DE150698C - - Google Patents
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- DE150698C DE150698C DENDAT150698D DE150698DA DE150698C DE 150698 C DE150698 C DE 150698C DE NDAT150698 D DENDAT150698 D DE NDAT150698D DE 150698D A DE150698D A DE 150698DA DE 150698 C DE150698 C DE 150698C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/50—Obtaining fibres from other specified vegetable matter, e.g. peat, Spanish moss
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
PATENTAMT,
-M 150698 KLASSE 29,
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Gewinnung
von Torf fasern aus einem .Torfbrei, bei ' welchen Zinken, endlose Tücher, bewegliche
drehbare Roste, Kämme oder dergl. zum Herausholen der Fasern aus dem Torfbrei
Anwendung rinden. Die Neuerung, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet, besteht darin, daß diese Gewinnung
ίο nicht aus dem, aus einem Schlemmbassin,
sondern aus dem, aus einer Torfpresse bezw. Tormaschine kommenden Torf erfolgt. Der
Ersatz des Schlemmbassins' durch eine Torfpresse bietet wesentliche Vorteile, weil hierdurch
ein ganzer Arbeitsgang erspart wird. Denn während der Torf, bevor er in dem Schlemmbassin zu Brei aufgelöst wird, erst
vorzerkleinert werden muß, fällt diese Vorzerkleinerung bei Anwendung einer Torfpresse
fort. Die Torffaser wird daher mehr geschont und ihre Gewinnung aus dem aus der
. - Maschine austretenden Torf strange, anstatt
aus dem Brei, ist eine erheblich günstigere. Eine derartige Torfpresse oder Torfmaschine
besteht bekanntlich aus einem stehenden oder liegenden Zylinder, in welchem eine Messerwelle
oder dergl. arbeitet, welche die Torfmasse zerkleinert und durcheinander rührt und
in Form eines Stranges zu einem Mundstück herauspreßt.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung besteht die Vorrichtung aus einem
über drei Wandungen des Mundstückes bezw. Preßkanals sich erstreckenden Schlitze a, welcher
zu beiden Seiten mit Gummiplatten b oder dergl. ausgekleidet ist, damit die Torfmasse
nicht heraustreten kann. In den Schlitz α greifen nun (Fig. 1 und 2) Zinken,
Messer oder dergl. c ein, welche an einer sich drehenden Welle oder Trommel d befestigt
sind. Die Zinken bezw. Messer durchqueren den Torfstrang und nehmen die Fasern, welche ihnen dabei begegnen, und welche
daran hängen bleiben, mit, und streifen sie durch den Schlitz α heraus, wobei die Gummiauskleidung
ein Mitaustreten von Torfschlamm verhindert. In Fig. 3 ist der an dem Preßkanal angeordnete Schlitz mit der
Gummiauskleidung besonders veranschaulicht.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführung besteht die Vorrichtung aus einem
über zwei Walzen laufenden, aus quer angeordneten Stäben, Messern oder dergl. bestehenden
Roste, der vor der Austrittsöffnung des Preßkanals vorgesehen ist. Bei dieser Einrichtung wird der nicht faserförmige Torf
durch den Rost e hindurchgedrückt und fällt in eine Rinne f,. von wo er durch eine
Schnecke oder dergl. weiterbefördert werden kann; die Fasern dagegen bleiben an der
Außenseite des Rostes hängen und werden an einer anderen geeigneten Stelle abgestreift.
Fig. 5 zeigt die Vorrichtung von vorn gesehen.
Bei der in Fig. 6, 7 und 8 im Längsschnitt, Querschnitt und Grundriß veranschaulichten
Ausführungsform verlaufen die Schlitze, von denen mehrere nebeneinander angeordnet sind,
in der Längsrichtung des Preßkanals und die sich drehenden Zinken, welche gewissermaßen
einen Rost bilden, greifen in die Schlitze ein. Die Welle, an welcher die Zinken, Messer
5 oder dergl. angeordnet sind, dreht sich etwas schneller wie der Torfstrang wandert,, die
Fasern bleiben in den Zinken oder Messern hängen und werden durch die Schlitze herausgestreift
und von der darüber angeordneten ίο Bürste oder dergl. Ji abgenommen.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher die Zinken
den Torfstrang wieder durchqueren; dieselben sind an den Gliedern einer umlaufenden Kette
angebracht, können jedoch an einer anderen Vorrichtung befestigt sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur Gewinnung von Torffasern aus einer Torfmasse durch Zinken, endlose Tücher, bewegliche drehbare Roste, Kämme oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß diese Gewinnung aus dem, aus einer Torfpresse kommenden Torfstrange erfolgt, welchen die Zinken usw. durchstreichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150698C true DE150698C (de) |
Family
ID=417584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150698D Active DE150698C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150698C (de) |
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0
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