DE144615C - - Google Patents

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DE144615C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/48Other control devices or valves characterised by definite functions for filling reservoirs
    • B60T15/50Other control devices or valves characterised by definite functions for filling reservoirs with means for limiting or relieving pressure in reservoirs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine insbesondere für Luftdruckbremsen bestimmte, aber auch für andere Zwecke geeignete Einrichtung zur Regelung des von der Luftpumpe aufgespeicherten Druckes. Mit Hülfe dieser Einrichtung wird der im Drucksammler herrschende Druck auf gleicher Höhe erhalten, indem der die festgesetzte Grenze überschreitende Druck mit Hülfe eines Druckreglers die Druckleitung der Luftpumpe durch ein Ventil mit der Atmosphäre in Verbindung setzt, so daß die ununterbrochen weiterarbeitende Luftpumpe nicht diejenige Luftmenge zusammenpressen kann, welche ohne Druck in die Atmosphäre entweichen will.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung der Luftdruckbremse,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Luftauslaßventil,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Druckregler,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-B der
Fig· 3,
Fig. 5 einen
Fig. 6 und
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie E-F der
Fig· 5·
Die beiden letztgenannten Figuren zeigen die Anordnung des Druckreglers des Rückschlagventils und des Luftauslaßventils in gedrängter Form.
Das Druckrohr 14 der Luftpumpe 2 hat Verbindung mit dem Luftbehälter 1 durch Rohrleitung 20, von welcher ein Zweigrohr 21
Schnitt nach Linie C-D der zur Luftbehälterleitung 22 führt, die an die Führerventile 4 angeschlossen ist. Leitung 23 verbindet die Führerventile mit dem Bremszylinder 3.
In die Leitung 20 zwischen Luftbehälter und Druckrohr 14 ist das Rückschlagventil 24 eingeschaltet, welches der Preßluft den Eintritt in den Luftbehälter gestattet, aber deren Rückgang verhindert.
Von der Leitung 20, neben dem Rückschlagventil auf der Seite der Luftpumpe, führt das Rohr 25 zu dem Luftauslaßventil 26. Dasselbe besteht (Fig. 2) aus dem Gehäuse 27 mit den Öffnungen 28, 29 und 30, welche mit dem Rohr 25, mit der Außenluft durch das Filter 31 und mit dem Druckregler in Verbindung stehen. Der Durchlaß zwischen den Öffnungen 28 und 29 wird geregelt durch ein in normaler Lage unter der Wirkung einer Feder geschlossenes Ventil 32, dessen Stange 33 mit einem Kolben oder mit der Biegehaut 34 verbunden ist. Der durch Öffnung 30 zugelassene Druck wirkt auf die Biegehaut und öffnet das Ventil 32 ein wenig. Der Druckregler 35 läßt diesen Druck selbsttätig zu, wenn der Maximaldruck im Luftbehälter erreicht ist, um so einen Auslaß zur Außenluft zu öffnen, durch welchen hindurch die ununterbrochen arbeitende Luftpumpe den überschüssigen Druck unbeschadet der Anlage entfernen kann.
Eine zweckmäßige Form des Druckreglers ist in den Fig. 3 und 4 gezeigt. Auf der Grundplatte 36 steht das die wirksamen Teile einschließende Gehäuse 37, welches auf der
Grundplatte durch die in Knaggen 38 gelagerten schwingenden Bolzen 39 und gegen die Knaggen 41 sich stützenden Flügelmuttern 40 festgelegt wird.
Auf der Grundplatte ist das die Kammer 43 enthaltende Gehäuse 42 befestigt. In das eine Ende dieses Gehäuses ist der hohle Schaft 44 geschraubt, welcher gegen den Ring 45 drückt und die Kanten der Biegehaut 46 zwischen Ring 45 und Absatz 47 einklemmt. Die Biegehaut ist zwischen zwei Scheiben der Spindel 48 eingeklemmt, so daß die Spindel an den Bewegungen der Biegehaut teilnimmt. Die Spindel reicht durch den hohlen Schaft 44 und wird in der mit Sechskant 50 versehenen Mutter 49 geführt. Gegen diese Mutter legt sich das eine Ende der Schraubenfeder 51, deren anderes Ende gegen eine der Biegehäute drückt, so daß die Biegehaut mit der Spindel gewöhnlich nach links gedrückt wird (Fig. 4). Die Spindel schließt das Ventil 52, welches mittels Zapfen 53 in eine Bohrung am Ende der Spindel 48 beweglich eingesetzt ist. Das Ventil besitzt den Bund 54, der einen kleinen Spielraum findet zwischen dem Ende der Spindel und der auf diesem aufgeschraubten Kappe 55, welche in ihrer Lage durch die Mutter 56 gehalten und eingestellt wird. In der mittleren Bohrung der Spindel 48 befindet sich die Feder 57, welche das Ventil 52 auf seinen Sitz zu drücken sucht. Das Ventil 52 ist mit dem Sitz 58 versehen, welcher den Auslaßkanal 59 im Gehäusedeckel 60 beherrscht. Der Auslaß 59 (Fig. 3) hat durch Rohr 61 und Kanal 62 in der Grundplatte mit dem Einlaß 30 des Auslaßventils (Fig. 2) Verbindung. Das Rohr 63 in der Grundplatte steht in Verbindung mit dem auf der Grundplatte angeordneten Gehäuse 64 (Fig. 3), dessen Innenraum gewöhnlich mit der Außenluft verbunden ist. Die Auslaßöffnung 65 in diesem Gehäuse wird durch das Federventil 66 beherrscht, gegen dessen Stange 67 die im Arm 69 der Spindel 48 befindliche Stellschraube 68 drückt. Die unter der Wirkung ihrer Feder nach links gehende Spindel 48 bringt auch das Ventil 66 in dessen linke Stellung; der Hub oder die Differenz zwischen den Bewegungen der Ventile 52 und 66 kann durch die Schraube 68 geregelt werden.
Die Leitung 20 (Fig. 1) hat mit der Kammer 43 des Druckreglers (Fig. 3) durch Leitung und Kanal 70 Verbindung. Die Biegehaut 46 ist infolgedessen auf der einen Seite dem im Luftbehälter herrschenden Drucke und auf der anderen Seite dem Atmosphärendrucke ausgesetzt.
Wenn der Druck im Luftbehälter 1 einen vorher bestimmten Grenzwert überschritten hat, drückt der in der Kammer 43 vorhandene gleiche Druck die Biegehaut mit der Spindel 48 der Wirkung der Feder entgegen nach rechts (Fig. 4). Das Ventil 52 hebt sich von seinem Sitze ab und gestattet der Luft, aus dem Behälter ι durch die Öffnungen und Kanäle 59, 6i, 62 und 30 zum Luftauslaßventil 26 (Fig. 2) überzuströmen, um die Biegehaut 34 niederzudrücken und dadurch den Ventilkegel von seinem Sitz abzuheben. Damit ist eine freie Verbindung des auf der Luftpumpenseite neben dem Rückschlagventil befindlichen Teils der Leitung 20 mit der Atmosphäre hergestellt. Infolgedessen kann die während der Fahrt ununterbrochen arbeitende Luftpumpe nicht diejenige Luftmenge komprimieren, welche ohne Druck in die Atmosphäre entweicht.
Bei der ersten Bewegung der Spindel 48, vor Öffnung des Ventils 52, wird das Ventil 66 (Fig. 3) den Auslaß 65 des Ventilgehäuses 64 schließen, welcher bis dahin den Raum über der Biegehaut des Luftauslaßventils 26 (Fig. 2) und der Verbindungskanäle 59, 61 und 62 mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt hatte. Wenn der Druck im Luftbehälter 1 genügend vermindert ist und die vorher bestimmte untere Grenze erreicht oder unterschritten ist, bringt die Feder 51 die wirksamen Teile des Druckreglers in die gezeigte normale Lage, in welcher der Auslaß 59 geschlossen ist, zurück. Hierauf wird der Auslaß 65 geöffnet, die Biegehaut des Luftauslaßventils entlastet und dadurch das Ventil 32 unter der Wirkung seiner Feder geschlossen. Die Luft, welche auf die Biegehaut des Auslaßventils gewirkt hat, kann durch den Auslaß 65 und durch das Druckreglergehäuse 37 hindurch ins Freie entweichen. Die Luftpumpe wird nun wieder Luft zusammenpressen.
In den vorbeschriebenen Figuren sind das Rückschlagventil, das Luftauslaßventil und der Druckregler als unabhängige Organe dargestellt; in Fig. 5 und 6 hingegen sind diese Organe zu einem Ganzen vereinigt. Das Gehäuse 101 ist mit der Luftpumpe bei 102, mit dem Luftbehälter bei 103 und mit der Atmosphäre bei 104 in Verbindung. In einer in diesem Gehäuse befindlichen Kammer spielt der Kolben 105, dessen Stange 106 das Auslaßventil 107 trägt und sich in der Mutter 108 führt. Der Durchlaß 109 verbindet die Auslässe 102 und 104, wenn Ventil 107 geöffnet ist. Letzteres wird aber gewöhnlich durch die Feder 110, unterstützt durch den von der Luftpumpe erzeugten Druck, auf seinem Sitz gehalten. Die Kammer 109 ist im Querschnitt L-förmig (Fig. 6), so daß der Teilraum 111 entsteht. Die Kammer 112, welche mit dem Luftbehälter Verbindung hat, besitzt umgekehrt L-förmige Gestalt, so daß der Teilraum 113 entsteht. Die beiden Teile 111 und 113 stehen untereinander durch eine mittels Ventil 116 regelbare Öff-
nung 115 der Scheidewand 114 in Verbindung. Das Ventil 116 ist in der seitlichen Verlängerung 117 des Gehäuses beweglich.
Am Gehäuse 101 ist das Gehäuse 118 befestigt, welches die Ventilkammer des Gehäuses ιοί begrenzt. In das Gehäuse 118 ist der hohle Schaft 119 eingeschraubt, in welchen der durch die Feder 121 bewegliche Kopf 120 eingesetzt ist. Die Spannung der Feder kann durch die Mutter 122 geregelt werden. In die zentrale Öffnung des Kopfes ist die Büchse 123 geschraubt, welche zur Führung des unter der Wirkung der Feder 126 stehenden Nadelventils 125 dient. Dieses regelt die zwischen der Ventilkammer und der Biegehautkammer 128 liegende Öffnung 127. Die Kammer 128 ist mit dem Luftbehälter durch den Kanal 129 verbunden. Die Durchlaßöffnung 130 im Kolben dient demselben Zwecke wie das Ventil 66 des Druckreglers nach Fig. 3. Die Wirkung der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist dieselbe wie die der Ausführungsform in Fig. 3, mit der Abänderung, daß der zur Verschiebung des Kolbens 105 zugeführte Druck infolge
Durchtretens durch die Öffnung 130 nachläßt, aber die Wirkung ist in beiden Fällen dieselbe.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Druckregler für ununterbrochen laufende Luftpumpen, insbesondere für Luftdruckbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung (20) der Pumpe mit einem Luftauslaßventil (26) und einer Steuervorrichtung (35) derart in Verbindung steht, daß bei Überschreitung des festgesetzten Behälterdruckes das Luftauslaßventil (26) durch den mittels der Steuervorrichtung (35) zugeführten Behälterdruck geöffnet und die von der Pumpe in die Druckleitung gedrückte Luft so lange durch das Auslaßventil abgeführt wird, bis nach dem Wiedereintritt normaler Druckverhältnisse die Steuervorrichtung (35) in die Ruhelage zurückgekehrt und infolgedessen derDruckraum (75) des Auslaßventils (26) entlüftet sowie das Auslaßventil geschlossen ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Druckreglers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen federbelasteten Steuerkolben (47), welcher einerseits ein zwischen Druckbehälter (1) und Druckkammer (75) des Auslaßventils (26) eingeschaltetes Zulaßventil (58), andererseits durch einen Arm (69) der Führungsstange (48) ein Druckkainmerentlüftungsventil (66) derart beeinflußt, daß bei Verschieben des Steuerkolbens (47) durch den das festgesetzte Maß überschreitenden Behälterdruck zunächst das vom Arm (69) offen gehaltene Entlüftungsventil (66) freigegeben und durch die Einwirkung einer Feder geschlossen wird und hierauf das Öffnen des Druckzulaßventils (58) erfolgt, so daß der der Druckkammer durch die Kanäle (61,62) zugeführte Behälterdruck das Auslaßventil (26) öffnet, während beim Zurückgehen des Steuerkolbens (47) zunächst Ventil (58) geschlossen und darauf Ventil (66) zur Entlüftung der Druckkammer durch die Kanäle (62, 65) geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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