DE149840C - - Google Patents
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- DE149840C DE149840C DENDAT149840D DE149840DA DE149840C DE 149840 C DE149840 C DE 149840C DE NDAT149840 D DENDAT149840 D DE NDAT149840D DE 149840D A DE149840D A DE 149840DA DE 149840 C DE149840 C DE 149840C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/66—Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water
Landscapes
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Stoffwasserzirkulationsanlage
für Papier- und Papierstoffabriken soll ein stetiger, gleichmäßiger Zulauf des
Stoffwassers zu den Stoffängern ermöglicht werden.
In Papierfabriken werden häufig die großen Holländer y mit Stoffwasser aus dem Stoffwasserbassin
beschickt. Das Niveau im Zirkulationsbassin hängt mithin ab einerseits von der Entnahme für die Holländer, andrerseits
von dem Wasserzufluß in diesem Bassin. Der Zufluß der wieder zu benutzenden Siebabflußwässer
in das Zirkulationsbassin ist in der Regel keinen Schwankungen unterworfen;
mithin ist nur die unregelmäßige Entnahme maßgebend für die Höhe des Wasserstandes
im Zirkulationsbassin.
Der Wasserbestand im Zirkulationsbassin wird in der Regel durch ein Stoffwasserüberlaufrohr
mit Posaune oder Trichtermündung geregelt, durch welches das Stoffwasser in die Stoff anger gelangt, wo die im Wasser
vorhandenen Stoffe gewonnen werden. Solänge nun ein oder mehrere Holländer gefüllt
werden, sinkt der Wasserspiegel im Zirkulationsbassin und die Zufuhr zu den Stofffängern
ist unterbrochen. Erst wenn nach Beendigung der Holländerfüllung das Niveau im Zirkulationsbassin allmählich wieder seinen
höchsten Stand erreicht hat und zu überschreiten beginnt, läuft das Wasser über die
Posaune des im Zirkulationsbassin angeordneten Stoffwasserüberlaufrohres, um den Stofffängern
zugeführt zu werden. Wird ein Holländer gefüllt, so wird entsprechend dem Verbrauch der Wasserspiegel im Zirkulationsbassin sinken und dann bei Entleerung des
Holländers allmählich steigen, bis das Stoffwasser wieder durch die Posaune ins Überlauf
rohr und dadurch in die Stoff anger gelangt.
Der Wasserüberlauf und mithin der Zufluß zu den Stoffängern erfolgt somit periodisch, und zwar jedesmal, wenn die
Wasserstandshöhe im Bassin den höchsten Punkt der Posaune des im Zirkulationsbassin
angeordneten Stoffwasserüberlaufrohres überschreitet. Dabei empfangen aber die Stofffänger
häufig mehr Stoffwasser, als sie vor- ' teilhaft zu verarbeiten imstande sind, im
anderen Falle, wenn die Holländer gefüllt werden, erhalten die Stoff anger überhaupt
periodisch kein Stoffwasser. Diesem Übelstand des nur periodisch erfolgenden Überlaufes
in das Stoffwasserüberlaufrohr zu begegnen und einen stetigen sowie gleichmäßigen
Zufluß zu den Stoffängern zu schaffen, ist die in Zeichnungen in Fig. 1 bis 3 dargestellte
Einrichtung getroffen.
Die Posaune α des im Zirkulationsbassin b angeordneten Stoffwasserüberlaufrohres c ist
mit von unten nach oben immer größer werdenden Löchern d versehen. Während früher
ein Überlaufen des im Zirkulationsbassin b
vorhandenen Wassers nur dann möglich war, wenn das Niveau im Zirkulationsbassin den
höchsten Punkt der Posaune überschritten hatte, kann jetzt dies schon früher stattfinden.
Bei niedrigem Wasserstande läuft das Stoffwasser durch die tiefer gelegenen, kleineren
Löcher d; bei einem höheren Wasserstande durch höher gelegene, etwas größere
Löcher usw. Der nur periodische Überfluß
ίο ist beseitigt, indem jetzt der Überfluß nicht
nur bei einer bestimmten Wassersäule (höchster Punkt der Posaune) im Zirkulationsbässin,
sondern auch während der ganzen Zeit des Steigens des Wassers, im Bassin vom 'niedrigsten Wasserstande anfangend,
erfolgt.
Durch die so getroffene Gestaltung der Posaune wird erreicht, daß die Stoffänger f
(in Fig. ι beispielsweise Stoffänger nach Patent 124147 oder 129942, Kl. 55 d) einen
stetigen Zufluß durch das an den unteren Rohrstutzen c1 des Posaunenrohres c sich anschließende
Rohr e erhalten, von welchem drei Rohre 1, 2, 3 unter dem Siebzylinder der
Stoffänger münden, wobei infolge des Aufsteigens der schwimmenden Fasern deren Aufnahme vom Siebzylinder begünstigt wird.
Um den so erhaltenen stetigen Zufluß zu
den Stoffängern noch zu einem gleichmäßigen zu gestalten, dient folgende Einrichtung:
Zwischen dem Bassin b und den Stofffängern f sind zwei durch eine Scheidewand g
getrennte Behälter h i angebracht. Dieselben haben 'durch ein mit Ventil k versehenes Rohr
'Verbindung. Das Ventil k wird selbsttätig durch einen im Behälter i angebrachten
Schwimmer / in Wirkung gesetzt, und zwar durch Vermittlung eines doppelarmigen Hebels
m, an welchem sowohl Schwimmer / wie Ventil k mittels Ketten befestigt sind. Offenbar
wird der Zufluß zu den Stoffängern dann ein gleichmäßiger sein, wenn der Wasserstand
im Behälter i, aus welchem jetzt der Zufluß zu den Stoffängern durch die Leitung η erfolgt,
während der Zeit der Tätigkeit der Stoffänger gleich bleibt. Der Überfluß aus dem Zirkulationsbassin b erfolgt in den Behälter
h;i er muß, um in die Stoffänger zu gelangen, den Kasten i passieren. Mithin
kann der Überfluß aus dem Zirkulationsbassin b auch ungleichmäßig sein, dieser beeinflußt
nur den Wasserstand im Behälter /7, während der Wasserstand im Behälter i auf
gleicher Höhe erhalten werden kann. Sinkt der Wasserstand im Behälter i, so wird durch
den Schwimmer / das Ventil k geöffnet und der. Überfluß aus Behälter h in Behälter i
erfolgt, bis die im Behälter i nötige Wassersäule wieder erreicht ist, zu welcher Zeit das
Ro Ventil gleichzeitig geschlossen wird. Zur
gleichmäßigen Speisung der Stoffänger ist
also, wie schon erwähnt, eine bestimmte Wassersäule im Kasten i nötig, welche von
vornherein bei Ausführung der ganzen Anlage bestimmt wird mit Bezug auf die 65 Dimensionen der etwa aufgestellten Stoff-
_ fänger f.
Die im Behälter i erforderliche Wassersäule kann auch durch eine in der Scheidewand g
in der Höhe des Ventils vorgesehene Spund-Öffnung x, sowie auch gleichzeitig dadurch
bewirkt werden, daß ein Überlauf im höchsten Punkte der Scheidewand selbst (Überlauf über
die Kante der Wand) möglich gemacht wird. Spundöffnungen, welche das Wasser allmählieh
aus Behälter h in Behälter i, oder aus Behälter Ix1 in Behälter h.2 (Fig. 2) mit verhältnismäßig
geringerem Durchflußquerschnitt als demjenigen des Zuflusses aus dem Zirkulationsbassin
überströmen lassen, würden bei einfacheren Anlagen ohne Schwimmer und Ventile Verwendung finden- können. Diese
Überläufe über die Kante der Scheidewand sowie durch eine in der Scheidewand angebrachte,
mit Spund verschließbare Öffnung könnten von Bedeutung sein, wenn etwaige unvorhergesehene Störungen im regelmäßigen
Betriebe der ganzen Anlage vorkommen, welche dazu führen könnten, ein Einsammeln
einer zu großen Wassermenge im Behälter h go hervorzurufen. In solchen Fällen würde
allerdings der Wasserstand im Behälter i beeinflußt, und zwar ungünstig für den nötigen
gleichmäßigen Zufluß zu den Stoffängern. Um dies zu vermeiden, erfolgt der Zufluß
zu den Stoffängern aus dem Kasten i durch das Ventil 0. Das Ventil 0 wird durch einen
im Kasten r (Fig. 2) befindlichen Schwimmer s vermittels doppelarmigen Hebels q bewegt.
. .
Um das aus dem Stofrwasseriiberlaufrohr
kommende Wasser in möglichst ruhigem Zustande desselben in den Kasten i gelangen
lassen- zu können, kann der Behälter h, in welchen zuerst das aus dem Stoffwasser-Überlaufrohr
kommende Wasser gelangt, durch zwei oder mehrere Behälter ersetzt werden (in Fig. 2 beispielsweise durch zwei, It1 und/i2).
Das mit Posaune oder Trichter versehene Rohr u dient zur Abfuhr des im Behälter /2
sich ansammelnden Schaumes. Denselben Zweck erfüllen die miteinander verbundenen
Rohre 11 und ν (Fig. 2). Sie dienen gleichzeitig
auch als Überlaufrohre zur Unterstützung des Rohres c.
Es bildet sich auf den Zirkulationswässern Schaum, enthaltend Fett und Schmutz, welcher
sich auf der Wasseroberfläche in den Behältern h und /?j sammelt und in einem Bogen
zu der etwa Y2 cm unterhalb des höchsten AVasserstandes mündenden Posaune der Rohre u
oder ν schwimmt, wo er abfließt. Eine ahn-
liehe Schaumfangvorrichtung kann auch im zweiten oder dritten Sammelbehälter vorgesehen
sein.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Einrichtung zur Regelung des Stoffwasserzuflusses zu den Stoffängern der Papierfabrikation, dadurch gekennzeichnet,ίο daß zwischen dem Sammelbassin (b) und den Stoffängern (J) besondere Behälter (h i) eingeschaltet sind, welche das im Sammelbassin (b) durch die Posaune (a) überlaufende Stoffwasser, ehe es in die Stoff anger (f) gelangt, passieren kann, wobei der Wasserstand in den Behältern (h i) in bekannter Weise durch Spundöffnungen oder Schwimmerventil (k I) geregelt wird, zu dem Zwecke, die Zufuhr zu den Stoffängern (f) ununterbrochen und gleichmäßig zu gestalten.
- 2. Eine Ausführungsform der Anlage nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abflußventil (0) des letzten Stoffwasserverteilungsbehälters (i) durch einen Schwimmer (s) eines mit den Stoffängern kommunizierenden Behälters (r) geregelt wird.
- 3. Eine Ausführungsform der Anlage nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Posaune (a) des im Sammelbassin (b) angebrachten Stoffwasserüberlaufrohres (c) mit einer oder mehreren Reihen von unten nach oben größer werdenden Löchern (d) von runder und rechteckiger)
Form versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149840C true DE149840C (de) |
Family
ID=416814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149840D Active DE149840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149840C (de) |
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0
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