DE150435C - - Google Patents

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DE150435C
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gripper
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sheets
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/10Reciprocating or oscillating grippers, e.g. suction or gripper tables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von selbsttätigen Bogenzuführvorrichtungen an Druckmaschinen, bei welchen die an ihrem oberen Ende von dem Papierstoß gelösten Bogen mittels schwingbarer Greifer erfaßt, fortgeführt und schließlich dem Druckzylinder übergeben werden. Die kennzeichnenden Merkmale dieser Bogenzuführvorrichtung sind im wesentlichen die, daß
ίο die Bogen durch die Greifer seitlich erfaßt, in Breitrichtung gespannt und in diesem Zustande dem Druckzylinder zugeführt werden. Es wird also der ''Bogen den Greifern des Druckzylinders in faltenlosem Zustande übergeben und es kommt somit der Bogen vollkommen glatt auf den Druckzylinder zu liegen, was insofern von Wert ist, als dadurch ein guter Druck erzielt wird.
Fig. ι zeigt die Wirkungsweise der Bogenzuführvorrichtung in Verbindung mit einer Schnellpresse, Fig. 2 und 3 die Greifer im vergrößerten Maßstabe in zwei Grundrissen mit Darstellung der Lage der durch die Saugwalze vom Stapel abgenommenen Bogen bei Entnahme derselben von der Saugwalze und Abgabe an den Druckzylinder; Fig. 4 und 5 zeigen eine Seitenansicht und einen Querschnitt der Greifer.
Die Bogenzuführvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei auf einer Welle 1 verschiebbaren und mittels Schrauben 2 feststellbaren zweiteiligen Armen, von denen der vordere Teil 3 mit dem hinteren Teile 4 in einem Scharnier durch einen Bolzen 5 derart verbunden ist, daß eine Bewegung nach beiden Richtungen hin begrenzt und nach einer Richtung hin durch eine Feder 6 beeinflußt wird. An dem vorderen Teile der Greiferhebel sind auf einem Bolzen 7 die eigentlichen, mit keilförmigen Flächen 8 und Nasen 9 versehenen Greiferlappen IO dreh- · bar befestigt, die unter Einfluß einer Feder 11 stehen und deren vordere Enden, wie später beschrieben, durch entsprechendes Verdrehen der beiden Lappenteile zueinander auf dem Bolzen 7 zangenartig geöffnet und geschlossen werden, was durch Anheben oder Einschnappen einer an dem oberen Greiferlappen 10 befindlichen Nase 12 aus bezw. in eine Einfräsung 13 des vorderen Teiles 3 der Greiferhebel geschieht (s. Fig. 5).
Die Anordnung und der Antrieb der vorbeschriebenen Bogenzuführvorrichtung ist, wie aus Fig. ι ersichtlich, auf folgende Weise gedacht. Die Welle 1, auf welcher die Greiferhebel befestigt sind, ist in einem Wagen 14, der durch einen geeigneten Mechanismus zwecks Abnehmens der Bogen vom Stapel auf dem schrägen Tische 15 herauf- und zwecks Abgebens der Bogen an die Greifer des Druckzylinders wieder herabbewegt wird, drehbar gelagert. Auf der Außenseite der Welle 1 ist ein Zahnrad 16 befestigt und in der Bewegungsbahn desselben an passender Stelle des Tisches 15 eine Zahnstange 17 vorgesehen, auf welcher beim Aufwärts- und Abwärtsbewegen des Wagens das Zahnrad 16 sich so abwickelt, daß die auf der Welle 1 befindlichen Greiferhebel jedes Mal um i8o° gedreht werden. In der Bewegungsebene der Greiferhebel sind oben, d. i. diejenige Stelle, an welcher die Bogen 32 zum Fortführen er-
faßt werden, an den Trägern 24 der Saugwalze 18 Anschläge 19 und am unteren Ende des Tisches 15 Anschläge 20 vorgesehen, welche das bewegliche Ende der Greifer so beeinflussen, daß durch letztere die Bogen erfaßt, mitgenommen und wieder freigegeben werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
In Fig. 2 ist die Stellung der Bogenzuführvorrichtung gezeigt, in welcher der durch die Saugwalze 18 vom Stapel abgenommene Bogen 22 zum Fortführen erfaßt werden soll, und zwar zeigt die ausgezogene Stellung, wie die Greifer nach erfolgtem Umschlagen oben ankommen, während die strichpunktierte Stellung den Vorgang veranschaulicht, wie sich die Greifer gegen die Saugwalze weiter bewegen und dabei die keilförmigen Flächen 8 an den Anschlägen ig - Widerstand finden, dadurch die vorderen Teile 3 der Greifer in dem Gelenk 5 dem Drucke der Feder 6 ent-■ gegen nach innen bewegt bezw. die zangenartigen Teile so weit nach einwärts gedreht werden, daß sie den Bogen 22 zwischen sich aufnehmen und denselben im letzten Moment der Drehung durch Einschnappen der Nase 12 in die Einfräsung 13 erfassen. Beim Fortführen des Bogens 22, d. i. beim Rückwärtsbewegen des Wagens 14, verlassen die Nasen 8 der Greiferhebel die Anschläge 19, die über dem Kniegelenk 5 befindliche Feder 6 kommt zur Wirkung und treibt den vorderen Teil des Greifcrhebcls nach außen, wodurch der von den letzteren erfaßte Bogen eine seitliche Spannung erhält.
Indem sich nun der Wagen weiter rückwärts bewegt, wird der Bogen von der Saugwalze bezw. von dem Stapel herabgezogen. Passiert nun das Zahnrad 16 die Zahnstange 17, so schlagen die Greiferhebel in der Pfeilrichtung (Fig. 1) nach vorn um und bringen den von ihnen getragenen, durch den Widerstand der Luft nach hinten gehaltenen Bogen (Fig. 1) nach den Greifern des Druckzylinders 21 (Fig. 1 und 3). Kurz vor Anlangen der Greifer in der Endstellung finden die Nasen 9 derselben an den Anschlägen 20 Widerstand, demzufolge im Moment, in welchem die Greifer des Druckzylinders den Bogen erfassen, die Nasen 12 aus den Einfräsungen 13 ausgerückt und somit die zangenartigen Teile der Greifer geöffnet werden, diese daher den Bogen loslassen und im weiteren Verlauf so weit nach außen gedreht werden, daß. sie den Bogen völlig freigeben und er von den Greifern 23 des Druckzylinders mitgenommen werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Bogenzuführungsvorrichtung für Druckmaschinen, -bei welcher das Fortführen der vom Stapel gelösten Bogen zum Druckzylinder mittels schwingbarer Greifer erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen durch die Greifer seitlich erfaßt, in Breitrichtung gespannt und in diesem Zustande dem Druckzylinder zugeführt werden, um die Bogen den Greifern in faltenlosem Zustande zu übergeben.
  2. 2. Bogenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer aus zwei durch ein federndes Stützgelenk (5) beweglich miteinander verbundenen Teilen (3, 4) bestehen, von denen die vorderen Teile (3) jedesmal kurz vor der Endbewegung der Greifer durcli Auftreffen auf einen Widerstand 19, 20) so beeinflußt werden, daß dieselben nach Entnahme der Bogen vom Stapel durch Federn (6) nach außen bewegt werden und dadurch den Bogen spannen, während bei der Abgabe der Bogen an den Druckzylinder die Greifer geöffnet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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