DE1430920C - Abnehmbarer Dachgepäckträger fur Kraft fahrzeuge - Google Patents

Abnehmbarer Dachgepäckträger fur Kraft fahrzeuge

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DE1430920C
DE1430920C DE1430920C DE 1430920 C DE1430920 C DE 1430920C DE 1430920 C DE1430920 C DE 1430920C
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Germany
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roof
luggage
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rack
luggage carrier
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
BeIa 7000 Stuttgart Barenyi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Description

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Die Erfindung betrifft einen abnehmbaren Dachgepäckträger für Kraftfahrzeuge, der einen einteiligen Grundkörper aufweist mit einer Tragfläche und nach unten gerichteten, im Winkel zur Tragfläche verlaufenden Stegen, die zum Abstützen des Grundkörpers dienen.
Es sind eine Vielzahl von Dachgepäckträgern für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen bekannt, die in der Regel aus Rohrgerüst bestehen, welches gerade oder nach oben durchgewölbte, also konvex gewölbte, Querstäbe aufweist, auf denen längsliegende Latten befestigt sind. Die diese Latten tragenden Querstreben werden auf Biegung beansprucht und müssen relativ stabil ausgebildet sein, damit sie die auf dem Gepäckträger abgelegten Lasten tragen können. Die Gepäckträger sind aus einer Vielzahl von Teilen aufgebaut und sind dadurch in der Herstellung aufwendig und teuer und verursachen außerdem erhebliche Windgeräusche.
Es ist auch ein Dachgepäckträger der eingangs genannten Art bekannt, der einen trogartigen Grundkörper besitzt, dessen Tragfläche allseitig von Seitenwänden umgeben ist. Der ebene Boden des Grundkörpers wird von den aufzunehmenden Lasten ebenfalls auf Biegung beansprucht, so daß er entsprechend dimensioniert werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leichten, einfach herzustellenden und sehr hoch belastbaren Dachgepäckträger zu schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß die Tragfläche — von oben gesehen — konkav gewölbt und — in Fahrtrichtung gesehen — vorn und hinten offen ausgebildet ist. Der Grundkörper eines derartigen Dachgepäckträgers ist einfach und billig herstellbar. Durch die •konkave Wölbung wird erreicht, daß in der Tragfläche bei Belastung nur Zugspannungen auftreten, so daß die Gefahr eines Durchknickens nach unten nicht gegeben ist. Ein derartiger Grundkörper kann aus Metall oder mit Vorteil auch aus Kunststoff hergestellt werden.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Tragfläche zum Verschließen einer Dachöffnung über den Steg allseitig, vorzugsweise unter Zwischenlegung einer Dichtleiste auf dem Dach aufliegt und daß der Steg mit Luftzuführ-^und -abführöffnungen und/oder Innen- und Außenleuchten versehen ist. Ein derartiger Dachgepäckträger kann aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt sein und weist trotzdem noch eine große Festigkeit auf, so daß auch schwere Koffer auf ihm abgelegt werden können. Wenn er aus durchsichtigem Material besteht, läßt er in unbeladenem Zustand durch eine Dachöffnung Licht ins Fahrzeuginnere eintreten. Auf Grund seiner Formgebung können die erwähnten Luftzufuhr- und -abführöffnungen leicht angeordnet werden. Außerdem bieten die am Rand gebildeten Räume günstige Möglichkeiten zur Anbringung einer Innen- oder Außenbeleuchtung, z. B. Parkleuchten, Blinkleuchten, Positionsleuchten od. dgl.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß an den beiden Längsseiten der Tragfläche in an sich bekannter Weise innenliegende Rohrgerüste angeordnet sind, auf denen der Gepäckträger sich abstützt und mit denen er gegebenenfalls am Dach befestigt ist.
Die Erfindung wird nachfolgend an mehreren Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen beschrieben und erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Dachgepäckträger, bei dem das Dach angedeutet ist,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Gepäckträgers nach F i g. 1 ohne Darstellung des Daches,
Fig. 3 einen halben Querschnitt durch einen Dachgepäckträger einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 einen halben Querschnitt durch einen Dachgepäckträger einer weiteren Ausführungsform, - Fig. 5 einen halben Querschnitt durch einen Dachgepäckträger einer anderen Ausführungsform,
Fig. 6 einen halben Querschnitt durch einen Dachgepäckträger einer weiteren Ausführungsform,
F i g. 7 einen Dachgepäckträger im Querschnitt mit einem rolloartigen Sonnendach.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Dachgepäckträger weist einen aus Kunststoff bestehenden Grundkörper 1 auf, der in seinem mittleren Teil als nach unten durchgewölbte, also konkav gewölbte Tragfläche 2 ausgebildet ist. An diese schließt sich ein etwas zur Senkrechten geneigter Rand 3 an, der zu der schalenförmigen Tragfläche 2 abgewinkelt ist. Dieser ist wiederum um fast 180° zum Teil 4 abge-
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winkelt, wodurch Längsrinnen 5 gebildet werden. die Befestigung in anderer Weise getroffen, indem
Die aus den Stegen (Rand 3 und Teil 4) gebildeten, nämlich im Inneren des Gepäckträgers rohrartige
oberhalb der Tragfläche 2 liegenden, die Längsrin- Hülsen 31 vorgesehen sind, in die durch das Dach
nen 5 aufweisenden Längsrippen 6 erstrecken sich, 18 gesteckte Schrauben 32 eingeschraubt sind, welche
wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur über die beiden S sich unter dem Dach über verstärkende Ünterleg-
Längsseiten des Dachgepäckträgers. scheiben 33 abstützen. Die Hülsen 31 können sich
Die Tragfläche 2 ist vorn und hinten offen, damit durch den Grundkörper 30 des Gepäckträgers nach eventuell auf den Gepäckträger gelangendes Wasser außen zu Stützfüßen 34 für eine gestrichelt angeablaufen kann, jedoch erstreckt sich, wie aus F i g. 2 deutete Gepäckgalerie 35 fortsetzen,
erkenntlich, an den Enden des Gepäckträgers eine io Das in Fig. 5 gezeigte Ausführungsbeispiel weist nach unte,n abgewinkelte Rippe 7. In die Längs- ebenfalls eine konkav gewölbte Tragfläche 36 mit rinnen 5 der Längsrippen 6 sind geschlossene Rohr- etwa senkrecht nach unten abgewinkelten Stegen 37 gerüste 8 eingesetzt, die in der Mitte eine Befesti- auf, die mittels einer Dichtleiste 38 auf dem Dach gungsplatte 9 aufweisen, welche zwischen die Rohr- 18 des Kraftfahrzeuges aufliegen und diesem gegenbügel eingeschweißt oder in anderer geeigneter 15 über abgedichtet sind. In dem Dach 18 befindet sich Weise dort befestigt sind. An dieser Befestigungs- eine übliche, jedoch ohne besondere Verschlußplatte 9 sind durch das Teil 4 hindurchgeschraubte elemente ausgebildete Sonnendachöffnung 39, die Augen 10 befestigt, in die die Spannmittel 11 einge- von der aus Kunststoff bestehenden Tragfläche 36 hängt sind, welche zum Festspannen des Gepäck- überdeckt ist. Der Gepäckträger ist mit Hilfe von trägers am Traufrand 12 des Daches dienen. Zur ao Federbügeln 40, die lediglich gestrichelt dargestellt weiteren Befestigung des Grundkörpers des Gepäck- sind, an dem Rand 41 der Dachöffnung 39 festgeträgers mit den Rohrgerüsten 8 können noch zusatz- klemmt. So kann mit Hilfe des erfindungsgemaßen liehe Schrauben 13 vorgesehen sein. Die Längsrip- Dachgepäckträgers eine vorhandene Sonnendachpen 6 weisen im Bereich ihrer Enden jeweils eine Öffnung einfach verschlossen werden und es kann Ausnehmung 14 auf, die es gestattet, um die oberen 25 unter Verzicht auf den Lichteinfall durch das gege-Rohre 15 der Rohrgerüste 8 Befestigungsriemen benenfalls durchsichtige Dach dieses mit Gepäck od. dgl. zu schlingen. Die unteren Teile 16 der Rohr- beladen werden. Außerdem können an den senkgerüste 8 sind mit Gummifüßen 17 versehen, die auf rechten Stegen 37 in äußerst einfacher Weise eine dem Dach 18 aufliegen. Innenleuchte 42 und eine Positions- oder Blink-
Der Grundkörper 1 braucht jedoch nicht aus 30 leuchte (Außenleuchte 43) außen angebracht sein,
Kunststoff zu bestehen, sondern kann auch aus Blech die auf gemeinsamen Sockeln und mit gemeinsamen
gefertigt sein. Wenn er aus Kunststoff besteht, kann Zuleitungen ausgerüstet sein können. Es ergibt sich
er jedoch durchsichtig ausgebildet sein. Er läßt sich also eine einfache Möglichkeit, auch zusätzlich noch
auf jedes normale, ebene, konvex oder auch konkav eine gute Innenraumbeleuchtung und Positionssiche-
gewölbte Fahrzeugdach aufsetzen. 35 rung des Fahrzeuges zu gewährleisten.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbei- Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 weist die
spiel weist der Grundkörper 19 ebenfalls eine konkav gleiche Dachöffnung und die gleichartige Aus-
gewölbte Tragfläche 20 auf, von der sich lediglich bildung des Gepäckträgers auf wie dasjenige nach
nach unten abgewinkelte Stege 21 erstrecken. Rohr- F i g. 5. Es ist an Stelle der Leuchten ein Luftkanal
bügel zur Befestigung und Abstützung sind hier nicht 40 44 vorgesehen, der als Lufteintritt und Luftaustritt
vorgesehen, jedoch weist die Tragfläche in der Mitte jeweils vorn und hinten an dem Gepäckträger oder
eine Verstärkung 22 auf, von der sich ein Rohr 23 diagonal angeordnet sein kann, und somit auch bei
nach beiden Seiten erstreckt und durch in den Stegen vorhandenen Fahrzeugen, die eine Sonnendachöff-
21 ausgebildete Augen 24 geführt ist. Am Ende 25 nung aufweisen, in geschlossenem Zustand eine ein-
des Rohres 23 sind Spannmittel 26 angelenkt, die 45 wandfreie und zusätzliche Belüftung ermöglicht,
unter den Traufrand 12 des Daches 18 greifen und Das in Fig. 7 dargestellte Ausführungsbeispiel
den mit einer ringsumlaufenden Gummileiste 27 ver- zeigt einen erfindungsgemäßen Gepäckträger, der
sehenen Gepäckträger festspannen. Die Gummileiste ähnlich wie die übrigen ausgebildet und mittels einer
kann aber auch nur an den Längsrippen oder an Dichtleiste auf ein konvex gewölbtes, übliches Fahr-
Teilen derselben angebracht sein. Zur Bildung eines 50 zeugdach mit Sonnendachöffnung aufgesetzt ist. Er
dichten Gepäckraumes kann, wie in Fig. 3 gestrichelt weist jedoch zusätzlich eine Öffnung 45 auf, die mit
dargestellt, eine Abdeckschale 28 angeordnet sein, Hilfe eines Rollos 46 verschlossen werden kann. Zur
die eine Dichtleiste 29 an ihrem Rande aufweist, mit Abdeckung des Rollomechanismus ist ein inneres
der sie auf dem Grundkörper 19 des Gepäckträgers Blech 47 vorgesehen,
aufliegt. 55 Es können andersartige Formungen der Ränder
Der Grundkörper 30 des Gepäckträgers nach des Gepäckträgers und weitere Zusatzgeräte vorge-
F i g. 4 gleicht demjenigen der F i g. 3, lediglich ist sehen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Abnehmbarer Dachgepäckträger für Kraftfahrzeuge, der einen einteiligen Grundkörper aufweist mit einer Tragfläche und nach unten gerichteten, im Winkel zur Tragfläche verlaufenden Stegen, die zum Abstützen des Grundkörpers dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (2; 20; 36) — von oben gesehen— konkav gewölbt und — in Fahrtrichtung gesehen — vorn und hinten offen ausgebildet ist.
2. Gepäckträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (2) zum Verschließen einer Dachöffnung (39) über den Steg (37) allseitig, vorzugsweise unter Zwischenlegung einer Dichtleiste (38) auf dem Dach (18) aufliegt und daß der Steg mit Luftzufuhr- und -abführöffnungen (Luftkanal 44) und/oder Innen- und Außenleuchten (42, 43) versehen ist.
3. Gepäckträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (2) — in Fahrtrichtung gesehen — an den Enden nach unten abgewinkelte Rippen (7) aufweist.
4. Gepäckträger nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Längsseiten der Tragfläche (2) in an sich bekannter Weise innenliegende Rohrgerüste (8) angeordnet sind, auf denen der Gepäckträger sich abstützt und mit denen er gegebenenfalls am Dach (18) befestigt ist.
5. Gepäckträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der Tragfläche und den seitlichen Stegen gebildeten Längsrippen (6) des Gepäckträgers im Bereich der oberen Rohre (15) des Rohrgerüstes (8) Ausnehmungen (14) aufweisen.
6. Gepäckträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche mit einer Abdeckschale (28) mit Dichtleisten (29) versehen ist.

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