DE154254C - - Google Patents

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DE154254C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
!Z)
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung zum Abbrennen von Gasglühkörpern soll die Arbeitsweise, insbesondere bei Anwendung von Abbrennmaschinen, vereinfacht und dabei die möglichste Sicherheit gegen Bruch und Ausschuß gewährleistet werden.
Man erreicht dies dadurch, daß man den auswechselbaren Glättdorn in Verbindung mit
ίο dem Härtungsbrenner bringt, so daß der Körper nach dem Glätten nicht mehr umgehängt zu werden braucht. Außerdem werden zwischen Brenner und Glättdorn Zentrierstifte angebracht, durch welche bewirkt wird, daß der Strumpf beim Veraschen die für die weitere Bearbeitung erforderliche Form behält, insbesondere an seinem unteren Ende nicht zusammenschrumpft und während der ganzen Zeit der nun folgenden Härtung in zentrischer Lage zur Achse des Härtungsbrenners bleibt, so daß er gleichmäßig der Flamme desselben ausgesetzt bleibt.
Die Vorrichtung ist an einem Ausführungsbeispiel auf beiliegender Zeichnung darge- stellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 den Schnitt A-B aus Fig. 1.
α ist der Brenner, b ist der Brennerkopf, c ist ein Führungsrohr für den Brenner a, d ist der Glättdorn, e sind die zwischen dem Führungsrohr c und dem Glättdorn d angeordneten Zentrierstifte; dieselben sind am unteren Ende in einem Ring /' befestigt, welcher zweckmäßig auf dem Führungsrohr c verschiebbar angeordnet ist. Der Strumpf g ist aufgehängt bei h.
Die Arbeitsweise ist bei Benutzung dieser Vorrichtung folgende:
Der Glättdorn d wird etwas über die Zentrierstifte hinausgeschoben, in welcher Stellung er durch irgend eine Haltevorrichtung festgehalten wird. Der Strumpf g wird auf den Glättdorn d gestülpt und bei h aufgehängt. Der Glättdorn wird sodann bis in den Kopf des Strumpfes geschoben, und zwar so, daß der auf dem Brennerkopf b sitzende Zapfen i bei Strümpfen, deren Kopf mit Asbestfäden geschnürt ist, diese Kopffassung rundet. Bei Strümpfen mit Metallfassung wird statt des Zapfens i eine flache Mutter angebracht. Auch in dieser höchsten Stellung, welche jetzt der Glättdorn einnimmt, wird er durch die Haltevorrichtung festgesetzt, damit der Arbeiter beide Hände zum Glätten frei hat. Nach erfolgter Glättung des Strumpfes läßt man den Glättdorn nach unten gleiten. Die Zentrierstifte e müssen so hoch gestellt sein, daß sie noch nach der Veraschung und Härtung des Strumpfes in den unteren Teil desselben hineinragen. Das Veraschen des Strumpfes geschieht in üblicher Weise durch Entflammung mittels einer Flamme von oben, z. B. durch einen Ringbrenner. In den veraschten Strumpf wird der Härtungsbrenner mehrere Male in bekannter Weise mit wechselnder Flammenstärke auf- und niederbewegt, und alle Teile des Strumpfes werden so lange in geeigneter Weise der Flammenwirkung ausgesetzt, bis der Härtungsprozeß vollendet ist.
Die Zentrierstifte werden nun heruntergezogen , und der fertige Strumpf wird zur weiteren Bearbeitung abgenommen.
Damit bei der Auf- und Niederbewegung des Glättdorns die Zentrierstifte e genau durch die im oberen Teile des Glättdorns bei m m angebrachten Öffnungen hindurchgehen, ist in dem Ring k, auf welchem der Glättdorn befestigt ist, eine Längsnut angebracht,
ίο während an dem Führungsrohr e eine Schiene / (Fig· 3) befestigt ist. Auf der Schiene / wird auch der Ring f geführt, in welchem die Zentrierstifte e an dem unteren Ende befestigt sind. Mittels der Stange η wird der Glättdorn und mittels der Stange 0 werden die Zentrierstifte auf- und niedergeführt; letztere können zwar an dem Führungsrohr c auch unbeweglich befestigt werden; es ist aber bequemer, namentlich für das Abnehmen des fertig gehärteten Strumpfes, die Zentrierstifte senkrecht verschiebbar anzuordnen, damit der Aufhängehaken h nach erfolgter genauer Einstellung in der Achse des Brennerrohrs in dieser Lage verbleiben kann.
Der Glättdorn ist auswechselbar, damit je nach dem Gewebe und der Strumpfform ein passender Glättdorn aufgesetzt werden kann; der Glättdorn wird auf den Ring k aufgeschraubt.
Es ist zwar, wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, auch möglich, die Vorrichtung ohne den aufgesetzten passenden Glättdorn zu benutzen, also den geglätteten Strumpf aufzuhängen und beim Abbrennen und Härten durch die Zentrierstifte gegen Beschädigung zu schützen; der beabsichtigte Zweck wird aber vollkommener erreicht, wenn an dem Führungsrohr c nicht nur die Zentrierstifte, sondern auch der Glättdorn konzentrisch angeordnet sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abbrennen von Glühstrümpfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättdorn den Brenner konzentrisch in der Weise umschließt, daß der aufgehängte Glühstrumpf ohne Ortsveränderung auf dem Dorn geglättet und nach dessen Senkung und nach dem Veraschen durch den auf- und abbewegten Brenner geformt und gehärtet werden kann.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Vorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung von Zentrierstiften zum Offenhalten des Glühstrumpfes, die so auf und ab verschiebbar sind, daß sie beim Glätten vom Glättdorn verdeckt werden, beim Abbrennen jedoch frei ins Innere des Strumpfes
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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