DE148192C - - Google Patents
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- DE148192C DE148192C DENDAT148192D DE148192DA DE148192C DE 148192 C DE148192 C DE 148192C DE NDAT148192 D DENDAT148192 D DE NDAT148192D DE 148192D A DE148192D A DE 148192DA DE 148192 C DE148192 C DE 148192C
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- platform
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- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B9/00—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B9/02—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated mechanically otherwise than by rope or cable
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Automation & Control Theory (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Refuse Collection And Transfer (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
- Chutes (AREA)
Description
bet,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, durch die das Ein-
und Auskellern der Fässer in bequemer Weise geschieht und durch die das Rollen der Fässer
über Treppen und dergl., wodurch beide Teile stark zu leiden haben, beseitigt wird. Ebenso
bietet die neue Vorrichtung einen einfach und leicht anzubringenden Ersatz für die gebräuchlichen
Rutschen, die in Kellerluken oder dergl. ίο angebracht worden sind, bei deren Anwendung
aber nicht nur die Fässer sehr zu leiden hatten, sondern auch häufig Unglücksfälle
vorkamen.
Die Vorrichtung wird an einer beliebigen Stelle im Hofe oder auf der Straße in einem
entsprechenden Schachte angebracht, der für gewöhnlich durch eine entsprechende Klappe
verschlossen wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung" veranschaulicht,
und zwar stellen dar:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen zweiten senkrechten Längsschnitt und
Fig. 4 eine Einzelheit.
Für gewöhnlich ist der Schacht für die Heb- und Senkvorrichtung durch eine. Plattform
α derart abgedeckt, daß die letztere mit dem Fußboden in gleicher Ebene liegt. Die
Plattform a, welche zweckmäßig nach unten ausgebaucht ist, ist mit zwei parallelen
Schlitzen b versehen. Das einzukellernde Faß wird so auf die Plattform α gerollt, daß
dasselbe gleichmäßig über die beiden Schlitze b zu liegen kommt. Da die Plattform α nach
unten gebaucht ist, so sucht sich das aufgerollte Faß von selbst eine feste Lage. Die
Plattform α wird von Schraubenspindeln d getragen, welche an der Decke und am Boden
des Schachtes entsprechend gelagert sind. Jede dieser Schraubenspindeln d trägt am
unteren Teile ein Kettenrad /, über welche eine gemeinschaftliche Kette g geführt ist,
so daß sämtliche Spindeln d von der Kurbel h aus, die zweckmäßig abnehmbar eingerichtet
ist, gleichmäßig in Umdrehung versetzt werden können, wodurch die Plattform α gleichmäßig
gehoben bezw. gesenkt wird. Beim Senken der Platte α behält das aufliegende
gefüllte Faß seine Lage so lange bei, bis die Arme eines Abfangbockes i durch die
Schlitze b der Plattform α hindurchgreifen. Die Arme des Abfangbockes i fallen nach
einer Seite hin ab, so daß das Faß bei weiterem Senken der Plattform a in Bewegung
kommt und nach einem anschließenden Lagergerüst k abrollt (Fig. 3). Beim weiteren
Abwärtsdrehen der Plattform α drückt dieselbe auf den einen Arm eines zweiarmigen
Hebels / (Fig. 1), auf dessen äußerem Hebelarm ein Faß liegt, welches vorher von einem
Lagerbock m aus selbsttätig abgerollt ist. Der äußere Hebelarm wird nun beim weiteren
Abwärtsbewegen der Platte α so weit angehoben, bis er eine nach innen geneigte Lage
erhält, wodurch das in einer Aushöhlung des Armes liegende Faß diese verläßt und nach
der Platte α abrollt, welche auf dieser Seite nochmals ausgebaucht ist, damit das auf-
laufende Faß nicht nach den Seiten abfallen kann. Ein Nachrollen der übrigen auf dem
Bock m lagernden Fässer ist ausgescchlossen, da sich das jeweilig vordere derselben gegen
das Ende des äußeren Armes des Hebels / legt.
Um ein event. Abrollen der Fässer vom Bock πι sicher zu verhindern, kann auch ein
besonderer Faßhalter η am Lagerbock m angebracht werden, wie ein solcher in Fig. 4
dargestellt ist. Derselbe besteht aus einem z\veiarmigen Hebel, dessen eines Ende durch
das Gewicht g1 beschwert ist, während das andere, das jeweilig vorderste Faß haltende
Ende durch eine mittels eines Gewichtes gl
beschwerte Kette oder dergl. mit dem Hebel / in Verbindung steht. Ist nun die Vorrichtung
außer Tätigkeit, so wird durch das Gewicht gl der Hebelarm /, sowie der Faßhalter
η nach unten gezogen, so daß ein Faß in die Aushöhlung des Armes I rollen kann.
Wird dann die Plattform α nach unten bewegt, so schwingt der eine Arm des Hebels /
mit dem darauf liegenden Faß nach oben, das aufliegende Faß rollt ab und der Faßhalter
η, dessen kürzeres Ende entlastet wird, legt sich, durch das Gewicht g'2 gezogen,
gegen das vorderste Faß (Fig. 4). Beim Rückwärtsdrehen der Kurbel h wird die Plattform
α mit dem nun aufliegenden Fasse nach oben bewegt.
Um eine schnellere Bedienung zu erzielen, kann die Kurbel h mit einer Übersetzung versehen
werden.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Ein- und Auskellern von Fässern, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Längsschlitze (b) einer nach unten ausgebauchten Plattform (a)
bei ihrer Abwärtsbewegung die Arme eines Abfangbockes (i) greifen, welche das auf
der Plattform (a) liegende Faß auffangen und zum Abrollen auf einen Lagerbock
(k) im Keller bringen, während beim weiteren Senken der Plattform (a) ein
zweiarmiger Hebel (I), auf dessen freiem Ende ein von einem anderen im Keller
aufgestellten Lagerbock (πι) selbsttätig abgerolltes Faß ruht, niedergedrückt wird,
so daß das letztere auf die Plattform (a) rollt und von dieser bei ihrer Aufwärtsbewegung
nach oben befördert wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der die aus dem Keller zu befördernden Fässer tragende Lagerbock (m) einen Faßhalter besitzt, welcher aus
einem am freien Ende beschwerten zweiarmigen Hebel (n) besteht, dessen freies
Ende durch eine beschwerte Kette oder dergl. mit dem zweiarmigen Hebel (I) derart
verbunden ist, daß bei der Drehung des letzteren mittels der nach unten sich bewegenden Plattform (a) das eine Ende
des Hebels (n) entlastet und gegen das jeweilig vorderste, auf dem Lagerbock (πι)
liegende Faß gedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148192C true DE148192C (de) |
Family
ID=415304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148192D Active DE148192C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148192C (de) |
-
0
- DE DENDAT148192D patent/DE148192C/de active Active
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