DE1501735C - Verfahren zum Füllen von Stahlfla sehen mit einem Gemisch aus Kohlendioxyd und einem permanenten Gas - Google Patents
Verfahren zum Füllen von Stahlfla sehen mit einem Gemisch aus Kohlendioxyd und einem permanenten GasInfo
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Description
Dem bisherigen Stand der Technik und den bestehenden
Sicherheitsvorschriften entsprechend wird ein solches Gasgemisch zunächst in einem drucklosen
Zustand hergestellt (Gasometer) und dann mittels eines Kompressors als Gemisch in Stahlflaschen abgefüllt.
Der hochstzulässige Fülldruck für die Gasflaschen darf dabei nur so groß sein, daß bei einer
Fülltemperatur von —10° C noch keine Kondensation einer Gemischkomponente auftritt. Für ein
Argon-Kohlendioxid-Gemisch betrug der maximale Fülldruck bisher bei einem CGyAnteil bis 20%
150 atü und bei einem CO,-Antefl von 20 bis 30% lediglich 100 atü. Dadurch wurde die einzufüllende
Gasgemischmenge begrenzt.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, zuerst das Kohlendioxid bis zu einem maximalen Fülldruck
von 50 atü einzufüllen und anschließend das permanente Gas bis zur Erreichung eines maximalen Fülldruckes
von 200 atü nachzudrücken. Unter permanenten Gasen werden solche verstanden wie z. B.
Argon, Helium, Stickstoff, Wasserstoff oder Methan. Diese Permanentgase können allein oder zu mehreren
mit dem CO2 gemischt werden.
Das erfindungsgemäße Füllen der Flaschen zuerst mit dem leichter kondensierbaren CO., und dann erst
mit dem Permanentgas ergibt den überraschenden Effekt, daß auch bei Fülldrücken bis zu 200 atü keine
Verflüssigung des CO2 in der Flasche eintritt, auch wenn bei Raumtemperaturen unter — 100C abgefüllt
wird, da bei Abkühlung des fertigen Gemisches unter eine Temperatur, bei der nach dem Verlauf der
Dampfdruckkurve für CO2 eine Kondensation eintreten
müßte, eine solche nicht eintritt.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß auf Grund des höheren Fülldruckes in jeder Flasche eine
wesentlich größere Gasmenge zur Verfügung steht als bisher. Die damit verbundene Reduzierung der Kosten
für Transport, Füllen, Flaschenmiete und Arbeitsleistung ist offensichtlich.
Für ein bestimmtes Schweißverfahren ist ein Argon-Kohlendioxid-Gemisch
erforderlich, bei dem der CO._,-Anteil 18% beträgt. Zuerst wird die dem 18%-Anteil
entsprechende CO.,-Menge in die Flasche eingefüllt und der Einfülldruck auf 50 atü gesteigert.
Anschließend wird die Flasche an die Argon-Leitung angeschlossen und der Argon-Anteil unter Steigerung
des Fülldruckes auf 200 atü nachgedrückt.
Für ein anderes Schweißverfahren ist ein Argon-Kohlendioxid-Gemisch
mit einem CO.rAnteil von 23% erforderlich. Die Füllung erfolgt in'der gleichen
Weise, wobei das CO., beim Füllen angewärmt wird. Im Gegensatz zum S'tand der Technik können die
Flaschen mit der doppelten Menge gefüllt werden, da der bisherige Fülldruck maximal 100 atü betrug.
Die Gasmischung Argon plus 17 bis 23% Co2 ist besonders geeignet als Schutzgas für die elektrische
Lichtbogenschweißung mit abschmelzender Elektrode.
Claims (3)
1. Verfahren zum Füllen von Stahlflaschen mit einem Gemisch aus Kohlendioxid und einem permanenten
Gas, dadurch gekennzeichnet,
daß zuerst das Kohlendioxid bis zu einem maximalen Druck von 50 atü eingefüllt und anschließend
das permanente Gas bis zur Erreichung eines maximalen Fülldruckes von 200 atü nachgedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlendioxid vorgewärmt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasgemisch aus Argon
und Kohlendioxid mit einem CO.,-Anteil von 17 bis 23% besteht.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2408378A1 (de) * | 1973-02-22 | 1974-09-05 | Scott Research Lab Inc | Verfahren und vorrichtung zum fuellen eines hochdruck-speicherbehaelters mit genau bestimmbaren gasgemischen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2408378A1 (de) * | 1973-02-22 | 1974-09-05 | Scott Research Lab Inc | Verfahren und vorrichtung zum fuellen eines hochdruck-speicherbehaelters mit genau bestimmbaren gasgemischen |
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