DE1459934C - Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstaben einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden - Google Patents

Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstaben einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden

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DE1459934C
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Expired
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English (en)
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Enkson, John Saul, Nasby Park, Camwall, Kurt Erik Arvid, Roslags Nasby, (Schweden)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstäben einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden. Sie dient dazu, einen außenliegenden Profilstab mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und an den Schenkeln angeformten, parallel zum Steg verlaufenden Flanschen, an denen der innenliegende Profilstab anliegt, mit letzteren zu verbinden, wobei die Klemmvorrichtung mehrteilig ist und aus einem jeweils mit einem Schenkel an einem der Profilstäbe anliegenden Verbindungswinkel, aus mindestens einem, die Flansche des außenliegenden Profilstabes hintergreifenden Klemmstück und aus mindestens einem einen Schenkel des Verbindungswinkels und das Klemmstück durchsetzenden Schraubenbolzen besteht. Eine derartige bekannte Klemmvorrichtung verbindet' miteinander im wesentlichen gleiche Profilstäbe, die die Gestalt von Vierkantrohreri aufweisen, deren eine Vierkantfläche längsgeschlitzt ist. Die Klemmvorrichtung dieser bekannten Verbindung verwendet ein Klemmstück, das in das Hohlprofil eingeschoben wird und praktisch dessen gesamte Querschnittsfläche einnimmt. Dieses Klemmstück ist verhältnismäßig kompliziert gestaltet und benötigt eine Schraubenfeder und eine über der Bohrung für den Verbindungsbolzen festgeschweißte Mutter. Eine Anpassung der Klemmvorrichtung an beide miteinander zu verbindende Profilstäbe, die untereinander auch ähnlich gestaltet sein müssen, ist in jedem Fall erforderlich. Die beiden Profilstäbe werden durch einen Verbindungswinkel miteinander formschlüssig verbunden, so daß Kräfte, die von einem Profilstab auf den anderen übertragen werden sollen, stets über den Winkel geleitet werden müssen, da die Verbindung nicht in der Lage ist, die Profilstäbe mit beliebiger erwünschter Pressung aufeinander zu drücken.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Klemmvorrichtung oben beschriebener Art zu schaffen, mit der ein bestimmter U-Profilstab, an den das Klemmstück speziell angepaßt, ist, an vielfältig gestaltete innenliegende Profilstäbe angeschlossen werden kann, wobei die gesamte Klemmvorrichtung sehr einfach sein soll und dabei den Innenraum des außenliegenden U-Profilstabes nicht in Anspruch nimmt. Die Lösung dieser Aufgabe geschieht in der Weise, daß die Flansche des außenliegenden Profilstabes voneinander weggerichtet sind, das Klemmstück als die Flansche des außenliegenden Profilstabes um-, greifender Bügel ausgebildet ist und der Verbindungswinkel sich mit der Stirnseite seines einen Schenkels an den Flanschen des außenliegenden Profilstabes abstützt, Während das Ende des anderen Schenkels des .VerbinqUingswinkels flach auf dem innenliegenden Profilstab aufliegt. Mit dieser Lösung wird außerdem erzielt, daß die Kräfte, die von einem Profilstab auf den anderen übertragen werden sollen, unmittelbar von einem Profilstab auf den anderen durch Reibungskräfte übergehen, die in ihrer Größe durch entsprechend starkes Anziehen des den Verbindungsbügel mit dem Klemmstück verbindenden Schraubenbolzens wunschgemäß reguliert werden können.
Es sind auch bereits überaus schwere, unförmige Klammern bekannt, mit deren Hilfe zwei Profilstäbe miteinander verbunden werden können, wobei diese Klammern jedoch so groß sein müssen, daß sie den einen der Profilstäbe vollständig übergreifen, was zwar bei vorübergehenden Montagen möglich und durchführbar ist, für bleibende Verbindungen an Fassaden von Gebäuden jedoch zu untragbaren ästhetischen Beeinträchtigungen führt. Es ist vorteilhaft, die Klemmvorrichtung gemäß der Erfindung so zu gestalten, daß der Steg des Bügels im Bereich des Bolzenloches etwa die Breite des Bolzenkopfes aufweist und mit in Richtung seiner Bügelschenkel gebogenen Seitenlaschen versehen ist.
ίο Das Vierkant- oder Sechskantprofil des Bolzenkopfes kann sich dann gegenüber dem auf die Flansche aufgeschobenen Klemmbügel beim Anziehen der Spannmutter nicht verdrehen, so daß es nicht erforderlich ist, den Bolzen mit einem Schlüssel zu halten. Die Montage wird dadurch erheblich vereinfacht, ohne daß der Klemmbügel mit einem Gewinde, und sei es in Form einer aufgeschweißten Mutter, versehen zu werden braucht.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung wird nachstehend in Verbindung mit in der Zeichnung dargestellten Anwendungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Klemmvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine geneigt verlaufende Außenwandung eines Gebäudes (z. B. eine Bedachung) mit der Klemmvorrichtung,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine Wandkonstruktion mit einem eingespannten Fenster, bei welchem die Klemmvorrichtung verwendet ist, und
F i g. 4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 3. . .
In der Zeichnung Weist der außenliegende Profilstab 3 im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt auf, dessen beide Schenkel 3', 3" so nach außen gebogen sind, daß sie Flansche 19, 19' bilden. Der Profilstab 3 trägt gleitbar einen länglichen Bügel 15, dessen Schenkel U-förmig nach außen gebogene Endteile 20, 20' aufweisen, die um die Flansche 19, 19' der Schenkel 3', 3" herumgreifen. Durch den Bügel 15 erstreckt sich ein mit einer Mutter 16 versehener Schraubenbolzen 17, der frei einen Verbin,-, dungswinkel 18 trägt, der zur Anlage sowohl an den Schenkel 1' des innenliegenden Profilstabs 1, als auch an den Schenkel 3', 3" des außenliegenden Profilstabes 3 bestimmt ist. Der Steg des Bügels 15 weist im Bereich des Bolzenloches etwa die Breite des Bolzenkopfes auf und ist mit in Richtung der Bügelschenkel gebogenen Seitenlaschen versehen, die den Bolzenkopf gegen Drehung sichern.
Der Bügel 15 ist verlagerbar und kann an jeder Stelle der Länge des Profilstabes 3 festgestellt werden, so daß auch der Profilstab 1 an jeder Stelle des Pröfilstäbes'3 festgespannt werden kann. Der Profilstab 1 und der Profilstab 3 können unter Kraftanwendung mit Bezug aufeinander auch in der festgespannten Stellung bewegt oder verlagert werden, was der Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Einspann-Vorrichtung ist. Dieser Umstand ermöglicht Verlagerungen, die z. B. durch unstabile Belastung, Ausdehnung u. dgl. verursacht werden.
Die Wandkonstruktion gemäß Fig. 3 und 4 ist zwischen zwei Fußböden angeordnet, nämlich zwisehen einem oberen Fußboden 2 und einem unteren Fußboden 7. Der obere Boden trägt einen waagerechten Profilstab 1 mit zwei senkrecht verlaufenden Abstützrippen Γ und 1", von ,denen die Rippe 1'
gegen senkrechte Profilstäbe anliegt, während die andere Rippe 1" mit einer Dichtungsleiste 4 versehen ist, gegen welche eine äußere Glasplatte 5 anliegt. Der Profilstab trägt eine Dichtung 9, gegen welche die innere Glasplatte 5' anliegt. Zwischen den Glasplatten 5 und 5' befinden sich Abstandsleisten 10. Die Glasplatten 5, 5' und die Abstandsleisten 10 sind an den Profilstäben mittels Schrauben 11,11' mit Muttern 12,12' befestigt, die gegen Abdeckleisten 13 festgezogen werden können, welche gegen die äußerste Glasplatte 5 unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen 14 anliegen. Auf dem untersten Boden 7 ist eine waagerechte Tragschiene 6 angeordnet, an der die Profilstäbe mittels Schrauben befestigt sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstäben einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden, deren außenliegender Profilstab im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt mit an den Schenkeln angeformten, parallel zum Steg verlaufenden Flanschen aufweist, an denen der innenliegende Profilstab anliegt, bei dor die Profilstäbe durch eine mehrteilige Vorrichtung verbunden sind, die aus einem jeweils mit einem Schenkel an einem Profilstab anliegenden Verbindungswinkel, aus mindestens einem die Flansche des außenliegenden Profilstabes hintergreifenden Klemmstück und aus mindestens einem einen Schenkel des Verbindungswinkels und das Klemmstück durchsetzenden Schraubenbolzen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (19,19') des außenliegenden Profilstabes (3) voneinander weggerichtet sind, das Klemmstück als die Flansche des außenliegenden Profilstabes (3) umgreifender Bügel (15) ausgebildet ist und der Verbindungswinkel (18) sich mit der Stirnseite seines einen Schenkels an den Flanschen des außenliegenden Profilstabes abstützt, während das Ende des anderen Schenkels des Verbindungswinkels (18) flach auf dem innenliegenden Profilstab (1) aufliegt.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg des Bügels (15) im Bereich des Bolzenloches etwa die Breite des Bolzenkopfes aufweist und mit in Richtung der Bügelschenkel gebogenen Seitenflanschen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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