DE149697C - - Google Patents
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- DE149697C DE149697C DENDAT149697D DE149697DA DE149697C DE 149697 C DE149697 C DE 149697C DE NDAT149697 D DENDAT149697 D DE NDAT149697D DE 149697D A DE149697D A DE 149697DA DE 149697 C DE149697 C DE 149697C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
- B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
- B27M3/26—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of smokers utensils, e.g. pipes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Zigarren ist bekanntlich die größte Sorgfalt der richtigen
Bildung der Wickelspitze zuzuwenden, von deren Gelingen nicht nur das unbedingt verlangte
gute Aussehen der Zigarre, sondern auch das Festhalten des Deckblattes abhängt.
Die Verwendung der bisher gebräuchlichen Wickelform-Untersätze — Fig. ι der beiliegenden
Zeichnungen zeigt einen Teil derselben — erschwert die richtig'e Bildung' der
Zigarrenspitze insofern:, als der Zigarrenwickel nicht bis zur äußersten Spitze in der Form
seine gewünschte Gestalt erhält und auch der feuchte Tabak an der Stelle m während des
Trocknens austreten kann, wodurch später beim Aufwickeln des Deckblattes Nacharbeit
von Hand durch einen sehr geschickten Arbeiter erforderlich wird.
Der Grund für dieses Austreten des Tabaks an jener Stelle m liegt darin, daß es nach
dem bisher gebräuchlichen Herstellungsverfahren für die Bildung der Untersatzformen
ausgeschlossen war, den Enden der ausgebohrten Hohlformen spitze Gestalt zu geben
bezw. diese ganz zu schließen.
Die Herstellung der alten Wickelform-Untersätze erfolgte bisher in folgender Weise:
Man bediente sich entweder eines ganzen, mit einer Grundplatte verleimten Blockes a
(Fig. 2, feste Form) oder nebeneinander angeordneter Blöckchen b (Fig. 3, Zugform). In
diese so gebildeten Blöcke wurden nun die eigenthchen Formen g mittels eines besonderen,
der gewünschten Zigarrenform entsprechenden Fräsers oder Bohrers mit spiralförmig verlaufenden
Schneiden (Fig. 4) eingebohrt. Der j mit dem Schaft h eingespannte Bohrer mußte
unter Anordnung eines Körners i geführt werden. Dadurch, daß jener Körner i erforderlich
war und ferner der Bohrerschaft bei .v wegen der erforderlichen Festigkeit des
Bohrers nicht zu schwach ausgeführt werden durfte, bestand der Übelstand, daß einerseits
die angestrebte spitze Form des Wickelendes, andrerseits bestimmte Zigarrenformen, und
zwar gerade solche, wie sie besonders in neuerer Zeit von den Rauchern bevorzugt
werden, nicht hergestellt werden konnten.
Nach dem neuen Verfahren erfolgt die Bearbeitung" jedes Einzelgliedes für sich, und
zwar in der Weise, daß ein durch eine Schablone geführter Scheibenfräser unter Längsverschiebung und Drehung" des Blöckchens
in dieses eindringt. Hierdurch ist es nun möglich, die: in Fig. 5 dargestellte, an
beiden Enden in η geschlossene Form herzustellen.
Es ergibt sich zunächst infolge ! der geschlossenen Form, daß der Zigarren- ! wickel bis zur äußersten Spitze in der Form
gebildet, dem Herausquellen des Tabaks an dieser Stelle vorgebeugt wird sowie die Entstehung"
einer sauberen, gleichmäßigen Zigarrenspitze gesichert ist, ein Nacharbeiten
von Hand somit entbehrlich wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Herstellung
einer derartigen Form lediglich wegen der Verwendung jenes bohrerartigen Werkzeuges
unmöglich war, denn dieses läßt die Bildung der an beiden Seiten fest geschlossenen Enden
nicht zu.
Die Verwendung der alten Wickelform-Untersätze .bringt aber noch weitere Übel-
stände mit sich. Um nach Einlegen des Tabaks die Form mit dem Schiffchen allseitigabzugrenzen,
d. h. einen an allen Stellen genau kreisrunden Querschnitt der Zigarre zu erzielen, würde es, wie in Fig. 6, rechts,
erkennbar, erforderlich sein, das Schiffchen ο im Querschnitt ganz genau spitz, also sozusagen
auf Null auslaufen zu lassen. Dies ist praktisch undurchführbar, abgesehen davon,
ίο daß die Kanten des Schiffchens nach einmaligem
Gebrauch sofort abbrechen würden. Man war deshalb gezwungen, die Schiffchen — Kante nach Fig. 6, links — abzustumpfen,
so daß nach Ineinanderfügen der Teile Hohlräume χ entstanden, was die unbeabsichtigte
Veränderung des Zigarrenquerschnittes zur Folge haben mußte. Es entstand nämlich
dann nach Fig. 7 der bekannte, zu beiden Seiten der Zigarre vorhandene Grat, der das
richtige Aufwickeln des Deckblattes erschwert, ferner an der fertigen Zigarre oftmals ein
Reißen des Deckblattes veranlaßte und auch sonst wegen der unregelmäßigen Form der
Zigarre dieselbe unansehnlich machte. Diese Gratbildung an der Zigarre durch das Schiffchen
kann jetzt vermieden werden; der Querschnitt des Wickels bleibt an allen Stellen
genau kreisrund (Fig. 8).
Dadurch nämlich, daß die Formen in dem Untersatze mittels eines Scheiberifräsers hergestellt
werden, kann man den'Querschnitt der Form etwa nach Fig. 8 ausbilden. Es
entsteht dann bei % kein so spitzer Winkel wie früher und deshalb erübrigt sich das Abstumpfen
der Kanten, weshalb auch keine Hohlräume und somit kein Grat sich bilden kann, obwohl eine genau kreisrunde, abgeschlossene
Form nach Zusammenfügen der Teile gebildet ist.
Weiter muß darauf hingewiesen werden, daß die für die Durchführung" des alten Verfahrens
erforderlichen, durch Fig. 4 veranschaulichten Bohrwerkzeuge zerbrechlich und
teuer sind, daß ferner das Arbeiten mit diesen Werkzeugen umständlich und mühsam ist
und daß — was besonders nachteilig ist — jene Bohrer ungleiche Bohrungen erzeugen
und das Holz aufrauhen, so daß nachträgliche Arbeiten, wie Glätten der Formwände, Ausbesserungen
etwa ausgesplitterter Teile usf. erforderlich sind.
Im Gegensatze zu dem bisher gebräuchlichen Herstellungsverfahren werden hier —
weil ein Scheibenfräser zur Anwendung gelangen kann — die Höhlungen der Einzelglieder
unbedingt gleichmäßig und gleich bei Bearbeitung derselben geglättet; es wird also
ein Nacharbeiten der Form entbehrlich.
Für die Durchführung des neuen Verfahrens kann man sich verschiedener Einrichtungen
bedienen.
Nach Fig. 9 bis 14 erfolgt die Bildung der Hohlform dadurch, daß, während das in dem '
Bügel 4 eingespannte Blöckchen 4 mittels eines Gleitrahmens I o. dgl. (Fig. 13) sich
aufwärts führt, diesem eine entsprechende Schwingung um die Mittelachse der herzustellenden
Hohlform gegeben wird, wobei der Fräser unter Vermittelung einer Schablone 3, gegen welche die unter dem Druck der Feeiern
5 stehende Rolle 6 des Fräserschlittens 7 wirkt, in ensprechender Weise dem Blöckchen
genähert bezw. von demselben entfernt wird. Nach Bildung der einen halben Hohlforin
wird die andere, nach Umspannen des Blöckchens, hergestellt.
Nach Herstellung der einzelnen Blöckchen werden dieselben nach Fig. 15 und 16 auf
dem Boden ν nebeneinander gefügt und in geeigneter Weise miteinander verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Herstellung der Einzelglieder von Zigarrenwickel form-Untersätzen, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der das Blöckchen bearbeitende, durch eine Schablone geführte Scheibenfräser quer zur Längsrichtung des Blöckchens verschoben und andrerseits das Blöckchen in seiner Längsrichtung verschoben und um den Fräser derart gedreht wird, daß nacheinander ζλνεί durch eine Rippe voneinander getrennte halbe Zigarrenhohlformen gebildet werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149697C true DE149697C (de) |
Family
ID=416684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149697D Active DE149697C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149697C (de) |
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- DE DENDAT149697D patent/DE149697C/de active Active
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