DE153997C - - Google Patents
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- DE153997C DE153997C DENDAT153997D DE153997DA DE153997C DE 153997 C DE153997 C DE 153997C DE NDAT153997 D DENDAT153997 D DE NDAT153997D DE 153997D A DE153997D A DE 153997DA DE 153997 C DE153997 C DE 153997C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D45/00—Harvesting of standing crops
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 153997 KLASSE 45 c.
frei hindurchgehen kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft die besondere Ausbildung der Messer und zugehörigen
Teile an solchen Jätmaschinen zum Ausschneiden des Unkrautes, bei welchen in
bekannter Weise eine Anzahl Messer so angeordnet sind, daß das glatte, dünne Getreide
frei hindurchtreten kann, während das Unkraut abgerissen wird. Bei den bekannten
Maschinen dieser Art besteht jedoch der
ίο Übelstand, daß infolge der Form und Anordnung
der Messer das Unkraut nur an stärkeren Teilen, z. B. an Ästen oder Blütenköpfen,
festgehalten wird, welche infolge der Bewegung der Maschine abgerissen werden.
Damit ist jedoch das Unkraut noch keineswegs vernichtet. Um dieses Unkraut, beispielsweise
Disteln, Hederich, Kornblumen usw., aus aufkeimendem Getreide möglichst tief und möglichst schon dann, wenn Blütenköpfe
überhaupt noch nicht vorhanden sind, auszuschneiden, werden nach vorliegender Erfindung die Messer der Jätmaschine derart
ausgebildet, daß sie im Querschnitt etwa die Form eines dreieckigen Sternes besitzen, sich
nach vorn verjüngen, teilweise ineinandertreten und zueinander verstellbar sind. Infolge
dieser Form und Anordnung der Messer wird das dazwischentretende Unkraut, ohne das Getreide zu beschädigen, nicht abgerissen,
sondern zunächst geknickt und darauf glatt abgeschnitten, um schließlich durch rotierende
Zinken, die zwischen je zwei Messer fassen, aus den letzteren heraus- und in ein an der
Hinterseite der Maschine angeordnetes Sammeltuch befördert werden.
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In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht des Kultivators, Fig. 2 ein Schnitt
nach der Linie a-a der Fig. 1, und Fig 3 zeigt eine Anzahl der Messer in schaubildlicher
Ansicht.
Durch zwei Räder 1 wird ein Rahmen getragen, der aus den zweckmäßig U-förmig
gestalteten Seitenteilen 2 und der Verbindungsstange 3 gebildet wird. In den Seitenteilen
des Rahmens ist ein zweiter U-förmiger Rahmen 4 senkrecht verschiebbar, dessen wagerechte
Stange eine Anzahl Messer trägt. Dieser Rahmen wird einerseits in den Seitenteilen
2 geführt und durch Stangen 5, die durch eine Querstange 6 verbunden sind, getragen.
Die Querstange 6 steht unter Wirkung eines Hebelsystems, welches den Zweck hat, den Rahmen 4 je nach Wunsch beliebig
verstellen zu können. Zu dem Zweck ist an den Seitenteilen 2 um den Punkt 7 ein zweiarmiger,
mit einem Handgriff versehener Hebel 8 drehbar befestigt, dessen freies Ende mit einer Rolle 9 versehen ist, auf welcher
die Querstange 6 aufliegt. Dasselbe freie Ende des Hebels 8 ist durch eine Stange 10
mit einem zweiten, um den anderen Seitenteil 2 im Punkte Ii drehbaren Winkelhebel 12
verbunden. Das freie Ende dieses Winkelhebels 12 trägt gleichfalls eine Rolle 13, die
auf der anderen Seite auf die Stange 6 von unten einwirkt. Durch Herabdrücken des
Hebels 6 werden die Rollen 9 und 13 gleichmäßig gehoben und ziehen mit Hilfe der
Stangen 5 auch den Messerrahmen 4 mit nach oben. Vermittels einer am Hebel 8 be-
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festigten Kette 14 und eines an einem Seitenteil 2 vorgesehenen Hakens 15 kann eine
Feststellung des Rahmens 4 in jeder beliebigen Höhe erfolger. Diese Einstellvorrichtung
gehört nicht zur vorliegenden Erfindung. Wie schon erwähnt, trägt die horizontale
Stange des Rahmens 4 eine Anzahl Messer. Diese Messer besitzen, wie Fig. 1 und 3 erkennen
lassen, im Querschnitt etwa die Gestalt eines dreieckigen Sternes und laufen
nach vorn spitz zu. Zweckmäßig sind jedoch zwei Schneidkanten 16 etwas gegeneinander
gebogen, während die dritte im Querschnitt vollständig gerade verläuft. Die Anordnung dieser Messer am Rahmen 4 erfolgt
derart, daß die gerade Schneidkante 17 des einen Messers zwischen die etwas gebogenen
Schneidkanten 16 des nebenliegenden Messers teilweise eintritt, so daß, wenn die
zwischen die offenen Spitzen der Messer eintretenden Halme des aufkeimenden Getreides
bei der Bewegung der Maschine hindurchtreten, diese nicht beschädigt und nicht geknickt
werden, während dagegen Unkraut mit stärkeren Stengeln infolge der eigentümlichen
Anordnung der Messer zueinander zunächst geknickt und darauf vollständig abgeschnitten
wird. Da das Unkraut verschiedener Art ist und die Stengel desselben auch verschiedene
Stärke besitzen, ist es notwendig, die Messer auf dem Rahmen 4 verstellbar zu gestalten.
Zu dem Zweck sind auf der horizontal liegenden Stange des Rahmens 4 eine Anzahl U - förmiger Klammern 18 vorgesehen, in
deren Schenkeln die Messer vermittels der darauf befestigten Stange 19 angeordnet
werden. Die Feststellung der Messer erfolgt durch Schrauben 20, wie dies aus Fig. 3
ohne weiteres ersichtlich ist.
An dem Rahmen 4 ist durch Bügel 21, die in ihrem oberen Teile Lager 22 bilden,
noch eine Welle 23 angeordnet, deren eines Ende durch ein Kettenrad 24 und Kette 25
mit einem von dem Tragrade 1 angetriebenen Kettenrade 26 verbunden ist. Auf der Welle 23
ist eine mit Schlitzen versehene Hülse 27 angeordnet. In die Schlitze dieser Hülse,
von welchen in der Zeichnung drei dargestellt sind, treten eine den Messern entsprechende
Anzahl Zinken 28, die an ihrem oberen Ende derart gebogen sind, daß sie zwischen die
Messer fassen können, wie dies Fig. 1 klar ersehen läßt. Die Zinken 28 besitzen an
ihrem unteren Ende bundartige Ansätze 29, mit welchen sie in die Schlitze der Hülse 27
eintreten können, während die Befestigung der Zinken an der Hülse selbst durch Schraubenmuttern 30 erfolgt. Dadurch können
die Zinken 28 verstellt werden, und zwar ist dies erforderlich, wenn die Messer entsprechend
der verschiedenen Art des auszuschneidenden Unkrautes verstellt · werden. Diese Zinken 28 haben den Zweck, das von
den Messern abgeschnittene Unkraut aus den Messern herauszubringen, diese also zu reinigen
und das abgeschnittene Unkraut nach hinten abzulegen. Infolge der ständigen Drehung der Welle 23 vermittels der Kette 25
und der Kettenräder 24 und 26 erfolgt diese ununterbrochen entsprechend der Bewegungsgeschwindigkeit
der Jätmaschine. Das von den Zinken 28 nach hinten abgeworfene Unkraut fällt in ein Tuch 31, welches durch
einen gleichfalls am Rahmen 4 befestigten Bügel 32 gespannt gehalten wird. Mit Hilfe
dieser Jätmaschine ist es möglich, jegliches Unkraut auszuschneiden, ohne das aufkeimende
Getreide zu beschädigen, das, wie aus vorstehendem verständlich ist, zwischen den
Messern hindurchgeht, ohne beschädigt zu werden-, und sich darauf etwas biegt, um
unter dem Rahmen 4 hindurchzutreten. Um eine Beschädigung der Saat durch die Laufräder
4 möglichst zu vermindern, wird die Maschine sehr breit gebaut, so daß mit einem
Male eine ziemlich breite Fläche des Ackers bearbeitet wird. Die durch Verstellung des
Rahmens 4 veränderte Kettenlänge wird durch Kettenspanner ausgeglichen.
Claims (2)
1. Jätmaschine zum Ausschneiden von Unkraut aus aufkeimendem Getreide, durch
deren Messer das glatte, dünne Getreide im Gegensatz zum Unkraut frei hindurchgehen
kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer im Querschnitt etwa die Form eines dreieckigen Sternes besitzen, sich
nach vorn verjüngen, teilweise ineinandertreten und zueinander verstellbar sind,
wodurch das dazwischentretende Unkraut, ohne das Getreide zu beschädigen, geknickt
und glatt abgeschnitten wird, um in ein an der Hinterseite angeordnetes Sammeltuch befördert zu werden.
2. Ausführungsform der Jätmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über den Messern rotierende Zinken angeordnet sind, die zwischen die Messer fassen, um das abgeschnittene Unkraut Mo
nach hinten zu entfernen, und entsprechend den Messern verstellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE153997C true DE153997C (de) |
Family
ID=420577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT153997D Active DE153997C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE153997C (de) |
-
0
- DE DENDAT153997D patent/DE153997C/de active Active
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