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P neumo t ho r ax a p par at.
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Der Neuerung liegen Verbesserungen eines Pneumothoraxapparatee zu
Grunde, wie er zur Behandlung von Lungentuberkulose verwendet wird.
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Die bekannten Apparate bestehen aus zwei aufrecht angeordneten, miteinander
kommunizierenden Zylindern und einem Manometer, welche an zwei Mehrweghähne angeschlossen
sind, die je nach ihrer Einstellung einen der beiden Zylinder an ein Gebläse ansohliessen
oder die zum Pneumothorax führende Leitung mit dem Manometer oder den mit Gas oder
mit Luft geladenen Zylinder verbinden.
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Die Verbesserung des Apparates besteht zum Teil darin, dass der Mehrweghahn
des mit dem Punktioneaohlauoh verbindbaren Zylinders eiroh einen Weg über ein Filter
an die Leitung des Gebläses an einer Stelle angeschlossen ist, die der Einmündung
der Luftleitung in den Mehrweghahn des anderen Zylinders liegt, so dass die Luft
je
nach der Einstellung der beiden Mehrweghähne entweder in dem
einen oder in dem anderen Zylinder eingeblasen und die Naohfüllung dea Apparates
mit Luft ohne Abnahme des Gebläses durchgeführt werden kann.
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Eine weitere Verbesserung des Apparates ist darin
| gelegen, dass die ganze Apparatur an einer in jan 2*a2 » |
| img dem durch einen Deckel absohlieaobaren Gehäuse frei- |
stehenden Zwischenwand angeordnet und jeder Apparaturteil an dieser Zwischenwand
mit einer verriegelbaren Schelle unabhängig von den anderen Teilen leicht lösbar
angebracht ist.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung in Fig. 1 in Vorderansicht
bei geöffnetem Gehäuse und in Pig. 2 in Seitenansicht bei ausgeschwenkter Zwischenwand
veranschaulicht. Die Pig. 3 biz 7 zeigen die beiden Mehrweghähne in verschiedenen
Schaltstellungen und die Fig. 8 den einen Hahnstopfen in Ansicht.
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Der Apparat ist in einem handlichen Holzkasten 1 untergebracht, der
auf einem Sockel aufrecht steht und einen aufschwenkbaren Deckel als Vorderwand
2 und eine um ein horizontales Scharnier 3 an-aohwenkbare Zwischenwand 4 besitzt,
die in der vertikalen Lage durch zwei Riegel 5 verriegelt ist. Auf der Zwischenwand
4 ist die ganze Apparatur angeordnet. Diese besitzt zwei miteinander kommunizierende
Glaszylinder 6, 7 von je einem Liter Inhalt, die in Ausschnitten der Zwischenwand
4 aufrecht stehen und mit je einem Krümmer 8, 9 in einer
beiden
Glaszylindern 6, 7 gemeinsamen Rast 10 ruhen. Die beiden Krümmer 8, 9 sind durch
ein Schlauchstück 37 miteinander verbundene, durch das die beiden Glaszylinder miteinander
kommunizieren. Die beiden Glaszylinder 6, 7 sind oben bei 11 halsartig verjüngt.
An jedem Zylinderhale 11 ist mittels einer Gummimuffe 12 ein Mehrweghahn 14 bezw.
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15 leicht lösbar angeschlossen. Ueber den Gummimuffen 12 liegen an
der Zwischenwand 4 zu verriegelnde Schellen 13, die die beiden Glaszylinder 6, 7
an der Zwischenwand 4 festhalten. Der Mehrweghahn 14 des mit einer Gradeinteilung
versehenen Zylinders 6 besitzt vier Wege 11, 16, 17 und 18. Der Weg 11 führt zum
Hals des Glaszylinders 6.
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Der Weg 16 führt zu einemzwischen den beiden Glaszylindern 6 und 7
auf der Zwischenwand 4 mit verriegelten Schellen 19 festgelegten U-förmigen Manometer
20, das ein Abschlussventil 21 zum Verhindern des Herausschleudernd von Flüssigkeit
aus dem Manometerrohr bei plötzlich auftretendem Ueberdruok besitzt. Der Weg 17
führt zu einem durch eine Schellenklemme 22 an der Zwischenwand 4 federnd festgehaltenen
Filter 23, an das der Schlauch 24 der Punktionsnadel 25 angeschlossen ist. Der Weg
18 stellt die Verbindung zwischen dem Hahn 14 und einem Wattefilter 26 (Fig. 2)
her, das an der Rückseite der Zwischenwand 4 leicht lösbar angebracht ist. Zu diesem
Wattefilter
26 führt eine Leitung 27, welche von der zum Mehrweghahn 15 führenden Luftleitung
28 des Doppelgebläses 29 bei 30 abgezweigt ist und die Luft vom Gebläse 29 direkt
in das Wattefilter ? 6 leitet.
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Der an die Luftleitung 28 angeaohloasone Mehrweghahn 15 des zweiten
mit 7 bezeichne@en Glaszylinders besitzt drei Wege. Der erste Weg ist die Luftleitung
28, der zweite Weg ist der Hals 11 des Glaszylinders 7 und der dritte Weg dient
als ein im Halnstopfen vorgeschener Entlüftungskanal 31, Fig. 3, 4. In diesem Hahnetopfen
ist im reohten Winkel zu diesem Entlüftungskanal 31 eine Bohrung 32 vorgesehen,
duroh die die Luftleitung 28 mit dem die Flüssigkeit enthaltenden Glaszylinder 7
verbunden werden kann.
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Der Hahnatopfen des Vierweghahnes 14 besitzt einen winkelig gebogenen
Durchströmungsgang 33, dessen Mündungen entsprechend der Anordnung der Mündungen
der vier Wege 11,16,17, 18 um 900 zueinander versetzt sind.
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Ausaerdem ist im selben Hahnatopfen ein als Längsnut ausgebildeter
Entlastungskanal 34 angeordnet, der zu Entlastungslöchern 35 einstellbar ist und
in diesen Hahnetellungen das Manometer 20mit der aussenluft verbindet, so dass es
sich stete von selbst wieder auf den Nullpunkt
einstellt. Die Griffe
beider Hahnstopfen sind aus farbigem Glas hergestellt, damit sie in ihrer jeweiligen
Stellung sofort ersichtlich sind.
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Zur Füllung der Glaszylinder 6 und 7 mit einer desinfizierenden Flüssigkeit
@. B. einer Thymol-oder einer Sublimatlösung wird nur die Schelle 13 des Zylinders
7 von der Gummimuffe 12 gelöst und letztere vom Zylinderhale 11 abgezogen. Hierauf
wird ein an der Rückseite der Zwischenwand 4 leicht lösbar angebrachter Fülltrichter
36 in die freie Halsöffnung des Zylinders @ 7 gehalten und so lange flüssigkeit
in diesen eingegossen, bis der Flüssigkeitsstand in beiden Zylindern so hoch ist,
dass er den Teilungsstrich 500 im Glaszylinder 6 erreicht.
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Ist der Gleichstand in beiden Zylindern erreicht, dann wird die Gummimuffe
12 auf den zylinderhals 11 wieder aufgeschoben und die Schelle 13 an der Zwischenwand
4 verriegelt. In diesem Zustand ist der Apparat betriebabereit.
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Um nun die gewünschte Gasmenge in den Pneumothorax einzuführen wird
folgender Weise verfahrens Es werden die beiden Mehrweghähne 14, 15 in die aus der
Fig. 3 ersichtliche Stellung gebracht. In dieser Stellung der beiden Hähne ist die
Verbindung zwischen dem Glaszylinder 7 und dem Doppelgebläse 29 gesperrt, dafür
jedoch der Weg vom Wattefilter 26 zum Glaszylinder 6
frei, so dass
die Luft vom Gebläse 29 durch die Leitung 27, 28 in das Wattefilter 26 und von hier
im desinfisziertem Zustand in den Glaszylinder 6 gelangt. Dadurch, dann in dieser
Stellung der beiden Hähne 14,15 einerseits sowohl der Weg 16 zum Manometer 20 als
auoh der Weg 17 zum Punktionsschlauch 24 gesperrt ist, anderseits der Lüftungsweg
31 für den Zylinder 7 offen steht, wird die
| Flüssigkeit unter dem Druck der vom Gebläse 29 zustrd- |
menden Luft aus dem Glaszylinder 6 hinaus gedrängt und im selben Ausmase im Glaszylinder
7 hochsteigen.
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Bei Einstellung des Hahnes 14 in die aus der Fig. 4 ersichtliche
Stellung können der intrathorokale Druck und die Atemdruckschwankungen bestimmt
werden.
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Zu diesem Zweck wird, wie die Fig. 4 zeigt, der Mehrweghahn 14 in
eine Stellung verdreht, in welcher das
| Manometer 2V mit der zum Pneumothorax führenden Leitung t7 |
| verbunden ist, dessen gefärbte Wassersäule sich sofort |
| auf den jeweiligen Druck einstellt und diesen dadurch an |
| einer Skala anzeigt. |
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Zur Einblasung der im Zylinder 6 vorhandenen und unter dem Druck
der im Zylinder 7 befindlichen Wassersäule stehenden Luft in den Pneumothorax wird
der Hahn 14 laut Fig. 5 eingestellt, in welcher Stellung der Zylinder 6 ausaohliesalioh
mit der zum Filter 26 führenden Leitung 18 verbunden ist. Die Luft strömt nun unter
dem Druck der
Wassersäule durch das desinfiszierende Filter 26 in
den Punktioneaohlauoh 24 und gelangt von diesem durch die Nadel 25 in den Pneumothorax.
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Ist die auf diese Weise in den Pneumothorax eingeblaaene Menge Luft,
Stickstoff oder Kohlensäure zu
| gering, dann wird der Hahn 15, wie die Fig. 6 zeigt, in |
| eine Stellung gebracht, in welcher erden Zylinder 7 mit der |
| ; |
| zum Gebläse 29 führenden Leitung 28 verbindet. Durch |
| Betätigung des Gebläses 29 wird in den Zylinder 7 Luft |
eingepumpt. Die einströmende Luft verdrängt die Wassersäule vom Zylinder 7 in den
Zylinder 6, wodurch die sich in letzterem befindliche Luft in die zum Pneumothorax
führende Leitung 17 eingeblasen wird. Dadurch ist es möglich, Luft bezw. Gas in
einer dem ganzen Zylinderinhalt entsprechenden Menge einzublasen.
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Zum Absaugen von Luft oder Gas aus dem Pneum@-thorax wird die Luft
aus dem Zylinder 7 abgesaugt.
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Die dadurch im Zylinder 7 ansteigende Wassersäule bewirkt im Zylinder
6 ein Vakuum, das das Rückströmen der Luft oder des Gases aus dem Pneumothorax veranlasst.
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Zum Auswechseln des Filters 26 oder zum Erreichen des Trichters wird
die Zwischenwand 4 entriegelt und um das Scharnier 3 nach vor geschwenkt. Um die
Zwischenwand in der ausgeschwenkten Lage zu erhalten, ist an ihr und an der Gehäuseinnenseite
ein Streckglied 38 beispielsweise
eine Kette vorgesehen, welche
die ZwischenwandwährendderFüllungdesZylindersoderderAuswechslung des Filters in
der ausgeschwenkten Lage erhält.
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