DE149697C - - Google Patents

Info

Publication number
DE149697C
DE149697C DENDAT149697D DE149697DA DE149697C DE 149697 C DE149697 C DE 149697C DE NDAT149697 D DENDAT149697 D DE NDAT149697D DE 149697D A DE149697D A DE 149697DA DE 149697 C DE149697 C DE 149697C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigar
block
hand
shape
milling cutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT149697D
Other languages
English (en)
Publication of DE149697C publication Critical patent/DE149697C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/26Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of smokers utensils, e.g. pipes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/10Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
    • B23Q35/101Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool
    • B23Q35/102Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool of one line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Zigarren ist bekanntlich die größte Sorgfalt der richtigen Bildung der Wickelspitze zuzuwenden, von deren Gelingen nicht nur das unbedingt verlangte gute Aussehen der Zigarre, sondern auch das Festhalten des Deckblattes abhängt. Die Verwendung der bisher gebräuchlichen Wickelform-Untersätze — Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt einen Teil derselben — erschwert die richtig'e Bildung' der Zigarrenspitze insofern:, als der Zigarrenwickel nicht bis zur äußersten Spitze in der Form seine gewünschte Gestalt erhält und auch der feuchte Tabak an der Stelle m während des Trocknens austreten kann, wodurch später beim Aufwickeln des Deckblattes Nacharbeit von Hand durch einen sehr geschickten Arbeiter erforderlich wird.
Der Grund für dieses Austreten des Tabaks an jener Stelle m liegt darin, daß es nach dem bisher gebräuchlichen Herstellungsverfahren für die Bildung der Untersatzformen ausgeschlossen war, den Enden der ausgebohrten Hohlformen spitze Gestalt zu geben bezw. diese ganz zu schließen.
Die Herstellung der alten Wickelform-Untersätze erfolgte bisher in folgender Weise: Man bediente sich entweder eines ganzen, mit einer Grundplatte verleimten Blockes a (Fig. 2, feste Form) oder nebeneinander angeordneter Blöckchen b (Fig. 3, Zugform). In diese so gebildeten Blöcke wurden nun die eigenthchen Formen g mittels eines besonderen, der gewünschten Zigarrenform entsprechenden Fräsers oder Bohrers mit spiralförmig verlaufenden Schneiden (Fig. 4) eingebohrt. Der j mit dem Schaft h eingespannte Bohrer mußte unter Anordnung eines Körners i geführt werden. Dadurch, daß jener Körner i erforderlich war und ferner der Bohrerschaft bei .v wegen der erforderlichen Festigkeit des Bohrers nicht zu schwach ausgeführt werden durfte, bestand der Übelstand, daß einerseits die angestrebte spitze Form des Wickelendes, andrerseits bestimmte Zigarrenformen, und zwar gerade solche, wie sie besonders in neuerer Zeit von den Rauchern bevorzugt werden, nicht hergestellt werden konnten.
Nach dem neuen Verfahren erfolgt die Bearbeitung" jedes Einzelgliedes für sich, und zwar in der Weise, daß ein durch eine Schablone geführter Scheibenfräser unter Längsverschiebung und Drehung" des Blöckchens in dieses eindringt. Hierdurch ist es nun möglich, die: in Fig. 5 dargestellte, an beiden Enden in η geschlossene Form herzustellen. Es ergibt sich zunächst infolge ! der geschlossenen Form, daß der Zigarren- ! wickel bis zur äußersten Spitze in der Form gebildet, dem Herausquellen des Tabaks an dieser Stelle vorgebeugt wird sowie die Entstehung" einer sauberen, gleichmäßigen Zigarrenspitze gesichert ist, ein Nacharbeiten von Hand somit entbehrlich wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Herstellung einer derartigen Form lediglich wegen der Verwendung jenes bohrerartigen Werkzeuges unmöglich war, denn dieses läßt die Bildung der an beiden Seiten fest geschlossenen Enden nicht zu.
Die Verwendung der alten Wickelform-Untersätze .bringt aber noch weitere Übel-
stände mit sich. Um nach Einlegen des Tabaks die Form mit dem Schiffchen allseitigabzugrenzen, d. h. einen an allen Stellen genau kreisrunden Querschnitt der Zigarre zu erzielen, würde es, wie in Fig. 6, rechts, erkennbar, erforderlich sein, das Schiffchen ο im Querschnitt ganz genau spitz, also sozusagen auf Null auslaufen zu lassen. Dies ist praktisch undurchführbar, abgesehen davon,
ίο daß die Kanten des Schiffchens nach einmaligem Gebrauch sofort abbrechen würden. Man war deshalb gezwungen, die Schiffchen — Kante nach Fig. 6, links — abzustumpfen, so daß nach Ineinanderfügen der Teile Hohlräume χ entstanden, was die unbeabsichtigte Veränderung des Zigarrenquerschnittes zur Folge haben mußte. Es entstand nämlich dann nach Fig. 7 der bekannte, zu beiden Seiten der Zigarre vorhandene Grat, der das richtige Aufwickeln des Deckblattes erschwert, ferner an der fertigen Zigarre oftmals ein Reißen des Deckblattes veranlaßte und auch sonst wegen der unregelmäßigen Form der Zigarre dieselbe unansehnlich machte. Diese Gratbildung an der Zigarre durch das Schiffchen kann jetzt vermieden werden; der Querschnitt des Wickels bleibt an allen Stellen genau kreisrund (Fig. 8).
Dadurch nämlich, daß die Formen in dem Untersatze mittels eines Scheiberifräsers hergestellt werden, kann man den'Querschnitt der Form etwa nach Fig. 8 ausbilden. Es entsteht dann bei % kein so spitzer Winkel wie früher und deshalb erübrigt sich das Abstumpfen der Kanten, weshalb auch keine Hohlräume und somit kein Grat sich bilden kann, obwohl eine genau kreisrunde, abgeschlossene Form nach Zusammenfügen der Teile gebildet ist.
Weiter muß darauf hingewiesen werden, daß die für die Durchführung" des alten Verfahrens erforderlichen, durch Fig. 4 veranschaulichten Bohrwerkzeuge zerbrechlich und teuer sind, daß ferner das Arbeiten mit diesen Werkzeugen umständlich und mühsam ist und daß — was besonders nachteilig ist — jene Bohrer ungleiche Bohrungen erzeugen und das Holz aufrauhen, so daß nachträgliche Arbeiten, wie Glätten der Formwände, Ausbesserungen etwa ausgesplitterter Teile usf. erforderlich sind.
Im Gegensatze zu dem bisher gebräuchlichen Herstellungsverfahren werden hier — weil ein Scheibenfräser zur Anwendung gelangen kann — die Höhlungen der Einzelglieder unbedingt gleichmäßig und gleich bei Bearbeitung derselben geglättet; es wird also ein Nacharbeiten der Form entbehrlich.
Für die Durchführung des neuen Verfahrens kann man sich verschiedener Einrichtungen bedienen.
Nach Fig. 9 bis 14 erfolgt die Bildung der Hohlform dadurch, daß, während das in dem ' Bügel 4 eingespannte Blöckchen 4 mittels eines Gleitrahmens I o. dgl. (Fig. 13) sich aufwärts führt, diesem eine entsprechende Schwingung um die Mittelachse der herzustellenden Hohlform gegeben wird, wobei der Fräser unter Vermittelung einer Schablone 3, gegen welche die unter dem Druck der Feeiern 5 stehende Rolle 6 des Fräserschlittens 7 wirkt, in ensprechender Weise dem Blöckchen genähert bezw. von demselben entfernt wird. Nach Bildung der einen halben Hohlforin wird die andere, nach Umspannen des Blöckchens, hergestellt.
Nach Herstellung der einzelnen Blöckchen werden dieselben nach Fig. 15 und 16 auf dem Boden ν nebeneinander gefügt und in geeigneter Weise miteinander verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung der Einzelglieder von Zigarrenwickel form-Untersätzen, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der das Blöckchen bearbeitende, durch eine Schablone geführte Scheibenfräser quer zur Längsrichtung des Blöckchens verschoben und andrerseits das Blöckchen in seiner Längsrichtung verschoben und um den Fräser derart gedreht wird, daß nacheinander ζλνεί durch eine Rippe voneinander getrennte halbe Zigarrenhohlformen gebildet werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT149697D Active DE149697C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE149697C true DE149697C (de)

Family

ID=416684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT149697D Active DE149697C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE149697C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2826362C2 (de)
DE2706296A1 (de) Rotierendes werkzeug zur erzeugung von bohrungen
DE3016140A1 (de) Verfahren zum herstellen von aus stahlband geformten loch- und schneidbzw. stanzwerkzeugen
DE1453310A1 (de) Holzfurnierblatt und Verfahren zu seiner Herstellung
DE149697C (de)
CH645056A5 (de) Holzbearbeitungsmaschine.
DE2738035A1 (de) Gewindeschneidschraube mit bohrspitze
DE3853377T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Möbeln.
DE3616143C2 (de)
DE2331640C3 (de) Gesenk zum Herstellen des Eintrittsendes an einem Schraubenrohling
DE2252920A1 (de) Verfahren zum herstellen von hohlprofilen, vorrichtung zum ausfuehren des verfahrens und mit dem verfahren hergestelltes hohlprofil
DE2415006C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Fensterrahmen mit Glashalteleiste aus Holz und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2125799A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flikken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3417412A1 (de) Verfahren zur herstellung eines hoelzernen hauptrahmens mit umlaufender glashalteleiste, insbesondere fensterfluegelrahmen
DE3317808C2 (de)
DE577678C (de) Verfahren zum Herstellen keramischer Koerper
DE2201613C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Fenster- bzw. Türblendrahmen und Fenster- bzw. Türflügelrahmen
DE1528347C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von rotierend angetriebenen Werkstücken aus Holz oder einem ähnlichen Werkstoff
DE3403632A1 (de) Ausgebessertes nutzholzerzeugnis und verfahren zu seiner herstellung
EP1270156B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern und Vorrichtung zur Herstellung eines derartigen Hohlkörpers
AT312255B (de) Verfahren zur Herstellung von Flicken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE193130C (de)
DE924083C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gesenken
DE437096C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zigarrenwickelformen
DE202020104769U1 (de) Bohrschablone und Intarsie