DE153189C - - Google Patents

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DE153189C
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briquette
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/005Control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Messung der Größe der Briketts und die Einstellung der Regelungsvorrichtung für die Kohlezuführung erfolgte bislang an den bestehenden Brikettpressen meistens von Hand. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Arbeiten selbsttätig durch die Presse zu bewirken, und zwar unter Benutzung der Bewegung des austretenden Stranges, wie dies, allerdings in. anderer Weise, bereits durch
ίο die Vorrichtung nach Patentschrift 140393 bewirkt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in. der Zeichnung in dem Zeitpunkte dargestellt, in welchem ein neues Brikett vollendet ist, der Brikettstrang sich also in Ruhe befindet.
Beim darauffolgenden Rückgange des Preßstempels wird durch den mit ihm verbundenen Hebel α mit Klinke das Steigrad b urn einen Zahn in dem durch Pfeil angedeuteten Sinne bewegt; dabei schafft das Metallstück c der mit dem Steigrad verbundenen Steuerwalze d Kontakt zwischen den Polen e und f und schaltet damit die magnetische Kupplung g ein. Beim darauffolgenden Vorstoß des Preßstempeis bewegt sich der Brikettstrang um eine Brikettstärke vor und dreht die auf ihm aufruhende und fest im Raum gelagerte Rolle h um einen dieser Brikettstärke entsprechenden Betrag, desgleichen die mit der Rolle fest verbundene Eisenscheibe i. Da diese zur Zeit mit der Kupplung g verbunden ist, so nimmt auch letztere art der Drehung teil und ebenso der mit ihr verschraubte Hebel k. Hatte das Brikett die gewünschte Größe, so steht eine an dem Hebel k angebrachte Kontaktfeder / auf dem Isolierstück «j.,.
War das Brikett zu schwach, so schafft die Feder Kontakt zwischen den Schienen m und Ot1 , bei zu starkem Brikett zwischen m und ms. Bei dem nun folgenden Rückgange des Preßstempels wird Steigrad nnd Steuerwalze abermals um einen Zahn weitergedreht und hierbei treten folgende Vorgänge ein:
1. Die Kupplung g bleibt, wie aus der Form des Metallstückes c hervorgeht, zunächst eingeschaltet, der Hebel k also in seiner Stellung, da sich zu dieser Zeit der Brikettstrang in Ruhe befindet;
2. ein zweites Metallstück η der Steuerwalze schafft Kontakt zwischen den Polen 0 und p, so daß der elektrische Strom je nach der Stellung des Hebels k den Magneten q1 oder q2 beeinflußt. Der elektrische Strom bleibt unterbrochen, wenn der Hebel auf dem Isolierstück steht. Die Magnete stellen in Verbindung mit den Zahnrädern rx, r2 und r3, von denen r2 und r3 unter Federwirkung stehen (s. unten), ein elastisch gesteuertes Wendegetriebe dar, und da die Einschaltung der Magnete sofort nach Beginn des Preß-Stempelrückganges erfolgt, so wird
3. der Rest der Bewegung des Steigrades bezw. des mit ihm verbundenen Zahnrades T1 benutzt, um eine Rechts- oder Linksdrehung der Welle s des Wendegetriebes herbeizuführen und dadurch den Schieber t der Presse zu verstellen, und zwar bei zu starkem Brikett etwas mehr zu schließen und umgekehrt. War die Brikettstärke richtig, so wird keiner der beiden Magnete beeinflußt, das Zahnrad rx bewegt sich dann frei zwischen r2 und r3, der Schieber bleibt in seiner Stellung;
4· ganz am Ende der Bewegung des Steigrades wird durch die Steuerwalze der Strom sowohl für die Kupplung g als auch für die Magnete des Wendegetriebes unterbrochen. Durch Einwirkung einer bei der vorhergegangenen Drehung der Kupplung gespannten Feder u kehrt erstere in ihre durch eine Stellschraube ν festgelegte Anfangslage zurück. Das Wendegetriebe wird gleichfalls
ίο durch eine Feder in die Nulllage zurückgeführt.
Der Apparat mißt in dieser Form jedes
zweite Brikett und stellt, wenn erforderlich, ebenso oft den Schieber t, doch ist es durch Verlängerung der Metallstücke c und Verringerung der Anzahl Metallstücke η und durch gleichzeitige entsprechende Einstellung der Stellschraube ν möglich, auch mehrere Briketts zu einer Messung zusammenzufassen und den Schieber entsprechend weniger oft zu stellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Brikettpresse mit Vorrichtung zur Herstellung von Briketts gleicher Stärke, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des austretenden Brikettstranges durch eine magnetische Kupplung auf einen Hebelumschalter (k I m Wt1 m2 ηιΆ) übertragen wird, durch welchen in Verbindung mit einer Steuerwalze (d) die Stromzuführung für ein elektrisch gesteuertes Wendegetriebe (s) geregelt wird, das gleichzeitig mit der Steuerwalze seinen Antrieb durch die Presse erhält und durch Verstellen des Schiebers (t) die Kohlezuführung zur Presse regelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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