DE14866C - Halbmetallene Stricke, Taue und Riemen nebst den Apparaten zur Anfertigung - Google Patents

Halbmetallene Stricke, Taue und Riemen nebst den Apparaten zur Anfertigung

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DE14866C
DE14866C DENDAT14866D DE14866DA DE14866C DE 14866 C DE14866 C DE 14866C DE NDAT14866 D DENDAT14866 D DE NDAT14866D DE 14866D A DE14866D A DE 14866DA DE 14866 C DE14866 C DE 14866C
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DE
Germany
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ropes
threads
metal wire
twisted
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DENDAT14866D
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English (en)
Original Assignee
A. CORTEY in Lyon
Publication of DE14866C publication Critical patent/DE14866C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/02General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
    • D07B3/06General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 73: Seilerei.
Die Taue, welche den Gegenstand dieser Erfindung bilden, erhält man durch Umspinnen eines ausgespannten, nicht gedrehten Metalldrahtes mit Garnen oder Schnüren aus Hanf, Baumwolle etc.
Der erste Faden wird von einem ausgespannten, ungedrehten Metalldraht gebildet, um welchen eine gewisse Anzahl von Gespinnstfäden herumgewunden werden. Die so erhaltenen Fäden werden um einen anderen Metalldraht gewunden und bilden dann eine Litze. Diese Litzen werden schliefslich um eine neue ausgespannte Metallseele zu einem Seile zusammengedreht, aus welchem durch denselben Vorgang ein Tau von den verschiedensten Dimensionen zusammengedreht werden kann.
Beiliegende Zeichnung stellt die zur Anfertigung der Litzen gebrauchte Maschine dar.
Auf einer senkrechten Welle A sind zwei Scheiben B und C befestigt, zwischen denen eine Anzahl anderer Wellen D symmetrisch angeordnet sind. Jede dieser Wellen ist mit einem Triebrade α versehen, welches in den an seiner Innenseite mit Zähnen versehenen festen Kranz b eingreift. Die mittlere Welle A erhält ihre Bewegung durch das Rad d und dreht sich in der Richtung des Pfeiles, während die Wellen D sich in entgegengesetzter Richtung mit einer gröfseren Geschwindigkeit drehen. Jede dieser Wellen D trägt eine Scheibe E, auf denen die Spulen e, welche die Hanffäden tragen, befestigt sind, und ein Gestell F, welches die um eine horizontale Axe drehbare Spule f mit dem zur Seele bestimmten Metalldraht trägt. Der Kopf g der Wellen D ist zur Durchführung des Metalldrahtes senkrecht durchbohrt und mit einem Kranze von Löchern versehen, um die Hanffäden der Spulen e durchzulassen. Die letzteren Fäden werden um die nicht gedrehte Metallseele gewunden. Die so erhaltenen Fäden vereinigen sich dann in dem Kopfe der Hauptspindel A, wo sie sich in derselben Weise um einen neuen Metalldraht, der von der Spule i kommt, herumlegen. Die Spule i kann sich um ihre Axe frei bewegen. Die Fäden werden in entgegengesetzter Richtung um diese neue Seele gedreht. Die so erhaltene Litze wird dann über die vier Rollen IT, welche durch Zahnräder getrieben werden, gezogen und geht durch eine mit einem Arm versehene Röhre /; der Zweck der letzteren ist, die Drehung zu reguliren, der Litze eine gröfsere Biegsamkeit zu geben und sie zu verhindern, sich beim Freiwerden aufzudrehen. Beim Austritt aus dieser Röhre wird die Litze auf die Spule K aufgewickelt, welche durch Reibung bewegt wird.
Wenn es sich darum handelt, Taue zu fabri-' ciren, so werden die Spulen K auf eine der beschriebenen ähnliche Maschine gebracht. Die Spulen K nehmen dann die Stelle der Spulen e ein. Die Litzen bilden bei ihrem Ausgang aus den Wellen D die Seile, welche zuletzt zu einem Tau durch die mittlere Welle zusammengedreht und schliefslich aufgewunden werden.

Claims (1)

  1. P ATENT-An Sprüche:
    i. Ein Tau, dessen einzelne Fäden aus einem mit Hanf oder sonstigen, vegetabilischen Fasern umwickelten, gerade gespannten, nicht
    gedrehten Metalldraht bestehen, welche Fäden, um eine Litze zu bilden, wiederum um einen gerade gespannten, nicht gedrehten Metalldraht gewunden werden und welche Litzen, um ein Seil zu bilden, wiederum um einen gerade gespannten, nicht gedrehten Metalldraht als Seele herumgewunden werden.
    Die in der Zeichnung dargestellte und oben beschriebene Maschine, durch welche die beiden auf einander folgenden Operationen des Umwickeins der einzelnen Drähte und des Umwickeins des anderen Drahtes mit den so hergestellten Fäden vereinigt werden, ohne dafs die Seele gedreht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT14866D Halbmetallene Stricke, Taue und Riemen nebst den Apparaten zur Anfertigung Active DE14866C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038226B (de) * 1955-09-07 1958-09-04 Felten & Guilleaume Carlswerk Vorrichtung zum Umspinnen von Draehten, Litzen, Seilen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038226B (de) * 1955-09-07 1958-09-04 Felten & Guilleaume Carlswerk Vorrichtung zum Umspinnen von Draehten, Litzen, Seilen od. dgl.

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