DE147840C - - Google Patents

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DE147840C
DE147840C DE1902147840D DE147840DD DE147840C DE 147840 C DE147840 C DE 147840C DE 1902147840 D DE1902147840 D DE 1902147840D DE 147840D D DE147840D D DE 147840DD DE 147840 C DE147840 C DE 147840C
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DE
Germany
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collector
weed
box
grain
sieve
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Expired
Application number
DE1902147840D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/02Implements for collecting grain crop

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
■PATENTAMT.
JVr 147840 KLASSE 45 c.
für Getreidemähmaschinen.
Um beim Mähen mit Maschinen zu verhindern, daß der Samen des mit dem Getreide gleichzeitig ausgereiften Unkrauts wieder auf den Acker gelangt, hat man Samenauffangvorrichtungen an Mähmaschinen angeordnet, welche aus einem in dem Tisch festeingelassenen Sieb mit darunter befindlichem Kasten bestehen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei feuchter Witterung größere
Lo Samenballen über das Sieb hinweggeführt werden, so daß also eine vollständige Beseitigung des Unkrautsamens nicht eintreten kann. Ferner ist ein Unkrautsammler bekannt geworden, vgl. Patentschrift 108627, welcher aus einem gelenkig am Ende des Tisches aufgehängten Sammelkasten besteht, der durch ein gewelltes Sieb abgedeckt ist. Diese Anordnung hat den gleichen Übelstand, da auch hier durch das gewellte Sieb größere Ballen von Unkrautsamen nicht hindurchgelangen werden. Ferner wird sich bei dieser Anordnung das Getreide bei dem Herübergleiten über das Sieb an den Kanten und Wellen desselben stoßen, so daß die Ähren Körner verlieren. Die Anordnung des Siebs innerhalb des Tisches bietet auch noch den Übelstand, daß der Tisch vollständig umgebaut werden muß. Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, diese Übelstände zu beseitigen, so daß der neue Unkrautsammler selbst bei feuchtem Getreide zuverlässig den Unkrautsamen auffängt und das Getreide glatt darüber gehen läßt. Dies wird dadurch erreicht, daß der in Form eines flachen Kastens ausgebildete Sammler oben nur durch wenige Leisten abgedeckt ist, die gerade genügen, um das Getreide glatt über den Sammler zu führen, so daß die Ähren sich nicht stoßen können. Infolge der verhältnismäßig großen Zwischenräume zwischen diesen Leisten wird aber der Unkrautsamen auch, in größeren Ballen glatt hindurchfallen können.
Um bei dieser Anordnung der Querleisten ( den Unkrautsammler schnell und leicht entleeren zu können, wird an der Unterseite des Sammlers ein Entleerungsschieber angeordnet, weil ein Ausschöpfen des Sammelkastens, wie es nach Abnahme des eigentlichen Siebes durch eine ■ entsprechende Schaufel bereits vorgeschlagen ist, infolge der festen Querleisten unmöglich oder sehr schwierig ist. Der Entleerungsschieber muß, um die ganze Menge des sich im Kasten sammelnden Unkrauts oder doch wenigstens den größten Teil auf einmal entleeren zu können, an der tiefsten Stelle des Kastens angeordnet werden. Zu diesem Zweck ist der Kasten des Sammlers nach der einen Seite hin geneigt, so daß durch die Erschütterung beim Fahren der sich in dem Kasten sammelnde Unkrautsamen nach dem tiefer gelegenen Ende hin zusammenläuft, wo er durch den hier befindlichen Schieber entleert werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung die Erfindung, und zwar ist:
Fig. I eine Aufsicht.
Fig. 2 und 3 sind Endansichten zweier Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine zur Entleerung des Sammlers dienende Schaufel.
Am Ende des bekannten Mähmaschinentisches ι, der an seinen beiden Kanten die Schutzbleche 2 und 3 trägt, ist der Unkrautsammler in Form eines flachen Kastens 4 in beliebiger Weise, z. B. durch Flügelschrauben, abnehmbar angebracht. Wenn der Tisch der Mähmaschine wagerecht liegt (Fig. 2), so ist der Boden des Sammlers nach der einen Seite, und zwar hier nach der Innenseite der Maschine geneigt. . Wird der Tisch 1 so angeordnet, wie in Fig. 3 ersichtlich, so ist der Boden des Sammlers parallel zu dem Tische. Die obere Öffnung des Sammlers wird durch einfache Leisten abgedeckt, welche verhindern, daß sich die Ähren an dem Kasten stoßen und dabei noch größere Mengen Unkrautsamen, der sich bei feuchter Witterung leicht zusammenballt, hindurchlassen. An der tiefsten Stelle des Sammlers ist an der Unterseite, ein Schieber 5 angebracht, durch welchen der in
dem Kasten gesammelte Unrat, der sich infolge der Bauart des Kastens und infolge der Erschütterungen beim Fahren hier anhäuft, entleert werden kann. Zu diesem 3< Zweck wird die Schaufel 6 (Fig. 4 und 5) unter die durch den Schieber verschlossene Öffnung gestellt; diese Schaufel hat,verhältnismäßig hohe Seitenwände, so daß sie eine große Menge Unrat aufnehmen kann. Vorn 3; hat sie einen Schieber 7, durch dessen öffnung man die Schaufel entleeren und reinigen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: , 4C
    Am Ende des Ablegtisches angebrachter Sammelkasten als Unkrautsammler für Getreidemähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten oben durch in genügend weiten Abständen angeordnete Querleisten abgedeckt ist, nach einer Seite Neigung hat und an seiner tiefsten Stelle einen Schieber besitzt, zum Zweck, ein sicheres Absieben und leichtes Abführen auch größerer Unkrautteile zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902147840D 1902-08-17 1902-08-17 Expired DE147840C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE147840T 1902-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE147840C true DE147840C (de) 1904-01-29

Family

ID=34584397

Family Applications (1)

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DE1902147840D Expired DE147840C (de) 1902-08-17 1902-08-17

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