DE150752C - - Google Patents

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DE150752C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D17/00Dark-room arrangements not provided for in the preceding groups; Portable dark-rooms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
i 150752 KLASSE 57c.
Den Gegenstand der Erfindung bildet die Lösung der Aufgabe, eine Form für die Beleuchtung photographischer Dunkelkammern zu finden, welche die den seither bekannten Formen anhaftenden Fehler, besonders den der Schleiererzeugung, vermeidet und dabei gestattet, größere Lichtmengen inaktinischen Lichtes zu liefern.
Auch die besten, seither für diesen Zweck
ίο bekannt gewordenen Lampenkonstruktionen haben den Übelstand, daß sie bei längerem Arbeiten lichtempfindliche Präparate verschleiern oder sonstwie ungünstig beeinflussen, einerlei, welche Glassorten oder Stoffe als Lichtfilter Verwendung fanden, und ferner den, daß sie, um einigermaßen brauchbar zu sein, eine zu hohe Abschwächung des Lichtes . bewirkten. Letzterer Verlust steigt bis zu der Höhe von 99 Prozent (Eders Jahrbuch 1902, S. 437).
Eine eingehende Untersuchung der auftretenden A^erhältnisse hat nun zu dem Ergebnisse geführt, daß man auch mit wenig guten Lichtfiltern noch vorzügliche Lampen konstruieren kann, wenn man die Lichtquelle in denselben so anordnet, daß keinerlei direkte Strahlen oder solche, die gespiegelt reflektiert sind, aus der Laterne austreten können, sondern nur an der Rückwand ungespiegelt (oder zerstreut) reflektierte, und wenn man außerdem die Rückwand mit einem geeigneten Überzuge versieht, so daß sie inaktinisch gemachtes Licht auf die Filterscheibe wirft. Als solche Überzüge können sowohl Färbungen der Substanz der Metall- oder Glasreflektoren gewählt werden, als auch einfache Farbenanstriche mit passenden Bindemitteln.
Solche Laternen oder Lichtschützer können für alle denkbaren Lichtquellen Anwendung finden.
In Fig. ι ist ein solches Laternengehäuse für elektrisches Glühlicht in der Ansicht dargestellt, während Fig. 2 den Schnitt durch das Gehäuse zeigt.
Fig. 3 zeigt dieselbe Form für Petroleumlicht in der Ansicht, während
Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch diese zur Darstellung bringt.
Fig. 5 und 6 zeigen eine zweiseitig wirkende Laterne für Gasglühlicht.
Wie man erkennt, ist das Gehäuse gemäß Fig. 3 über dem Ölbehälter der Lampe derart lichtdicht angeordnet, daß eine Luftzirkulation in das Innere ermöglicht wird. Ein lichtdichter Kamin sorgt für den Abzug der Verbrennungsgase und der warmen Luft aus der Laterne.
Die Form nach Fig. 5 und 6 kann als eine Vereinigung einer Rechts- und einer Linkslaterne betrachtet werden und bietet den Vorteil, einmal eine größere leuchtende Fläche zu liefern als eine einseitig gebaute, ferner gestattet sie, entweder beide Hälften mit ein und demselben oder mit zwei verschieden gefärbten Lichtfiltern zu versehen, wodurch sowohl das abwechselnde Arbeiten mit verschieden sensibilisierten Platten er-

Claims (2)

möglicht wird, indem die jeweilig nicht gewünschte Leuchtfläche durch einen Schirm abgeschlossen wird, als auch beim gewöhnlichen Arbeiten ein angenehmeres Licht in der Dunkelkammer erhalten wird. Die Form des Reflektionsschirmes ist nicht an die in den Zeichnungen gegebene gebunden, sie kann nach Willkür und Zweck gewählt werden. Bei Verwendung von ίο Metall ist es zur Ausschließung gespiegelten Lichtes notwendig, dem Metall eine gerauhte oder gewellte Oberfläche zu geben; bei Anwendung von Glas kann er aus einer oder mehreren aneinander stoßenden matten Flächen bestehen; jedoch können auch andere passende Materialien gewählt werden. Paten T-A ν si*« ü cm·::
1. Dunkelkammerlaterne, welche kein direktes oder spiegelnd reflektiertes Licht durch die Lichtfilterscheibe austreten läßt, gekennzeichnet durch eine solche ,Anordnung der Lichtquelle in einem Winkel des mit nur diffuses Licht zurückwerfenden Reflektoren ausgestatteten Laternengehäuses, daß keine Lichtstrahlen von der Lichtquelle aus direkt auf die Lichtfiiterscheibe treffen können.
2. Ausführungsform der Laterne gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektoren .zur auslesenden Vernichtung gewisser Strahlengruppen des Lichtes gefärbt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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