DE1550436B1 - Pumpenventil - Google Patents

Pumpenventil

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Publication number
DE1550436B1
DE1550436B1 DE19661550436 DE1550436A DE1550436B1 DE 1550436 B1 DE1550436 B1 DE 1550436B1 DE 19661550436 DE19661550436 DE 19661550436 DE 1550436 A DE1550436 A DE 1550436A DE 1550436 B1 DE1550436 B1 DE 1550436B1
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DE
Germany
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slide
valve
pump
liquid
riser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661550436
Other languages
English (en)
Inventor
Bogdanov Alexandr A
Ratov Arseny A
Ratov Andrei M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSOBOE KB PROEKT I I VNEDRENIJ
Original Assignee
OSOBOE KB PROEKT I I VNEDRENIJ
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
    • E21B43/12Methods or apparatus for controlling the flow of the obtained fluid to or in wells
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/04Draining

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Pumpenventil, vorzugsweise für in der Steigleitung eines Bohrloches angeordnete Tauch-Schraubenpumpen mit einem in einer mit Schlitzen versehenen Führungsbuchse befindlichen Ventilverschlußstück.
  • Es sind Ventile bekannt, die als Rückschlagventil wirken und verhindern sollen, daß sich die über der Schraubenpumpe befindliche aus den Schichten geförderte Flüssigkeit beispielsweise bei stillstehender Pumpe aus der Steigleitung zurückfließt.
  • Es sind auch Auslaßventile bekannt, die nur beim Herausziehen der Rohre arbeiten und dazu dienen, einen Flüssigkeitsrücklauf aus den Rohren zurück ins Bohrloch zu ermöglichen.
  • Beim Fördern aus Bohrlöchern muß eine ganze Reihe von Maßnahmen durchgeführt werden, um den Betrieb der Tauch-Schraubenpumpen zu erleichtern.
  • Beim Herablassen der Schraubenpumpe in das Bohrloch ist es beispielsweise erforderlich, daß die Steigleitung, mit deren Hilfe die Schraubenpumpe herabgelassen wird, mit Flüssigkeit gefüllt ist, da andernfalls die aus den Schichten geförderte Flüssigkeit über die Pumpe in die Rohre gelangt, wodurch die Pumpe verstopft und deren Anlassen erschwert wird.
  • Bei ungenügender Ergiebigkeit des Bohrloches oder bei einem unerwünschten Ausbruch von Begleitgas sowie bei geschlossenem, an der Erdoberfläche befindlichem Schieber entsteht für die Schraubenpumpe eine Notlage, die zur Folge haben kann, daß die profilierte Pumpenlaufbuchse beschädigt wird und ausfällt, da die geförderte, die Reibflächen der zusammenwirkenden Pumpenteile (Schraube und Laufbuchse) kühlende Flüssigkeitsmenge zur Kühlung nicht ausreicht.
  • Beim Betrieb der Schraubenpumpe muß in das Bohrloch manches Mal schwere Flüssigkeit eingegossen werden, und zwar in den Fällen, wenn das Bohrloch nur wenig fördert oder wenn die Steigleitung mit Flüssigkeit ausgespült werden muß, um sie von abge- , lagertem Paraffin zu reinigen, wobei die schwere Flüssigkeit beim Herausziehen der Rohre abfließen soll.
  • Die Teile der Schraubenpumpe müssen auch beim Stillstand der Pumpe vor mechanischen Beimengungen geschützt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und ein Ventil zu schaffen, das die Durchführung aller dieser Arbeiten ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im Ventilgehäuse eine mit ihrem Hohlraum mit dem außerhalb der Rohre befindlichen Raum durch Kanäle verbundene Schieberbuchse angeordnet ist und ein mit dem Ventilverschlußstück durch eine Stange verbundener, den Flüssigkeitsaustritt aus diesen Kanälen absperrender, in der Schieberbuchse in einer Richtung durch das Ventilverschlußstück und in der entgegengesetzten Richtung durch den Flüssigkeitsdruck in der Steigleitung verschiebbarer Schieber vorgesehen ist.
  • Am dem Absperrorgan zugekehrten Ende der Stange des Schiebers ist ein den Hub des Schiebers begrenzender Anschlag angeordnet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Schraubenpumpe mit dem erfindungsgemäßen, in der Steigleitung eingebauten Ventil, F i g. 2 das Ventil in vergrößertem Maßstab.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, ist das Ventil 1 in der Steigleitung 2 der Pumpe unter dem Schlammrohr 3 angeordnet. Das Ventil kann auch in der Steigleitungsrohrsäule vorgesehen werden.
  • Das Ventilgehäuse 4 (F i g. 2) weist zwei kegelförmig verlaufende Gewinde 5 für eine Verbindung der Pumpe mit der Steigleitung auf.
  • Die im Gehäuse 4 befindliche Führungsbuchse 6 weist Schlitze 7 und einen Ventilsitz 8 für das schwimmende innerhalb der Buchse befindliche Verschlußstück 9 auf.
  • Das Verschlußstück 9 kann in Form einer Kugel (F i g. 1) oder eines kleinen zylindrischen Kolbens (F i g. 2) gestaltet werden.
  • über dem in der Führungsbuchse 6 befindlichen Verschlußstück 9 ist (wie aus der Zeichnung ersichtlich ist) im Gehäuse 4 die Schieberbuchse 10 mit dem in ihr befindlichen Schieber 11 angeordnet, der durch die Stange 12 mit dem Verschlußstück 9 verbunden ist. Der Hohlraum der Buchse 10 ist mit dem außerhalb der Rohre befindlichen Raum durch eine Reihe von Kanälen 13 verbunden, die durch den Schieber 11 vom Innenraum der Steigleitungsrohre getrennt werden können. Dieser Schieber wird in der Buchse 10 in einer Richtung durch das Verschlußstück 9 und in entgegengesetzter Richtung durch den Druck der Flüssigkeit in der Steigleitung 2 (F i g. 1) verschoben.
  • Nach der Seite des außerhalb der Rohre befindlichen Raums sind die Kanäle 13 durch Filter 14 abgedeckt.
  • Zur Begrenzung des Hubes des Schiebers 11 in der Buchse 10 ist am dem Verschlußstück 9 zugekehrten Ende der Stange 12 ein Anschlag 15 vorgesehen. Die Räume der Steigleitung 2, die sich über der Führungsbuchse 6 und über der Schieberbuchse 10 befinden, sind durch Kanäle 16 im Ventilgehäuse 4 verbunden.
  • Der Schieber 11 kann in der Buchse 10 beispielsweise durch zwei Stopfbuchsen 17 (F i g. 2) abgedichtet werden.
  • Beim Herablassen der Pumpe ins Bohrloch befinden sich das Verschlußstück 9 und der Schieber 11 in der unteren Endstellung (s. F i g. 1 und 2). Hierbei gelangt die im Raum außerhalb der Rohre befindliche Flüssigkeit über die im Gehäuse 4 befindlichen geöffneten Kanäle in den die Buchse 10 und in die leeren Rohre 18 (F i g. 1), mit deren Hilfe die Pumpe herabgelassen wird. Derart kann keine Flüssigkeit zu der Pumpe durchsickern, so daß sich keine mechanischen Beimengungen und Schmutz zwischen der Schraube 19' und Laufbuchse 19" im Pumpengehäuse ansammeln kann. Dadurch wird bei Inbetriebnahme das Anlassen der Pumpe erleichtert.
  • Nach dem Einschalten der Pumpe hebt der Flüssigkeitsstrom das Verschlußstück 9 hoch, wobei dieses die Schlitze 7 in der Führungsbuchse 6 erreicht. Gleichzeitig mit dem Verschlußstück 9 wird auch der Schieber 11 angehoben, der den Durchfluß der Flüssigkeit aus den Kanälen 13 in den Innenraum der Rohre absperrt. Die ganze von der Pumpe geförderte Flüssigkeitsmenge wird nun durch die Rohre 18 bis zur Erdoberfläche gefördert.
  • Ist die Fördermenge der Pumpe größer als die Ergiebigkeit des Bohrloches oder wird die Ergiebigkeit aus irgendeinem Grund zeitweilig geringer, so fällt das dynamische Niveau, und es senkt sich zum Pumpensaugkorb eine gashaltige Erdöl- oder Wasser-Erdöl-Gemisch-Säule.
  • In diesen Fällen wird die Pumpenförderung geringer, da durch die Arbeitsschrauben 19' eine aus mehreren Arten bestehende Flüssigkeit mit erhöhtem Gasgehalt gefördert wird. Gleichzeitig mit der Verminderung der Fördermenge der Pumpe wird auch die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Spalt zwischen Verschlußstück 9 und den Wänden der Führungsbuchse 6 geringer.
  • In diesem Fall ist die hydrostatische Druckkraft der Säule, die von oben nach unten infolge der unterschiedlichen Querschnittsflächen des Schiebers 11 und der Stange 12 auf den Schieber 11 wirkt, größer als die Staudruckkraft des Flüssigkeitsstroms, die von unten nach oben auf das Verschlußstück 9 drückt.
  • Der Schieber 11 und das Verschlußstück 9 senken sich etwas, wobei Flüssigkeit aus der Steigleitung 18 über die Kanäle 13 in den außerhalb der Rohre befindlichen Raum zurückfließt. Flüssigkeit strömt durch das Ventil so lange über, bis im Bohrloch über der Pumpe (außerhalb des Rohrsystems) wieder ein ausreichendes dynamisches Niveau erreicht wird, das für eine Wiederaufnahme der Fördertätigkeit der Pumpe erforderlich ist. Das Verschlußstück 9 schwimmt hierbei auf und überwindet die auf den Schieber 11 einwirkende Kraft; nachdem der Schieber 11 angehoben wurde, sperrt er ein Ausströmen der Flüssigkeit aus den Kanälen 13 ab, und die Pumpe fördert wieder die Flüssigkeit an die Erdoberfläche.
  • Wird der Steigleitungsschieber versehentlich geschlossen oder wird die Steigleitung selber, beispielsweise durch Paraffin verstopft, so läßt das Ventil Flüssigkeit aus der Steigrohrsäule 18 gleichfalls in den außerhalb der Rohre befindlichen Raum zurückfließen.
  • Bei raschem Anwachsen des Drucks in der Steig leitung 18 wächst auch die Kraft, die von oben nach unten auf den Schieber (F i g. 1 und 2) drückt. Hierdurch wird das Verschlußstück 9 hinabgedrückt (»es sinkt«) und läßt nur eine Teilmenge der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit durch den Spalt zwischen dem Verschlußstück 9 und Wänden der Führungsbuchse 6 durch. über die geöffneten Kanäle 13 , strömt die Flüssigkeit so lange in den außerhalb der Rohre befindlichen Raum über, bis ein normaler Durchfluß über den wieder geöffneten, an der Erdoberfläche befindlichen Schieber wieder möglich ist. Die durch den Schieber 11 erfolgende Drosselung wird beendet, und dieser sperrt den Flüssigkeitsstrom über die Kanäle 13 wieder ab.
  • Wird die Pumpe stillgesetzt und hört der Staudruck des geförderten Flüssigkeitsstroms auf, von unten nach oben auf das Verschlußstück 9 zu drücken, so verschiebt der hydrostatische Druck der Flüssigkeitssäule den Schieber 11 und das Verschlußstück 9 in ihre unteren Endstellungen. Die Kanäle 13 werden freigegeben, und die Flüssigkeit fließt aus der Steigleitungsrohrsäule 18 in den außerhalb der Rohre befindlichen Raum zurück. Das Verschlußstück 9 setzt sich auf den Ventilsitz 8 auf und schützt die Arbeitsorgane 19 - die Schrauben 19' und die Laufbuchsen 19" im Pumpengehäuse 19" -, so daß kein aus mechanischen Beimengungen bestehender Bodensatz in diese eindringen kann.
  • Bei dieser Ventilstellung, bei der die Räume innerhalb und außerhalb der Rohre miteinander verbunden sind, können nachstehendeArbeiten durchgeführt werden, die zum Betrieb der Schraubenpumpen in Erdölbergwerken erforderlich sind: Herausziehen der Pumpe aus dem Bohrloch bei gleichzeitigem Rücklauf der Flüssigkeit aus den Rohren in das Bohrloch; Ersticken der Fontäne mittels schwerer Flüssib keit beim Herausziehen der Pumpe aus dem Bohrloch in dem Fall, wenn dieses wenig ergiebig ist; Ausspülen der Steigleitung und des Bohrloches zur Beseitigung von Paraffinanhäufungen, wenn ein Bohrloch mit paraffinischen Erdölen ohne kratzende mechanisierte Reinigung ausgebeutet wird.
  • Die Größe des Spalts zwischen dem Verschlußstück 9 und den Wänden der Führungsbuchse 6 wird entsprechend der Zähigkeit der geförderten Flüssigkeit eingestellt.
  • Hier wurde nur eine vorzugsweise Ausführungsform des Ventils beschrieben. Alle möglichen Abarten des Ventils werden durch die nachfolgenden Patentansprüche erfaßt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Pumpenventil, vorzugsweise für in der Steigleitung eines Bohrloches angeordnete Tauch-Schraubenpumpe mit einem in einer mit Schlitzen versehenen Führungsbuchse befindlichen Ventilverschlußstück, dadurch gekennzeichnet, daß im Ventilgehäuse (4) eine mit ihrem Hohlraum mit dem außerhalb der Rohre befindlichen Raum durch Kanäle (13) verbundene Schieberbuchse (10) angeordnet ist und ein mit dem Ventilverschlußstück (9) durch eine Stange (12) verbundener, den Flüssigkeitsaustritt aus diesen Kanälen absperrender, in der Schieberbuchse in einer Richtung durch das Ventilverschlußstück und in der entgegengesetzten Richtung durch den Flüssigkeitsdruck in der Steigleitung (18) verschiebbarer Schieber (11) vorgesehen ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am dem Ventilverschlußstück (9) zugekehrten Ende der Stange (12) des Schiebers (11) ein den Hub des Schiebers in der Schieberbuchse (10) begrenzender Anschlag (15) angeordnet ist.
DE19661550436 1966-04-18 1966-04-18 Pumpenventil Pending DE1550436B1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1796455A (en) * 1927-12-27 1931-03-17 Emsco Derrick & Equip Co Ball-valve assembly

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1796455A (en) * 1927-12-27 1931-03-17 Emsco Derrick & Equip Co Ball-valve assembly

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