DE149477C - - Google Patents

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DE149477C
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DE
Germany
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stuffing box
incisions
ring
metal cuffs
cuffs
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 149477 KLASSE 47/.
- MAX GUTTNER in CHEMNITZ. Stopfbüchsenpackung.
Zusatz zum Patente 147205. vom 23. September 1902.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1902 ab. Längste Dauer: 22. September 1917.
- Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatentes ist eine Metallstopfbüchsenpackung, bei der nicht die durch das Hauptpatent gekennzeichneten stulpförmigen Metallringplättchen von winkelförmigem Querschnitt, sondern solche Ringplättchen zur Anwendung gelangt sind, die an ihrem äußeren Rande in einen starren, ringförmigen Bord auslaufen können und in ähnlicher Weise, wie dieses bei dem
ίο Gegenstande des Hauptpatentes der Fall ist, so in dem Stopfbüchsengehäuse eingespannt werden, daß der Druck zwischen dem elastischen, mit Einschnitten versehenen Innenrande der Ringplättchen und dem abzudichtenden Maschinenteile nicht durch das Anziehen der Stopfbüchse, sondern nur durch die Federkraft der Ringplättchen und den Druck, gegen den das Abdichten erfolgen soll, beeinflußt wird.
Die Stopfbüchse ist in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 2 zwei verschiedene Ausführungsformen im Querschnitt der hier zur_ Verwendung gelangenden Metallringplättchen, Fig. 3 eine ringförmige Metallscheibe, aus der die Metallringplättchen gemäß Fig. ι gebildet sind, während die Fig. 4 und 5 zwei verschiedene Ausführungsformen der fertigen Stopfbüchse im Längsschnitt erkennen lassen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bildet das Metallringplättchen eine Kegelfläche 40, die
oben in ein ringförmiges Bord 41 ausläuft. Dieses Plättchen wird aus dem ringförmigen Teil 42 (Fig. 3), der mit Einschnitten 43 versehen ist, durch Stanzen hergestellt, so daß nach Bildung der Kegelform 40 die Ausschnitte 44 (Fig. 1) entstehen.
Je zwei solcher Ringplättchen (Fig. 1) werden wie im vorhergehenden Falle an ihrem äußeren Umfange zusammengelötet, worauf dann wieder eine beliebige Zahl derartiger Doppelstulpen zu einem Satze vereinigt und in dem ringförmigen Raum zwischen Stopfbüchsenwandung 8 und Kolbenstange 9 eingebracht werden kann. -
Um die Verlötung der beiden kegelförmigen Metallplättchen an ihrem Umfange zu vermeiden, kann man den Doppelstulp gemäß Fig. 2 auch aus einem einzigen Stück herstellen, indem man die durch das Haupt-Patent gekennzeichnete Ringscheibe einer solchen Gestaltung unterwirft, daß sowohl die äußere als die innere Umfangsfläche um eine zwischen dem äußeren und inneren Umfange befindlich gedachte Kreislinie nach unten gebogen wird. Auf diese Weise entsteht ohne weiteres ein Doppelstulp 45 gemäß Fig. 2, der ebenfalls bei 46 in ein ringförmiges Bord auslaufen kann.
Diese zu Sätzen vereinigten Doppelstulpe werden bei der Ausführungsform der Stopfbüchse gemäß Fig. 4 in einen ringförmigen Raum zwischen Stopfbüchsemvand 8 und
ILJi-L uJjL<L4,JL
Kolbenstange 9 durch die T- förmigen Druckringe 47, 48, 49 und Brille 14 mit ihren am äußeren Umfange gelegenen Wandungsteilen oder mit ihren Borden fest gegen- einander gedruckt. Hierdurch wird in den Linien 51, 52 und 53, 54 ein vollständiges Abdichten erzielt, während das Abdichten gegen die Kolbenstange 9 durch die federnden Wandungen der Doppelstulpe erfolgt, die ausschließlich unter dem Einflüsse des Arbeitsdruckes gegen die Oberfläche der Kolbenstange gedrückt, durch das Anziehen der Stopfbüchsenbrille jedoch in keiner Weise beeinflußt werden.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind statt der T-förmigen Druckringe solche von winkelförmigem Querschnitte angeordnet, die sich . mit ihrer zylindrischen Außenfläche unmittelbar an die Innenwand des Stopfbüchsengehäuses anlegen, so daß der Durchmesser des Stopfbüchsengehäuses entsprechend geringer ausfällt, da der ringförmige Raum 58 (Fig. 4) in Wegfall kommt. Auch bei der dieser Stopfbüchsenpackung kann zwischen die einzelnen Doppelstülpe geeignetes Schmiermittel (Flockengraphit, Talkum und dergl.) in derselben Form wie der Stülp, etwa 1 mm dick, eingelegt werden und die Anzahl der zu Sätzen vereinigten Stulpen eine ganz beliebige sein, ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung in irgend einer Weise berührt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Stopfbüchsenpackung gemäß Patent 147205, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Ringplättchen die Form einfacher Kegelstumpfe haben, die am inneren Rande mit Einschnitten versehen sind, während der von den Druckringen der Stopfbüchse getroffene äußere Rand ohne Einschnitte, also. starr ist.
2. Stopfbüchsenpackung gemäß Anspruch I, gekennzeichnet durch doppelte Metallstulpen(45,46), deren beideauseinem einzigen Stück bestehenden kegelförmigen Teile (45) durch Niederbiegen' der mit Ausschnitten und Einschnitten versehenen Wandungsteile einer ringförmigen Scheibe am äußeren und inneren Umfange um eine mittlere Kreislinie erzeugt werden.
3. Ausfürungsform der Metallstulpen gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelflächen (40, Fig. 1) und (45, Fig. 2) an ihrem äußeren Umfange in ringförmige Borde (41 bezw. 46) auslaufen, zu dem Zwecke, das Einspannen der Metallstulpen in dem Stopfbüchsengehäuse zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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