DE144265C - - Google Patents

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DE144265C
DE144265C DENDAT144265D DE144265DA DE144265C DE 144265 C DE144265 C DE 144265C DE NDAT144265 D DENDAT144265 D DE NDAT144265D DE 144265D A DE144265D A DE 144265DA DE 144265 C DE144265 C DE 144265C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/32Wound capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kondensatoren, welche bisher aus abwechselnd aufeinander gelegten Papier- und Stanniolflächen gebildet wurden, sind in neuerer Zeit aus zwei Streifen Stanniol mit dazwischen liegenden Isolierschichten, z. B. paraffinierten Papierstreifen, angefertigt worden, indem die Streifen aufgewickelt und sodann zur definitiven flachen Form gepreßt wurden. Bei einer Kapazität von 2 m. f. hatten bisher solche Kondensatoren eine Größe von etwa 120 mm X 220 mm bei einer Stärke von etwa 15 mm. Bei Fernsprechstellen, besonders für das Zentralbatteriesystem, ist es erforderlich, einen, zuweilen auch zwei solcher Kondensatoren unterzubringen, so daß dann besondere zur Montierung von Kondensatoren solcher unhandlicher Dimensionen geeignete Kästen und Teilnehmerstellen konstruiert werden müssen.
Eine quadratische Form des Kondensators ist zu seiner Unterbringung in dem Fernsprechgehäuse bedeutend brauchbarer. Diese Form läßt sich event, auch bei vorhandenen Fernsprechgehäusen anstatt der Elemente einsetzen. Vorliegende Neuerung betrifft eine besondere Anordnung bezw. das Zusammenlegen eines gewickelten Kondensators in eine Form von annähernd quadratischem Querschnitt, die dadurch erzielt wird, daß die Metallbeläge mit den Zwischenlagen von Papier zu einer flachen
Form gewickelt werden, diese flache Wicklung alsdann zickzackförmig zusammengelegt und nach Tränkung mit dem Isoliermittel zu einer quadratischen Form gepreßt wird. Maßgebend für das zickzackförmige Zusammenlegen ist daß dasselbe eine gerade Anzahl von Malen geschieht, damit die Länge der Metall- und Papierbänder auch nach dem Zusammenlegen dieselbe bleibt. Hierdurch wird eine Faltenbildung vermieden und ein inniges Aneinanderliegen der Metallflächen mit den Isolierschichten sowohl an den Flächen als an den Randungen erzielt.
Der Kondensator ist in der Zeichnung näher veranschaulicht, und zwar stellt Fig. 1 einen fertig gerollten, flachen Kondensator vor dem Zusammenfalten, Fig. 2 einen fertig zusammengelegten Kondensator und Fig. 3 eine andere Ausführungsart desselben dar.
Der Kondensator wird aus zwei Stanniolstreifen aa mit dazwischen liegenden Isolierschichten bbb flach zusammengerollt, wie in Fig. ι veranschaulicht. Die beiden inneren Enden der Stanniolstreifen sind je mit einem schmalen Blechstreifen c verbunden, welcher zum Anschluß des Kondensators dient. Dieser zusammengerollte Kondensator wird nun in der in Fig. 2 angedeuteten Weise zweimal zusammengefaltet, und die drei sich ergebenden Lagen werden sodann S-artig übereinander gelegt. In diesem Zustande wird der Kondensator sodann nochmals in Paraffin getaucht, unter eine Presse gelegt und einem Druck senkrecht zur Fläche der Lagen in Richtung der Pfeile ausgesetzt. Hierdurch wird eine annähernd quadratische Form des Kondensators erzielt. Fig. 3 zeigt eine Abänderung von
Fig. 2, in der der flache Kondensator statt zweimal viermal gefaltet .■ und in fünf Lagen gelegt ist. Die Anordnung von einer geraden Anzahl von Kniffen und einer ungeraden Anzahl von Lagen, wobei die einzelnen Streifen bei den aufeinander folgenden Knickungen gleich oft innen und außen zu liegen kommen, ist besonders wichtig, denn durch ein derartiges Legen erfahren die einzelnen Streifenteile der beim Falten innen befindlichen Lagen des Kondensators (Fig. 2). eine derartige Verschiebung, daß ein. vollständiger Ausgleich der Längen der einzelnen Streifen verursacht und das Legen von kleinen Falten, die die erzielbare Kapazität stark verringern, vermieden wird. Dieser Ausgleich ist aus Fig. 2 ersichtlich, indem die Länge der Linie a' b1 c' derjenigen der Linie d' e' f gleichkommt, d. h. es findet unter diesen Umständen weder eine Materialanhäufung noch eine Spannung des Materials statt, was stattfinden muß, wenn der Kondensator eine ungerade Anzahl von Malen geknifft würde. Zugleich wird der beim Pressen ausgeübte Druck gleichmäßiger verteilt, so daß ein inniges Zusammenliegen der Beläge an den Flächen und an den abgerundeten Kanten erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Überführen gewickelter Kondensatoren in eine handliche und zum Unterbringen in Fernsprechergehäusen bequeme Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren, nachdem sie in bekannter Weise auf einem flachen Dorn gewickelt wurden, zickzackförmig zusammengelegt und in eine im \vesentlichen kubische Form gepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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