DE1457598C - Aschenbecher - Google Patents

Aschenbecher

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DE1457598C
DE1457598C DE19621457598 DE1457598A DE1457598C DE 1457598 C DE1457598 C DE 1457598C DE 19621457598 DE19621457598 DE 19621457598 DE 1457598 A DE1457598 A DE 1457598A DE 1457598 C DE1457598 C DE 1457598C
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ashtray
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DE19621457598
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DE1457598A1 (de
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Der Anmelder Ist
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Nagele, Walter, 7070 Schwabisch Gmund
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Description

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Drittel gefülltem Sammelbehälter, stark beeinträch- nach oben frei ist. Auch hat der erfindungsgemäße
tigt, da das Gewicht des Gewichtsstabes nicht mehr Aschenbecher eine sehr große Funktionssicherheit,
frei in dem Sammelbehälter bewegt werden kann. da selbst, wenn sich an der Feder Teerreste nieder-
Bei einem anderen bekannten Aschenbecher (vgl. schlagen, diese auch in größerer Menge keinen nach-
USA.-Patentschrift 1777770) sind ein Oberteil und 5·.teiligen Einfluß auf die Funktionstüchtigkeit der La-
ein Unterteil durch eine Feder miteinander verbun- gerung des Deckels haben, weil die Windungen der
den. Das Oberteil hat jedoch nicht die Funktion eines Feder verhältnismäßig weit auseinanderliegen und
Deckels für die Einfüllöffnung des Sammelbehälters, deshalb genügend Raum für Teerreste geschaffen ist.
sondern ist nur zum öffnen des Sammelbehälters und Der Deckel läßt sich sehr leicht und bequem öffnen,
zum Zweck der Reinigung vorgesehen. Zum Einfül- io da nicht auf eine besondere Führung des Deckels
len der Asche oder Tabakreste in den Sammelbehäl- beim Öffnen geachtet werden muß, sondern dieser Ie-
ter ist ein weiterer drehbarer Deckel vorgesehen, der diglich in einfacher und bequemer Weise zu schwen-
in einer Stellung Öffnungen des Oberteiles verschließt ken oder — falls erforderlich — entgegengesetzt der
und diese in der anderen Stellung freigibt. . Kraft der Feder nach oben abzuheben ist.
Bei zwei weiteren bekannten Aschenbechern (vgl. 15 Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist deutsche Patentschrift 597758 und USA.-Patent- der Boden des Sammelbehälters als abnehmbare schrift 1 833 517) sind der Deckel und der Sammel- Platte ausgebildet, die mit ihrer Randzone unter dem behälter linear geführt gegeneinander verschiebbar. Zug der gespannten Feder gegen eine entlang der In-Es ist deshalb nicht möglich, den Deckel relativ zum nenwand des Behältergehäuses verlaufende Schulter-Sammelbehälter zu verschwenken. Hinzu kommt 20 fläche anliegt, so daß sich der erfindungsgemäße noch der Nachteil, daß der Deckel fest angeordnet Aschenbecher auch ohne weiteres sowohl leicht entist, während der Sammelbehälter zum öffnen entge- - leeren, als auch reinigen läßt. Der Boden des Aschengen der Kraft seiner Feder nach unten verschiebbar bechers kann zunächst durch Verwendung beider ist. Wird auf dem Rand des Sammelbehälters — wie Hände vom Sammelbehälter abgehoben und dann üblich — eine Zigarette od. dgl. ausgedrückt, so kann 25 entgegen der Kraft der Feder quer zur Achse des es bereits dadurch geschehen, daß der Sammelbehäl- Sammelbehälters verschoben werden, bis sich beiter in unbeabsichtigter Weise geöffnet wird. Schwie- spielsweise die durch den Boden und ein .Schutzrohr rig ist bei derartigen Aschenbechern insbesondere für die Feder gebildete einspringende Eckzone am auch das Reinigen des Sammelbehälters, da sich die- unteren Rand des Sammelbehälters abstützt. Danach ser nur in komplizierter Weise abnehmen läßt. 30 ist es ohne weiteres möglich, den Aschenbecher in
Schließlich ist ein Aschenbecher bekannt (französi- diesem an der Unterseite geöffneten Zustand mit
sehe Patentschrift 1 057 379), bei welchem ein kugel- einer Hand zu halten, wobei sich diese Hand bei-
kalottenförmiges Deckelteil von unten gegen den spielweise mit dem Daumen an der Unterseite des
Rand der Einfüllöffnung des Sammelbehälters durch seitlich versetzten Bodenteiles und mit den übrigen
eine Feder gedrückt wird, wobei der Deckelteil aus- 35 Fingern entweder am Rand des Sammelbehälters
schließlich über diese vorgespannte Feder mit dem öder an dem in die geöffnete Stellung verschwenkten
Boden des Sammelbehälters verbunden ist und die Deckel abstützt. Mit der anderen freien Hand ist es
Feder in der Mitte des Deckelteiles gehalten ist. Die- dann ohne weiteres möglich, den Innenraum des
ser Deckelteil wird zum öffnen der Einfüllöffnung Sammelbehälters beispielsweise mit einem Werkzeug
nach unten gedrückt, oder verschwenkt, wobei das 40 zu reinigen. Der erfindungsgemäße Aschenbecher
Schließen dieses Deckelteiles äußerst kompliziert ist, kann also so gehalten werden, daß sowohl der Boden
da es von Hand genau gegenüber der Achse der Ein- als auch der Deckel ihre geöffnete Stellung einneh-
füllöffnung ausgerichtet werden muß. men, so daß der Sammelbehälter von beiden Seiten in
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kurzer Zeit gründlich gereinigt werden kann. Die Fin-
Aschenbecher der eingangs beschriebenen Art so aus- 45 ger der den Aschenbecher haltenden Hand sind dabei
zubilden, daß bei einfachem Aufbau die Nachteile vor Verschmutzungen weitestgehend dadurch ge-
der bekannten Aschenbecher vermieden sind. schützt, daß sie sich an den Außenseiten des Bodens
Dies wird bei einem Aschenbecher der eingangs einerseits und des Deckels bzw. des Sammelbehälters
beschriebenen Art gemäß der Erfindung^ dadurch er- andererseits abstützen und somit abgeschirmt sind,
reicht, daß der Deckel ausschließlich über eine mit 50 In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Dek-
dem Boden des Sammelbehälters verbundene, vorge- kel glockenförmig gestaltet, wobei er sich unter dem
spannte Zugfeder an dem Sammelbehälter befestigt Zug der vorgespannten Feder gegen einen nach innen
ist, die in der Mitte des Deckels gehalten ist. Zum . eingezogenen Rand des Trichterabschnittes des Sam-
Überführen der Asche und von Tabakresten aus dem melbehälters abstützt, so daß eine sichere spielfreie
ringförmigen Zwischenspalt bzw. Zwischenspeicher 55 Abstützung des Deckels in geschlossenem Zustand
in dem Sammelbehälter kann der Deckel durch diese gewährleistet ist.
Ausbildung um eine Stelle seines Randes ver- Zweckmäßig ist die Zugfeder mit ihrem, dem Boschwenkt werden, so daß die Behälteröffnung nur auf den zugekehrten Ende in einen im Boden des Sameiner Seite, nämlich auf der Seite, wo sich die Asche melbehälters sitzenden Zuganker eingehängt, so daß und Tabakreste befinden, in kurzer Zeit geöffnet und 60 sie sicher gehalten ist. Weiterhin ist der Zuganker in dann sofort wieder geschlossen werden kann. Wie- der abhebbaren Bodenplatte des Sammelbehälters beweit die Behälteröffnüng dabei freigelegt wird, liegt festigt und als Zuggriff ausgebildet, wodurch sich der in einem großen Bereich in der Hand desjenigen, der Boden des Sammelbehälters besonders leicht öffnen den Aschenbecher benutzt. Es ist nämlich ohne wei- läßt.
teres möglich, den Deckel aus der geschlossenen 65 Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfin-
Lage soweit zu schwenken, daß der offene Rand des dung ist das die Zugfeder aufnehmende Schutzrohr
Deckels annähernd in einer lotrechten Ebene liegt, mit seinem einen Ende am Boden des Sammelbehäl-
daß also annähernd die gesamte Behälteröffnung ters, vorzugsweise an einer den Boden des Sammelbe-
1 4b/
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hälters bildenden Platte befestigt, wobei es m'inde- Beim Gebrauch des Aschenbechers fallen die stens bis zu der vom Deckel verschließbaren Einfüll- Asche- und Tabakreste zunächst in den als Zwischenöffnung des Sammelbehälters reicht, so daß die Fe- speicher dienenden keilförmigen Ringraum zwischen der gegenüber dem Aschenbecherinhalt im wesentli- dem Deckel 8 und dem trichterförmigen Abschnitt 5. chen vollständig abgeschirmt ist. 5 Um sie von dort in den Sammelbehälter 1 gelangen
Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Weiterbil- zu lassen, braucht lediglich der Deckel 8 durch schrä-
dungen der Erfindung sind nachstehend an Hand gen Zug in Richtung des Pfeiles B seitlich abgekippt
eines in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dar- zu werden. Wie die Zeichnung erkennen läßt, genügt
gestellten Aschenbechers näher beschrieben und er- bereits ein kleiner öffnungswinkel, um auch große
läutert. io Zigarren-Reste in den Sammelbehälter 1 gelangen zu
Der im Schnitt dargestellte Aschenbecher hat ein lassen. Nach dem Loslassen des Handgriffes 9 zieht aus gefärbtem Glas im Preßgut-Verfahren hergestell- die Feder 14 den Deckel 8 selbsttätig wieder in seine tes Sammelbehälter-Gehäuse 1, dessen nach oben die Behälteröffnung 7 verschließende Stellung. .
sich schwach konisch verjüngende Seitenwand 2 an Bei der dargestellten Anordnung genügen bereits der oberen Stirnseite des Behälters in eine schmale, 15 kleine Zugkräfte, der Feder 14, um einen sicheren waagerechte Ringfläche 3 übergeht. Über die Ring- Abschluß der Einfüllöffnung 7 und eine dichte Anflache 3 gleichmäßig verteilt sind mehrere Vertiefun- lage der Bodenplatte 16 an der Schulterfläche 18 zu gen zur Ablage von Zigaretten oder Zigarren od. dgl. erreichen. Es ist deshalb möglich, eine aus dünnem angebracht. In der Zeichnung ist eine derartige Ver- Federstahldraht mit kleinem Wickeldurchmesser getiefung bei 4 angedeutet. An die Ringfläche 3 schließt 20 wickelte Zugfeder zu verwenden. Zum Schutz gegen sich ein gegen das Behälterinnere gerichteter nachglimmende Reste, die die Federspannung beein-Trichterabschtnitt 5 an. Dieser hat einen Kegelöff-- trächtigen könnten, ist beim dargestellten Ausfühnungswinkel von etwa 60°. Seine untere, in einen rungsbeispiel zusätzlich noch ein Schutzrohr 23 voröffnungswinkel von mehr als 90° übergehende gesehen, das die in ihrem Wicklungsdurchmesser ver-Randzone 6, die nur 3 bis 5 mm breit ist, schließt die 25 größert, d. h. nicht maßstabgerecht dargestellte Zug-Einfüllöffnung 7 des Sammelbehälters 1 ein. Die Ein- feder 14 umgibt und an ihrem unteren Ende mit der füllöffnung 7 des Sammelbehälters ist durch einen Bodenplatte 16 verlötet ist. Die Schutzhülse 23 kann auf der Randzone 6 aufsitzenden glockenförmigen ebenso wie die Schraubenfeder 14 im Durchmesser Deckel 8 abgedeckt. Dieser trägt einen Handgriff 9, wesentlich kleiner gewählt werden, so daß sich ein der mit seinem, ein Schraubgewinde tragenden Zap- 30 größerer Durchgangsquerschnitt zwischen der fen 10 im Deckel 8 befestigt ist. Der Zapfen 10 hat Schutzhülse 23 und dem Rand 6 des Trichterabeinen Ansatz 12 mit einer Querbohrung 11, durch die schnittes 5 ergibt. Um ein Verhaken der Feder am das hakenförmig gebogene Ende 13 einer unter Vor- oberen Rand der Schutzhülse 23 zu vermeiden, ist spannung stehenden Schraubenfeder 14 gesteckt ist. dieser nach außen aufgebogen.
Die Schraubenfeder greift mit ihrem anderen Ende 15 35 Der besondere Vorteil der beschriebenen, dargean einen im Zentrum einer Bodenplatte 16 sitzenden stellten Ausführungsform besteht darin, daß auch bei Zuganker "17 an. Die Bodenplatte 16 schließt den einem starken Abkippen des Deckels 8 und der Bo-Sammelbehälter 1 nach unten ab und wird von der denplatte 16 sich nur ein kleiner Dehnungsweg für gleichachsig zur Symmetrie-Achse A-A des Sammel- die Zugfeder 14 ergibt, so daß diese aus verhältnisbehälters" 1 liegenden Zugfeder 14 gegen eine Ring- 40 mäßig wenigen Windungen und billigem Werkstoff schulter 18 an der inneren, unteren Randzone der Be- hergestellt werden kann. Da sich die Zugfeder 14 mit hälterwand 2 gespannt gehalten. Der Zuganker 17 ist ihrem abgebogenen Ende 13 leicht in die Bohrung durch eine Bohrung in dem Zentrum der Bodenplatte des Ansatzes 12 einfädeln läßt, wenn der Deckel seit-16 mit seinem bolzenförmigen Ansatz 19 hmdurchge- lieh abgekippt ist, kann man den Deckel und die Zugsteckt und gegen die Bodenplatte 16 mit Hilfe einer 45 feder sowie die Bodenplatte als einheitliche Bau-Teller-Ringscheibe 20 festgezogen, die ihr Widerlager gruppe für Sammelbehälter verwenden, die sowohl in an einem als Zuggriff dienenden Ring 21 findet. Die- ihren Ausmaßen als auch in ihrer Formgebung stark ser ist durch eine Querbohrung im freien Ende des voneinander abweichen. Derartige Sammelbehälter bolzenförmigen Ansatzes 19 hindurchgesteckt und er- können, abweichend vom beschriebenen Ausfühmöglicht es, die Bodenplatte entgegen dem Zug der 50 rungsbeispiel, ebenso wie der Deckel 8, auch aus Me-Feder 14 nach unten so weit abzukippen, daß die im tall, Porzellan oder anderen feuerbeständigen bzw. Sammelbehälter 1 vorhandenen Asche- und Tabakre- hitzebeständigen Werkstoffen hergestellt werden. Abste zur Entleerung des Behälters leicht aus diesem .weichend vom Ausführungsbeispiel kann an Stelle herausfallen können. Damit der Ring 21 beim Auf- einer ebenen Bodenplatte 16 auch ein nach oben gestellen des Aschenbechers auf eine Unterlage nicht 55 wölbtes oder sich mit einem nach unten gebogenen stört, kann er gegen die Unterseite der Bodenplatte Rand auf einer Unterlage abstützendes Bodenstück 16 geklappt werden. In dieser Stellung wird er durch vorgesehen werden, das als Sockel für den Sammeldie Spannkraft der Teller-Ringscheibe 20 festgehal- behälter dient, der von der Zugfeder gegen das Boten, denstück gepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

1 2 einer Kappe verschlossen ist, welche eine Durchtritts- Patentansprüche: öffnung für die Stange aufweist. Diese Stange ermöglicht lediglich eine lineare Verschiebung des
1. Aschenbecher mit einem zur Aufnahme von Deckels parallel zur Achse des Sammelbehälters, so Asche und Tabakresten dienenden Sammelbehäl- 5 daß der Deckel also lediglich durch vertikales Anhe-•ter, der durch einen von oben gegen seinen ben gelüftet werden kann. Zum Überführen der trichterförmigen Öffnungsrand sich anlegenden, Asche und Tabakreste in den Sammelbehälter ist es nach außen gewölbten, lüftbaren Deckel abge- jedesmal erforderlich, daß die gesamte Behälteröffdeckt ist, welcher in geschlossenem Zustand mit nung freigelegt, d. h. geöffnet wird, auch wenn sich dem Sammelbehälterrand einen ringförmigen, die io die Asche oder Tabakreste nur an einer Seite des öffnung umgebenden Zwischenspeicher für ringförmigen Zwischenspeichers befinden. Dadurch Asche und Tabakreste bildet, dadurch ge- wird aber gerade dem Vorteil, der bei einem Aschenkennzeichnet, daß der Deckel (8) aus- becher dieser Art gegeben sein soll, nämlich daß die schließlich über eine mit dem Boden (16) des Asche- und Tabakreste möglichst vollständig und unSammelbehälters (1) verbundene, vorgespannte 15 unterbrochen abgeschlossen sind, entgegengewirkt. Zugfeder (14) an dem Sammelbehälter (1) befe- Ferner ergibt sich beim öffnen des bekannten Aschenstigt ist, die in der Mitte des Deckels (8) gehalten bechers im Freien bzw. dort, wo stärkere Luftströmunist. . ■ gen vorhanden sind, der Nachteil, daß diese Luftströ-
2. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch ge- mungen ungehindert zwischen den geöffneten Deckel kennzeichnet, daß der Boden (16) des Sammelbe- 20 und den Behälterrand hindurchblasen können und hälters (1) als abnehmbare Platte ausgebildet ist, dadurch in dem Sammelbehälter befindliche Asche die mit ihrer Randzone unter dem Zug der vorge- mitnehmen. In einem Aschenbecher setzen sich in der spannten Feder (14) gegen eine entlang der In- Regel in relativ kurzer Zeit größere Teermengen fest, ■ nenwand des Behältergehäuses (1) verlaufende die bei einem Aschenbecher nach der bekannten Lö-Schulterfläche (18) anliegt. 25 sung zunächst zu einer Schwergängigkeit und dann zu
3. Aschenbecher nach Anspruch 1 oder 2, da- einem Verklemmen der Führungsstange, zumindest durch gekennzeichnet, daß der Deckel (8) glok- in der Abdeckkappe führen, so daß beim Anheben kenförmig gestaltet ist und sich unter dem Zug des Deckels der Sammelbehälter mit angehoben werder vorgespannten Feder (14) gegen einen nach den kann und somit eine Relativbewegung des Dekinnen eingezogenen Rand (6) des trichterförmig 3° kels gegenüber dem Sammelbehälter zum Zweck des vertieften Abschnittes (5) des Sammelbehälters öffnens nicht erfolgt. Ferner ist bei dem bekannten abstützt. Aschenbecher nachteilig, daß das lineare und lot-
4. Aschenbecher nach den Ansprüchen 1 bis 3, rechte Anheben des Deckels meist nur sehr unbedadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (14) . quem durchzuführen ist. Es muß nämlich darauf gemit ihrem dem Boden zugekehrten Ende in einen 35 achtet werden, daß der Deckel genau in der Achse im Boden des Sammelbehälters sitzenden Zugan- der Kappe bewegt wird, da bereits bei einem geringker (17) eingehängt ist. fügigen Schrägstellen des Deckels die Stange in der
5. Aschenbecher nach den Ansprüchen 2 und Kappe verklemmt (vgl. französische Patentschrift 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuganker 755 714).
(17) im abhebbaren Boden (16) des Sammelbe- 40 Bei einem anderen bekannten Aschenbecher (franhälters (1) befestigt ist und als Zuggriff (21) aus- - zösische Patentschrift' 979 921) können das Obergebildet ist. . und das Unterteil durch Lösen einer Schraubverbin-
6. Aschenbecher nach den Ansprüchen 1 bis 5, dung auseinandergenommen werden. Ist das Oberteil dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (14) in von dem Unterteil abgeschraubt und soll dieses Obereinem Schutzrohr (23) angeordnet ist, das mit sei- 45 teil gereinigt werden, so ist ein gleichzeitiges Niedernem einen Ende am Boden (16) des Sammelbe- drücken des am Unterteil gelagerten Deckels zur Einhälters (1), vorzugsweise an einer den Boden des stellung der geöffneten Lage kaum möglich, da es Sammelbehälters bildenden Platte befestigt und hierzu erforderlich wäre, das Oberteil mit der Hand mindestens bis zu der vom Deckel (8) verschließ- an der Unterkante zu umgreifen, was wegen der baren Einfüllöffnung (7) des Sammelbehälters (1) 50 scharfen Kanten des Oberteiles unbequem wäre und reicht. außerdem zu starken Verschmutzungen der Hände
führen würde.
Es ist auch ein Aschenbecher bekannt, bei wel-
— chem der Deckel gegenüber dem Sammelbehälter
55 schwenkbar ist (vgl. USA.-Patentschrift 1071363). Jedoch weist dieser Aschenbecher keinen trichterför-
Die Erfindung betrifft einen Aschenbecher mit migen Öffnungsrand auf, derart, daß nach dem öffeinem zur Aufnahme von Asche und Tabakresten nen des Deckels die in dem ringförmigen Zwischendienenden Sammelbehälter, der durch einen von oben speicher befindlichen Tabakreste von selbst in den gegen seinen trichterförmigen Öffnungsrand sich an- 60 Sammelbehälter fallen könnten. Wird der Deckel dielegenden, nach außen gewölbten, lüftbaren Deckel ses Aschenbechers zum öffnen geschwenkt, so abgedeckt ist, welcher in geschlossenem Zustand mit schwenkt ein an dem Deckel vorgesehener in den dem Sammelbehälterrand einen ringförmigen, die Sammelbehälter eingreifender Gewichtsstab in der öffnung umgebenden Zwischenspeicher für Asche entgegengesetzten Richtung und verschließt dadurch und Tabakreste bildet. 65 gerade wieder denjenigen Teil der Behälteröffnung
Es ist ein Aschenbecher dieser Art bekannt, bei teilweise, der durch das Abheben der entsprechenden welchem der Deckel mit einer Stange in einem Seite des Deckels geöffnet werden soll. Ferner ist die Schutzrohr geführt ist, das an seiner Oberseite mit Bewegbarkeit des Deckels bereits bei etwa zu ein
DE19621457598 1962-05-18 1962-05-18 Aschenbecher Expired DE1457598C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN0021594 1962-05-18
DEN0021594 1962-05-18

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DE1457598A1 DE1457598A1 (de) 1969-11-13
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