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"Geaohirrspülmaschine" Zusatz zu Patent ........ (ratentammeldung
M 48 184 X/340) Das Hauptpatent ..o ..... (Patentantneldung M 48 184 X/34a)
betrifft eine Geschirrspülmaschine mit mehreren im Spülbehälter seitlich und gegenüberliegend
angeordneten Sprührohren oder -düsen und einer in die zu letzteren füh-
renden
ßpülwasserleitungen eingebauten Wasserweicheg die während den odpr der 8pülgänge
wiederholt derart umzusteuern intg daß der Spülwannerstrom abwechselnd den Düsen
zufliegt. Zu diesem Zwook stehen die jeweils an einer Seite den ßpülbehältern
angeordneten Oprührohre oder -düsen mit je einem Verteiler in Leitungsverbindung.
Die Verteiler sind hierbei wiederum über Zeitungen an die Waseerweicht sowie an
die Druokaeite einer vom Programm *gler der Naaohine betriebenen Spülwaseerpumpe
angeschlossen. Wird wäh, rend einen Bpülgangen die Waseerweiche periodisch umgesteuerte
so
wird von der programmgesteuerten Spülwasserpumpe gefördertes Druckwasser ei=al den
auf der einen Seite gelegenen Sprührohren und darauf folgend den gegenüberliegenden
Sprührohren im Spülbehälter zugeführt. Auf diese Weise wird verhindert,.
daß die von gegenüberliegenden Sprührohren austretenden, also entgegengesetzt gerichteten
Sprühstrahlen, im Spülbehälter zusammentreffen. Hierdurch wird gewährleistet# daß
die kinetische Energie der einzelnen Spülwasserstrahlen weithin erhalten bleibt
und nicht schon vor der eigentlichen Arbeitsverrichtung vernichtet wird. Die vorerwähnte
Betriebeweise hat aber noch insofern einen Mangelg als jeweils an.den Spülbehälterseitent
an denen die Sprührohre gerade mit Wasser versorgt werden, sogenannte "tote Zo.,.,ien"
auftreteng die entweder garnicht oder nur unzureichend von Spülwasser beaufschlagt
werdent Es wurde nun gefunden, daß die im Hauptpatent ,**esse (Patentanmeldung
X 48 184 X/34e) beschriebene Geschirrspülmaschine noch verbessert werden
kannp vor allem im Hinblick auf eine noch günstigere Durchflutung dea'Spülbehältero
und eine bessere Ausnutzung-der kinetiechen Energie der aus den Sprührohren austretenden
Wasserstrahleno Da@ wird erfindungegemäß dadurch erreichtt daß die zu den Sprührohren
bzw. DU9en führenden Spülwasserzuleitungen derart an die Wasserweise angeschlossen
sindg daß jeweils abwechselnd die diagonal gegenüberliegenden Sprührohr-e bzw.
-düsen
gleichzeitig vom Spülwasser beaufsohlagt werden. Hierdurch wird eine noch bessere
Durchflutung des Spülbehälters erzielt. Durch den gleichzeitigen Austritt der
je-
weils aus diagonal gegenüberliegenden Sprührohren austretenden Wasserstrahlen
kann-auch deren kinetische Energie für die Arbeitsverrichtung noch wirksamer ausgenutzt
werden.
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Die in die zu den Sprührohren führenden Spülwasserleitungen eingebaute
Wasserweiche wird von einem durch den Programm egler der Maschine betriebenen
Hilfsmotor In vorgegebenen Zeiten umgesteuert. In der einen Stellung der Wasserweiohe
wird beispielsweise das linke untere und rechte obere Sprührohr und in ihrer anderen
Stellung das rechte untere und linke obere Sprührohr im Spülbehälter von Druckwasser
durchströmt. Die Wasserweinhe wird hiebbei vorzugeweise für die Dauer von
7 bis 10 Sekunden in der einen und nach#einer fast ebenso langen Umsteuerpause
in der anderen BetG#lebootellung gehalten. Die das Druckwasser zu den Sprüh--rohren
liefernde Pumpe wird vorteilhaft während der Umsteuerpausen der Wassetweise abgeschaltet.
Damit wird erreicht# daß sich das nach dem Austritt aus den ßprührahren in den vorzugsweise
einen Rauminhalt von 150 bis 200 1 aufweisenden ßpülbehälter zurüaklaufende
Wasser in der SpülmaBchinenwulde wieder sammeln kann. Die gesamte im Umlauf befindliehe
ßpülflottenmenge beträgt vorzugsweise 6 bis 10 Liter
Wasser,
während die Spülwasserpumpe zweckmäßigerweise für eine Leistung von 300 bis
500 1 Wasser pro Minute ausgelegt ist. Es besteht aber auch die Möglibhkeit,
die Wasserweiche derart zu-gestalten, daß sie bei ständig laufender Spülwasserpumpe
den Druckwasserzulauf zu den Sprührohren unterbindet. Die Anordnung der Wasserweiche
und der Schaltkontakte zum Ein- und Ausschalten der Pumpe ist so getroffen,-daß
in jeder Endlage der Wasserweiche ein Schaltkontakt betätigt wird, der im Stromkreis
des Spülwasser-J?umpenmotors bzw. des Relais zum Spülwasser7Pumpeiamotor liegt.
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Weitere Einzelheiten derErfindung seien an Hand zweier in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 ein
Wirkungeschema des Wasserstromes im Geschirrspülbehälter de:# im Hauptpatent beschriebenen
Spülmaschine, Fig. 2# das Wirkungsschema des Wasserstromes im Geschirrspülbehälter
gemäß der Erfindung, Pig. 3 eine nach dem Schema der Fig. 2 arbeitende
Geschirrspülmaschine, Fig. 4 eine umsteuerbare Wasserweiche und deren Steuerung
und Fig. die Wasserweiche in 'horizontalem Schnitt.
Bei der im Hauptpatent
beschriebenen Geschirrspülmasehine sind in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise
im Spülbehälter 1 an dessen gegenüberliegenden Wandteilen 2 und
3 übereinanderliegende Sprührohre 49 5 sowie 41, 51 vorgesehen.
Beim Spülbetrieb werden die Sprührohre mit Druckwasser beaufschlagt, und zwar derart,
daß während einer vorgegebenen Zelt die Sprührohre an dem einen Wandteil
3, also die Rohre 4 und 5, und darauffolgend die am anderen Wandteil.2
gelegenen Sprührohrei also 4t und 5', vom Druckwasser durchströmt werden.
Durch diese Maßnahme wird vermieden, daß Wasserstrahlen im Spülbehälter mit'entgegengesetztem
Richtungseinn zusammentreffen. Dadurch würde vornehmlich in der Mittelzone des Spülbehälters
die kinetische Energie der Wasserteilchen vernichtet, wobei sich ein zur Mulde
6 des Spülbehälters gerichteter Vlasserschleier ausbilden würde. Auch bei
der Betriebsweise nach dem Hauptpatent treffen aber noch Wasserteilcheng vornehmlich
in der senkrecht geotrichelten Zone 7 zusammen. Ihre kine tische Energie
wird dabei jedoch nur geringfügig beeinflußt, weil der gegenseitige Aufprall unter
einem mehr oder weniger spitzen Winkel erfolgt. Die waagerecht gestrichelte Zone
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wird hingegen bei der gezeigten Anordnung nicht oder nur unzureichend mit
Wasser beaufschlagtt was sich auf den Spül-
betrieb ungünstig auswirkt.
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Die vorstehenden Nachteile können nun aber durch
den
erfindungsgemäßen, sogenannten Diagonalbetrieb der Sprührohre behoben werden. Wie
aus dem in Fig. 2 gezeigten Wirkungsschema hervorgeht, werden hier zunächst di-e
einen diagonal gegenüberliegenden Sprührohre 91 und 10 und nach einer
Umsteuerpause die anderen diagonal gegenüberliegenden Sprührohre 9-und
101 mit Druckwasser beaufschlagt. Die Zeit der Beaufschlagung des Sprührohrpaares
91 und 10 sowie die sich daran anschließende Umsteuerpause beträgt
vorzugsweise 7 bis 10 Sekunden. Bei dieser Betriebsweise treffen weniger
Wasserteilchen während des Spülbetriebes zusammen als dies bei der Steuerung der
Sprührohre gemäß dem Hauptpatent der Fall ist. Darüber.hinaus wird bei der erfindungsgemäßen
Steuerung des Wasserstromes der Spülbehäl-_ ter aber auch wesentlich gleichmäßiger
durchflutet. Insbesondere treten dabei die sogenannten "toten Zonen" nicht mehr
auf.
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Die Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 3 ist für automatischen
Betrieb eingerichtet. Sie wird von einem Programmregler 11 gesteuert. Die
Maschine kann z.B. mit mehreren Spülgängen betrieben werden, wobei der letzte Spülgang
mit enthärtetem Wasser durchgeführt wird. Zu diesem Zweck sind in üblicher Weise
neben dem Spülbehälter 1 ein Basenaustauschenthärter 12 und ein Regenerator
121 in der Geschirrspülmaschine eingebaut. Während, des Spülbetriebes Wird von der
Wasserzuleitung 13 bei geöffnetem Ventil 14
der Spülbehälter
1 z.B. mit 7 bis 8 litern Wasser gefüllt, wobei das einlaufende
Wasser sich vornehmlich in der Bodenmulde 6 des Spülbehälters 1 ansammelt.
Die unterhalb der Behältermulde 6 vorgesehene Spülwasserpumpe 15 wird
während des Spülbetriebes vorzugsweise in vorgegebenen Zeitintervallen vom
Programm egler 11 betrieben.
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Mit der Spülwasserpumpe steht eine umsteuerbare Wasserweiche in Verbindung,
die in die zu den Sprührohren 91,10 und 9, 101 führenden Spülwasserzuleitungen
179 18,
2Q1 21 eingebaut ist. Die Wasserweiche besteht hier
aus zwei elektromagnetisch zu betätigenden Ventilen 16 und 19.
Ist
beispielsweise das elektromagnetische Ventil 16 geöffnet, so strömt das Druckwasser
über die Leitungszüge 17 und 18 zu den Sprührohren 9 und lOt.
Wird hingegen das'Ventil 19 geöffnet und das Ventil 16 geschlossen
gehalten, so strömt das Druckwasser über die Leitungszüge 20 und 21 zu den Sprührohren
91 und 10. Das zurücklaufende Wasser sammelt sich jeweils in der Mulde
6 an und läuft über einen Stutzen 22 wieder der Spülwasserpumpe
15 zu. letztere besitzt zur Erzeugung des notwendigen Spülwasserdruckes eine
hohe Förderleistung von z.B. 300 bis-500 Litern pro Minute. -Die Yüllung
für den Spülbetrieb im Spülbehälter 1 beträgt indessen nur 6 bis
10 Liter Wasser. Bis sich die Menge des umlaufenden Wassers wieder in der
Mulde gesammelt hatg dauert es eine gewisse.Zeit. Damit ein ordnungsgemäßer
Zulauf
des Spülwassers zur ?pülwasserpumpe 15 gewährleistet
ist# erfolgt der Einsatz der periodisch vom Programmregler betriebenen Pumpe nur
dann, wenn genügend Wasser in die Mulde 6 zurückgelaufen ist. In der Mulde
6 kann in an sich bekannter Weise auch eine elektrische Heizung
23 angeordnet sein, welche das Spülwasser auf die zum Spülen erforderliche
Betriebstemperatur erwärmt.
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Der letzte Spülgang eines vorbestimmten Spülprogramms wird im allgemeinen
mit enthärtetem Wasser durchgeführt. Zu diesem Zweck wird das Ventil 14 in der Wasserzuleitung
13 geschlossen gehalten und das Ventil 24 geöffnet. Das Wasser strömt dann
durch den Basenaustauschenthärter 12-und über die Leitung 25 iln den Spülb#hälter
1 ein. Soll der BasenaustaÜschenthärter 12 nach einer gewissen, voraus zu
berechnenden Zeit regeneriert werden, z.B. mittels einer in dem Behälter 121 befindlichen
oder dort aufzubereitenden Kochsalzlösung, so werden die Ventile 14 und 24 geschlossen,
hingegen die Ventile 26 und 27 geöffnet. Das Druckwasser strömt dann
über den Regenerationabehälter 121 in den Basenaustauschenthärter 12 und fließt
von dort mit -der mit Oalzium angereicherten Regenerationsflüssigkeit über die Leitung
25 in den Spülbehälter 1. Nach beendetem Spülgang oder nach vollzogenem
Regenerationsvorgang wird die Ablaufpumpe 28 eingeschaltet,*von der das in
der Mulde 6 befinäliche Wasser über die Leitung 29 in einen Ablauf
getrieben
wird.
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Anstelle der in Fig. 3 gezeigten Ventile 16 und
19 kann für den gleichzeitigen Betrieb jeweils im Spülbehälter diagonal gegenüberliegender
Sprührohre auch eine Wasserweiche der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Art zur
Anwendung kommen. Diese Wasserweiche besteht aus einem kammerartigen Gehäuse
30 und einem darin gelegenen Drehschieber 31. Das kammerartige
Gehäuse ist mit einem Einlaßstutzen 32 sowie mit diametral gegenüberliegenden
Auslaßstutzen 33 und 34 versehen. Befindet sich der Drehschieber
31 beispielsweise in der in Fig. 5 gezeigten Stellung, so ist der
Einlaßstutzen 32-mit dem Auslaßstutzen 34 durch den Drehsohieberkanal
35 verbunden. Wird der Dreheo hieber 31 im Uhrzeigereinne um
90 0 gedreht, so wird der Einlaßstutzen 32
mit dem Auslaßstutzen
33 verbunden. Der Drehschieber 31 ist über die Kurbel 36 von
einer Kurvenscheibe 37 anzutreiben. Eine Zugfeder 38 bewirkt die Rüökstellung
der Kurbel 36 und den Andruck ihrer Rolle 39 gegen die Kurvensoheibe.37.
letztere ist so gestaltet, daß ihr flacher Krümmungsteil 40 den Kanal
35 im Drehschieber 31 in einer Mittellage hält. In dieser Betriebestellung
sind also beide Auslaßstutzen 33
und 34 vom Einlaßstutzen 32 getrennt.
Die Zeitdauer der Unterbindung des'Spülwasserstromes beträgt vorzugsweise
7 bis 1 0 Sekunden. Die Steuerung der Kurvenscheibe 37 erfolgt
von einem Hilfsmotor 41, der über ein Zwischengetriebe 42 mit
der
Kurvenscheibenwelle 43 verbunden ist. Eine von letzterer getragene Nockenscheibe.44
betätigt die Schalter 45 und 46, welche die Spülwasserpumpe 15 bei geschlossenem
Programmschalter 47 über das Relais 48 ein- und ausschalten. Es versteht
sich, daß anstelle von zwei Schaltkontakten 45 und 46 auch ein einziger Schaltkontakt
vorgesehen werden kann, insbesondere für den Fall, daß die Nockenscheibe 44 mit
größerer Drehzahl betrieben wird.