DE145702C - - Google Patents

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DE145702C
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knife
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poultry
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/08Slaughtering or stunning for poultry or fish, e.g. slaughtering pliers, slaughtering shears
    • A22B3/086Stunning devices specially adapted for poultry

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*· 145702 KLASSE 66«.
MAX MEYER in ERFURT. Geflügelschlachtschere.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 190a ab.
Zum bequemen Töten von Geflügel sind ber.eits sogenannte Schlachtscheren bekannt geworden. Bei diesen sitzt das den tötlichen Schnitt bewirkende Messer fest an einem Zangenmaulschenkel und ragt ständig in das Zangenmaul hinein. Hierdurch wird nun das Einlegen des Kopfes des zu tötenden Tieres erschwert. Ist dasselbe z. B. unruhig oder werden die Schlachtschere und das Tier nicht geschickt festgehalten, so ist ein vorheriges Verletzen und Quälen desselben oder gar ein Verletzen der ausübenden Person unvermeidlich. Auch kann ein solches Messer, da es in das Zangenmaul ständig hineinragt, nur sehr kurz ausgeführt werden und sein Anschleifen bereitet Schwierigkeiten.
Bei diesen bekannten Schlachtscheren wird ferner das austretende Blut nicht nach einer bestimmten Richtung abgeführt, es spritzt vielmehr nach allen Seiten umher.
Diese Nachteile beseitigt die Schlachtschere gemäß vorliegender Erfindung zunächst dadurch, daß das Messer für gewöhnlich nicht in das Zangenmaul hineinragt, auch nicht ah dem einen Zangenmaulschenkel. festsitzt, sondern einem dritten Zangenteil angehört und in das Zangenmaul nur während des Tötens durch einen Schlitz des einen Schenkels hineingreift.
Hierdurch bleibt das Zangenmaul zum bequemen Einlegen des Kopfes des Tieres völlig frei, jede vorherige Verletzung ist ausgeschlossen und das Messer selbst kann genügend lang ausgeführt werden. Auch ist neben der Durchtrittsstelle des Messers, also neben dem Schlitz des1 einen Zangen maulschenkels auf diesem ein Blutsammeltrichter angeordnet, welcher das austretende Blut nach einer bestimmten Richtung hin in ein gegebenenfalls untergestelltes Gefäß abführt.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Geflügelschlachtschere dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine vordere Stirnansicht und
Fig. 3 einen Grundriß.
Mittels der Zangenteile α und b wird das Zangenmaul cc1 geöffnet, das durch eine Feder d für gewöhnlich geschlossen gehalten wird. Der eine Teil c des Zangenmaules trägt oben einen Trichter i, der zum Sammeln und Ableiten des Blutes dient. Der untere Teil c1 trägt einen querlaufenden Federteil h, der zur Auflagerung des Schnabels und des Halses des zu tötenden Geflügels verwendet wird.
Durch einen Schlitz des oberen Zangenmaulteils c tritt die Schneide e eines dritten Zangenarmes f. Die Schneide e wird durch eine Feder g aus dem Maul c cl der Zange für gewöhnlich herausgezogen.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird durch Gegeneinanderdrücken der Zangenteile α und b zunächst das Zangenmaul cc1 geöffnet, so daß der Kopf des Geflügels in das Zangenmaul gelegt und der untere Teil des Halses auf den querliegenden Federteil h des. Zangenmaules aufgelegt \verden kann. Ist so der Kopf festgehalten, so wird der Messerschwanz f unter Spannung der Feder g an-
gedrückt, wodurch das Messer e in das Zangenmaul eintritt und damit in den Kopf des Geflügels einschneidet (Fig. ι strichpunktiert).
Neigt man hierauf die Zange derart, daß die enge Mündung des Trichters i nach unten liegt, so läuft das aus dem Kopf des getöteten Geflügels fließende Blut in ein zu diesem Zwecke untergestelltes Gefäß ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Geflügelschlachtschere in Gestalt einer Zange., gekennzeichnet durch einen dritten Zangenteil ff), der am freien Vorderende ein Messer (e) trägt, welches beim Nichtgebrauch durch eine auf seinen Träger (f) einwirkende Feder (g) aus dem Zangenmaul herausgezogen wird, und zur Ausführung des Schnittes durch Druck gegen den Messerschwanz (f) durch einen Schlitz des einen Zangenschenkels (c) in dasselbe hineintritt, wobei das Blut des ■ Schlachttieres durch einen unmittelbar neben jenem Schlitz angeordneten Sammeltrichter nach einer bestimmten Richtung hin abgeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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