DE1538136B2 - Hochspannungskompensationsdrossel - Google Patents
HochspannungskompensationsdrosselInfo
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- H01F27/36—Electric or magnetic shields or screens
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Description
Bei Hochspannungskompensationsdrosselspulen
großer Leistung ist die Gestaltung der magnetischen Rückschlüsse und deren Abschirmung gegen die
Wicklung sowie die Abschirmung der Kesselwand gegen das Streufeld schwierig.
Die Erfindung bezieht sich auf eine/solche Hochspannungskompensationsdrosselspule%roßer
Leistung mit einer eisenkernlosen hohlzylinderförmigen Erregerwicklung. Bei eisenkernlosen Drosselspulen
dieser Art sind im Wicklungsfenster, d. h. innerhalb der Erregerwicklung, keine Eisenkernteile vorgesehen,
damit man den für die Speicherung der großen Blindleistung erforderlichen Luftfeldraum ohne zu
hohe Feldstärken erhält.
Es ist ferner bekannt (britische Patentschrift 983 481), bei einer solchen Drosselspule, bei der die
Wicklung von einem als Blechpaketrahmen ausgeführten magnetischen Rückschluß umschlossen wird,
zwischen Wicklungsaußenmantel und umgebenden magnetischen Rückschluß einen metallischen Schirm
anzuordnen, um eine Abschirmung gegen den Eintritt magnetischer Streulinien zu erzielen. Dadurch werden
die durch die Querstreuung in den Endspulen der Erregerwicklung verursachten Zusatzverluste und davon
abhängige Scheinleistungsverluste reduziert. Bekannte Drosselspulen dieser Art zeigt
F i g. 1 im teilweisen Schnitt und
F i g. 2 im Querschnitt nach Linie A-B der F i g. 1 von oben gesehen.
Die Erregerwicklung 1 ist von einem aus geschichteten und vorzugsweise mit Gehrungsstoß aneinandergefügten
Blechpaketen bestehenden magnetischen Rückschluß 2 umschlossen. Ein metallischer
Schirmring 3 ist bis auf einen für die Herausführung der mittigen Anschlußleitung U benutzten Spalt S
zwischen dem Außenmantel der Erregerwicklung 1 und dem magnetischen Rückschluß 2 um die Erregerwicklung
1 herum angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hochspannungskompensationsdrosselspule
zu schaffen, bei der außer dem inneralb der Erregerwicklung befindlichen Raum auch noch der die äußere Mantelfläche der
Erregerwicklung umgebende Raum zur Speicherung der magnetischen Energie der Kompensationsdrosselspule
benutzt ist unter Fortfall eines magnetischen Rückschlusses.
Die Lösung der Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung dadurch, daß die Erregerwicklung im Bereich
ihrer äußeren Mantelfläche von einem in sich kurzgeschlossenen Hohlzylinder aus elektrisch gut leitendem,
aber unmagnetischem Material im Abstand koaxial umgeben ist. Die Heranziehung des Luftraumes
zwischen der äußeren Mantelfläche der Erregerwicklung und dem Hohlzylinder zur Speicherung der magnetischen Energie der Kompensationsdrosselspule wird dadurch möglich, daß
der in dem kurzgeschlossenen Hohlzylinder, z. B. eine Windung bzw. Wicklung, fließende Strom den
AW-Bedarf für die Führung des Flusses in dem ringförmigen Luftraum zwischen Erregerwicklung
und kurzgeschlossenem Hohlzylinder deckt. Somit sind entweder magnetische Rückschlüsse überhaupt
oder wenigstens der äußeren Mantelfläche der Erregerwicklung benachbarte magnetische Rückschlußteile
entbehrlich.
Vorteilhafterweise können den Stirnseiten des Hohlzylinders in an sich bekannter Weise (deutsche
Auslegeschrift 1 151 869) Joche aus magnetisch leitfähigen Blechschichtpaketen vorgelagert werden. Die
den beiden Stirnseiten vorgelagerten und diese überdeckenden Blechschichtpakete aus vorzugsweise
dünnen hochsilizierten Blechen bewirken eine möglichst geradlinige Führung des Flusses in dem
Ringraum sowie auch in dem Raum innerhalb der Erregerwicklung und ergeben somit eine bestmögliche
Ausnutzung des gesamten zur Verfügung stehenden Luftraumes zur Speicherung der magnetischen
ίο Energie. Die Blechschichtpakete sind so bemessen,
daß sie die Stirnseiten des Hohlzylinders übergreifen. Vorzugsweise werden die einzelnen Blechschichten
in an sich bekannter Weise (schweizerische Patentschrift 207 596) senkrecht zu den Stirnseiten angeordnet,
beispielsweise durch die an sich bekannte Radialblechung. Gegebenenfalls ist auch eine andere
Blechschichtung anwendbar, bei der beispielsweise Blechschichtpaketteile an ihrer einen Schmalseite
dachförmig zugeschnitten und mit ihren Dachflächen kreuzförmig bzw. sternförmig aneinanderstoßend zu
dem gesamten Blechschichtpaket zusammengesetzt sind. Solche Blechschichtpakete können in bekannter
Weise mit selbsthärtendem Kunstharz oder durch die ^ Blechschichtpakete außen umschlingende Bandagen \
zusammengehalten werden. Die Halterung und Distanzierung der Blechschichtpakete vor den Stirnseiten
kann in üblicher Weise ausgebildet werden. Die Drosselspule ist im allgemeinen unter Öl in
einem Behälter aus Eisen angeordnet. Bei Verwendung eines Behälters aus Aluminium oder aus einem
anderen elektrisch gut leitendem unmagnetischen Metall kann dieser als kurzgeschlossener Hohlzylinder
benutzt werden, so daß ein gesonderter Hohlzylinder entbehrlich ist.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des aktiven Teiles einer nach der Erfindung ausgeführten
Kompensationsdrosselspule in teilweisem Vertikalschnitt und
F i g. 4 eine Draufsicht der Drosselspule im Schnitt; Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf ein radial geschichtetes
Blechschichtpaket von oben.
Mit 10 ist eine aus zwei in an sich bekannter Weise (britische Patentschrift 983 481) parallelgeschalteten
Hälften bestehende Erregerwicklung, mit 20 ein die Erregerwicklung außen umgebender kurzgeschlossener
Hohlzylinder bezeichnet, der als kurzgeschlossene Windung oder kurzgeschlossene Wicklung
ausgeführt sein kann.
30 und 40 bezeichnen den beiden Stirnseiten des Hohlzylinders vorgelagerte, aus vorzugsweise hochsilizierten
Magnetblechen gebildete Blechschichtpakete, deren Blechschichten in an sich bekannter
Weise (schweizerische Patentschrift 207 596) senkrecht zu den Stirnseiten stehen und die gemäß F i g. 5
wenigstens annähernd radial angeordnet sind. Das obere Blechschichtpaket 30 besitzt in bekannter
Weise eine koaxiale zentrale Öffnung 31, in die ein Durchführungsisolator 50 eingesetzt ist, für eine
Hochspannungzuleitung 60, die mit dem mittigen Verbindungspunkt M der beiden parallelgeschalteten
Hälften der Erregerwicklung 10 verbunden ist." Die beiden stirnseitigen Wicklungsenden sind geerdet.
Claims (7)
1. Hochspannungskompensationsdrosselspule großer Leistung mit einer eisenkernlosen hohl-
zylinderf örmigen Erregerwicklung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (10) im Bereich ihrer äußeren Mantelfläche von
einem in sich kurzgeschlossenen Hohlzylinder (20) aus elektrisch gut leitendem, -aber unmagnetischem
Material im Abstand' koaxial umgeben ist. *~
2. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (20) samt der
von ihm umfaßten Erregerwicklung (10) an beiden Stirnseiten von magnetisch leitfähigen Blechschichtpaketen
(30, 40) überdeckt ist.
3. Drosselspule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dünnen hochsilizierten
Magnetblechen bestehenden Blechschichtpakete (30, 40) parallel zur Eintrittsöffnung der magnetischen
Feldlinien geblecht sind.
4. Drosselspule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zu den Stirnflächen
des Hohlzylinders (20) und der Erregerwicklung (10) stehenden Blechschichten (30, 40)
wenigstens annähernd radial zur Wicklungslängsachse gerichtet sind (F i g. 5).
5. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (10) aus
zwei parallelgeschalteten Hälften besteht, deren den Wicklungsumfang bildende Verbindung in
der Mitte der Wicklung liegt und deren oben und unten liegenden stirnseitigen Wicklungsenden
geerdet sind.
6. Drosselspule nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die obere Stirnseite
überdeckende Blechschichtpaket (30) eine zur Wicklungslängsachse koaxiale zentrale
Öffnung (31) hat, in der ein Durchführungsisolator (50) für die mit dem Wicklungsumfang
verbundene Hochspannungszuleitung (60) angeordnet ist.
7. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kurzgeschlossene Hohlzylinder
von einem die Drosselspule aufnehmenden Behälter gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0101576 | 1966-01-22 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1538136A1 DE1538136A1 (de) | 1969-09-11 |
| DE1538136B2 true DE1538136B2 (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=7523848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661538136 Pending DE1538136B2 (de) | 1966-01-22 | 1966-01-22 | Hochspannungskompensationsdrossel |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4943732Y1 (de) |
| CH (1) | CH474824A (de) |
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| SE (1) | SE334192B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE413716B (sv) * | 1978-05-02 | 1980-06-16 | Asea Ab | Krafttransformator eller reaktor |
-
1966
- 1966-01-22 DE DE19661538136 patent/DE1538136B2/de active Pending
- 1966-12-15 CH CH1808866A patent/CH474824A/de not_active IP Right Cessation
-
1967
- 1967-01-12 SE SE00455/67A patent/SE334192B/xx unknown
- 1967-01-23 JP JP608167U patent/JPS4943732Y1/ja not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1538136A1 (de) | 1969-09-11 |
| SE334192B (de) | 1971-04-19 |
| JPS4943732Y1 (de) | 1974-11-30 |
| CH474824A (de) | 1969-06-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |