DE1532003C - Verfahren zum Verpacken und Konservie ren von Naturdammen - Google Patents

Verfahren zum Verpacken und Konservie ren von Naturdammen

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DE1532003C
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Germany
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intestine
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hose
salting
preservation
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sami S Chicago IH Svendsen (V St A)
Original Assignee
Sami S Svendsen, Ine , Chicago, IU(VStA)
Publication date

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Description

Aus dem Hauptpatent ist ein Verfahren zum Verpacken und Konservieren von Naturdärmen bekannt, bei dem ein Darm über einen flachen Träger aus biegsamem Material unter Bildung von harmonikaartigen Kräuselfalten derart aufgebracht wird, daß der Träger über die Enden des Darmes hinausragt, und daß der als Schlauch ausgebildete Träger mittels einer von seinem Inneren her angreifenden Spreizkraft abgeflacht wird und daß dann eine Salzung bei ,dem auf den Schlauch aufgebrachten Darm bei gespreiztem Schlauch vorgenommen wird, daß der Darm in seiner Stellung verbleibt, worauf die Spreizkraft entfernt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren dahingehend weiterzubilden, daß sichergestellt ist, daß der Naturdarm in konserviertem Zustand maximalen Durchmesser bei gleichmäßiger Fältelung annimmt, 'so daß, ■ wenn er später mit Fleisch gefüllt werden soll, auf ein größtmögliches Fallrohr einer Wurstmaschine gezogen werden kann; darüber hinaus soll ermöglicht werden, daß der Darm auf ein genaues Maß gebracht wird, so daß die Größe der fertigen Wurst, wenn der konservierte Darm mit Inhalt gefüllt ist, vorher in jedem Falle leicht abgeschätzt werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der verwendete schlauchförmige Träger einen größeren Durchmesser aufweist als der größte Durchmesser der zu konservierenden Därme. Der Naturdarm wird über den Träger gezogen, während das Spreizmittel zusammengehalten wird. Danach wird das Spreizmittel losgelassen, und durch die Spreizkraft desselben erweitert sich : der schlauchförmige Träger in einem vorbestimmten Maße, wodurch der Darm abgeflacht und in Querrichtung maximal gestreckt wird, bevor er konserviert wird. Hierdurch iwird erreicht, daß der .auf den Träger aufgezogene Darm während des Konservierens in Querrichtung in abgeflachtem Zustand maximal gespannt gehalten wird. In diesem Zustand wird er auch gesalzen, so daß er über das größtmögliche Füllrohr gezogen werden kann und die Abmessung des Darmes leicht durch Bestimmung der Breite, zu der er gespannt worden ist, vorgenommen werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird der über den Träger gezogene Darm nach dem Salzen geeicht. .·■.■■ ■"·...
Der Darm wird in regelmäßig gelegten Falten über einen Träger gezogen/Wenn er in Querrichtung durch eine Spreizvorrichtung gespannt ist, wird der Darm mit Sohle und Salz eingcsalzen. Dadurch wird eine rasche und ausreichend genaue Abmessung erhalten.
Bei der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine U-förmigcvFeder benutzt, auf der ein Träger angeordnet ist. Bei zusammengedrücktem Spreizmittel wird der Darm über den. schlauchförmigcn Träger gezogen; dann wird die Feder gelockert, bis der Darm auf seine maximale Hrcite gespannt ist, wobei er eine flache Form annimmt. Danach werden die Feder, tder Träger und der Darm in Sohle und Salz gelegt und anschließend zu einer lochvorrichtung gebracht, um den flachen Querschnitt des Darmes/u bestimmen.
Die U-förmige Feder ist sehr leicht zu handhaben, wenn sie in den Träger gesteckt und der Darm aufgezogen wird, ebenso während des Eichens und wenn sie selbsttätig den Darm zu seiner maximalen Breite spannt.
,. Der Erfindung wird .des weiteren in Verbindung mit den Zeichnungen erklärt. Diese zeigen in
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines dünnen, biegsamen Schlauches, der in.einen Naturdarm eingeführt wird und in ihm während des Transports verbleibt, F i g. 2 eine Seitenansicht des Spreizmittels, hier als eine U-förmige Feder dargestellt, für die Einführung in den in Fig. 1 gezeigten Schlauch,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Spreizmittels der
ίο Fig. 2, das in den Schlauch der Fig. 1 eingeführt ist, Fig. 4 einen Schnitt durch die Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht, die die in Fig. 3 abgebildete Zusammenstellung von Schlauch und Spreizmittel mit einem darübergezogenen Naturdarm zeigt, F i g. 6 eine perspektivische Ansicht des Schlauches
und eines Darmes nach Entfernen des Spreizmittels, die die Einheit in versandfertigem Zustand darstellt, wobei die Enden des Schlauches miteinander verschweißt sind,
F i g. 7 eine Seitenansicht, die den schlauchförmigen Träger zum Teil auf.ein Füllrohr aufgezogen und den Darm zum Teil auf dem Schlauch und zum Teil auf dem Füllrohr aufgezogen zeigt,
, F i g. 8 einen Querschnitt durch die Linie VIII-VIII in Fig. 5. ·.,.::
Fig. 1 zeigt einen Träger in Form eines,xlünnen flexiblen Schlauches 10, z. B; aus Polyäthylen, der einen Durchmesser aufweist, welcher größer ist als der größte bei den Därmen vorkommende Durchmesser, die über den Träger gezogen werden, bevor sie konserviert werden. An jedem Ende des schlauchförmigen Trägers 10 ist ein Schlitz 12 angebracht, der das Überziehen des Schlauches über ein Füllrohr 24 erleichtert (F i g. 7). Außerdem dienen die Schlitze 12 zum leichteren Einführen' des Spreizmittels 14
. ..(Fig. 2), welches in den Träger 10 eingeführt wird, bevor der Darm 20 aufgezogen wird. ';'■■; :
Das Spreizmittel kann in verschiedener Weise kon-
struiert sein, wenn es die Möglichkeit bietet,' sich in Querrichtung zu spannen. Die. bevorzugte Konstruktion, die in F i g. 2 gezeigt ist, ist als U-förmige Feder ausgebildet, welche zeitweilig in den schlauch-„ förmigen Träger gesteckt wird. Wenn derjenige, der
die Vorrichtung bedient, die Schenkel der Feder 'umgriffen hat und dann losläßt, ist der Schlauch 10
■''·■· in Querrichtung gespannt und nimmt die Form eines flachen Querschnittes mit zwei parallelen Seiten-
'">■ wänden 16 und 18, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, an.
Wenn jedoch der Darm 20 über den schlauchförmigen Träger 10 aufgezogen wird, müssen die Schenkel der Feder etwas zusammengedrückt werden, um den Darm 20 mit kleinerem Durchmesser als dem des
. -.schlauchförmigen Trägers JO über die Feder ziehen zu können. Wenn die.Fqder J4 dann wieder losgelassen wird, wird' der Darm maximal in Querrichtung gespannt, wie in Vergrößertem Maßstab in F i g. 8 gezeigt, wo die Seiten 16: und 18 des schlauchförmigen Trägers mehr oder weniger stark gewellt sind, abhängig von dem Durchmesser des zu behandelnden Darmes. Der Darm ist auf dem schlauchförmigen Träger 10 in gleichmäßigen Falten aufgebracht, wie F i g. 5 zeigt.
Wenn das Spreizmittel 14 in den schlauchförmigen Träger 10 eingebracht und ein sauberer Darm 20 in gefaltetem Zustand auf den Träger aufgezogen ist, wie Fig. 5 zeigt, wird der Darm für eine Zeit mit Sohle und Salz behandelt und zur Beibehaltung dieser
Form »gehärtet«, wonach er mit einem Kalibriermechanismus gemessen wird. Dadurch wird die Größe des flachen Querschnittes des Darmes bestimmt. Auf diese Weise ist der Bedienende sofort im. Bilde, bei welchem Füllrohr dieser Darm später verwendet werden kann und welchen Durchmesser die fertige Wurst haben wird, wenn der konservierte Darm mit Inhalt gefüllt ist.
An das Messen schließt sich die Herausnahme des Spreizmittels aus dem schlauchförmigen Träger 10 an. Der schlauchförmige Träger bleibt während der Lagerung und des Transports in dem Darm, bis dieser gebraucht wird. Der schlauchförmige Träger 10 kann -dann zu einer Schleife geformt werden, und seine Enden können, wie in F i g. 6 gezeigt, durch Heißversiegeln verbunden sein.
Wenn die konservierten Därme mit Inhalt gefüllt werden, werden sie erst in bekannter Weise mit Wasser behandelt, um das Salz zu entfernen, und der schlauchförmige Träger 10 wird vollständig über das ' Füllrohr 24 gezogen. Nachdem der Darm nachgezogen und auf das Füllrohr 24 übergeführt ist, wird der Träger 10 weggezogen und abgeworfen. .

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Verpacken und Konservieren von Naturdärmen, bei dem der Darm über einen flachen Träger aus biegsamem Material unter Bildung von harmonikaartigen Krauselfalten derart aufgebracht wird, daß der Träger über die Enden des Darmes hinausragt und daß der als Schlauch ausgebildete Träger mittels einer, von seinem Inneren her angreifenden Spreizkraft abgeflacht wird und daß dann eine Salzung bei dem auf den Schlauch aufgebrachten Darm bei gespreiztem Schlauch vorgenommen wird, wobei die Salzung in einem derartigen Ausmaß durchgeführt wird, daß der Darm in seiner Stellung verbleibt, worauf die Spreizkraft entfernt wird, gemäß dem deutschen Patent 1207 832, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete schlauchförmige Träger einen größeren Durchmesser aufweist als der größte Durchmesser der zu konservierenden Därme. .
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der über den Träger gezogene Darm nach dem Salzen geeicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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