DE152152C - - Google Patents

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DE152152C
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chain link
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G15/00Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
    • F16G15/02Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes for fastening more or less permanently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Kettenverbindungsschäkel, bei welchem die Enden eines offenen Kettengliedes von einem Schließteil zusammengehalten werden. Es kommt darauf an, daß der Schließteil, welcher an dem Kettenglied
auf beliebige Weise
befestigt
wird, mit nur nach dem Innern des Kettengliedes zu offenen Aussparungen die Verbindungszapfen des Kettengliedes hauben- oder kappenartig überdeckt. Ferner ist es wesentlich, daß der Stegteil jenes Schließteils von einer Hülse oder Büchse umgeben ist, die zur Stützung der Zapfen des Kettengliedes bezw. zur Aufnahme der Beanspruchungen dient. Durch die Erfindung werden wesentliche Vorteile erzielt. Die Zapfen des Kettengliedes sind ganz umschlossen und in ihrer Lage in solcher Weise gesichert, daß sie sich nach keiner Seite verschieben und bewegen können. Die Beanspruchungen des Kettengliedes auf Zug werden von jener Stützhülse aufgenommen, so daß also der Zug nicht quer zum Kettenglied auf den Schließteil übertragen wird.
Infolgedessen werden die Mittel zum Befestigen des Schließteils am Kettenglied durch den Zug nicht beansprucht, so daß ein verhältnismäßig schwacher Stift als Befestigungsmittel genügt. Wichtig ist, daß dadurch bei dem neuen Schäkel eine schnelle Lösbarkeit und ein rasches öffnen möglich ist. Wesentlich ist ferner, daß Stöße, die auf-den Schließteil von außen ausgeübt werden, durch die Büchse von den Zapfenenden abgehalten bezw. gleichmäßig auf alle Teile des Schäkelgliedes ver- teilt werden.
Fig. ι zeigt den Schäkel teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2'ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Fig. 3 veranschaulicht eine Ansicht von oben.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach C-D der Fig. 1.
Das offene Kettenglied α ist in bekannter Weise mit den Verbindungszapfen b, b versehen. Über die Zapfen b, b greift der Schließteil c. In ihm sind Aussparungen e, e ■ vorgesehen, so daß hauben- oder kappenartige Teile d, d gebildet werden, wobei die Aussparungen nach dem Innern des Kettengliedes α zu offen und frei zugänglich sind. Die Aussparungen e, e haben eine den Zapfen b, b entsprechende, bei der dargestellten Ausführung im Querschnitt (Fig. 2) bügelartige Gestalt. Es ist ersichtlich, daß die Zapfen b, b durch die hauben- oder kappenartigen Überdeckungen auf drei Seiten umschlossen werden.
Das Schließglied, c ist an dem Stegteil/ mit einem kegelförmigen Zapfen h versehen, der in eine Öffnung des Kettengliedes a greift. Durch einen Stift i oder dergl. wird der Zapfen /2 im Kettenglied α befestigt. Zweckmäßig wird der Stift i durch eine in einer Aussparung k angeordnete Bleiausfüllung, durch einen Stopfen oder dergl. gegen Herausfallen gesichert. Die Dicke des Stegteils/ ist abhängig von der Entfernung χ (Fig. 3) der Zapfen b, b des Kettengliedes a; um ein
(Z. Auflage, ausgegeben am 5. Mai
Einführen des Schließteils c zu ermöglichen, muß nämlich die Dicke des Steges/ kleiner, wenn auch nur wenig kleiner, als jener Abstand χ sein.
Um trotzdem einen genügend breiten Kettensteg von den üblichen Abmessungen zu erhalten, ist der Teil/ des Schließgliedes c von der Stützhülse g umgeben, deren Höhe gleich der lichten Weite des Kettengliedes a
ίο ist. Jene Hülse stützt sich also mit der einen Endfläche η gegen die innere Seite des Kettengliedes a, mit der anderen Endfläche ο bietet sie den Zapfen b, b des Kettengliedes a Stützung. Durch die Hülse g wird infolge-
dessen der von jenen kappenartigen Überdeckungen frei gelassene, nach dem Innern des Schäkelgliedes zu liegende Teil der Verbindungszapfen b, b ganz oder teilweise überdeckt.
Die Hülse g dient somit einerseits dem Zapfen b, b zur Stützung, andererseits verhindert sie ein Zusammenziehen des Schäkelgliedes;, das Schäkelglied wird also· durch die Hülse g versteift. Ferner entlastet die Hülse g den Verbindungsbolzen i, der infolgedessen leicht und rasch herausgenommen werden kann. Für die Haltbarkeit des Schäkelgliedes ist es weiter wichtig, daß die auf die Außenseite des hauben- oder kappenartigen Teiles c des Schließgliedes ausgeübten Stöße oder Drucke unmittelbar durch * die Stützhülse g aufgenommen werden, indem der haubenartige Teil des Schließgliedes gleichfalls an dieser Hülse Stützung finden kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Infolgedessen werden alle vorkommenden Beanspruchungen des Schäkelgliedes, sowohl der Zug in der Längenrichtung der Kette als auch von außen wirkende Stöße, durch die Vermittlung der Stützhülse gleichmäßig auf alle Teile des Schäkelgliedes übertragen, so daß eine zu starke Beanspruchung einzelner Teile vermieden und somit die Haltbarkeit des Schäkelgliedes erhöht wird.
Es kommt noch hinzu, daß bei dem beschriebenen zweiteiligen, aus der Hülse und dem Schließgliede gebildeten Schäkelverschluß dadurch eine besonders große Haltbarkeit erzielt . werden kann, daß sowohl für das Schließglied c als auch für die Hülse g der der besonderen Beanspruchung dieser Teile am besten angepaßte Baustoff gewählt werden kann. Auch die unabhängige Auswechselbarkeit der beiden Teile ist für den praktischen Gebrauch nicht zu unterschätzen.
Die Erfindung kann in ihren Einzelheiten beliebig abgeändert werden. Die Verbindungszapfen b können z. B. vierkantig ausgebildet sein; sie können auch mit mehreren Bunden versehen sein. Die Aussparungen e in den haubenartigen Teilen d ändern sich entsprechend der Form der Zapfen b. t)er Stegteil f kann elliptischen oder runden Querschnitt haben. Der Zapfen h kann anstatt kantig z. B. rund oder oval ausgeführt sein. Wesentlich ist in jedem Falle die kappen- oder haubenartige Überdeckung der Zapfen b -durch das Schließglied c und die Stützung der Zapfen b durch die Hülse g.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kettenverbindungsschäkel mit einem die Enden des offenen Kettengliedes zusammenhaltenden Schließteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließteil (c) mit nach dem Innern des Kettengliedes (a) zu offenen Aushöhlungen (e, e) die Verbindungszapfen (b, b), welche zweckmäßig hufeisenförmigen oder ähnlichen Querschnitt 'haben, haubenartig oder kappenartig übergreift, und wobei ferner die Zapfen und der Kopf des Schließteils auf der den Stegteil (f) des letzteren 'umgebenden Stützhülse (g) Stützung finden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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