DE1464346C - Magnetischer Aufzeichnungsträger. Ausscheidung aus: 1270538 - Google Patents

Magnetischer Aufzeichnungsträger. Ausscheidung aus: 1270538

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DE1464346C
DE1464346C DE19611464346 DE1464346A DE1464346C DE 1464346 C DE1464346 C DE 1464346C DE 19611464346 DE19611464346 DE 19611464346 DE 1464346 A DE1464346 A DE 1464346A DE 1464346 C DE1464346 C DE 1464346C
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DE
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chromium
ferromagnetic
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induction
magnetic
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DE19611464346
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Norman Louis Claymont Del. Cox (V.St.A.)
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EIDP Inc
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EI Du Pont de Nemours and Co
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Description

Sulfobernsteinsäuredioctylesters vermischt. Das Gemisch wird 2 Stunden in einer Zentrifugalmühle vermählen und überschüssiges Lacton vom magnetischen Oxyd abdekantiert. Es hinterbleiben 31,2 g feuchtes Oxyd. Die mikroskopische Prüfung dieses Produktes ergibt, daß die Teilchen weniger als 1 μ lang sind und daß alle großen Aggregate dispergiert wurden. Die Dispersion wird hierauf 2 Tage lang mit 40 g Glasperlen in einer 125-cm3-Flasche vermählen. Hierauf werden 2,21 g Polyvinylfluorid und weitere 5 g y-Butyrolacton zugesetzt, und das Vermählen wird nochmals weitere 4 Stunden durchgeführt. Die Dispersion wird aus der Mühle entfernt und dreimal mit Sand durch ein Sieb mit 177 Maschen je Zentimeter vermählen. Die erhaltene Dispersion enthält insgesamt 22,7% an festen Bestandteilen, 75% davon sind ferromagnetisches Chromoxyd.
Die Dispersion wird unter Verwendung einer 0,177-mm-Rakel auf eine Glasplatte gegossen. Zur Orientierung der magnetischen Teilchen in der Disper- · sion wird die gegossene Dispersion parallel zur Achse einer Magnetspule angeordnet und 65 Sekunden einem Gleichstromfeld von 2800 Oersted ausgesetzt, dem ein Wechselstromfeld von 825 Oersted überlagert worden ist. Gleichzeitig mit dieser Behandlung wird die gegossene Dispersion in der Wärme mit Hilfe einer erhitzten Glasplatte aus einer Entfernung von 12,7 mm zum Zusammenwachsen (Koaleszieren) gebracht. Die Temperatur wird mit einem Thermoelement in 3,17 mm Entfernung von der Oberfläche dei Glasplatte gemessen. Sie beträgt 3800C. Die orientierte, zusammengewachsene Dispersion wird von der Magnetspule entfernt, mit einem Polyesterklebeband kaschiert und in Streifen von 6,35 mm Breite zerschnitten. Mehrere der auf diese Weise erhaltenen Streifen werden an den Enden zu einem Aufnahmeträger verklebt.
Bei der Prüfung dieses magnetischen Aufnahmeträgers wird die Ausgangsleistung bei einer Reihe von Frequenzen nach zwei verschiedenen Methoden bestimmt. Methode A arbeitet unter Verwendung eines Tonbandgerätes, bei dem der Wiedergabeverstärker gegen einen Breitbandverstärker mit einem bei allen Frequenzen gleichmäßigen Verstärkungsgrad von 40 Dezibel ausgetauscht wurde. Das 6,35 mm breite Tonband wird bei einer Geschwindigkeit von 38 cm/Sek. bei einem maximalen Aufnahmepegel unter optimalen Vorspannungsbedingungen untersucht. ,Der optimale Vormagnetisierungsstrom wird bei einer Frequenz von 5000 Hz gemessen. Er ist der Vormagnetisierungsstrom, bei dem die Abgabeleistung für einen Eingang von +4 db am größten ist. Der maximale Aufnahmepegel ist als der Pegel eines Eingangssignals von
ίο 1000 Hz definiert, der unter optimalen Vormagnetisierungsbedingungen den gewünschten Pegel (1 oder 3 %) des Klirrfaktors der dritten Oberschwingung am Ausgang erzeugt. Nach der Methode B zur Prüfung des Ansprechens weiden der Vormagnetisierungsstrom und die Eingangsleistung bei 1000 Hz bestimmt, indem die maximale Eingangsleistung gemessen wird, die bei jedem einer Anzahl von Werten für den Vormagnetisierungsstrom angewandt werden kann, ohne daß ein 3%iger Klirrfaktor der dritten Oberschwingung in der
so Abgabeleistung überschritten wird. Derjenige Vormagnetisierungsstrom, der die höchste Abgabeleistung ergibt, wird für die Prüfung bei anderen Frequenzen verwendet. Die Reproduzierbarkeit der Ausgangsmessungen nach beiden Methoden beträgt im allge-
a5 meinen ±1 Dezibel. Zur weitestgehenden Kleinhaltung der benötigten Menge an Tonband wird das Band in Form einer kontinuierlichen Schleife von 1 m Länge geprüft.
Das Ansprechvermögen dieses Tonbandes ist in der nachstehenden Tabelle angegeben.
Ausgangsleistung bei 3 % Dezibel
Frequenz, kHz Klirrfaktor, Methode B
Methode A -3,2
35
1
-8,0 0,0
2 -4,2 +1,5
4 -2,1 -2,5
10 -2,4 -17,5
40 15 -8,5 +20,4
Eingangsleistung +11,2
(konstant bei allen
Frequenzen)

Claims (1)

  1. i 464 346
    1 2
    insbesondere auf Grund ihrer gleichmäßigen kleinen
    Patentanspruch: Teilchengröße und hohen Koerzitivkraft zur Verwen
    dung bei dei Herstellung von magnetischen Schichten
    Magnetischer Aufzeichnungsträger, bestehend für die magnetische Aufzeichnung,
    aus einer unmagnetischen Unterlage und einer 5 Die vorliegende Erfindung betrifft einen magnetidaran anhaftenden Spur aus einer ferromagneti- sehen Aufzeichnungsträger, bestehend aus einer unschenMasse,dadurch gekennzeichnet, magnetischen Unterlage und einer daran anhaftenden daß die ferromagnetische Komponente der Spur Spur aus einer feiromagnetischen Masse, welcher daaus von Modifizierungsmitteln freiem, ferromagne- durch gekennzeichnet ist, daß die ferromagnetische tischem Chromdioxyd tetragonaler Kristallstruktur io Komponente der Spur aus von Modifizierungsmitteln des Rutiltyps besteht, eine Induktionskoerzitiv- freiem, ,ferromagnetischem Chromdioxyd tetragonaler kraft von mindestens 200 Oersted aufweist und in Kristallstruktur des Rutiltyps besteht, eine Induk-Form gleichmäßiger nadeiförmiger Teilchen mit tionskoerzitivkraft von mindestens 200 Oersted auf-Längen bis zu 1,5 μ und einem Mittelwert des weist und in Form gleichmäßiger nadeiförmiger Achsenverhältnisses von 2:1 bis 20:1 vorliegt. v 15 Teilchen mit Längen bis zu 1,5 μ und einem Mittelwert
    des Achsenverhältnisses von 2:1 bis 20:1 vorliegt.
    .-.■... : · Aus der USA.-Patentschrift 2 923 683 ist es bekannt,
    — :— modifiziertes Chromdioxyd, z. B. antimonmodifiziertes
    Chromdioxyd, für magnetische Aufzeichnungsträger jo zu verwenden; auf die Verwendung von nichtmodifi-
    Gegenstand des Patents 1 270 538 ist ein Verfahren ziertem Chromdioxyd des Rutiltyps fehlt jedoch jeder zur Herstellung von ferromagnetischem Chromdioxyd konkrete Hinweis.
    durch Behandlung einer Sauerstoffverbindung des Die in dieser Beschreibung verwendeten σ-Werte £"\»
    dreiwertigen Chroms mit einem Oxydationsmittel bei sind auf den Seiten 5 bis 8 von Bozorths Buch »Ferro- ^ erhöhter Temperatur und Überdruck, das dadurch 25 magnetism«, verlegt von D. Van Nostfand Co., New gekennzeichnet ist, daß man die Chrom(III)-Verbin- York (1951), definiert. Diese σ-Werte werden mit dung, insbesondere Chromoxyd, Chromhydroxyd oder einem Meßgerät bestimmt, ähnlich dem Gerät, das eine hydratisierte Form dieser Verbindungen, in von T. R. Bardell auf den. S. 226 bis 228 des Gegenwart des Oxydationsmittels und von 1 bis Buches »Magnetic Material in the Electrical Industry«, 300 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf die Chrom- 30 Philisophical Library, New York (1955), beschrieben verbindung, bei Drücken von 50 bis 3000 at auf Tem- ist. Die Definition der Iriduktionskoerzitivkraft ist im peraturen von 250 bis 5000C erhitzt. »Special Technical Publication No. 85« "der American
    Bei dem Verfahren nach dem genannten Patent Society for Testing Materials, »Symposium on Magnehängt die Koerzitivkraft des entstehenden Chromdi- tic Testing«, 1948, S. 191 bis 198, angegeben. Die in oxyds von der Löslichkeit der Chrom-Sauerstoff-Ver- 35 der vorliegenden Beschreibung angegebenen Werte für bindung ab, die der Oxydation unter erhöhten Tempe- die Induktionskoerzitivkraft wurden in einem Gleichraturen und Drücken unterworfen wird. Verhältnis- stromgerät des ballistischen Typs bestimmt, einer mäßig unlösliche Verbindungen ergeben Chromdioxyd modifizierten Form des von Da ν i s und Härtenhoher Induktionskoerzitivkraft, während lösliche Ver- heim in »Review of Scientific Instruments«, 7, S. 147 bindungen zu Produkten niedriger Koerzitivkraft 40 (1936), beschriebenen Gerätes,
    führen. , ....
    Das nach dem Verfahren des genannten Patentes er- ' Beispiel
    haltene Produkt ist ferromagnetisches Chromdioxyd Wasserhaltiges Chromoxyd oder Cr2O3-Hydrat wird
    hoher Reinheit und liegt in Form kleiner kubischer aus einer wäßrigen Lösung von Chromnitrat mit ver- oder nadeiförmiger Kristalle vor. Bekanntlich können 45 dünntem Ammoniak ausgefällt und nach mehrmaligem (_ in diesem Oxyd geringe Schwankungen im Chrom- Waschen durch Dekantieren abfiltriert und 2 Stunden Sauerstoff-Verhältnis ohne wesentliche Einbuße der an der Luft auf 36O0C erhitzt. Das hierbei erhaltene magnetischen Eigenschaften auftreten. Auf Grund der thermische Umwandlungsprodukt wird durch 8stündi-Röntgenanalyse liegt das Produkt vollständig in tetra- , ges Erhitzen auf 36O0C uritereinem Druck von 3000 at gonaler Kristallstruktur des Rutiltyps vor, d. h., es be- 50 mit gleichen Gewichtsmengen an Chromtrioxyd und sitzt die gleiche Struktur, wie Titandioxyd des Rutil- Wasser in hochwertiges ferromagnetisches Chromtyps. Das Produkt zeigt ausgezeichnete magnetische dioxyd übergeführt.
    Eigenschaften, einschließlich einer Sättigungsinduktion Für die Herstellung des ferromagnetischen Chrom-
    je Gramm (as) im Bereich von 80 bis 100 Gauß-cm3/g, . dioxyds wird hier Patentschutz nicht beansprucht,
    einer Induktionskoerzitivkraft Ha im Bereich von 55 Das erhaltene Produkt ist ein stark magnetisches etwa 10 bis über 500 Oersted und einem Remanenz- schwarzes Pulver mit einer Induktionskoerzitivkraft verhältnis, d. h. einem Verhältnis der remanenten In- von 270 Oersted, einem as-Wert von 84 Gauß-cm3/g duktion je Gramm zur Sättigungsinduktion je Gramm und einem Remanenzverhältnis aTjas von 0,40. Da's (σΓ/σ,) bis zu etwa 0,5. Pulver setzte sich zusammen aus äußerst gleichmäßigen
    Das unmodifizierte ferromagnetische Chromdioxyd 60 nadeiförmigen Teilchen von weniger als 1,5 μ Länge hoher Koerzitivkraft besitzt eine Induktionskoerzitiv- mit einem Achsenverhältnis im Bereich von 2:1 bis kraft oberhalb 200 Oersted und liegt in Form äußerst 20:1. Dieses Produkt wurde auf die nachstehend begleichmäßiger feiner nadeliger Teilchen in einer Länge schriebene Weise zur Herstellung eines Aufnahmevon 1 bis 1,5 μ vor. Diese Teilchen sind dadurch ge- trägers verwendet.
    kennzeichnet, daß sie einzelne magnetische Bereiche 65 6,58 g des vorstehend beschriebenen ferromagnetisind, die ein mittleres Achsenverhältnis, d. h. ein Ver- sehen Chromdioxyds werden in einem Wechselstromhältnis von Länge zu Querdimension, von etwa 2:1' feld von 60 Hz entmagnetisiert und mit 100 g destilbis 20:1 aufweisen. Derartige Produkte eignen sich liertem y-Butyrolacton und 0,55 g Natriumsalz des
DE19611464346 1960-07-14 1961-07-13 Magnetischer Aufzeichnungsträger. Ausscheidung aus: 1270538 Expired DE1464346C (de)

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