DE150951C - - Google Patents

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DE150951C
DE150951C DENDAT150951D DE150951DA DE150951C DE 150951 C DE150951 C DE 150951C DE NDAT150951 D DENDAT150951 D DE NDAT150951D DE 150951D A DE150951D A DE 150951DA DE 150951 C DE150951 C DE 150951C
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valve
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/14Valve adjustment by links or guide rods, e.g. in valve-gears with eccentric drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

ct£aisee.(icficn cfoÄ&n tow Sa,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich müssen Steuerungsventile von Dampfmaschinen, Gasmaschinen, Kompressoren u. dgl., wenn sie dauernd dicht schließen sollen, hin und wieder nachgestellt werden. Zu diesem Zwecke dienten bisher einesteils Verschraubungen zwischen der Ventilspindel und dem Spindelkopf, anderenteils, beispielsweise bei Steuerungen mit einem festen und einem beweglichen Wälzhebel, Verschraubungen, durch die der feste Wälzhebel gegenüber dem Gestell verstellt wurde. Die erstere Art der Nachstellvorrichtung, die nur während des Stillstandes der Maschine verstellt werden kann, hat keinen Einfluß auf das Getriebe selbst, die letztere dagegen bringt eine Veränderung der gegenseitigen Lage der einzelnen Teile des Wälzhebelgetriebes hervor.
Die im nachstehenden beschriebene Erfindung soll nun den Zweck haben, Steuerungs-
ventile auf das Genaueste selbst während des Betriebes einzustellen, ohne daß dadurch eine Veränderung der gegenseitigen Lage der Glieder des die Bewegung übertragenden Wälzhebelgetriebes hervorgebracht wird.
In Fig. ι soll die neue Vorrichtung an einer paarschlüssigen Ventilsteuerung, beispielsweise unter Benutzung der Ausführung nach Fig. 1 der Patentschrift 141324', in Fig. 2 an einer anderen beliebigen, durch eine Feder kraftschlüssig zwangläufigen Ventilsteuerung erläutert werden. Für die übereinstimmenden Teile sind die gleichen Bezeichnungen gewählt worden, so daß die folgenden Darlegungen für beide Fälle zugleich
gültig sind.
Die Bewegung der von der Steuerwelle bewegten Treibstange e wird mittels der W'älzhebel α und c auf die Ventilspindel b übertragen, wobei das Schließen des Ventils in Fig. ι ebenfalls durch die rücklaufende Stange e mittels der Glieder U1 C1 c, in Fig. 2 dagegen durch eine im Gehäuse f befindliche Feder bewirkt wird. Durch die Verschraubung bei m wird zunächst die Ventilspindel b auf Länge annähernd genau eingestellt. Die Zapfen 2 und 3 der Hebel c und α sind nun nicht mehr wie bisher beide in dem mit dem Ventilkasten ein starres Ganzes bildenden Gestell di gelagert, vielmehr ist das dieselben verbindende Glied, der Steg, als besonderer Teil d ausgebildet, der einerseits auf dem im Gestell d1 fest gelagerten Zapfen 2 drehbar ruht, andererseits beispielsweise durch den Exzenter bei 4 in einer bestimmten Lage festgestellt wird. ·
An Stelle des Exzenters kann auch irgend eine beliebige andere Nachstellvorrichtung, beispielsweise eine Keilverbindung, Schraubenverbindung o. dgl., treten. Wesentlich ist nur, daß der besondere Steg d gegenüber dem Gestell d1 verstellt werden kann. Hat die Einstellung stattgefunden, so bilden die beiden Teile d und ^1 ein einziges kinematisches Glied, in dem sowohl der Zapfen 3 als auch der Zapfen 2 gelagert sind.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist auf der in dx gelagerten Achse des Exzenters bei 4 ein Schraubenrad r durch strichpunktierte Linien angedeutet, das mit der Schraube s im Eingriff steht. Wird diese und mithin auch r mittels des Handrades h gedreht, so muß der Steg d dabei um den
Zapfen 2 eine Bewegung nach rechts oder links aus der gezeichneten Stellung ausführen. Damit bewegt sich gleichzeitig der Zapfen 3 und infolgedessen ebenfalls der Hebel c mit dem Verbindungspunkt 1 zwischen c und b auf einem Kreisbogen um 2 nach rechts oder links. Der Punkt 1 muß sich also aus seiner bisherigen Lage gegenüber i, entsprechend heben oder senken, so daß auch die Spindel b mit dem Ventil gegenüber dem Ventilsitz gehoben oder gesenkt wird. Durch die Wahl des Übersetzungsverhältnisses des Schneckengetriebes r.? läßt sich jeder gewünschte Grad an Feinheit der Einstellung und Leichtigkeit der Handhabung erreichen, während die Lage der Schneckenspindel mit dem Handrade h den jeweiligen Verhältnissen unschwer angepaßt werden kann, so daß jederzeit, selbst bei arbeitender Steuerung, eine sichere und ganz genaue Einstellbarkeit der Ventile möglich ist.
LJm die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen, ist von der Darstellung einer besonderen Sicherung· für das Schneckengetriebe abgesehen worden, die, nach irgend einer bekannten Art ausgeführt, vorhanden sein muß, wenn die Veränderung der Ein- Stellung durch Erschütterungen usw. zu befürchten steht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Feineinstellung von Steuerungsgetrieben mit Wälzhebeln, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Wälzhebel (α) in einem in dem Drehpunkt (2) des zweiten Wälzhebels (c) aufgehängten Gliede (d) gelagert ist, und durch Einstellung dieses Steges (d) eine Veränderung der Lage des Steuerungsgetriebes und damit eine Feineinstellung des Steucrungsorganes bewirkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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