DE155060C - - Google Patents

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DE155060C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/29Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Sigenfawn. bet,
&vnqeriiqi bet
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Das D. R. P. 137717 schildert ein Verfahren zur Erzeugung einer Anfangsspannung in den Drahteinlagen von Verbundkonstruktionen, nach dem die Drahteinlagen zwisehen vorher verlegte Verteilungsträger eingeschossen und durch deren Hochkanten gerichtet und gespannt werden. Bei diesem Verfahren wird die Arbeit dadurch erschwert und verteuert, daß die Drahteinlagen, von
ίο denen eine sehr große Zahl erforderlich ist, zwischen den Verteilungsträgern eingeflochten werden müssen, und daß letztere zur Erreichung des rechnungsmäßigen Stiches in jedem Einzelfalle besonders berechnet und angefertigt oder in verschiedenen Abmessungen vorrätig gehalten werden müssen. Außerdem, gestattet das Verfahren nach dem Patent 137717 nur eine mäßige Vergrößerung des Stiches, da das Drahtmaterial nur eine verhältnismäßig geringe Dehnbarkeit besitzt und da andernfalls die Anfangsspannung der Drähte unzulässig groß und für die Verankerungen und für die Endmauern gefährlich werden würde. Ein vorheriges Einhängen der Drähte mit entsprechend größerer, nach dem erforderlichen Stiche bemessener Länge ist aber nicht angängig, da sich die Drähte verwirren würden und da das nachherige Wiederherstellen der richtigen Lage sehr umständlich und kostspielig wäre.
Die geschilderten Übelstände machen sich besonders bemerkbar bei Herstellung einer größeren Anzahl Felder mit durchlaufenden Drahteinlagen.
Nach dem vorliegenden Verfahren soll es nun durch Einschalten dehnbarer Glieder ermöglicht werden, den Drahteinlagen unter allen Umständen den gewünschten Stich zu geben, ohne daß ihre Spannung unzulässig hoch wird, und ohne daß eine besondere Ermittelung und Bemessung des Querschnittes der Verteilungsträger oder ein besonderes Ablängen der Drähte erforderlich wird.
Das Verfahren wird durch die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Fig. 1 bis 4 stellt dehnbare Glieder in zwei Ausführungsformen dar. Fig. 5 bis 7 zeigt die allgemeine Anordnung der Deckenfelder.
Es sei eine Reihe von aufeinander folgenden eingespannten Voutenplatten mit trapezförmigen Eiseneinlagen (Fig. 5 und 7) herzustellen , welche ununterbrochen durch alle Felder verlaufen. Zu diesem Zwecke werden nach Einschalung der Felder die Drähte d von der Endmauer M aus (Fig. 6) über alle Zwischenmauern hinweg (Fig. 6 punktiert) nach der gegenüberliegenden Endmauer gezogen. Nachdem auf diese Weise die Drähte verlegt sind, werden sie in die ausgezogene, endgültige Lage (Fig. 5 und 7) abgedrückt und durch die Verteilungsträger b festgelegt.
Damit bei dem Abwärtsdrücken der Drähte die Anfangsspannung derselben und der auf die Endrnauern M ausgeübte Zug nicht zu
groß wird, sind folgende Vorkehrungen getroffen.
I. Ausführungsform Fig. i, 2 und 4:
In den Umfassungsmauern, oder an anderen Festpunkten, werden feste Anker A verlegt, an welchen sich ein Bügel B oder ein ähnliches dehnbares Glied befindet. Der Biigel B faßt seinerseits wieder einen Querstab F, an dem die Drähte d befestigt werden. Werden die Drähte nun gespannt, so gibt der Bügel B federartig nach und die Drähte können in allen Deckenfeldern abwärts ge-; drückt werden, ohne daß dadurch die Anfangsspannung unzulässig hoch und der auf die Endmauern übertragene Zug zu groß wird. Die Klammern α ermöglichen es in bekannter Weise, daß die negativen Momentenwirkungen an den schwachen Stellen sicher aufgenommen werden.
Während die Drähte d eingezogen werden, ist es wünschenswert, daß der Ouerstab F seine Lage nicht ändert. Zu diesem Zwecke kann die Dehnung des Gliedes B durch einen Bund χ (Fig. 4) zeitweilig verhindert werden.
2. Ausführungsform Fig. 3:
An festen Ankern a, welche gleichzeitig
als Stoßlasche für die durch die dehnbaren Glieder geschwächte Stelle in der fertigen Verbundkonstruktion dienen, wird ein Ouerstab E durch Bunde c o. dgl. befestigt. Jeder Draht wird mit einer Schlaufe s oder mit einem gleichwertigen, dehnbaren Gliede versehen und an dem Querstabe E befestigt. Beim Spannen der Drähte erfüllen dann die dehnbaren Glieder s für jeden einzelnen Draht denselben Zweck, wie bei der ersten Ausführungsform der Bügel jB für mehrere Drähte zusammen. Bei diesem \^erfahren ist es zweckmäßig, die Dehnungsglieder s an solchen Stellen anzuordnen, an welchen die Biegungsspannung· der Felder klein ist, und sie auf die verschiedenen Plattenfelder zu verteilen, so daß dieselben tunlichst gegeneinander versetzt sind. Da dies auch in Fig. 3 angenommen ist, so sind daselbst nur bei zwei Drähten Schlaufen 5 zu sehen, während trotzdem jeder mit einer Dehnungsvorrichtung versehen gedacht ist. Die ge- schwächten Stellen können außerdem noch durch Bügel e (s. Fig. 7) gesichert werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcn :
    Verfahren zur Erzeugung einer Anfangsspannung in den Drahteinlagen von Verbundkonstruktionen gemäß Patent 137717, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahteinlagen (d) zur Vermeidung schädlicher Spannungen durch die Einschaltung dehnbarer Glieder (B oder s) ■ nachgiebig gemacht werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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