DE153231C - - Google Patents

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DE153231C
DE153231C DENDAT153231D DE153231DA DE153231C DE 153231 C DE153231 C DE 153231C DE NDAT153231 D DENDAT153231 D DE NDAT153231D DE 153231D A DE153231D A DE 153231DA DE 153231 C DE153231 C DE 153231C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • G07F17/045Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength for weighing persons

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstkassierende Wage mit frei einspielender Anzeigevorrichtung und einer oder mehreren die Anzeigevorrichtung verdeckenden und durch den Münzhebel entfernten Deckblenden. Der Unterschied gegenüber bekannten derartigen Wagen besteht darin, daß eine doppelte Gewichtsanzeige nicht nur dann verhütet wird, wenn auf der Wagenbrücke ein
ίο Schwanken oder eine Lastverminderung eintritt, · sondern auch dann, wenn eine sanfte Lastvermehrung ohne Schwanken oder überhaupt eine Lastvermehrung stattfindet.
Die Wage ist in Fig. ι bis 3 der Zeichnungen dargestellt. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die Welle g. Tritt eine Person auf die Wagenbrücke, so spielt sofort der Zeiger B vor dem Zifferblatt A ein, das aber durch die Blenden Ci1 a.2 noch verdeckt ist.
Bei Einwurf einer Münze entfernt nun der Münzhebel d die Blenden ax a.2, und die Gewichtsanzeige des bereits zur Ruhe gekommenen Zeigers B an der Skala G kann abgelesen werden. .
Das Herausfallen der Münze aus dem Münzenhalter d1 des Münzenhebels d in seiner Unteren Lage wird durch den kleinen Verschlußhebel f verhindert. Dieser Verschlußhebel f sitzt auf einer Welle g und wird durch das Gewicht h in seiner Lage festgehalten. Auf der Welle g sitzt der wagerechte Hebel n, an dessen Ende an einer Stange m das Eisenplättchen / hängt.
Das Eisenplättchen / ist der Anker eines Elektromagneten k, der an dem Wagehebel D der Wage befestigt ist. Der Elektromagnet k ist für gewöhnlich nicht magnetisch, so daß der Anker Z von ihm nicht angezogen wird und der Wagehebel D sich daher beliebig bewegen kann, ohne daß der Anker I an seiner Bewegung teilnimmt.
Sobald aber der Münzhebel d in seiner untersten Lage angelangt ist, schließt er durch den Kontakt d.2 den Stromkreis der Batterie i, in den der Elektromagnet k eingeschaltet ist; letzterer wird magnetisch und zieht den Anker / kräftig an. Wenn jetzt die sich wägende Person ihr Gewicht abgelesen hat und von der Wagenbrücke heruntertritt, oder wenn eine Zusatzlast auch noch so vorsichtig hinzukommt, so muß ein Heben oder Senken des Wagehebels D eintreten. Dann hebt oder senkt sich auch das durch Elektromagnet Ar, Anker / und Stange m mit Hebel D verbundene Ende des horizontalen Hebels η auf der Welle g, letztere dreht sich nach rechts bezw. nach links (s. Fig. 4) und der Verschlußhebel / läßt in beiden Fällen die Münze aus dem Münzenhalter d1 des Münzhebels χ d heraus in den Behälter 0 fallen.
Unter dem Einfluß der Gegengewichte as a4
(Fig. 2) bewegt sich nun der Münzhebel d sofort nach aufwärts, der Kontakt d.2 wird aufgehoben, der Strom der Batterie i unterbrochen und der unmagnetisch gewordene Elektromagnet k gibt den Anker I frei. Infolgedessen dreht das Gewicht h die Welle g wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, so daß der Verschlußhebel / wieder senkrecht steht.
Gleichzeitig haben sich die Blenden ay a,2
wieder vor das Zifferblatt gelegt, so daß erst der Einwurf einer neuen Münze das Ablesen der Zeigerstellung ermöglicht.
Die gleichen Teile, welche beim Herabtreten einer Person von der Wagenbrücke oder bei einem Schwanken der letzteren ein Verdecken des Zifferblattes durch die Blenden herbeiführen, veranlassen dies daher auch dann, wenn zu der ersten Person auf der Wagenbrücke eine zweite hinzutritt, ja sogar schon, wenn z. B. der ersteren allmählich und behutsam ein Kind auf den Arm gegeben wird. . Bei der Wage nach Patentschrift 120187, Kl. 43 b, wird in diesem Fall das Zusatzgewicht angezeigt und kann ohne neuen Geldeinwurf abgelesen werden. Denn bei einer ohne Schwanken eintretenden Mehrbelastung gleitet dort der an dem einen Neigungsgewicht g befestigte Zahnbogen ^ nach außen unter der Klinke d fort, ohne die Klinken k und e voneinander zu trennen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstkassierende Wage mit frei einspielender Anzeigevorrichtung und einer oder mehreren die Anzeigevorrichtung verdeckenden und durch den Münzhebel entfernten Deckblenden, gekennzeichnet durch einen am Münzhebel (d) sitzenden Kontakt (d2), einen am Wagebalken (D) angebrachten, im Stromkreis des Kontaktes (d.J liegenden Elektromagneten (k) und1 eine mit zwei Armen (n und f), deren erster (n) an einer Stange (m) den Anker (I) des Elektromagneten (k) trägt, und deren zweiter (f) das Abfallen der Münze verhindert, versehene Welle (g), die derart zusammemvirken, daß nach Betreten der Wage und Münzeinwurf der belastete Münzhebel (d) den Kontakt (d.2) schließt und die Anziehung des Ankers (I) durch den Elektromagneten (k) senkrecht zur Drehrichtung des Hebels (n) bewirkt, so daß der Arm (f) nicht von der Münze entfernt wird, daß aber bei jeder Mehr- oder Minderbelastung der Anker (I) durch den Elektromagneten (k) in der Drehungsrichtung der Welle (g) mitgenommen wird und durch Stange (m) und Arm (n) den Arm (f) vor der Münze wegdreht, so daß diese abfallen kann und die Freigabe der Blenden bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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