DE1459934C - Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstaben einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden - Google Patents
Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstaben einer Außenwandkonstruktion von GebäudenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander
verlaufenden Profilstäben einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden. Sie dient dazu, einen außenliegenden
Profilstab mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und an den Schenkeln angeformten,
parallel zum Steg verlaufenden Flanschen, an denen der innenliegende Profilstab anliegt, mit letzteren
zu verbinden, wobei die Klemmvorrichtung mehrteilig ist und aus einem jeweils mit einem Schenkel
an einem der Profilstäbe anliegenden Verbindungswinkel, aus mindestens einem, die Flansche des
außenliegenden Profilstabes hintergreifenden Klemmstück und aus mindestens einem einen Schenkel des
Verbindungswinkels und das Klemmstück durchsetzenden Schraubenbolzen besteht. Eine derartige bekannte Klemmvorrichtung verbindet' miteinander
im wesentlichen gleiche Profilstäbe, die die Gestalt von Vierkantrohreri aufweisen, deren eine Vierkantfläche
längsgeschlitzt ist. Die Klemmvorrichtung dieser bekannten Verbindung verwendet ein Klemmstück,
das in das Hohlprofil eingeschoben wird und praktisch dessen gesamte Querschnittsfläche einnimmt.
Dieses Klemmstück ist verhältnismäßig kompliziert gestaltet und benötigt eine Schraubenfeder
und eine über der Bohrung für den Verbindungsbolzen festgeschweißte Mutter. Eine Anpassung der
Klemmvorrichtung an beide miteinander zu verbindende Profilstäbe, die untereinander auch ähnlich
gestaltet sein müssen, ist in jedem Fall erforderlich. Die beiden Profilstäbe werden durch einen Verbindungswinkel
miteinander formschlüssig verbunden, so daß Kräfte, die von einem Profilstab auf den
anderen übertragen werden sollen, stets über den Winkel geleitet werden müssen, da die Verbindung
nicht in der Lage ist, die Profilstäbe mit beliebiger erwünschter Pressung aufeinander zu drücken.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Klemmvorrichtung oben beschriebener Art zu schaffen, mit
der ein bestimmter U-Profilstab, an den das Klemmstück
speziell angepaßt, ist, an vielfältig gestaltete innenliegende Profilstäbe angeschlossen werden
kann, wobei die gesamte Klemmvorrichtung sehr einfach sein soll und dabei den Innenraum des außenliegenden
U-Profilstabes nicht in Anspruch nimmt. Die Lösung dieser Aufgabe geschieht in der Weise,
daß die Flansche des außenliegenden Profilstabes voneinander weggerichtet sind, das Klemmstück als
die Flansche des außenliegenden Profilstabes um-, greifender Bügel ausgebildet ist und der Verbindungswinkel
sich mit der Stirnseite seines einen Schenkels an den Flanschen des außenliegenden
Profilstabes abstützt, Während das Ende des anderen Schenkels des .VerbinqUingswinkels flach auf dem
innenliegenden Profilstab aufliegt. Mit dieser Lösung
wird außerdem erzielt, daß die Kräfte, die von einem Profilstab auf den anderen übertragen werden sollen,
unmittelbar von einem Profilstab auf den anderen durch Reibungskräfte übergehen, die in ihrer Größe
durch entsprechend starkes Anziehen des den Verbindungsbügel mit dem Klemmstück verbindenden
Schraubenbolzens wunschgemäß reguliert werden können.
Es sind auch bereits überaus schwere, unförmige Klammern bekannt, mit deren Hilfe zwei Profilstäbe
miteinander verbunden werden können, wobei diese Klammern jedoch so groß sein müssen, daß sie den
einen der Profilstäbe vollständig übergreifen, was zwar bei vorübergehenden Montagen möglich und
durchführbar ist, für bleibende Verbindungen an Fassaden von Gebäuden jedoch zu untragbaren
ästhetischen Beeinträchtigungen führt. Es ist vorteilhaft, die Klemmvorrichtung gemäß der
Erfindung so zu gestalten, daß der Steg des Bügels im Bereich des Bolzenloches etwa die Breite des
Bolzenkopfes aufweist und mit in Richtung seiner Bügelschenkel gebogenen Seitenlaschen versehen ist.
ίο Das Vierkant- oder Sechskantprofil des Bolzenkopfes
kann sich dann gegenüber dem auf die Flansche aufgeschobenen Klemmbügel beim Anziehen
der Spannmutter nicht verdrehen, so daß es nicht erforderlich ist, den Bolzen mit einem Schlüssel
zu halten. Die Montage wird dadurch erheblich vereinfacht, ohne daß der Klemmbügel mit einem
Gewinde, und sei es in Form einer aufgeschweißten Mutter, versehen zu werden braucht.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung wird nachstehend in Verbindung
mit in der Zeichnung dargestellten Anwendungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Klemmvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine geneigt verlaufende Außenwandung eines Gebäudes (z. B. eine
Bedachung) mit der Klemmvorrichtung,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine Wandkonstruktion mit einem eingespannten Fenster,
bei welchem die Klemmvorrichtung verwendet ist, und
F i g. 4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 3. . .
In der Zeichnung Weist der außenliegende Profilstab 3 im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt
auf, dessen beide Schenkel 3', 3" so nach außen gebogen sind, daß sie Flansche 19, 19' bilden. Der
Profilstab 3 trägt gleitbar einen länglichen Bügel 15, dessen Schenkel U-förmig nach außen gebogene
Endteile 20, 20' aufweisen, die um die Flansche 19, 19' der Schenkel 3', 3" herumgreifen. Durch den
Bügel 15 erstreckt sich ein mit einer Mutter 16 versehener Schraubenbolzen 17, der frei einen Verbin,-,
dungswinkel 18 trägt, der zur Anlage sowohl an den Schenkel 1' des innenliegenden Profilstabs 1, als auch
an den Schenkel 3', 3" des außenliegenden Profilstabes 3 bestimmt ist. Der Steg des Bügels 15 weist
im Bereich des Bolzenloches etwa die Breite des Bolzenkopfes auf und ist mit in Richtung der Bügelschenkel
gebogenen Seitenlaschen versehen, die den Bolzenkopf gegen Drehung sichern.
Der Bügel 15 ist verlagerbar und kann an jeder Stelle der Länge des Profilstabes 3 festgestellt werden,
so daß auch der Profilstab 1 an jeder Stelle des Pröfilstäbes'3 festgespannt werden kann. Der Profilstab
1 und der Profilstab 3 können unter Kraftanwendung mit Bezug aufeinander auch in der festgespannten
Stellung bewegt oder verlagert werden, was der Hauptvorteil der erfindungsgemäßen Einspann-Vorrichtung
ist. Dieser Umstand ermöglicht Verlagerungen, die z. B. durch unstabile Belastung, Ausdehnung
u. dgl. verursacht werden.
Die Wandkonstruktion gemäß Fig. 3 und 4 ist zwischen zwei Fußböden angeordnet, nämlich zwisehen
einem oberen Fußboden 2 und einem unteren Fußboden 7. Der obere Boden trägt einen waagerechten
Profilstab 1 mit zwei senkrecht verlaufenden Abstützrippen Γ und 1", von ,denen die Rippe 1'
gegen senkrechte Profilstäbe anliegt, während die andere Rippe 1" mit einer Dichtungsleiste 4 versehen
ist, gegen welche eine äußere Glasplatte 5 anliegt. Der Profilstab trägt eine Dichtung 9, gegen
welche die innere Glasplatte 5' anliegt. Zwischen den Glasplatten 5 und 5' befinden sich Abstandsleisten
10. Die Glasplatten 5, 5' und die Abstandsleisten 10 sind an den Profilstäben mittels Schrauben
11,11' mit Muttern 12,12' befestigt, die gegen Abdeckleisten
13 festgezogen werden können, welche gegen die äußerste Glasplatte 5 unter Zwischenschaltung
von Dichtungsstreifen 14 anliegen. Auf dem untersten Boden 7 ist eine waagerechte Tragschiene
6 angeordnet, an der die Profilstäbe mittels Schrauben befestigt sind.
Claims (2)
1. Klemmvorrichtung zum Verbinden von zwei im Winkel zueinander verlaufenden Profilstäben
einer Außenwandkonstruktion von Gebäuden, deren außenliegender Profilstab im wesentlichen
einen U-förmigen Querschnitt mit an den Schenkeln angeformten, parallel zum Steg
verlaufenden Flanschen aufweist, an denen der innenliegende Profilstab anliegt, bei dor die Profilstäbe
durch eine mehrteilige Vorrichtung verbunden sind, die aus einem jeweils mit einem
Schenkel an einem Profilstab anliegenden Verbindungswinkel, aus mindestens einem die
Flansche des außenliegenden Profilstabes hintergreifenden Klemmstück und aus mindestens
einem einen Schenkel des Verbindungswinkels und das Klemmstück durchsetzenden Schraubenbolzen
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (19,19') des außenliegenden
Profilstabes (3) voneinander weggerichtet sind, das Klemmstück als die Flansche des
außenliegenden Profilstabes (3) umgreifender Bügel (15) ausgebildet ist und der Verbindungswinkel (18) sich mit der Stirnseite seines einen
Schenkels an den Flanschen des außenliegenden Profilstabes abstützt, während das Ende des
anderen Schenkels des Verbindungswinkels (18) flach auf dem innenliegenden Profilstab (1) aufliegt.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg des Bügels
(15) im Bereich des Bolzenloches etwa die Breite des Bolzenkopfes aufweist und mit in Richtung
der Bügelschenkel gebogenen Seitenflanschen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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