DE150321C - - Google Patents

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DE150321C
DE150321C DENDAT150321D DE150321DA DE150321C DE 150321 C DE150321 C DE 150321C DE NDAT150321 D DENDAT150321 D DE NDAT150321D DE 150321D A DE150321D A DE 150321DA DE 150321 C DE150321 C DE 150321C
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DE
Germany
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piston
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briquettes
pipe
heated
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/22Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die Herstellung von Briketts aus'Abfallstoffen aller Art mit Verwendung besonderer Bindemittel ist bekannt. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren der Herstellung von Briketts aus einem Abfallstoff, der bisher noch nicht dazu verwendet wurde, und bei welchem die Anwendung' eines besonderen Bindemittels nicht erforderlich ist. Der Abfallstoff ist der bei Schlachtänlagen abfallende, bisher
ίο nur zu Düngz\vecken verwendete Wampeninhalt (Magen- und Darminhalt der geschlachteten Tiere). Derselbe ist ein Zwischenprodukt der Verdauung, bei welchem noch eine große Menge nicht zersetzter Zellulose vorhanden ist, und bei welchem die kohlenstoffhaltigen Bestandteile in Dextrin, Stärke und Zucker und die unlöslichen Eiweißstoffe in lösliche (wie Pepton und dergl.) überführt sind.
Das Verfahren der Brikettierung des Wampeninhaltes gemäß vorliegender Erfindung besteht im allgemeinen darin, daß derselbe zuerst unter Druck von dem größten Teil des Wassers befreit und dann eine vollständige Trocknung und Bindung des Materials durch Verkleisterung der Stärke unter Anwendung entsprechend hoher Temperaturen durchgeführt wird.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung, welche an sich im Prinzip bekannt ist, dient zur Erläuterung des Verfahrens. Der breiige Wampeninhalt gelangt durch den Einfülltrichter if in ein Rohr R, in welchem sich ein Kolben k bewegt. Dabei erfolgt die Einführung bei jedem Kolbenhub in einer Menge, die dem jeweils beim Kolbenrückgang entstehenden Hohlraum entspricht. Das Rohr. R ist mit nach rückwärts schräg verlaufenden Bohrungen w versehen, durch welche das ausgepreßte Wasser nach dem Gefäße, b abläuft. An das Rohr R schließt sich ein solches r an, das geheizt bezw. mit einem Dampfmantel m versehen ist.
Bei Beginn der Arbeit ist das Rohr R vor dem Kolben durch einen Pfropfen p abgeschlossen. Beim Vorgehen des Kolbens wird deshalb das Gut gegen den Pfropfen ρ gepreßt und zum Teil entwässert. Gleichzeitig wird der letztere dem Kolbenhub entsprechend verschoben. Dieser Arbeitsvorgang wiederholt sich fortwährend, wobei der Widerstand beim Vorschieben infolge der sich immer vergrößernden Zähl von Brikettkörpern und der dadurch immer wachsenden Reibung an den Rohrwandungen größer wird. Dabei wird durch den' Kolbendruck ein immer stärkeres Auspressen bewirkt, so daß der größte Teil des Wassers aus dem Brikettkörper entfernt ist, wenn dieser in das geheizte Rohr eintritt. Dort findet nun einerseits eine weitere Trocknung durch Verdampfung statt (der Dampf kann durch die Kanäle ο austreten), andererseits tritt durch die Temperaturerhöhung über ioo° C. eine Verkleisterung der Stärke ein, so daß das schließlich aus dem Rohr r austretende Brikett trocken und von fester Beschaffenheit und deshalb sofort verwendbar ist.
Die erzielten Briketts sind ein billiger und vorzüglicher Brennstoff, der fast keinen Rückstand hinterläßt. Dabei haben sie den Vorteil, an Ort und Stelle der Erzeugung gleich verwertet werden zu können, da jede Schlacht-
hausanlage Feuerungsanlagen in größerem Umfange besitzt. Ein weiterer Vorteil ist auch noch Mef, daß durch die Art der Herstellung der Briketts und die Verwendung des Wampeninhalts als Brennstoff der Verschleppung von Seuchen, wie es bei der bisherigen Art der Verwendung häufig vorkam, vorgebeugt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung eines Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt der Wampen (Magen) von Schlachttieren durch Pressen zunächst entwässert wird, worauf das Gut zur Wirksammachung der darin enthaltenen Binde-.mittel erhitzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT150321D Active DE150321C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2428555A (en) * 1943-03-27 1947-10-07 Johns Manville Manufacture of magnesia insulation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2428555A (en) * 1943-03-27 1947-10-07 Johns Manville Manufacture of magnesia insulation

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