DE153236C - - Google Patents

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DE153236C
DE153236C DENDAT153236D DE153236DA DE153236C DE 153236 C DE153236 C DE 153236C DE NDAT153236 D DENDAT153236 D DE NDAT153236D DE 153236D A DE153236D A DE 153236DA DE 153236 C DE153236 C DE 153236C
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fabric edge
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B1/00—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/08—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams
    • D05B1/18—Seams for protecting or securing edges
    • D05B1/20—Overedge seams
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B73/00—Casings
    • D05B73/04—Lower casings
    • D05B73/12—Slides; Needle plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVs 153236 KLASSE 52«.
JEHU CMOORE in PARIS.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoffkantcnverdränger für Nähmaschinen zum Übenvendlichnähcn sowie zur Herstellung von Zierstich, Blindstich u. dgl., um die Stoffkante unabhängig vom Stoffschieber zeitweise außer den Bereich der Nadel zu bringen.
Die bisherigen Stoffkantenverdräiiger waren mit gegabelten Nasen ausgestattet; bei der
ίο Bewegung des Stoifkantenverdrängers nach außen ging die abwärts bewegte Nadel durch die Gabelung des Yerdrängers hindurch. Ein .solcher bekannter Stoffkantenverdräiiger legt sich mit einer breiten Fläche gegen den Stoff, und es muß an dem dem Stoffkantenverdräiiger gegenüber angeordneten Stoffdrücker ein großer Einschnitt vorgesehen sein, damit die vom Verdränger aus der Nadelbahn herausgedrängten Stoffkanten auch dann Platz Sialn-n. wenn dicke Stoffe genäht werden. Durch den großen Einschnitt am Stoffdrücker i<t beim Nähen dünner Stofflagen nichts vor-ί".;'.:κΚ·η, um den dünnen Stoff niederzuhalten, wenn die Nadel in den Stoff eindringt, so
as (!au Fclilsticl'.c möglich sind. Ferner bildet ein gegabelter Stoffkantcnverdränger wegen der !'.reite der Gabel für den Weitertransport de> Static*, der bei herausgeschobenem Verdränger stattfindet, oft ein unerwünschtes ].IiiKicrnis auch kann sich der Faden auf der ül.'cr die Kadei. vorstehenden Gabel beim Weitertransport des Stoffes leicht fangen.
ΐ'χ-i dem Sioffkantenverdränger nach vorliegender Erfindung· kann die öffnung im gegenüberliegenden Stoffdrücker auf das geringste Maß beschränkt werden. Derselbe ist dadurch gekennzeichnet, daß der vorderste Teil desselben, der bei dem Verdrängen mit dem Stoff in Berührung kommt, eine nur geringe Breitenausdehnung hat. Es wird dies dadurch erreicht, daß der vordere Teil des Verdrängers zu einer schmalen, gebogenen Nase ausgebildet ist. Die zuerst an den ■ Stoff herantretende Fläche des Verdrängers ist mit einer zurücktretenden Wölbung versehen, welche ungefähr in halber Höhe des \^erdrängers in die Nase des letzteren übergeht und die Stoffkante anhebt, umlegt und allmählich aus der Nadelbahn herausbewegt.
'An.der der Nadel zugekehrten Seite des Stoffkantenverdrängers ist eine Ausnehmung vorgesehen, welche bei herausbewegtem Stoffkantenverdränger den Vorbeigang der Nadel ermöglicht.
Fig. ι zeigt in perspektivischer Ansicht ein Stück einer Nähmaschine für Zierstich mit dem Stoffkantenverdränger, der sich gerade in seiner ausgeschobenen Stellung befindet, bei welcher die Nadel einen Stich ■ bildet. Fig. 2 zeigt ein Stück der Grundplatte im Querschnitt mit dem Stoffkantcm'crdrängcr " in zurückgezogener Stellung in Seitenansicht. Fig. 3 ist eine Draufsicht des Stoffkantenverdrängers.
Über der Grundplatte α bewegt sich die Nadelstange b mit der Nadel c auf und ab. Der Stoffkantenverdränger d besteht aus einer .flarhen, dünnen Zunge und bewegt sich in einer Nut e der Grundplatte α hin und her; seine gebogene NaSC1/ ist mit einer seitlichen" Ausnehmung g (Fig. 1) versehen, in welche die Nadel c eintritt und welche ermöglicht,
daß die Nadel in nächster Nähe der Kante des Stoffes niedergeht.
Der die Spitze der Nase / bildende Teil hängt ein wenig über und geht etwa in halber Höhe des Stoffkantenschiebers allmählich in letzteren über.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . . ; ..
    Stoffkantcnvcrdrängcr für Überwendlich- u. dgl. Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere, mit dem zu verdrängenden Stoff in Berührung kommende Teil desselben zu einer schmalen, überhängenden, gebogenen Nase (J) ausgebildet ist, dergestalt, daß auf der der Nadel zugekehrten Seite des Verdrängers eine Ausnehmung zur Aufnahme der ' Nadel gebildet wird und die dem Stoff, zugekehrte Vorderfläche des Verdrängers so eine nach hinten und unten zurücktretende Wölbung bildet. ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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