DE151815C - - Google Patents

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DE151815C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M7/00Power lines or rails specially adapted for electrically-propelled vehicles of special types, e.g. suspension tramway, ropeway, underground railway

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

3ia\-ieiticßi-si Sah
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verriegelung von Weichen für elektrische Hängebahnen, bei denen das Fahrzeug auf einer über dem Fußboden aufgehängten Schiene läuft und die Last an einem Gehänge trägt, während der Strom durch einen Stromabnehmer von einer Arbeitsleitung zugeführt und durch eine zweite Leitung oder die Schiene zurückgeleitet wird. Damit nun bei falscher Weichenstellung ein Herabfallen der Wagen nicht vorkommen kann, sind Sicherheitsvorrichtungen nötig. Auf eine solche bezieht sich die vorliegende Erfindung, die darin besteht, daß der über der Weichenzunge liegende Teil der Arbeitsleitung von der übrigen Leitung elektrisch isoliert ist, wenn die Weichenzunge der Fahrschiene geöffnet ist und durch das Schließen der Weichenzunge eine Kontaktvorrichtung eingeschaltet wird, die auch den isolierten Teil der Arbeitsleitung unter Strom setzt. Bei dieser Einrichtung bleibt daher bei geöffneter Weiche der Hängewagen an der stromlosen Strecke stehen und kann infolgedessen nicht herabfallen. Selbstverständlich muß das stromlose . Stück der Arbeitsleitung so weit nach rückwärts' über die Wurzel der Weichenzunge hinaus verlängert sein, daß bei geöffneter Weiche der Wagen auch nicht infolge der lebendigen Kraft bis zum Zungenende laufen kann.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die allgemeine Anlage der Bahn, während Fig. 2 in einer Ansicht von oben die Sicherheitsvorrichtung bei geöffneter Weichenzunge und Fig. 3 die Vorrichtung bei geschlossener Weichenzunge veranschaulicht.
Wie,Fig. ι zeigt, läuft das Fahrzeug k auf der Schiene i und trägt die Last m in bekannter Weise an einem Gehänge. Die Stromzuführung zu den Elektromotoren des Fahrzeuges geschieht mittels des Stromabnehmers η durch die Arbeitsleitung d. Die Rückleitung erfolgt bei der gezeichneten Ausführungsform durch die Schiene i.
In Fig. 2 und 3 bezeichnet i die durchgehende Schiene, i[ das Abzweiggleis mit der Weiche h. Oberhalb der Schienen liegen die Fahrdrähte d dl und a; der Deutlichkeit wegen sind sie etwas seitlich von der Schienenmitte gezeichnet. Während die Fahrleitungen d und d1 mit der Stromquelle elektrisch verbunden sind, ist das Leitungsstück a durch zwei Isolierstücke b und c von dem Leitungsnetz isoliert. Von dem Leitungsstück α ist eine elektrische Verbindung mit der Leitung d durch die isolierten Leitungen e f unter Zwischenschaltung des Schalters g, welcher an der Laufschiene i gegenüber der Weichenzunge h befestigt ist, hergestellt. Der Schalter g wird bewegt durch den Stift q, welcher in einer Büchse r Führung hat, durch die Schiene i geht und in einen Kopf endigt, unter dem eine Blattfeder s wirkt.
Ist die Weiche h geöffnet, wie Fig. 2
zeigt, so zieht die Blattfeder s den Stift q aus der Büchse r um ein gewisses Stück heraus und öffnet den Schalter g. Dadurch wird der Fahrdraht α stromlos. Ein elektrischer Hängebahnwagen, welcher von i1 nach i angefahren kommt, bleibt daher auf der stromlosen Strecke α stehen.
Ist die Weiche geschlossen, wie in Fig. 3 angegeben, so legt sich die Weichenzunge gegen den Stift q, drückt ihn gegen den Schalthebel g, schließt damit den Schalter und setzt die Leitung α unter Strom. Jetzt durchfährt ein von V- kommender Hängebahnwagen die Weiche h und gelangt auf die Strecke i.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur \^erriegelung von Weichen für elektrische Hängebahnen, dadurch gekennzeichnet, daß der bei geöffneter Weiche über der Zunge liegende Teil der Arbeitsleitung von der übrigen Leitung auf eine solche Länge elektrisch isoliert ist, daß ein auf dem Abzweiggleis ankommender Wagen infolge der Stromlosigkeit des Motors nicht bis zur Weichenzunge gelangt, während durch das Schließen der Weichenzunge eine Kontaktvorrichtung eingeschaltet wird, die auch den isolierten Teil der Arbeitsleitung unter Strom setzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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