicher Richtung ver- voneinander getrennt und anschließend mit Zwillingslaufend, einen gegenseitigen Abstand voneinander werkzeugen der Stufenpresse bearbeitet. Diese aufweisen. Lösung hat den Nachteil, daß das Stanzwerkzeug für
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 35 Zickzackstanzen teurer ist, da es einen Steg nachkennzeichnet, daß an der Ausrichtevorrichtung bilden muß, und daß der Stanjvorgang selbst Greiferschienen (16, 17) vorgesehen sind, an wegen des Vorhandenseins eines Steges nicht ohne deren Greifern (16a, 17a) im Abstand von- Schwierigkeiten abläuft. Nachteilig ist weiterhin, daß einander angeordnete Klauen (37 bis 42) befestigt eine gesonderte Trennstufe für die Platinenteile vorsind. 40 gesehen sein muß und daß die Greiferschienen zum
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch Fördern der Platinen bzw. Ziehteile kompliziert aufgekcnnzcichnet, daß der Ausrichtevorrichtung gebaut sind, da diese nicht fluchten.
die ausgestanzten Platinen (29,30) festhaltende Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zuNiederhalter (45, 46) zugeordnet sind, deren gründe, eine einfache Materialzuführung zu finden, federbelastete, nach zwei Richtungen schwenk- 45 die keine ständigen Kosten für die Werkstücke der bare Arme (49, 50) mit ballig ausgebildeten Zwillingswerkzeuge einer Stufenpresse verursacht.
Rollen (47, 48) versehen sind. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
gelöst, daß die Stufenpresse mit einer einen getrennten Doppelschnitt ausführenden Zickzackstanzc 50 versehen ist, der eine die auspjstanzten Platinen in eine der Werkzeuganordnung der Stufenpresse entsprechende Lage bringbare Ausrichtevorrichtung nachgeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Zwillings- Nach der Erfindung ist die Zickzackstanze außer-
werkzeugcn ausgerüstete und mit einer vorgeschaltc- 55 dem mit wenigstens zwei im Arbeitstakt gemeinsam ten Zickzackslan/c als Material/.uführuiigsvorrichtung heb- und senkbaren Stanzstempeln verschen, die versehene Stufenpresse. durch einen Zwischenraum voneinander getrennt
Bei Stufenpressen wird angestrebt, Stanzteile ver- sind und zueinander eine in bezug auf die Bandschiudcncr Größe in einem begrenzten Bereich mit fördcrrichtung diagonal verlaufende Richtung eineiner bestimmten Presse zu verarbeiten. Um diese 60 nehmen. An Stelle von zwei Stanzstempeln können Aufgabe zu lösen, ist es bekannt, die Presse für eine auch entsprechend der Größe der zu verarbeitenden relativ große Maximalgröße der Stanzleile aus- Platinen eventuell noch drei schräg hintereinandcr-/ulegcn und Stanzteile, deren Abmessungen weit gestaffelt angeordnet sein für eine Stufenpresse mit unterhalb dieser Maximalgröße liegen, zu je zweien Drillingswerkzeugen.
pro Stufe mit /willingswerkzcugcn zu bearbeiten. 65 Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, l-.s ist bekannt, bereits ausgestanzte Platinen der daß die Ausrichtvorrichtung einen taktgesteuerten
S<nrcnprcsse durch Zuführmittel, /.. B. Saugheber, Schieber enthält, der die ausgestanzten Platinen er-/ii/.uliihrcn; dies hat jedoch den fertigungstechnischen fassende Finger sowie entsprechend der Platinenform

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