DE149C - Entwässerungs-Apparat für Kohle, Schiefer und sonstige Materialien - Google Patents

Entwässerungs-Apparat für Kohle, Schiefer und sonstige Materialien

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DE149C
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Rlehn Meinicke & Wolf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/28Strainers not provided for elsewhere

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

1877.
Klasse 1.
RIEHN, MEINICKE & WOLF in GÖRLITZ. - · Entwässerungs-Apparat für Kohle, Schiefer und sonstige Materialien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Juli 1877 ab.
Das zu entwässernde Material gelangt, mit dem Wasser vereinigt bei A auf den Apparat und wird durch die Schnecke B in der Längsrichtung desselben über drei horizontale Siebe C forttransportirt, und bei D entwässert ausgetragen.
Νέ1)βη jedem Siebe C bewegt sich ein Kolben E, welcher die Luft zwischen Unterfläche-Sieb und Unterfläche-Kolben abwechselnd comprimirt und ausdehnt. . Um die Gröfse-der Compression reguliren zu können, sind die Klappen F angebracht worden, welche durch Federn angedrückt werden. Dieselben werden so gespannt, dafs beim Niedergange des Kolbens die Luft gerade soweit comprimirt wird, dafs sie die auf dem ,Siebe liegende, zu entwässernde Materialschicht lockert, und die feinen Maschen des Siebes wieder öffnet, wenn sich dieselben durch Schlammtheilclien verstopft haben. Es wird also beim Niedergang des Kolbens stets eine gewisse Luftmenge durch die Klappen F entfernt.
Beim Aufgang der Kolben schliefsen sich die Klappen F; die Luft in dem Apparat dehnt sich aus, und es wird die äufsere atmosphärische Luft sowie mit ihr zugleich das dem Material anhaftende Wasser durch die Materialschicht selbst und die Maschen des Siebes energisch angesaugt.
Der Raum G unterhalb der Siebe und Kolben ist mit Wasser gefüllt, und diese Wasser-■ füllung dient hauptsächlich dazu, das Luftquantum zwischen Sieb und Kolben zu reguliren.
Um den Wasserspiegel in diesem Räume constant erhalten zu können, sind die Röhrchen H angebracht, welche mit ihrer Mündung unter den Wasserspiegel eines vor dem Apparat befindlichen Abflufsgerinnes tauchen, so dafs durch dieselben nie Luft angesaugt werden kann.
Diese Röhrchen sind in dem Kasten in verschiedener Höhe angebracht, so dafs bei normalem Wasserstande nur die Hälfte der Rohre Wasser austrägt.
Steigt der AVasserspiegel, so gelangen auch die übrigen Rohre zum Austrag, fällt er hingegen, so tragen schliefslich die Röhrchen H gar kein Wasser aus, und es können bei richtiger Wahl der Rohrdurchmesser selbst beträchtliche Schwankungen im Wasserzuflusse leicht ausgeglichen werden.
Zur Entfernung der durch die Siebe etwa mitgerissenen, feinen Materialtheilchen dienen die Röhrchen J, welche dicht über dem Boden angebracht sind.
Die Bewegung der Kolben wird durch einen Kurbel- und Hebelmechanismus N bewirkt, und zwar in der Weise, dafs der Niedergang schneller erfolgt, als der Aufgang.
Die Entwässerungssiebe C lassen sich seitlich unter der Schnecke herausziehen, nachdem die Lasche K gelöst. ist, und bequem repariren, bezw. durch neue ersetzen.
Die Verschlüsse L dienen zum Reinigen des Raumes G, wenn sich in demselben Material aufgehäuft haben sollte.
Die Wasser- und Lufträume der einzelnen Abtheilungen des Apparates stehen durch die Oeffnungen M mit einander in Verbindung."
Patent-Anspruch: Die Anwendung der abwechselnd comprimirten und wieder ausgedehnten Luft zur Entwässerung der nassen Materialien durch Siebe.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE149DA 1877-07-10 1877-07-10 Entwässerungs-Apparat für Kohle, Schiefer und sonstige Materialien Expired - Lifetime DE149C (de)

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