DE1486565B - Verpackung und Entnahmevorrichtung fur Waren in Form eines Adventskalenders - Google Patents

Verpackung und Entnahmevorrichtung fur Waren in Form eines Adventskalenders

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DE1486565B
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Pending
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English (en)
Inventor
Hans 2000 Hamburg Wilhkonsky
Original Assignee
Petzold & Aulhorn, 2000 Hamburg

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackung und Entnahmevorrichtung für Waren in Form eines Adventskalenders, bestehend aus zwei miteinander verbundenen Folien, vorwiegend aus Kunststoff, wobei die eine Folie mit mehreren Vertiefungen versehen ist, in denen Waren untergebracht sind, und wobei diese Folie gleichzeitig als Gießform für die Waren dient und wobei ferner die Folien an ihren Kanten durch ein rahmenartiges Gebilde aus einem anderen Werkstoff, vorzugsweise Pappe, gehalten werden und wobei weiterhin zur Entnahme der Waren bewegbare Klappen vorgesehen sind.
Es ist bekannt, eine Verpackung und Entnahmevorrichtung für Waren in Form eines Adventskalenders herzustellen, bei der der Kalender eine Hülle in Art einer Flachpackung bildet, wobei die eine Fläche dieser Flachpackung mit Klappen ausgestattet ist, nach deren Öffnung ein unter jeder Klappe angeordnetes Gefach zugänglich wird. Hierbei ist es bekannt, diese Gefache dadurch herzustellen, daß in die Hülle eine starke Pappe od. dgl. eingeschoben ist, welche Ausstanzungen aufweist, deren Anzahl und Lage der Anzahl und der Lage der Klappen entspricht. Der Boden der Gefache wird hierbei durch die innere Fläche der Rückseite der Hülle gebildet. Es ist aber auch weiterhin möglich und bekannt, die Rückseite der Einlagepappe mit einer zusätzlichen Bodenplatte auszustatten. Ferner ist es bekannt, vor dem Einschieben der Pappe in die Hülle diese Gefache mit Waren beliebiger Art, vorzugsweise Täfelchen aus Schokolade u. dgl., zu füllen. Nach Einschieben der gefüllten Pappe in die Hülle können die eingelegten Waren nach Öffnung der Klappen an der vorderen Seite des Adventskalenders entnommen werden.
Es ist weiterhin bekannt, an Stelle der mit Ausstanzungen zur Bildung der Gefache versehenen, in die Hülle einzuschiebenden Pappe eine Kunststoff-Folie zu verwenden, die verhältnismäßig dünn ist und die mit napfartigen Vertiefungen versehen ist, welche nach dem bekannten Tiefzieh-Verfahren für Kunststoff-Folien, welches auf thermoplastischer Basis arbeitet, hergestellt sind. Hierbei ist es auch bekannt, den Rand der Kunststoff-Folie nach unten umzulegen und gleichzeitig in der Nähe des Randes zur Versteifung der Kunststoff-Folie eine Nut oder Rille anzuordnen, wobei der Rand, die Nut oder Rille und die napfartigen Vertiefungen in an sich bekannter Weise in einem Arbeitsgang hergestellt werden können. In die napfartigen Vertiefungen können in der vorher beschriebenen Weise Waren eingelegt werden, worauf die gefüllte Kunststoff-Folie in die Hülle eingeschoben wird und wobei nach beendetem Einschiebevorgang Teile der oberen Fläche der Kunststoff-Folie mit der vorderen inneren Fläche der Hülle verklebt oder verschweißt werden können, so daß die Kunststoff-Folie und die Hülle ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Es ist selbstverständlich, daß die napfartigen Vertiefungen in der Kunststoff-Folie in ihrer Lage mit den Klappen in der Vorderseite der Hülle übereinstimmen.
Diese Gefache bildenden Kunststoff-Folien, die aus einem Kunststoff bestehen, der keinen nachteiligen Einfluß auf die in ihm lagernden Waren ausübt, haben zwar den Vorteil, daß sie sehr leicht herzustellen und daß sie leichter sind als die bekannten ausgestanzten Einlagen aus Pappe; ihre napf artigen Vertiefungen sind aber manuell oder mit Hilfe von aufwendigen Vorrichtungen mit Waren schwer zu füllen. Entspricht nämlich hierbei die äußere Form der Ware nicht genau der Form der Ausstanzung oder der Näpfchen in der Kunststoff-Folie, so können sich die Waren bewegen.
Weiterhin ist es bekannt, Adventskalender in Form einer Faltschachtel als Außenhülle und einer Kunststoffeinlage als Warenträger herzustellen. Hierbei ist es bekannt, die Kunststoffeinlage mit napfartigen Vertiefungen zu versehen, die gleichzeitig als Gießformen, beispielsweise für flüssige Schokoladenmasse, dienen. Diese bekannte Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Gießform gleichzeitig als Verpackung dient.
Bei allen bekannten Ausführungsformen einer Verpackung und Entnahmevorrichtung für Waren in Form eines Adventskalenders wird jedoch zu ihrer Herstellung verhältnismäßig viel Werkstoff in Form von Pappe gebraucht, und ferner ist der fertigungstechnische Aufwand, besonders auch an manueller Arbeit, relativ groß. Insbesondere können sich Schwierigkeiten beim Einschieben der Kunststoff-Einlage in die sehr schmale Papptasche ergeben, was besonders dann eintritt, wenn sich einzelne Teile der Ware, also der Schokoladenteile, die sich in den napfartigen Vertiefungen befinden, lösen und zu Verklemmungen beim Einschiebevorgang führen. Auch ist es schwierig, die schmale Tasche, in welche die Kunststoff-Einlage eingeschoben wird, nach diesem Vorgang an ihrer Schmalseite zu verschließen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung und Entnahmevorrichtung für Waren in Form eines Adventskalenders zu schaffen, die eine fast vollständige Automatisierung des Herstellungs- und Verpackungsvorganges gestattet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist daher erfindungsgemäß vorgesehen, daß in der mit Vertiefungen versehenen Folie jede einzelne Vertiefung von einem Rechteck umgeben ist, welches an drei seiner Kanten durch Einschnitte in die Folie und an seiner vierten Kante durch eine Biegelinie oder Perforation gebildet ist, dergestalt, daß das Rechteck bei Bewegung um die Biegelinie oder Perforation eine bewegbare Klappe bildet, mit welcher sich, bei Bewegung dieser Klappe, die in der Vertiefung derselben befindende Ware bewegt.
Als weitere Ausbildung ist vorgesehen, daß die beiden aneinanderliegenden Folien an den Stellen unlösbar miteinander verbunden sind, die sich außerhalb des Bereiches der Vertiefungen befinden. Eine an sich bekannte, rinnenartige Vertiefung am Rande der Folie liegt mit ihrer Bodenfläche an der Innenfläche einer Rückwand an und ist mit dieser unlösbar verbunden. Die Rückwand, welche die Form einer flachen, offenen Schachtel aufweist, liegt mit ihren umgebogenen Kanten innerhalb der umgebogenen Kanten der mit Vertiefungen ausgestatteten Kunststoff-Folie. Die plane Fläche der Rückwand ist mit einer Perforation in Form eines Rechteckes ausgestattet, wobei die Perforation so angeordnet ist, daß sie außerhalb der äußeren Kanten der an den Rändern der Folie liegenden, Klappen bildenden Rechtecke verläuft, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der restliche Teil der Rückwand, nach der Entfernung ihres durch die Perforation eingeschlossenen planen Teiles, einen Rahmen bildet. Die Rückwand ist aus Pappe gefertigt. Sowohl die mit Vertiefungen ausgestattete Kunststoff-Folie als auch die plane Folie ist mit einem Aufdruck versehen.
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Die Vorteile der Verpackung und Entnahmevor- Die Wirkungsweise der Verpackung und Entrichtung für Waren gemäß der Erfindung liegen in nahmevorrichtung für Waren ist folgende: Zunächst erster Linie darin, daß die Entnahme der Ware gegen- wird eine Kunststoff-Folie 1 bedruckt, wobei ein Bild über den bisher bekannten Anordnungen erheblich im Stil und von der Art der bisherigen Abbildungen erleichtert ist. Es war bislang, wenn die Ware sich 5 auf Adventskalendern entsteht. Durch anschließende im Inneren der Verpackung befand, häufig nur unter Verformung der Kunststoff-Folie I auf thermopla-Zuhilfenahme eines Messers od. dgl. möglich, diese stischer Basis entstehen in der Kunststoff-Folie! aus ihrem Sitz zu entfernen. Bei der Anordnung reliefartige Vertiefungen 2, und zwar zweckmäßigergemäß der Erfindung wird es auch vermieden, daß weise vierundzwanzig Vertiefungen 2. An der Vordersich Teile der Ware unter die Fingernägel setzen kön- io seite der Kunststoff-Folie 1 wirken diese Vertiefunnen, was bei der bisherigen Art der Herausnahme gen sich als Erhöhungen reliefartiger Natur aus und häufig vorkam. Ein leichter Druck auf das hoch- verformen das durch die vorherige Bedruckung der gebogene Rechteck läßt die sich in ihm befindende Kunststoff-Folie 1 entstandene Bild auf dieser. Hier-Ware in jedem Falle sicher herausfallen. Ein weiterer durch entsteht der Eindruck eines farbigen und relief-Vorteil liegt darin, daß die erfindungsgemäße Ver- 15 artigen Bildes auf der Vorderseite der Kunststoffpackung und Entnahmevorrichtung fast vollständig Folie 1. Die Aufteilung der vierundzwanzig Vertiedurch entsprechende Maschinen hergestellt werden fungen 2 auf der Fläche der Kunststoff-Folie 1 ergibt kann und daß der Anteil an Handarbeit sich auf ein sich analog zur Gestaltung des auf sie aufgedruckten Minimum beschränkt. Weiter ist es von Vorteil, daß Bildes, d. h., das Bild muß so viele Einzelheiten entdie bisher bekannten Eigenschaften eines Advents- 20 halten, daß eine annähernd gleiche Verteilung solkalenders, nämlich die ungehinderte Betrachtung der eher reliefartigen Erhöhungen auf der gesamten transparenten Abbildungen bei geöffneten Recht- Fläche gewährleistet ist. Es ist hierbei ohne Belang, ecken, erhalten bleiben. Durch die Erhöhungen auf welche Form die Erhöhungen bzw. Vertiefungen in der Vorderseite der Kunststoff-Folie, die an dieser der Kunststoff-Folie 1 aufweisen und wie groß deren Seite mit einem Bild oder Bildern bedruckt ist, ergibt 25 Anzahl ist. Entsprechend dem Bestimmungszweck sich ein plastisches Bild der Vorderseite, was gegen- eines Adventskalenders ist die Anzahl der Erhöhunüber den bisher bekannten flachen Bildern einen gen bzw. Vertiefungen zweckmäßig auf vierundzwanwesentlichen Vorteil darstellt. zig zu bemessen.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher Die Kunststoff-Folie 1 wird in dem gleichen erläutert. Es zeigt 30 Arbeitsgang, in dem auf thermoplastischer Basis die A b b. 1 eine Vorderansicht der Verpackung, Vertiefungen 2 angebracht werden, mit einer umlau-A b b. 2 eine Seitenansicht im Schnitt und fenden rinnenartigen Vertiefung 6 versehen, und A b b. 3 einen Teil der Seitenansicht, ebenfalls im ebenso werden an ihrem äußeren Rande ihre Kan-Schnitt, in Vergrößerung. ten 7 gebildet. Nunmehr wird die Kunststoff-Folie 1 Eine Kunststoff-Folie 1 ist mit Vertiefungen 2 ver- 35 mittels eines beliebigen Stanzverfahrens mit vierundsehen, die reliefartig in verschiedenartigen Formen zwanzig mal drei Einschnitten 4 versehen und weiterausgestaltet sind. Jede dieser Vertiefungen 2 ist von hin mit vierundzwanzig Biegelinien oder Perforatioeinem Rechteck 3 umgeben, welches durch drei Ein- nen 5, so daß sich vierundzwanzig Rechtecke 3 bilschnitte 4 an drei seiner Kanten und eine Biegelinie den. In der A b b. 1 sind die Biegelinien oder Perfo- oder Perforation 5 an seiner vierten Kante gebildet 40 rationen 5 an der rechten Seite der Rechtecke 3 darwird. Ferner weist die Kunststoff-Folie 1 in der Nähe gestellt. Sie können aber auch ebensogut an der linihrer Ränder eine rinnenartige Vertiefung 6 auf. ken oder der oberen oder der unteren Kante der Außerdem ist sie an ihren Rändern zu einer Kante 7 Rechtecke 3 liegen. Wesentlich ist immer nur, daß abgebogen. An der Rückseite der Kunststoff-Folie 1 jedes Rechteck 3 aus drei Einschnitten 4 und einer liegt innerhalb des von der rinnenartigen Vertiefung 45 Biegelinie oder Perforation 5 besteht. Durch die vorumschlossenen Raumes eine weitere, plane Folie 8, her beschriebene Gestaltungsweise kann jedes Rechtdie aus einem transparenten Kunststoff besteht. Sie eck 3 um seine Biegelinie oder Perforation 5 hochist an mehreren Punkten 9 mit der Rückseite der gebogen werden, wobei es sich wie eine aufgehende Kunststoff-Folie 1 verschweißt, und auf ihr befindet Klappe verhält. Ist ein Rechteck 3 hochgebogen, ersieh eine Anzahl von Abbildungen 10, und zwar so 50 gibt sich ein Fenster, wodurch die gleiche Wirkung viele, wie Rechtecke 3 in der Kunststoff-Folie 1 an- erzielt wird, die bei den bisher üblichen Außenhüllen gebracht sind. Eine Rückwand 11 ist an ihren Rän- von Adventskalendern aus Karton schon bekannt war. dem zu Kanten 12 abgebogen und bildet somit eine In dem nächsten Arbeitsgang werden die Vertieflache offene Schachtel. Diese Kanten 12 liegen mit fungen 2 in der Kunststoff-Folie 1 mittels einer an ihrer Außenseite an der Innenseite der Kanten 7 der 55 sich bekannten Dosiermaschine mit Ware 17, also Kunststoff-Folie 1 an, wenn diese mit der Rückwand beispielsweise Schokolade oder einer anderen Masse, 11 zusammengefügt wird. In dieser Lage liegt die gefüllt und weiterhin nach ebenfalls bekannten VerInnenfläche der Rückwand 11 an der äußeren Boden- fahren ausgeklappert und gekühlt. Nunmehr befindet fläche 13 der rinnenartigen Vertiefung 6 an, und beide sich die Ware 17 in den Vertiefungen 2 der Recht-Teile können an dem Punkte 14 miteinander ver- 60 ecke 3, und zwar jeweils ein Warenstück ungefähr schweißt oder verklebt werden. Die Rückwand 11 ist in der Mitte derselben. Durch Aufbiegen der Rechtmit einer punktgestrichelt dargestellten Perforation ecke 3 wird die Ware damit direkt der öffnenden Per-15 versehen, die ein Rechteck bildet. Wird durch son angeboten, und sie ist durch das Hochbiegen der Trennung dieser Perforation 15 der mittlere Teil der Kunststoff-Folie leicht von dieser zu lösen. Im Gegen-Rückwand 11 entfernt, so entsteht in dieser ein 65 satz hierzu war es bei den bekannten Anordnungen, Durchbruch 16. In den Vertiefungen 2 befindet sich bei denen die Ware sich in Vertiefungen befand, die die Ware 17, beispielsweise in Form von Reliefs aus innerhalb des Adventskalenders lagen, immer schwie-Schokolade. rig, die einezelnen Stücke zu entnehmen.
Um den Adventskalender an den Stellen, an denen die Rechtecke 3 hochgebogen sind, durchsichtig zu machen, ist eine transparente Folie 8 aus Kunststoff vorgesehen, die mit vierundzwanzig Abbildungen 10 bedruckt ist. Diese Folie 8 liegt an der Rückseite der Kunststoff-Folie 1 an und ist an beliebig vielen Punkten 9 nach dem Einbringen der Ware 17 in die Vertiefungen 2 mit dieser verschweißt, so daß die Kunststoff-Folie 1 und die transparente Folie 8 ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Durch die Anbringung der Folie 8 wird auch ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Ware 17 aus den Vertiefungen 2 verhindert. Beim Öffnen eines Rechteckes 3 wird die jeweilige Abbildung 10 auf der Folie 8 sichtbar. Es ist selbstverständlich, daß die Schweißpunkte 9, welche die Kunststoff-Folie 1 mit der Folie 8 unlösbar verbinden, außerhalb des für die Rechtecke 3 beanspruchten Raumes liegen, so daß ein ungehindertes Öffnen dieser Rechtecke 3 jederzeit leicht möglich iSt.
Um der gesamten Verpackung und Entnahmevorrichtung eine genügende Stabilität zu geben, ist eine Rückwand 11, die vorzugsweise aus Pappe hergestellt ist, vorgesehen. Die Rückwand 11 weist an ihren äußeren Rändern hochgebogene Kanten 12 auf, deren äußere Flächen an der Innenseite der Kanten 7 der Kunststoff-Folie 1 anliegen, wenn die Rückwand 11 in dieses eingeschoben ist. Zur lösbaren Verbindung der Rückwand 11 mit der Kunststoff-Folie 1 werden die äußeren Bodenflächen 13 der rinnenartigen Vertiefungen 6 derselben mit der Rückwand 11 an den Punkten 14 verschweißt oder verklebt, so daß jetzt die Kunststoff-Folie 1, die Folie 8 und die Rückwand 11 ein zusammenhängendes Ganzes bilden.
Eine vollständig geschlossene Rückwand 11 würde einen Lichteinfall auf die transparente Folie 8 verhindern und damit auch eine Betrachtung der transparenten Abbildungen 10 unmöglich machen. Aus diesem Grunde ist die Rückwand mit einer Perforation 15 ausgestattet, die außerhalb des Bereiches der äußeren Kanten der Rechtecke 3 liegt. Nach Durchtrennung der Perforation 15 kann das mittlere Teil der Rückwand 11 entfernt werden, und es entsteht in dieser ein viereckiger Durchbruch 16, durch den das Licht ungehindert fallen kann. Nach der Herausnähme des mittleren Teiles der Rückwand 11 verbleibt von dieser nur noch ein rahmenartiger Teil, der aber für eine genügende Steifigkeit des gesamten Gebildes vollständig ausreicht, zumal die Kanten 12 der Rückwand 11 und die Kanten 7 der Kunststoff-Folie 1 eine erhebliche Stabilität gewährleisten.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verpackung und Entnahmevorrichtung für Waren in Form eines Adventskalenders; bestehend aus zwei miteinander verbundenen Folien, vorwiegend aus Kunststoff, wobei die eine Folie mit mehreren Vertiefungen versehen ist, in denen Waren untergebracht sind, und wobei diese Folie gleichzeitig als Gießform für die Waren dient und wobei ferner die Folien an ihren Kanten durch ein rahmenartiges Gebilde aus einem anderen Werkstoff, vorzugsweise Pappe, gehalten werden und wobei weiterhin zur Entnahme der Waren bewegbare Klappen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der mit Vertiefungen versehenen Folie (1) jede einzelne Vertiefung (2) von einem Rechteck (3) umgeben ist, welches an drei seiner Kanten durch Einschnitte (4) in die Folie (1) und an seiner vierten Kante durch eine Biegelinie oder Perforation (5) gebildet ist, dergestalt, daß das Rechteck (3) bei Bewegung um die Biegelinie oder Perforation (5) eine bewegbare Klappe bildet, mit welcher sich bei Bewegung dieser Klappe die in der Vertiefung (2) derselben befindende Ware (17) bewegt.
2. Verpackung und Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aneinanderliegenden Folien (1 und 8) an den Stellen unlösbar miteinander verbunden sind,
die sich außerhalb des Bereiches der Vertiefungen (2) befinden.
3. Verpackung und Entnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, rinnenartige Vertiefung (6) am Rande der Folie (1) mit ihrer Bodenfläche (13) an der Innenfläche einer Rückwand (11) anliegt und mit dieser unlösbar verbunden ist.
4. Verpackung und Entnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (11), welche die Form einer flachen, offenen Schachtel aufweist, mit ihren umgebogenen Kanten (12) innerhalb der umgebogenen Kanten (7) der mit Vertiefungen (2) ausgestatteten Folie (1) liegt.
5. Verpackung und Entnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die plane Fläche der Rückwand (11) mit einer Perforation (15) in Form eines Rechteckes ausgestattet ist, wobei die Perforation (15) so angeordnet ist, daß sie außerhalb der äußeren Kan- /1 ten der an den Rändern der Folie (1) liegenden, Klappen bildenden Rechtecke (3) verläuft, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der restliche Teil der Rückwand (11), nach der Entfernung ihres durch die Perforation (15) eingeschlossenen planen Teiles, einen Rahmen bildet.
6. Verpackung und Entnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (11) aus Pappe gefertigt ist.
7. Verpackung und Entnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die mit Vertiefungen (2) ausgestattete Folie (1) als auch die plane und transparente Folie (8) mit einem Aufdruck versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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